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Mon, 23 May 2022 04:00:00 GMT

Eingabehilfe für Tablets: Von Mini bis Pro: Auf diesen Tastaturen fürs iPad tippt es sich bequem

Eine Tastatur für iPads erleichtert die Schreibarbeit am Tablet. Das weiß auch Apple und bietet zu seinen Tablets Keyboard-Cover an. Welche Modelle es sonst noch gibt, verrät der Vergleich.

Apple höchstselbst bewirbt sein iPad gern als Laptop-Ersatz. Ganz so weit ist das Tablet aber noch nicht. Das liegt zum einen an der etwas schlechteren Multi-Tasking-Fähigkeit des Tablets im Vergleich zum Laptop und zum anderen an der fehlenden Tastatur. Egal wie innig das iPad geliebt wird, auf dem Touchscreen zu tippen, ist mehr als müßig. Die Lösung sind Tastaturen fürs iPad, die zeitgleich als Schutzhülle dienen. Apple selbst hat sein Magic Keyboard und Smart Keyboard Folio im Angebot. Das Magic Keyboard verfügt über ein Trackpad, beim Smart Keyboard Folio entfällt das. Dritthersteller wie Logitech bieten eigene Modelle deutlich günstiger an. Wer am iPad Mini eine Tastatur nutzen will, muss sowieso zu Dritthersteller greifen. 

Tastaturen für das iPad Pro 12,9, 11 Zoll und Air

Apple Magic Keyboard

Das iPad Pro 2022 ist das Tablet für Profianwender. Dank M1-Chip hat es ordentlich Dampf unterm Display. Wer vornehmlich an dem Tablet Videos bearbeiten will, freut sich über ein Keyboard mit Trackpad. Das Original von Apple heißt Magic Keyboard. Die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers beträgt satte 399 Euro für die 12,9-Zoll-Version und 339 Euro für das kleine iPad Pro.

Weil das iPad Air  mit 10,9 Zoll nur 0,1 Zoll kleiner ist als das iPad Pro 11 Zoll, passen die Keyboard-Cover der Pro-Version zum Glück auch auf das iPad Air. Dank M1-Chip ist es von der rohen Leistung fast gleichauf mit den Pro-Versionen. Allerdings hinkt es bei der Kamera und der Bildwiederholrate des Bildschirms seinen großen Brüdern hinterher. Diese "Makel" machen das Air jedoch nicht weniger interessant, weshalb es eines der beliebtesten Tablets für Apple -Nutzer ist.

Einmal mit dem Magic Keyboard verbunden, erscheint auf dem iPad Pro ein kreisförmiger Mauszeiger, der über das Trackpad gesteuert wird. Die Klickfunktionen des Trackpads sind Nutzern eines Laptops wohlbekannt. Dazu gesellen sich verschiedene Gesten, um beispielsweise alle offenen Apps anzuzeigen oder zwischen Tabs in Safari zu wechseln.

Magic Keyboard Alternative von Logitech

Logitech Combo Touch iPad Pro 12,9

Logitech ist einer der bekanntesten Dritthersteller für iPad-Zubehör. Entsprechend hat das Unternehmen ein Keyboard-Cover für die iPad-Pro-Versionen und das iPad Air entwickelt. Sein Pendant zum Magic Keyboard nennt sich Logitech Combo Touch. Natürlich bietet es das beliebte Trackpad, über das sich das iPad per Gesten steuern lässt. Das allerdings deutlich günstiger als beim Original von Apple. Für die 11-Zoll-Pro-Version verlangt Logitech 199,99 Euro als unverbindliche Preisempfehlung, die Tastatur für das iPad Pro 12,9 Zoll kostet 229,99 Euro. Achtung: Für das iPad Air hat Logitech ein eigenes Modell entwickelt, das ebenfalls 199,99 Euro kostet.

Was aber macht das Combi-Touch besser beziehungsweise schlechter als das Original? Nun, wie das Magic Keyboard verzichtet es auf eine Stifthalterung. Die ist auch unnötig, weil sich der Apple Pencil der zweiten Generation per Magnet an der oberen Seite des Tablets festhält. Eine wirklich sinnige Erweiterung des Magic Keyboards aber fehlt, denn das erweitert die iPads um eine USB-C-Buchse, über die sich das Tablet aufladen kann. Weil Apple seinen iPads nur eine Buchse spendiert, ist jeder Nutzer über zusätzliche Ladeeingänge dankbar. Den lässt sich Apple aber mit circa 170 Euro Aufpreis fürstlich bezahlen.

Smart Keyboard Folio

Smart Keyboard Folio für iPad Pro 12,9 Zoll

Wer auf das Trackpad verzichten kann, weil er oder sie etwa mit Finger oder Pencil das iPad lieber bedient, greift zum Smart Keyboard Folio. So nennt Apple sein Tastatur-Case fürs iPad. Wieder gilt es, die verschiedenen Größen im Auge zu behalten. Das iPad Air und iPad Pro 11 Zoll teilen sich das dasselbe Modell. Kostenpunkt: 199 Euro UVP. Für die 12,9-Zoll-Variante verlangt Apple auf seiner Website 219 Euro. Neben dem Trackpad verzichtet Apple leider auch darauf, dem Smart Keyboard Folio eine USB-C-Ladebuchse zu spendieren. Schade.

Smart Folio (Pro) von Logitech

Slim Folio Pro für iPad Pro 12,9 Zoll

Einen echten Gegenentwurf zum Smart Keyboard Folio von Apple gibt es nicht. Das liegt daran, dass Keyboard-Cover wie das Logitech Slim Folio oder Slim Folio Pro laut Hersteller nur mit den Vorgängergenerationen der iPads kompatibel sind. Wer noch ein älteres iPad besitzt, hat an dieser Stelle ausnahmsweise mal Glück. 

Tastaturen für das normale iPad

Smart Keyboard Folio

Auch für das normale iPad bietet Apple eine Tastatur an, und zwar sein Smart Keyboard Folio für 179 Euro. Wirklich viel zu sagen, gibt es dazu nicht. iPad mit dem Folio verbinden und schon kann losgetippt werden. Einfacher geht es nicht. 

Smart Keyboard Folio Alternative

Fintie Tastatur Hülle fürs iPad

Aber günstiger geht es allemal und zwar mit der  Fintie Tastatur Hülle fürs iPad . Die kostet gerade mal einen Bruchteil des Originals. Im Vergleich zum Smart Folio von Apple sind die Tasten außerdem deutlich größer und damit griffiger. Schön für alle, die ungern auf flachen Tastaturen tippen. Außerdem ist das Cover in verschiedenen Farben erhältlich. Zugegeben: Das Design wirkt etwas klobig, aber das ist bei einem Preis von circa 35 Euro leicht zu verschmerzen. Schade: Leider schließt sich das iPad nicht automatisch, wenn die Hülle zugeklappt wird. Ist gerade eine App geöffnet und sie schließen das Cover, zieht das iPad ungenutzt Leistung. 

Tastatur für iPad: Logitech Slim Folio

Logitech Slim Folio

Etwas teurer ist dagegen das Markenprodukt. Logitechs Konterfei zum Smart Keyboard Folio nennt sich Slim Folio . Per Bluetooth verbindet sich die Tastatur mit dem Tablet. Strom bezieht die Logitech Slim Folio dabei von einer Batterie. Laut Hersteller hält sie vier Jahre. Vom Design erinnert die Logitech-Tastatur an das Original von Apple. Die Tasten sind flacher als die des Fintie Covers. In verschiedenen Farben ist die Slim Folio aber leider nicht erhältlich. Circa 55 Euro berappen Käufer für das Keyboard-Cover. 

