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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Tue, 07 Dec 2021 09:10:00 GMT

"Beschlossene Sache!" Fenerbahce-Verteidiger Attila Szalai vor Chelsea-Transfer?

Attila Szalai stand zuletzt wohl bei mehreren Top-Klubs auf dem Zettel. Laut seinem Nationaltrainer zieht es den Ungarn bald nach London.

Der ungarische Nationaltrainer Marco Rossi hat verlauten lassen, dass Fenerbahce-Verteidiger Attila Szalai (23) aller Voraussicht nach zum FC Chelsea wechseln wird.

Auf die Frage, welcher seiner Nationalspieler sich am besten in der Serie A behaupten könnte, sagte der Italiener gegenüber Calciomercato : "Es ist schwer, nur einen Spieler zu nennen, aber im Moment könnte ich mir Attila Szalai, der für Fenerbahce spielt, gut vorstellen. Aber ich denke, er wird zu Chelsea wechseln."

"Offensichtlich wurde er er auch von spanischen Klubs beobachtet, aber sein Wechsel zu Chelsea scheint beschlossene Sache zu sein", so der 57-Jährige weiter.

Wechselt Szalai bereits im Winter zu Chelsea?

Diversen Medienberichten zufolge seien neben den Blues sowohl der FC Barcelona, Atletico Madrid als auch der FC Sevilla an Szalai dran gewesen. Sollte Rossis Ankündigung tatsächlich eintreffen, wird Chelsea vermutlich rund 23 Millionen Euro nach Istanbul überweisen. Der Wechsel des Innenverteidigers könnte bereits im bevorstehenden Wintertransferfenster über die Bühne gehen.

Der 23-fache Nationalspieler war erst im vergangenen Januar von Apollon Limassol zu Fener gewechselt. Sein dortiger Vertrag läuft noch bis 2025.

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Tue, 07 Dec 2021 09:09:26 GMT

IT-Expertin: Sicherheit von Online-Hauptversammlungen?

In der Pandemie wurde plötzlich Vieles virtuell möglich, das vorher nur analog denkbar war. Hauptversammlungen von Unternehmen sollen auch nach der Pandemie digital erlaubt bleiben. Aus Expertensicht birgt das allerdings Risiken.

Bevor die neue Regierung wie angekündigt dauerhaft digitale Hauptversammlungen ermöglicht, müssen aus Sicht einer IT-Sicherheitsexpertin wichtige Fragen geklärt werden. Die bisher für Abstimmungen genutzten Online-Wahlsysteme hätten Schwachstellen und seien nicht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifiziert, erklärte Professorin Melanie Volkamer vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) am Dienstag. «Es fehlen bislang klare Anforderungen an die Sicherheit dieser Systeme und welche Annahmen an die Einsatzumgebung und die Angreifermächtigkeit akzeptabel sind.» Das BSI müsste solche erst einmal entwickeln.

So basierten die eingesetzten Systeme etwa auf der Annahme, dass weder die Endgeräte der Abstimmenden noch Wahlserver manipuliert würden, sagte die Forscherin. «Diese Annahmen scheinen allerdings unrealistisch, wenn man sich Medien-Berichte zu Cyber-Angriffen oder auch den BSI -Lagebericht anschaut.» Volkamer leitet an der Karlsruher Universität die Forschungsgruppe Secuso - Security, Usability, Society (Sicherheit, Benutzerfreundlichkeit, Gesellschaft).

Hauptversammlungen etwa von Unternehmen dienen dem Zweck, dass Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer zusammenkommen, um Beschlüsse zu fassen. Wegen der Corona- Pandemie dürfen Firmen sie bis Ende August 2022 ohne vorherige Satzungsänderung online durchführen. Hinterfragt wurde unter anderem, ob durch das digitale Format die Möglichkeit der Aktionäre, Fragen zu stellen, beschnitten wird.

Die Justizminister der Länder hatten sich im Sommer nach einem Online-Treffen dafür ausgesprochen, die virtuelle Variante dauerhaft als gleichberechtigte Alternative zur Präsenzversammlung zu ermöglichen. SPD, Grüne und FDP schreiben in ihrem Koalitionsvertrag dazu nun: «Wir ermöglichen dauerhaft Online-Hauptversammlungen und wahren dabei die Aktionärsrechte uneingeschränkt.»