Tastaturen für iPad Mini 

iPad mini

Das iPad Mini behandelt Apple in puncto Extra-Tastatur stiefmütterlich: Eine hauseigene Tastatur hat der Techriese nicht im Angebot. Das mag daran liegen, dass das iPad Mini mit einer Größe von 8,3 Zoll auch eher ein digitaler Notizblock ist und das Tippen auf einer entsprechend kleinen Tastatur nicht wirklich Freude bereitet. Wer das trotzdem probieren möchte, muss auf ein Dritthersteller-Tastatur-Cover zurückgreifen. Ein Vertreter dieser Gattung ist diese Hülle mit Tastatur der Noname-Marke Hotlife. Wer dem China-Cover nicht traut und lieber auf Apple setzt, sollte sich das Pro-Cover für das iPad Mini gönnen und selbiges mit einer Bluetooth-Tastatur wie der kleinen Version des Magic-Keyboards verbinden. Denn auch das ist möglich – übrigens mit allen iPads. 

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Sat, 21 May 2022 11:57:00 GMT

Bilanz nach Unwetter: Paderborn am Tag nach dem Tornado: Verheerende Schäden, Lob für die Retter, Polizei kritisiert Schaulustige

Einen Tag nach dem verheerenden Tornado gaben die Behörden in Paderborn einen Überblick über die Schäden. Kritik übten sie an Schaulustigen, die Rettungseinsätze behindert hätten. Ministerpräsident Wüst hat derweil seinen Besuch angekündigt.

Der Tornado , der am Freitag durch Paderborn gefegt ist, hat nach Schilderung von Bürgermeister Michael Dreier mit enormer Kraft in mehreren Stadtteilen massive Zerstörungen angerichtet. "Im Riemeke-Park sind sprichwörtlich die Bäume umgeknickt wie Streichhölzer. Es sind unzählige Dächer komplett mit den Pfannen entdacht worden. Es sind viele Scheiben eingeschlagen worden durch den Wind", sagte CDU-Politiker Dreier am Samstag in einer Pressekonferenz. Der Tornado verursachte nach Angaben der Behörden am Freitag in einem Korridor von West nach Ost, der ungefähr 300 Meter breit ist und sich über fünf Kilometer Länge mitten durch die Stadt zieht, erhebliche Zerstörungen.

Paderborn Tornado
Bürgermeister Michael Dreier zeigt den Korridor, in dem sich der Tornado durch Paderborn bewegt hat
© Stadt Paderborn

Im Herzen der Stadt, wo der neue zentrale Busbahnhof entstehe, seien Ampeln wie Streichhölzer umgeknickt worden. Auf einen Bus seien Bäume gestürzt, dabei sei glücklicherweise kein Mensch schwer verletzt worden. Der Tornado habe rund um das Quellgebiet der Pader unzählige Dächer und Scheiben zerstört, Wohnungen unbewohnbar gemacht.

"Es ist ein unvorstellbares Bild gewesen und ist es nach wie vor", betonte er. Am Liborianum sei das Dach sehr stark zerstört worden. Die Dachpfannen hätten sich in benachbarte Häusern in den Putz "gefressen". In einem Gewerbegebiet seien Betriebe komplett zerstört worden. Durch den Tornado sind nach seinen Worten Leitplanken wie Papierschnitzel durch die Gegend geflogen.

Augenzeugenvideos wie das untenstehende dokumentierten den Grad der Verwüstung:

Kritik an Schaulustigen, Lob für Hilfsbereite in Paderborn

Die große Hilfsbereitschaft der Bevölkerung wurde von Behördenseite gemeinhin gelobt. Doch es gab auch Kritik an Bürgerinnen und Bürgern, die die Aufräum- und Rettungsarbeiten behinderten. "Die Bereitschaft der Menschen zu helfen war immens", sagte der Leitende Polizeidirektor von Paderborn , Ulrich Ettler. "Es gab leider auch einige Bürger, die so dreist waren, Absperrbänder zu missachten und die Arbeit der Rettungskräfte zu behindern."

Es sei immer wieder vorgekommen, dass einzelne die Absperrungen durchbrechen wollten. Die Aufräumarbeiten würden noch einige Zeit in Anspruch nehmen: "Ich kann nur nochmal appellieren: Halten Sie sich an die Absperrungen, halten Sie Rettungswege frei. Schaulustige haben in der Innenstadt nichts zu suchen", sagte Ettler.

Unwetter FS 8.28

Auch das Hauptdienstgebäude der Polizei in Paderborn wurde nach Angaben Ettlers schwer beschädigt. "Das Dienstgebäude liegt im Zentrum der zerstörerischen Schneise. Dieser Tornado hat uns direkt erwischt. Es gibt dort eine Vielzahl abgeknickter Bäume. Ein Dach des Polizeipräsidiums ist abgedeckt worden." Ein Polizist wurde bei einem Einsatz leicht verletzt, als er mit Kollegen zwei Menschen aus einem eingeklemmten Fahrzeug retten wollte. Ein Baum krachte durch die Windschutzscheibe eines Feuerwehrlöschfahrzeugs, wobei die beiden Insassen unverletzt blieben.

Nach Angaben der Stadt gab es wegen des Unwetters mehr als 200 Einsätze der Paderborner Feuerwehr mit über 400 Einsatzkräften. Insgesamt habe es 43 Verletzte gegeben, darunter 13 Schwer- und eine Schwerstverletzte. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Innenminister Herbert Reul haben Dreier zufolge ihren Besuch in Paderborn angekündigt.

Lesen Sie zum Thema Tornados bei stern Plus: Kommt es durch den Klimawandel womöglich bald noch schlimmer ?

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Sat, 21 May 2022 11:56:00 GMT

Krieg in der Ukraine: Russland meldet Zerstörung "großer" Ladung westlicher Waffen — Ukraine befürchtet russischen Vormarsch

Selenskyj nennt Diplomatie als einzige Chance auf Kriegsende +++ Ex-Nato-Chef Rasmussen fordert "deutsche Führung" +++ Militärhistoriker wirft Scholz vor, Putin Angst zu zeigen +++ Die Entwicklungen im Ukraine-Krieg im stern -Ticker.

Tag 88 der russischen Invasion in der Ukraine : Kiew befürchtet nach der vollständigen Eroberung der strategisch wichtigen Hafenstadt Mariupol durch Russland einen weiteren Vormarsch der Truppen von Staatschef Wladimir Putin. Aus dem Donbass meldet der Militärgouverneur des Gebietes Luhansk massive Gefechte vor allem um die Stadt Sjewjerodonezk.

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj macht derweil klar, dass nur Verhandlungen den Konflikt beenden können. Der Krieg werde "blutig sein, es wird heftige Kämpfe geben, aber endgültig enden wird er nur durch Diplomatie", sagt der Staatschef im ukrainischen Fernsehsender ICTV. 

Die Meldungen zum Krieg in der Ukraine von Samstag, den 21. Mai:   

13.40 Uhr: Russische Grenzregion Kursk wirft Ukraine erneuten Beschuss vor

Die russische Grenzregion Kursk wirft der Ukraine mittlerweile täglichen Beschuss vor. Heute sei das Gebiet Gluschkowo angegriffen worden, schreibt Gouverneur Roman Starowoit auf Telegram. Zu möglichen Opfern äußert er sich dabei nicht. Schon in den vergangenen Tagen hatte Starowoit die Ukrainer für Zerstörungen in grenznahen Ortschaften verantwortlich gemacht. Am Donnerstag soll im Dorf Tjotkino ein Mensch gestorben sein. Die Ukraine äußert sich zu den Vorwürfen nicht. Russland, das den Angriffskrieg gegen die Ukraine am 24. Februar selbst begonnen hatte, beklagt seit Wochen immer wieder ukrainische Attacken auf sein eigenes Staatsgebiet.

13.20 Uhr: Biden unterzeichnet 40 Milliarden-Dollar-Hilfspaket für Ukraine

US-Präsident Joe Biden hat das 40 Milliarden Dollar (38 Milliarden Euro) schwere neue Hilfspaket für die Ukraine unterzeichnet. Nach der Zustimmung des US-Kongresses fehlte nur noch die Unterschrift des Präsidenten — diese leistete er nun während seines Besuches in Südkorea, wie das Weiße Haus mitteilt. Mit dem Geld soll die Unterstützung der USA für die Ukraine für die kommenden fünf Monate finanziert werden.

Das Paket sieht unter anderem sechs Milliarden Dollar für gepanzerte Fahrzeuge und Luftabwehrsysteme für die ukrainischen Streitkräfte vor. Außerdem sind neun Milliarden Dollar für Waffen für die US-Streitkräfte geplant, nachdem diese zahlreiche Rüstungsgüter in die Ukraine geschickt haben. Neun Milliarden Dollar sind für die Aufrechterhaltung der Regierungsfunktionen in der Ukraine vorgesehen. Daneben stellen die USA auch weitere Mittel für humanitäre Hilfe bereit.

12.45 Uhr: Mehr als dreieinhalb Millionen Ukrainer nach Polen geflüchtet

Seit Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind von dort mehr als 3,5 Millionen Menschen in das Nachbarland Polen geflüchtet. Das gab der polnische Grenzschutz auf Twitter bekannt. Zuletzt sei aber die Zahl der in die Ukraine zurückkehrenden Menschen größer gewesen als die Zahl der neu in Polen ankommenden. Allein gestern seien 23.700 Personen aus der Ukraine über die polnische Grenze gekommen, am selben Tag hätten 28.400 Menschen die Grenze in die umgekehrte Richtung überquert.

Nach Angaben der Vereinten Nationen sind seit Kriegsbeginn mehr als 6,4 Millionen Menschen ins Ausland geflüchtet. Darüber hinaus gibt es in der Ukraine noch mehr als acht Millionen Menschen, die ihr Zuhause verloren haben und vertrieben worden sind. Vor Kriegsbeginn lebten in der der Ukraine rund 44 Millionen Menschen. STERN PAID 20_22 Interview Kalush Orchestra ESC 11.24

12.37 Uhr: Ukraine registriert zahlreiche russische Angriffe

Die Ukraine meldet eine Vielzahl russischer Angriffe im Land und weist auf die Gefahr von Luftschlägen aus dem benachbarten Land Belarus hin. Der Schwerpunkt der Kämpfe liegt laut dem Lagebericht des Generalstabs weiter im Osten der Ukraine. Dort seien elf Angriffe vom Feind abgewehrt und unter anderem acht Panzer zerstört worden. Auch der Artilleriebeschuss ukrainischer Stellungen gehe weiter, heißt es. Bedroht sieht sich die Ukraine auch weiter von Russlands Verbündetem Belarus, der aber offiziell kein Kriegsteilnehmer ist.

Zudem seien Schiffe der russischen Kriegsflotte im Schwarzen und im Asowschen Meer für Kampfhandlungen und Aufklärung unterwegs, teilt der Stab in Kiew mit. Das Militär beklagt, die russischen Besatzer gingen außerdem am Boden mit Terror gegen die ukrainische Zivilbevölkerung vor. So verhinderten sie etwa, dass aus dem von ihnen besetzten Gebiet Cherson die Menschen auf das von der Ukraine kontrollierte Territorium fliehen könnten. Auch die Öffnung von humanitären Korridoren werde blockiert, so dass keine Lebensmittel und Medikamente in das Gebiet gebracht werden könnten. Ältere Menschen, Kranke und Kinder seien dort gefangen.

11.30 Uhr: Russland meldet Zerstörung "großer" Ladung westlicher Waffen

Russland hat nach eigenen Angaben eine Lieferung westlicher Waffen im Nordwesten der Ukraine zerstört. Die russische Armee habe mit "hochpräzisen seegestützten Langstreckenwaffen" vom Typ Kalibr eine "große Ladung Waffen und Militärausrüstung in der Nähe des Bahnhofs Malyn in der Schotoymr-Region zerstört", teilt das Verteidigungsministerium in Moskau mit. Die Lieferung habe die Ukraine von den "Vereinigten Staaten und europäischen Ländern" erhalten.

Dem Ministerium zufolge waren die westlichen Waffenlieferungen für die ukrainischen Truppen in der Donbass-Region bestimmt, die seit 2014 teilweise von pro-russischen Separatisten kontrolliert wird. Im Donbass finden derzeit die heftigsten Kampfhandlungen in der Ukraine statt. Die Ukraine erhält unter anderem Artilleriewaffen, Luftabwehrraketen und Waffen zur Panzerabwehr aus dem Westen. Die Regierung in Kiew fordert seit Wochen aber mehr Unterstützung.

11.11 Uhr: Selenskyj nennt Diplomatie als einzige Chance auf Kriegsende

Der Krieg in der Ukraine kann nach Ansicht von Präsident Wolodymyr Selenskyj letztlich nur durch Diplomatie beendet werden. Der Krieg werde "blutig sein, es wird heftige Kämpfe geben, aber endgültig enden wird er nur durch Diplomatie", sagt der Staatschef im ukrainischen Fernsehsender ICTV. "Es gibt Dinge, die wir nur am Verhandlungstisch erreichen können." Die Ergebnisse der Verhandlungen müssten "gerecht" für die Ukraine sein. Selenskyj zufolge sollte es ein Dokument über Sicherheitsgarantien für die Ukraine geben, das "von den Freunden und Partnern der Ukraine, ohne Russland" unterzeichnet wird. Parallel solle es "eine bilaterale Diskussion mit Russland" geben. 

Ukrainische und russische Unterhändler hatten sich seit dem Angriff Russlands auf die Ukraine Ende Februar zunächst regelmäßig zu Verhandlungen getroffen oder per Videokonferenz über eine Beilegung des Krieges beraten. Das letzte Treffen der Chefunterhändler beider Länder fand nach Angaben russischer Nachrichtenagenturen allerdings am 22. April statt und ist damit einen Monat her. FS Welt zu Besuch in Ukraine, 19.30

10.30 Uhr: Italien erarbeitet Plan für Friedensprozess

Italien hat nach den Worten seines Außenministers einen Plan für eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg entwickelt. "Es braucht jetzt eine diplomatische Gegenoffensive", erklärt  Luigi Di Maio in der Zeitung "La Stampa". Derzeit versuchten nur einzelne Staaten zu vermitteln. Nun wolle man alle relevanten internationalen Organisationen dazu bringen, mitzuarbeiten. Ein erstes Ziel sei, lokale Kampfpausen zu erreichen, danach sollten ein Waffenstillstand, die Arbeit an der Neutralität und am Ende ein Friedensabkommen folgen.

Der Plan sei von Diplomaten und der italienischen Regierung entwickelt und den Unterhändlern der sieben wichtigsten Industrienationen (G7) vorgelegt worden, so Di Maio. Er habe außerdem mit UN-Generalsekretär António Guterres gesprochen. Die UN, EU und OSZE sollten als Hauptarbeitsgruppe andere Länder, wie die Türkei und Indien miteinbeziehen.

10.07 Uhr: Kiew befürchtet nach Fall von Mariupol russischen Vormarsch

Die Ukraine befürchtet einen weiteren Vormarsch russischer Truppen, nachdem diese die Hafenstadt Mariupol vollständig eingenommen haben. Der Militärgouverneur des Gebietes Luhansk, Serhij Hajdaj, meldet massive Gefechte im Donbass. "Die Russen löschen Sjewjerodonezk wie Mariupol aus. In den Vororten der Stadt laufen Kämpfe" und es gebe Bombardements aus der Luft, beschreibt Hajdaj auf Telegram die Lage in der ostukrainischen Stadt, die seit Tagen unter Beschuss steht. Russland wolle das Gebiet in Schutt und Asche legen. Zugleich weist der Gouverneur Moskaus Behauptung, kurz vor der kompletten Einnahme der Region Luhansk zu stehen, als "Unsinn" zurück.

Nach Darstellung des Generalstabs in Kiew geht es den russischen Streitkräften weiter darum, die komplette Kontrolle über die Gebiete Luhansk und Donezk zu erlangen, um einen Landkorridor auf die von Russland 2014 annektierte Schwarzmeer-Halbinsel Krim abzusichern. Die Einnahme Mariupols gilt dabei aus russischer Sicht als wichtiger Teilerfolg.