KIT-Wissenschaftlerin Volkamer stellt auch infrage, ob die für börsennotierte Aktiengesellschaften vorgeschriebene notarielle Beurkundung der digitalen Hauptversammlung möglich ist: «Notare können ihrer Aufgabe, bezogen auf die Abstimmungen und Wahlen, nur nachgehen, wenn sie zwischen einem manipulierten und einem nicht manipulierten Ergebnis unterscheiden können.» Dafür brauche es aber eine Technik, mit der wirklich überprüfbar ist, wer abstimmt und dass die abgegebene Stimme auch dem Wunsch des Wählers entspricht.

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Tue, 07 Dec 2021 09:09:00 GMT

Elektromobilität: Start-up kündigt "flächendeckendstes Schnellladenetz in Deutschland" an

Das bayerische Start-up Numbat und die Supermarktkette Feneberg haben große Pläne: Sie wollen das "flächendeckendste Schnellladenetz in Deutschland" bauen. Im Süden des Landes soll jede zehn Kilometer künftig eine Ladestation stehen, die reinen Ökostrom liefert. Der Bau soll in 2022 starten.

Das Start-up Numbat und die Lebensmittelkette Feneberg wollen die Elektromobilität in Deutschland deutlich vorantreiben und im Allgäu, in Süddeutschland zahlreiche Schnellladesäulen bauen. Alle zehn Kilometer sollen Fahrer von Elektroautos damit die Möglichkeit haben, ihr Fahrzeug mit Strom zu tanken. Die beiden Allgäuer Unternehmen wollen ab dem dritten Quartal 2022 an über 40 Feneberg-Filialen Schnellladesäulen aufstellen, die 100 Prozent Ökostrom bereitstellen sollen. Pro Standort soll ein Schnelllader gebaut werden, welcher zwei Ladeanschlüsse haben wird und Strom mit einer maximalen Leistung von 300 kW bereitstellen soll. STERN PAID 36_21 Ökobilanz Brennstoffzellen 17.35

"Unser Ziel ist es, zu beweisen, dass Schnellladesäulen nicht nur an Autobahnen oder Hubs entstehen können, sondern durch die Kombination Schnellladesäule und Batteriespeicher in Verbindung mit unserer Technologie, überall. Da unsere Numbats nicht an das Mittelspannungsnetz angeschlossen werden müssen, vermeiden wir Eingriffe in die Infrastruktur und große Baumaßnahmen wie zum Beispiel Trafohäuschen", so die Gründer von Numbat, Maximilian Wegener und Martin Schall.

"Mit Numbat haben wir jetzt eine Möglichkeit gefunden, zum einen das Thema Ultra-Schnellladesäule als Angebot für unsere Kunden umzusetzen und zum anderen sind wir dank dem integrierten Batteriespeicher in der Lage, den PV- Strom aus unseren eigenen Solaranlagen zu speichern und durch das integrierte Energiemanagementsystem Strom einzusparen", sagt Nico Fischer, Bereichsleiter Bau-, Gebäude- und Energiemanagement des Lebensmittelhändlers Feneberg. 

Start-up will Schnellladenetz ausbauen

In innerhalb von 15 Minuten sollen Fahrer ihr Elektroauto auf eine Batterieladung von 80 Prozent bringen können. Bei den Preisen will sich das im Februar gegründete Start-up an denen der Marktführer wie EnbW orientieren. Numbat-Pressesprecher Uli Benker bezifferte die angepeilten Ladekosten gegenüber dem  stern auf etwa 55 Cent pro kWh. Außerdem kündigte er weitere Projekte an. So wolle Numbat im Laufe des Jahres 2023 insgesamt 100 Schellladestandorte im Allgäu, etwa an Autohäusern, Hotels, Kliniken und einer Berufsschule, bauen. Wie und wann die Projekte konkret umgesetzt werden, "ist abhängig von den Baumaßnahmen und der Baugenehmigung" erklärt Benker.  Das 1x1 der Ladeäulen für E-Autos

Ausbau der Ladestationen in Deutschland muss beschleunigt werden

Um die Ziele zum Ausbau der Elektromobilität zu erreichen, muss Deutschland deutlich mehr Schnellladesäulen bauen. Zu dem Ergebnis ist der Verband der Automobilindustrie (VDA) vor Kurzem gekommen. Denn die Zahl der neuzugelassenen Elektroautos steigt schneller an als der Ausbau. Derzeit kommen im Durchschnitt rund 250 öffentliche Ladepunkte pro Woche hinzu. Um das Ziel der Ampel-Koalition von einer Million öffentlichen Ladepunkten im Jahr 2030 zu erreichen, müssten wöchentlich allerdings rund 2000 Ladepunkte gebaut werden.