9.40 Uhr: Barley fordert EU-Ölembargo gegen Russland auch ohne Ungarn

Die Vize-Präsidentin des Europaparlaments, Katarina Barley fordert, das geplante EU-Ölembargo gegen Russland ohne Ungarn zu beschließen. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban wolle die EU "am Nasenring durch die Manege führen", sagt die SPD-Politikerin im Deutschlandfunk. Sie sehe nicht, dass Orban dem neuen EU-Sanktionspaket, welches auch das geplante Ölembargo umfasst, ohne Gegenleistung zustimmen würde. Barley wirft Orban vor, den Streit um das Ölembargo für seine "politischen Spiele" zu nutzen, um zusätzliches Geld in sein Land zu leiten. Dabei gehe es dem rechtspopulistischen Ministerpräsidenten vor allem darum, Geld in die Kanäle seiner "Familie und Clans" fließen zu lassen. In Ungarn existiere ein "offen korruptes System".

Ungarn hatte im Gegenzug für eine Zustimmung zu dem von der EU -Kommission vorgeschlagenen Ölembargo milliardenschwere Hilfen von der EU gefordert. Der ungarische Außenminister Peter Szijjarto sprach in dieser Woche in einer auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft von Investitionen in Höhe von 15 bis 18 Milliarden Euro, die für die Abkehr seines Landes vom russischen Öl nötig seien.

7.15 Uhr: Russland dreht Finnland den Gashahn zu

Russland hat seine Gaslieferungen nach Finnland wie angekündigt gestoppt. "Die Erdgaslieferungen nach Finnland im Rahmen des Gasum-Liefervertrags wurden ausgesetzt", teilt der staatliche finnische Energiekonzern Gasum mit. Gas werde nun aus anderen Quellen über die Balticconnector-Pipeline bezogen, die Finnland und Estland miteinander verbindet. Der russische Energieriese Gazprom hatte den Lieferstopp gestern unter Verweis auf den Streit um Rubel-Zahlungen angekündigt. Gasum hatte daraufhin betont, dass dieser nicht zu Versorgungsproblemen in Finnland führen werde. Die Finnen hatten die Forderung aus Moskau abgelehnt, Rechnungen für Gas-Lieferungen in Rubel zu begleichen.  

Der Gas-Lieferstopp erfolgt wenige Tage nach der offiziellen Nato-Bewerbung Finnlands. Zu dem Schritt hatte sich das jahrzehntelang bündnisneutrale Land angesichts der russischen Invasion in der Ukraine entschieden. STERN PAID Interview Energieexperte Ukraine 8.00

5.20 Uhr: Ex-Nato-Chef Rasmussen fordert "deutsche Führung"

Der frühere Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen kritisiert den zurückhaltenden Kurs der Bundesregierung angesichts des Ukraine-Krieges. Deutschland sei "zu zögerlich bei der Lieferung schwerer Waffen und bei der Verhängung von Sanktionen", so Rasmussen im "Handelsblatt". "Natürlich ist Deutschland in hohem Maße von russischen Gasimporten abhängig, doch ich denke, eine klare Haltung der Bundesregierung würde die gesamte Dynamik in der Ukraine verändern. Wir brauchen deutsche Führung."

Der Däne, der von 2001 bis 2009 Ministerpräsident seines Landes und von 2009 bis 2014 Generalsekretär des transatlantischen Militärbündnisses war, fordert von den Europäern, den Import von Öl und Gas aus Russland sofort zu stoppen. "Sicherlich wird ein Energieembargo einen Preis haben. Aber im Vergleich zu den Kosten eines langwierigen Kriegs wäre dieser Preis gering", argumentierteRasmussen.

1.05 Uhr: Militärhistoriker wirft Scholz vor, Putin Angst zu zeigen

Militärhistoriker Sönke Neitzel kritisiert die Warnungen von Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) vor einer Eskalation des russischen Krieges in der Ukraine als "außenpolitisch unklug, ja riskant". "Scholz zeigt Putin seine Angst", sagt der Potsdamer Professor für Militärgeschichte der "Neuen Osnabrücker Zeitung". "Das fördert das Bild eines schwachen Westens. Genau das hat dazu beigetragen, dass Putin den Krieg überhaupt gewagt hat."

Nach Neitzels Einschätzung wird der Krieg "noch viele Jahre" dauern. Scholz' Ruf nach einer Waffenruhe sei "verständlich, aber Wunschdenken". Keine Seite sei militärisch so geschwächt, dass sie verhandeln müsse, um eine totale Niederlage abzuwenden. Moskaus Truppen grüben sich gerade in der Südukraine entlang der Landbrücke zur Krim ein und setzten in der Ostukraine alles daran, die Donbass-Gebiete Donezk und Luhansk einzunehmen und dann zu halten. Um die Front zu verschieben, müsse die Ukraine eine Überlegenheit von mindestens 3:1 herstellen und die Luftüberlegenheit erringen, um russische Nachschublinien zu kappen. "Das traue ich dem ukrainischen Militär nicht zu", so Neitzel. "In einigen Wochen erwarte ich ein Abflauen, dann stehen die Frontverläufe erst mal fest."

0.22 Uhr: Russland stuft Kasparow und Chodorkowski als "ausländischen Agenten" ein

Moskau setzt den früheren Schach-Weltmeister Garri Kasparow und den Kreml-Kritiker Michail Chodorkowski auf ihre Liste der "ausländischen Agenten". Der 59 Jahre alte Kasparow und der 58-jährige Ex-Tycoon Chodorkowski ließen sich ihre Aktivitäten auch durch "Quellen" in der Ukraine finanzieren, begründet das russische Justizministerium den Schritt in einer aktualisierten Fassung seiner Liste der "ausländischen Agenten". Für sie gelten zahlreiche Beschränkungen und Auflagen, unter anderem müssen sie ihren Status als "ausländische Agenten" bei all ihren Veröffentlichungen angeben.

Kasparow ist seit Langem ein Kritiker von Russlands Staatschef Wladimir Putin. Er lebt seit fast einem Jahrzehnt in den USA. Chodorkowski war in den 90er-Jahren einer der mächtigsten Geschäftsleute in Russland, bevor er nach Putins Amtsübernahme im Jahr 2000 mit dem Kreml in Konflikt geriet. Die Zeit zwischen 2003 und 2013 brachte er in russischer Haft zu, danach ging er ins Exil.

0.10. Uhr: Selenskyj fordert Fonds für Entschädigung

Wegen der massiven Zerstörung in seinem Land bringt Präsident Selenskyj in seiner nächtlichen Videoansprache einen Fonds ins Gespräch für Entschädigungszahlungen an Länder, denen Russland mit Angriffen Schaden zugefügt habe. Das könne in einem "multilateralen Abkommen" geregelt werden. Selenskyj schlägt vor, russisches Kapital und Eigentum im Ausland einzufrieren oder zu beschlagnahmen und diesem neuen Fonds zuzuführen. "Das wäre gerecht." Die Kriegsschäden in der Ukraine summieren sich ukrainischen Schätzungen zufolge schon jetzt auf Hunderte Milliarden Euro.

0.02 Uhr: Russland meldet vollständige Einnahme von Asow-Stahlwerk und Mariupol

In Mariupol haben sich nach russischen Angaben nun alle Kämpfer in dem belagerten Stahlwerk Azovstal ergeben. Die Industriezone und die Stadt seien damit vollständig unter russischer Kontrolle, erklärt das Verteidigungsministerium in Moskau. Es seien insgesamt 2439 ukrainische Soldaten seit dem 16. Mai in russische Gefangenschaft gekommen. Der Kommandeur des Asow-Regiments sei in einem speziellen gepanzerten Fahrzeug abtransportiert worden.

Zuvor hatten am Freitag die letzten ukrainischen Kämpfer in dem Industriekomplex erklärt, sie hätten die Anordnung aus Kiew erhalten, die Verteidigung von Mariupol einzustellen. Die ukrainische Militärführung habe den Befehl gegeben, "das Leben der Soldaten unserer Garnison zu retten", so Asow-Kommandeur Denys Prokopenko in einer Videobotschaft. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj machte in einem noch vor der russischen Verkündung der Einnahme aufgenommenen TV-Interview den Westen für die Entwicklung mitverantwortlich. Er habe die westlichen Staats- und Regierungschefs wiederholt aufgefordert, sein Land mit "geeigneten Waffen" zu versorgen, "damit wir Mariupol erreichen können, um diese Menschen zu befreien". Das Stahlwerk war das letzte Stück der strategisch wichtigen Stadt im Südosten der Ukraine, das noch nicht komplett unter russische Kontrolle gewesen war.


Eindrücke aus dem Asow-Stahlwerk 11.37

STERN PAID Reportage Mieten Lemberg 14.35

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Sat, 21 May 2022 11:51:35 GMT

ÖPNV: BVG: Großes Interesse am 9-Euro-Ticket in Berlin

Das Interesse am 9-Euro-Ticket ist in der Hauptstadt nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wie erwartet hoch. «Wir haben den Verkauf über alle bei uns vorgesehen Vertriebswege gestern direkt nach dem Beschluss im Bundesrat gestartet – Apps, Ticketautomaten sowie Kundenzentren und Verkaufsstellen», sagte BVG-Sprecher Jannes Schwentu am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Bis Mitternacht haben bereits fast 35.000 Menschen bei der BVG ein 9-Euro-Ticket gekauft.» Fast drei Viertel hätten dafür die BVG-Apps genutzt.

Das Interesse am 9-Euro-Ticket ist in der Hauptstadt nach Angaben der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) wie erwartet hoch. «Wir haben den Verkauf über alle bei uns vorgesehen Vertriebswege gestern direkt nach dem Beschluss im Bundesrat gestartet – Apps, Ticketautomaten sowie Kundenzentren und Verkaufsstellen», sagte BVG-Sprecher Jannes Schwentu am Samstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. «Bis Mitternacht haben bereits fast 35.000 Menschen bei der BVG ein 9-Euro-Ticket gekauft.» Fast drei Viertel hätten dafür die BVG-Apps genutzt.

Der Verkaufsstart war ursprünglich für Samstag geplant, die BVG hatte ihn dann aber nach der Bundesratsentscheidung vorgezogen. Die 35.000 Tickets am Freitag seien innerhalb von nur zwölf Stunden gekauft worden. Zahlen für Samstag nannten die Verkehrsbetriebe noch nicht. Die S-Bahn machte dazu ebenfalls keine Angaben.

Schwentu zufolge rechnet die BVG aber auch für das Wochenende und die darauffolgenden Tage und Wochen mit einer hohen Nachfrage. Gültig ist das Ticket ab 1. Juni. Nach Angaben der BVG sind bereits auch Tickets für Juli und August gekauft worden. «Am häufigsten wurde bisher aber wie zu erwarten das 9-Euro-Ticket für Juni.»

Die BVG wies zum Verkaufsstart noch einmal darauf hin, dass Abokunden kein extra 9-Euro-Ticket brauchen. Allein bei der BVG betreffe das rund 870.000 Fahrgäste. Bei ihnen gelte das Abo während der kommenden drei Monate außerhalb des eigenen Tarifbereichs automatisch zusätzlich deutschlandweit als 9-Euro-Ticket. «Die Kundinnen und Kunden müssen nichts unternehmen und bekommen den Differenzbetrag erstattet, beziehungsweise es wird weniger Geld abgebucht.»

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Sat, 21 May 2022 11:50:00 GMT

Corona-Impfung: Durch die Nase: Forscher entwickeln Corona-Impfstoffe als Spray

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Sat, 21 May 2022 11:47:12 GMT

Festnahme: Messerangriff auf Frau in Hamburg

Eine 41-jährige Frau ist bei einem Messerangriff am Samstagmorgen in Hamburg schwer verletzt worden. Tatverdächtig ist ein 25-Jähriger, er soll im Winterhuder Weg auf die Frau eingestochen haben, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Täter und Opfer hätten sich offensichtlich gekannt. Der Mann flüchtete, wurde jedoch in der Nähe des Tatorts von Beamten vorläufig festgenommen. Auch die vermutliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Nun ermittelt eine Mordkommission. 

Eine 41-jährige Frau ist bei einem Messerangriff am Samstagmorgen in Hamburg schwer verletzt worden. Tatverdächtig ist ein 25-Jähriger, er soll im Winterhuder Weg auf die Frau eingestochen haben, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Täter und Opfer hätten sich offensichtlich gekannt. Der Mann flüchtete, wurde jedoch in der Nähe des Tatorts von Beamten vorläufig festgenommen. Auch die vermutliche Tatwaffe wurde sichergestellt. Nun ermittelt eine Mordkommission. 

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Sat, 21 May 2022 11:47:00 GMT

Eintracht Frankfurt: Polizei ermittelt auch gegen Spieler wegen Pyro-Einsatz

Bei der großen Party in Frankfurts Innenstadt zündeten auch die SGE-Spieler auf dem Rathausbalkon Pyro. Deswegen wird nun ermittelt.

Die Frankfurter Polizei hat in einer Pressemitteilung erklärt, dass gegen Spieler von Eintracht Frankfurt wegen des Abbrennens von Pyrotechnik ermittelt wird. Bei den Feierlichkeiten des Europa-League-Triumphs am Frankfurter Römerberg am Donnerstag hatten mehrere Eintracht-Spieler Leuchtfackeln auf dem Balkon des Rathauses angezündet.

Im Zuge der Feierlichkeiten auf dem Römerberg in Frankfurt sowie auf weiteren öffentlichen Plätzen der Stadt wurden mehrfach Bengalos und Rauchtöpfe gezündet. Zudem flogen auch Feuerwerksraketen, einige davon direkt in die Menschenmenge.

Polizei dokumentiert den Vorgang

Auf dem Balkon des Gebäudes, auf dem die Trophäe den Anhängern präsentiert wurde, zündeten einige Spieler der Frankfurter Leuchtfackeln, die auch bei der TV-Übertragung gut sichtbar waren. Dies geschah im gleichen Moment, als die Polizei die Anwesenden über eine Durchsage bat, das Abbrennen von Pyrotechnik zu unterlassen.

"Auch einige Eintracht-Spieler zündeten Leuchtfackeln auf dem Balkon. Die Polizei dokumentierte dies für eine nachfolgende, gesicherte Strafverfolgung", zitiert die Frankfurter Allgemeine Zeitung einen Sprecher der Frankfurter Polizei.

Bis auf ein paar andere kleinere Zwischenfälle habe sich die Mehrheit der von der Polizei geschätzten 100.000 Fans allerdings friedlich verhalten.

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Sat, 21 May 2022 11:46:24 GMT

Tiere: Seltener Löwennachwuchs in Zoo in Tschechien

Der Zoo im tschechischen Pilsen freut sich über seltenen Nachwuchs: Die ursprünglich aus Hannover stammende Berberlöwin Tamika brachte bereits am 9. Mai Vierlinge zur Welt, wie der Tierpark am Samstag mitteilte. Es handele sich um zwei Weibchen und zwei Männchen.

Der Zoo im tschechischen Pilsen freut sich über seltenen Nachwuchs: Die ursprünglich aus Hannover stammende Berberlöwin Tamika brachte bereits am 9. Mai Vierlinge zur Welt, wie der Tierpark am Samstag mitteilte. Es handele sich um zwei Weibchen und zwei Männchen.

Berberlöwen sind in der freien Wildbahn ausgestorben. Sie waren einst in Nordafrika heimisch. Die Großkatzen werden nur in wenigen Zoos weltweit gehalten.

Besucher müssen sich aber noch etwas gedulden, bis sie die vier Löwenbabys zu Gesicht bekommen. Zunächst müssen in Pilsen die laufenden Modernisierungsarbeiten am Außengehege abgeschlossen werden. Damit wird im Laufe des Juni gerechnet.

Tamika war 2015 aus dem Erlebnis-Zoo in Hannover in die westböhmische Industrie- und Bierstadt gekommen. Es war bereits der vierte Wurf der sieben Jahre alten Löwendame. Pilsen liegt knapp 90 Kilometer westlich von Prag.

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Sat, 21 May 2022 11:45:48 GMT

Angel-Veranstaltung: Viele Besucher bei Fishing Masters Show im IGA-Park

Für Landwirtschaftsminister Till Backhaus (SPD) ist klar: «Mecklenburg-Vorpommern ist das Anglerland Nummer 1 in Deutschland.» Das Interesse an einer Angel-Veranstaltung ist entsprechend groß.

Trotz sehr durchwachsenen Wetters sind am Samstag viele Besucher zur Fishing Masters Show in den Rostocker IGA-Park gekommen. «Angler sind wetterfest, Wasser von unten oder oben macht ihnen nichts aus.», betonte die Sprecherin des Landesanglerverbands, Claudia Thürmer, zu Beginn der zweitägigen Veranstaltung. Ziel der Show sei die Vermittlung von Informationen, sie habe aber auch einen Volksfestcharakter.

Wie Agrar- und Umweltminister Till Backhaus (SPD) bei der Eröffnung sagte, ist Mecklenburg-Vorpommern ein absolutes Eldorado für Angler mit besten Bedingungen. Dazu zählten die 1700 Kilometer lange Küste, mehr als 350 Kilometer davon liegen an der offenen See. Zudem gebe es rund 40.000 Kilometer Fließgewässer und mehr als 2000 Seen. Solche Umstände zögen Angler an: Davon gebe es rund 387.000 Angler in Mecklenburg-Vorpommern, mit rund 153.000 stamme weniger als die Hälfte aus dem Nordosten. «Die Mehrzahl der Angler sind also Touristen», sagte Backhaus.

Ziel der Fishing Masters Show sei es, möglichst viele Menschen für ein aktives Leben in und mit der Natur zu begeistern und das Hobby Angeln in der Mitte der Gesellschaft zu etablieren. Besonders der weidgerechte Umgang mit Fischen und die Würdigung als hochwertiges Nahrungsmittel gehörten zu den Grundsätzen der Show.

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Sat, 21 May 2022 11:44:05 GMT

Polizeieinsatz: Vater und Sohn werden schwulenfeindlich beleidigt

Ein Betrunkener hat am Berliner Alexanderplatz einen Vater und seinen Sohn beleidigt und bespuckt. Der 49-Jährige führte seinen geistig behinderten Sohn am Freitagabend durch das Zwischengeschoss der Bahnstation an Alexanderplatz, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei wurden sie von dem 34-jährigen plötzlich mehrfach schwulenfeindlich bepöbelt. Der Betrunkene soll dem Vater zudem ins Gesicht gespuckt haben. Sicherheitsleute der BVG hielten den Angreifer fest und übergaben ihn der alarmierten Polizei.

Ein Betrunkener hat am Berliner Alexanderplatz einen Vater und seinen Sohn beleidigt und bespuckt. Der 49-Jährige führte seinen geistig behinderten Sohn am Freitagabend durch das Zwischengeschoss der Bahnstation an Alexanderplatz, wie die Polizei am Samstag mitteilte. Dabei wurden sie von dem 34-jährigen plötzlich mehrfach schwulenfeindlich bepöbelt. Der Betrunkene soll dem Vater zudem ins Gesicht gespuckt haben. Sicherheitsleute der BVG hielten den Angreifer fest und übergaben ihn der alarmierten Polizei.

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Sat, 21 May 2022 11:41:11 GMT

Polizeieinsatz: Mehrere Verletzte bei Streit an Berliner Club

Bei Auseinandersetzungen an einem Club in Berlin-Mitte sind eine Frau und drei Männer verletzt worden. Eine 20-Jährige war am frühen Samstagmorgen in der Diskothek in der Mohrenstraße zunächst mit einer anderen Frau aneinander geraten, wie die Polizei mitteilte. Diese habe dann mit einer Flasche geworfen und die 20-Jährige am Kopf getroffen. Bevor die Angreiferin flüchtete, soll sie noch Pfefferspray versprüht haben.

Bei Auseinandersetzungen an einem Club in Berlin -Mitte sind eine Frau und drei Männer verletzt worden. Eine 20-Jährige war am frühen Samstagmorgen in der Diskothek in der Mohrenstraße zunächst mit einer anderen Frau aneinander geraten, wie die Polizei mitteilte. Diese habe dann mit einer Flasche geworfen und die 20-Jährige am Kopf getroffen. Bevor die Angreiferin flüchtete, soll sie noch Pfefferspray versprüht haben.

Zahlreiche Gäste liefen daraufhin ins Freie, ein 45-jähriger Mitarbeiter erlitt Atemwegsreizungen wegen des Sprays. Die am Kopf verletzte Frau wurde von Gästen aus dem Lokal getragen und kam in ein Krankenhaus.

Als die Polizei vor Ort war, gerieten zwei Männer auf dem Bürgersteig gegenüber des Clubs aneinander. Die beiden 20- und 21-Jährigen sollen sich nach Polizeiangaben mit Fäusten gegenseitig ins Gesicht geschlagen haben. Sie wurden von den Beamten getrennt. Beide erlitten leichte Gesichtsverletzungen und bekamen Anzeigen wegen Körperverletzung.

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Sat, 21 May 2022 11:41:02 GMT

Vorwürfe: Kolleg-Gründer zieht sich als Gesellschafter zurück

Der Gründer des bisher renommierten Abraham Geiger Kollegs zur Rabbinerausbildung, Walter Homolka, hat sich nach Vorwürfen als Gesellschafter zurückgezogen. Die Leo Baeck Foundation, die bisher nur einen Teil der Anteile hielt, habe unentgeltlich alle Anteile an der gemeinnützigen Gesellschaft von Homolka übernommen, teilte das Kolleg in Potsdam mit. Die Stiftung sei damit seit Freitag alleinige Trägerin des Geiger Kollegs. Das Brandenburger Wissenschaftsministerium bekräftigte am Samstag, Ministerin Manja Schüle (SPD) gehe davon aus, dass die Vorwürfe durch die Universität Potsdam umfassend und unabhängig aufgeklärt würden.

Der Gründer des bisher renommierten Abraham Geiger Kollegs zur Rabbinerausbildung, Walter Homolka, hat sich nach Vorwürfen als Gesellschafter zurückgezogen. Die Leo Baeck Foundation, die bisher nur einen Teil der Anteile hielt, habe unentgeltlich alle Anteile an der gemeinnützigen Gesellschaft von Homolka übernommen, teilte das Kolleg in Potsdam mit. Die Stiftung sei damit seit Freitag alleinige Trägerin des Geiger Kollegs. Das Brandenburger Wissenschaftsministerium bekräftigte am Samstag, Ministerin Manja Schüle (SPD) gehe davon aus, dass die Vorwürfe durch die Universität Potsdam umfassend und unabhängig aufgeklärt würden.

Die Zeitung «Welt» hatte vor rund zwei Wochen über Vorwürfe sexueller Belästigung eines Studenten durch einen Mitarbeiter des Abraham Geiger Kollegs berichtet. Die Geschäftsführung räumte danach weitere Vorkommnisse ein: Gegen einen Mitarbeiter wurden demnach schon im Dezember 2020 und im Februar 2022 Vorwürfe wegen sexueller Belästigung erhoben, das Arbeitsverhältnis endete Ende Februar. Es geht auch um den Vorwurf des Machtmissbrauchs.

Rektor Homolka ließ seine Ämter vorerst ruhen, darunter auch als Vize-Direktor der School of Jewish Theology. Er war bis vor etwa zwei Wochen allerdings auch Vorsitzender der Leo Baeck Foundation, seitdem ist Kanzlerin Anne-Margarete Brenker amtierende Vorsitzende.

Im Brandenburger Wissenschaftsministerium waren einige Vorwürfe aus einem 24-seitigen Report bereits im Januar bekannt, über den das Nachrichtenmagazin «Der Spiegel» am Freitag berichtete. Schüle erfuhr laut Sprecher aber erst mit dem Artikel in der «Welt» von den Vorwürfen.

Am Abraham Geiger Kolleg werden seit 1999 Rabbiner für jüdische Gemeinden ausgebildet. Die renommierte liberale Institution ist Teil der Universität Potsdam . Die Uni setzte nach eigenen Angaben im Frühjahr eine Untersuchungskommission ein, die verschiedene Vorwürfe gegen Homolka und einen wissenschaftlichen Mitarbeiter prüfen soll. Das Kolleg ist als gemeinnützige GmbH selbstständig.

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Sat, 21 May 2022 11:40:00 GMT

Deborah James: Eine Rose trägt fortan ihren Namen

Eine Rosensorte wird nach der unheilbar an Darmkrebs erkrankten BBC-Moderatorin Deborah James benannt, wie sie auf persönlich mitteilte.

BBC-Podcast-Moderatorin Deborah James (40) teilte am Freitag ein Bild auf Instagram und verkündete, dass eine Rose nach ihr benannt wird. Die schwer an Krebs erkrankte James habe geweint, als die Rosenzüchter von "World of Roses" mit dem Anliegen auf sie zukamen.

"The Dame Deborah James Rose" soll gutem Zweck dienen

Weiter schreibt die Moderatorin in dem Beitrag, dass man die "The Dame Deborah James Rose" bereits jetzt vorbestellen könne. Verfügbar sei die Blume dann ab Herbst. Besonders freut sie sich darüber, dass 2,50 Britische Pfund (etwa 2,95 Euro) aus dem Verkauf jeder Rose an ihren "Bowelbabe" Fonds gespendet werden. Damit wird Geld für die Krebsforschung im Vereinigten Königreich gesammelt.

Die Anzahl der Rosen , die vorab Ende Mai bei der "RHS Chelsea Flower Show" präsentiert werden, sei limitiert. "Ich kann es gar nicht erwarten, dass meine Familie sie diesen Herbst überall anpflanzen wird", so James. "Rosen sind meine Lieblingsblumen und ich hoffe, dass diese das Lächeln aller erhellen wird", schreibt die Moderatorin.

Die Rose wird für immer an Deborah James erinnern

Das von James gepostete Bild zeigt die "Dame Deborah James Rose", die außen weiße Blütenblätter hat und nach innen Zartrosa ist. Es rühre sie zutiefst und schenke ihr "die allerschönsten Gedanken", dass diese Sorte nun für immer angebaut werden könne. Vielleicht wird sie eines Tages sogar den Hochzeitsstrauß von Tochter Eloise (12) schmücken, sinniert die Mutter, die sich aufgrund ihrer Darmkrebserkrankung in einem Hospiz palliativ behandeln lässt.

Auch von Seiten der Royals erhält die unheilbar kranke Deborah James große Anerkennung für ihr karitatives Engagement und den Kampf gegen den Krebs. Queen Elizabeth II. (96) verlieh ihr dafür im Mai den Adelstitel "Dame" - eine dem Rittertitel "Sir" entsprechende Bezeichnung für Frauen. Diesen trägt nun auch die nach ihr benannte Rose. Premier Boris Johnson (57) richtete sich mit den Worten, "Meine Gedanken sind bei Ihnen, und Deborah sollte wissen, dass sie die Liebe und Dankbarkeit des Landes genießt", an ihre Familie, die ihr in dieser schweren Zeit beisteht.

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Sat, 21 May 2022 11:28:38 GMT

Autor: Don Winslow kämpft gegen Donald Trump

Der amerikanische Schriftsteller setzt neue Prioritäten. Dafür wolle er sogar seinen Beruf an den Nagel hängen, sagt er.

Der US-Bestsellerautor Don Winslow (68) hört nach eigenen Worten mit dem Schreiben auf und will sein Leben nur noch dem Kampf gegen Ex-Präsident Donald Trump widmen.

Trump sei ein «Möchtegern-Diktator, ein Faschist, der, als er abgewählt wurde, versucht hat, sich diese Macht mit einem Staatsstreich wieder zu nehmen», sagte der Schriftsteller («Tage der Toten», «Kings of Cool», «Das Kartell») der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung».

Die Trump-Seite scheue nicht vor heftigen Angriffen zurück, die Gegenseite schon: «Die Demokratische Partei hat leider manchmal Hemmungen, richtig zurückzuschlagen. Ich nicht.» Das Ende seines Daseins als Schriftsteller sei hart für ihn, sagte Winslow: «Es fällt mir schwer, all das hinter mir zu lassen, aber du kannst dir eben nicht immer aussuchen, in welchen Zeiten du lebst und was sich daraus für Aufgaben für dich ergeben.»

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Sat, 21 May 2022 11:24:53 GMT

Grüne Erfolge: Kretschmann glaubt nicht an Machtverschiebung im Bund

Nicht erst seit den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und NRW legen die Grünen an Popularität kräftig zu. Der baden-württembergische Ministerpräsident warnt jedoch vor Übermut.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann hat nach den Wahlerfolgen seiner Partei bei den Landtagswahlen in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen vor Übermut gewarnt.

Man denke ja immer nach Landtagswahlen , dass sich im Bund die Machtverhältnisse verschöben, sagte der Grünen-Politiker am Samstag im Deutschlandfunk. «Das legt sich in der Regel schneller als man glaubt und es kommen wieder die Mühen der Ebenen.»

Die Grünen freue es, dass Bundesminister wie Robert Habeck, Cem Özdemir oder Annalena Baerbock eine gute Figur machten, sagte Kretschmann mit Blick auf die derzeitigen Beliebtheitswerte der grünen Politiker. «Aber wir leiten daraus jetzt keine zusätzlichen Machtansprüche ab.» Das sind eben schwierige Ämter, die nun im Mittelpunkt stehen, wie Kretschmann sagte. Man müsse die Leute jetzt zusammenhalten. «Die Koalition muss weiter funktionieren. Da darf man nicht übermütig werden oder gar irgendeinen Triumphalismus an den Tag legen.» Man müsse auch im Sieg bescheiden bleiben.

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Sat, 21 May 2022 11:20:00 GMT

Johnny Depp: Frauenrechtsgruppe steht hinter ihm

Im Verleumdungsprozess gegen seine Ex-Frau Amber Heard bekommt Johnny Depp ausgerechnet Unterstützung von einer Gruppe für Frauenrechte.

Johnny Depp (58) bekommt Unterstützung von einer Gruppe für missbrauchte Frauen und Kinder. Der Schauspieler befindet sich aktuell in einem erbitterten Rechtsstreit gegen seine Ex-Frau Amber Heard (36). Jetzt stellt sich die Frauen- und Kinderrechtsgruppe Mission NGO, die von der ehemaligen Miss Italy Valeria Altobelli (37) geleitet wird, auf die Seite des Hollywood-Stars. In einem offiziellen Statement spricht die Organisation ihm ihr Mitgefühl aus.

"Als Frauen haben wir Mitgefühl und empfinden Empathie nicht für DEN Star, DAS Talent, DEN Schauspieler, sondern für einen Mann, einen Vater, einen Arbeiter, einen MENSCHEN", heißt es in der Erklärung. Es sei besonders wichtig, sich um psychische Gesundheit zu kümmern, damit "Frauen und Männer sich lieben und respektieren können, ohne jegliche Art von Missbrauch und Gewalt". "Wir sind menschlich und wir müssen die MENSCHLICHKEIT finden, für die wir geboren wurden", lautet das abschließende Statement.

Johnny Depp verklagt Amber Heard auf 46 Millionen Euro

2018 schrieb Amber Heard in der "Washington Post", Opfer häuslicher Gewalt geworden zu sein. Depps Namen erwähnte sie in dem Artikel nicht. Der 58-Jährige verklagte die "Aquaman"-Darstellerin jedoch wegen Verleumdung. Johnny Depp fordert von seiner Ex-Partnerin 50 Millionen Dollar Schadensersatz (ca. 46 Millionen Euro). Er behauptet, der Artikel in der "Washington Post" habe seiner Karriere schwer geschadet.

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Sat, 21 May 2022 11:19:24 GMT

Günzburg: Mann fühlt sich gestört und droht mit Messern

Mit zwei Messern hat ein 26-Jähriger in Leipheim (Landkreis Günzburg) mehrere Jugendliche bedroht. Er habe sich in der Nacht auf Samstag von einer Gruppe in einem Jugendtreff in seiner Ruhe gestört gefühlt, teilte die Polizei am Samstag mit. Mit zwei Messern bedrohte er mehrere Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, einem hielt er ein Messer an den Hals. Die Gruppe schaffte es, dem Mann die Messer abzunehmen. Bei der Rangelei stieß der 26-Jährige einen Jugendlichen zu Boden, der sich dabei leicht verletzte. Die Polizei nahm den Mann in Gewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt.

Mit zwei Messern hat ein 26-Jähriger in Leipheim (Landkreis Günzburg) mehrere Jugendliche bedroht. Er habe sich in der Nacht auf Samstag von einer Gruppe in einem Jugendtreff in seiner Ruhe gestört gefühlt, teilte die Polizei am Samstag mit. Mit zwei Messern bedrohte er mehrere Jugendliche im Alter zwischen 15 und 19 Jahren, einem hielt er ein Messer an den Hals. Die Gruppe schaffte es, dem Mann die Messer abzunehmen. Bei der Rangelei stieß der 26-Jährige einen Jugendlichen zu Boden, der sich dabei leicht verletzte. Die Polizei nahm den Mann in Gewahrsam. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Körperverletzung ermittelt.

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Sat, 21 May 2022 11:17:53 GMT

Rheinland-Pfalz-Tag : Tag zwei auf dem Landesfest: «Die Stadt ist voll»

Auch am zweiten Tag wird das bunte Programm auf den Bühnen und an hunderten Ständen auf dem Landesfest in Mainz gut angenommen. «Die Stadt ist voll», erklärte eine Sprecherin der Landesregierung am Samstagmittag auf dem Rheinland-Pfalz-Tag - im Hintergrund stimmungsvolle Musik des Landespolizeiorchesters und feiernde Menschen auf dem Mainzer Schillerplatz. Dort luden am Vormittag Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Mitglieder ihrer Landesregierung zum Frühschoppen ein.

Auch am zweiten Tag wird das bunte Programm auf den Bühnen und an hunderten Ständen auf dem Landesfest in Mainz gut angenommen. «Die Stadt ist voll», erklärte eine Sprecherin der Landesregierung am Samstagmittag auf dem Rheinland-Pfalz-Tag - im Hintergrund stimmungsvolle Musik des Landespolizeiorchesters und feiernde Menschen auf dem Mainzer Schillerplatz. Dort luden am Vormittag Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Mitglieder ihrer Landesregierung zum Frühschoppen ein.

Zwischenzeitliche Regenfälle und Gewitter hatten der Eröffnung am Freitag keinen Strich durch die Rechnung gemacht: Die Staatskanzlei berichtete von rund 30.000 Feiernden. Lediglich die SWR-Show drohte am Eröffnungstag wegen des Gewitters kurzzeitig ins Wasser zu fallen. Mit etwas Verspätung konnte die Liveshow "Rheinland-Pfalz feiert!" auf der Open-Air-Bühne auf der Großen Bleiche in Mainz dann aber doch noch starten.

Auch der Samstag des 36. Rheinland-Pfalz-Tags sei sehr gut angelaufen, teilte ein Sprecher der Staatskanzlei mit. Durch den hohen Besucherandrang seien die Verkehrsachsen zum Teil überlastet und die Polizei wies die Besucherinnen und Besucher erneut darauf hin, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Zum Abend hin rechne man aber noch mal mit deutlich mehr Menschen, die sich auf dem Landesfest vergnügen wollen. Das Highlight des Abends wird dann das große SW3-Open-Air-Konzert am Ernst-Ludwig-Platz sein. Auftreten werden unter anderem Singer-Songwriter Milow und Popsänger Alvaro Soler.

Bis zu 300.000 Besucher werden zum Rheinland-Pfalz-Tag insgesamt erwartet, der am Sonntag mit dem traditionellen Festzug zu Ende geht. Regionen, Organisationen und Vereine präsentieren sich an 330 Zelt-Ständen. Dazu gibt es Musik und Unterhaltung auf fünf Bühnen.

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Sat, 21 May 2022 11:15:22 GMT

Tarife: Großstreik bei britischen Bahnen droht

In Großbritannien stehen die Zeichen bei der Bahn auf Streik. Das könnte schwere Folgen im Land haben. In der kommenden Woche ist ein Krisentreffen mit Premier Johnson angesetzt.

Mit Notfallplänen rüstet sich die Wirtschaft für einen möglichen Großstreik bei der britischen Bahn. Hintergrund ist ein Streit über Bezahlung, Entlassungen und Sicherheitsbedenken.

Es wird befürchtet, dass ein Ausstand schwere Folgen für den Gütertransport sowie die Versorgung mit Lebensmitteln und Treibstoff haben könnte.

Noch bis Dienstag befragt die Gewerkschaft RMT insgesamt 40.000 Mitarbeiter des Unternehmens National Rail, das für die gesamte Bahninfrastruktur zuständig ist, sowie von 15 Bahnanbietern. Ein Ergebnis wird am Mittwoch erwartet, zum Ausstand könnte es bereits im Juni kommen. Gewerkschaften drohen mit einem «Sommer der Unzufriedenheit», wenn die Löhne nicht erhöht würden.

Verkehrsminister Grant Shapps plant in der kommenden Woche ein Krisentreffen mit Premierminister Boris Johnson und Finanzminister Rishi Sunak, wie die Zeitung «Times» am Samstag berichtete. Möglich wäre, dass Frachtzüge Vorrang erhielten.

Rüsten für den Notfall

Der Arbeitgeberverband Rail Delivery Group betonte, die Unternehmen seien wegen der Folgen der Pandemie ohnehin schwer belastet. «Niemand gewinnt, wenn der Bahnverkehr gestört wird», betonte der Verband. «Die Führung der RMT sollte dieser schädlichen Unsicherheit ein Ende setzen.» Die Branche rüste sich aber für den Notfall und werde versuchen, den Waren- und Passagierverkehr aufrechtzuerhalten.

RMT-Chef Mick Lynch verteidigte das Vorgehen. «Bahnbeschäftigte mussten sich mit Lohnstopps, der Aussicht auf Arbeitsplatzverlust und wiederholten Angriffen auf ihre Arbeitsbedingungen auseinandersetzen», sagte der Generalsekretär der National Union of Rail, Maritime and Transport Workers (RMT). Er wies auf explodierende Kosten für Energie und Lebensmittel hin. Zudem stelle der Wegfall von 2500 sicherheitskritischen Jobs bei Network Rail eine erhebliche Gefahr dar und mache Unfälle wahrscheinlicher.

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Sat, 21 May 2022 11:12:00 GMT

Charlotte Casiraghi: Royal begeistert mit Outfit in Cannes

Charlotte Casiraghi zeigte sich bei den Filmfestspielen von Cannes in einem marineblauen Neckholder-Kleid.

Charlotte Casiraghi (35) begeisterte bei den Filmfestspielen von Cannes mit ihrem eleganten Look. Gemeinsam mit ihrem Ehemann Dimitri Rassam (40) ließ sie sich am Freitag (20. Mai) auf dem roten Teppich blicken. Die beiden erschienen zum Screening des Films "Brother And Sister (Frere Et Soeur)". Casiraghi wählte für ihren Auftritt ein marineblaues Neckholder-Kleid, das ihre Schultern in Szene setzte. Das figurbetonte Dress wurde am Rücken von einer hellen Perle zusammengehalten.

Dezentes Make-up und Diamantschmuck

Ihre braune Mähne trug die monegassische Royal zu einem strengen Dutt frisiert. Dazu wählte sie ein dezentes Augen-Make-up und einen pfirsichfarbenen Lippenstift. Ihren Look rundete die 35-Jährige mit Diamantohrringen und einem passenden Armband ab. Eine schwarze Clutch machte ihren Look für den Abend perfekt.

Charlotte Casiraghi und der französische Filmproduzent Dimitri Rassam sind seit 2019 verheiratet. Gemeinsam haben sie einen Sohn, Balthazar (3). Aus einer früheren Beziehung brachte Casiraghi ihren Sohn Raphaël (8) mit in die Ehe.

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