Quelle: Pressemitteilung Numbat ,   VDA Pressemitteilung , Gespräch mit Numbat

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Tue, 07 Dec 2021 09:08:41 GMT

Corona-Pandemie: Luca-Anwender können Impfstatus mit Gesundheitsämtern teilen

Sie verspricht das Ende der Zettelwirtschaft, doch Datenschützern ist die Luca-App weiter ein Dorn im Auge. Nun legen die Entwickler nach - mit einem verschlüsselten Chat mit den Gesundheitsämtern.

Die Nutzerinnen und Nutzer der Luca-App können künftig freiwillig ihren eigenen Impfstatus mit ihrem zuständigen Gesundheitsamt teilen.

Mit einer neuen Version wird die Anwendung gleichzeitig um eine verschlüsselte Chat-Funktion erweitert, über die personalisierte Direkt- Nachrichten zwischen Gesundheitsämtern und den Anwendern ausgetauscht werden können.

Diese Funktion «Luca Connect» soll noch im Dezember aktiviert werden, kündigte Patrick Hennig, Geschäftsführer der Culture4Life GmbH, am Dienstag in Berlin an. Bei der Chat-Funktion setzen die Luca-Macher auf die Verschlüsselungstechnik, die auch beim Messengerdienst Signal verwendet wird.

App von Datenschützern kritisiert

Die Luca-App will die Zettelwirtschaft ersetzen, die bei einer analogen Erfassung der Besuche von Restaurants, Ausstellungen und anderen Events entsteht. Die Anwendung wird allerdings seit Monaten von Datenschutz-Aktivisten und etlichen Sicherheitsforschern scharf kritisiert. Sie stören sich unter anderen an der zentralen Datenspeicherung und halten die App für unwirksam. Zu den Luca-Skeptikern gehören auch einzelne Vertreter von Gesundheitsämtern, etwa in Berlin-Neukölln.

Luca widerspricht diesen Vorwürfen und verweist auf sein Verschlüsselungskonzept, das unter anderem mit dem Fraunhofer-Institut für Angewandte und Integrierte Sicherheit (AISEC) entwickelt worden sei.

Mit «Luca Connect» könnten Gesundheitsämter durch die freiwillig hinterlegten Daten schneller und differenzierter Risiken analysieren und dann möglicherweise gefährdete Personen individuell über Direkt-Nachrichten informieren, erklärte Henning. Die von den Anwenderinnen und Anwendern zur Verfügung gestellten Daten - Namen, Telefonnummern und 2G-Status - könnten ausschließlich von dem zuständigen Gesundheitsamt der Region entschlüsselt und analysiert werden.

Kosten von 20 Millionen Euro

Bei dem Luca-System haben sich nach Angaben von Culture4Life inzwischen mehr als 40 Millionen Menschen in Deutschland angemeldet. Das System wird durch Lizenzverträge mit 13 Bundesländer finanziert. Die Kosten dafür summierten sich in diesem Jahr auf rund 20 Millionen Euro. Die Luca-Macher bemühen sich derzeit darum, die Jahreslizenzen mit den Bundesländern zu verlängern. Sie laufen Ende März 2022 aus.

Luca-Kritiker wie der Chaos Computer Club fordern die Bundesländer auf, die Verträge nicht zu verlängern und stattdessen auf die Corona-Warn-App (CWA) des Bundes zu setzen. Bei der anonymen Kontakterfassung mit der CWA sind allerdings die Gesundheitsämter nicht involviert. Befürworter wie die Gesundheitsämter in Hamburg und Nürnberg sehen dagegen in der Luca-App eine sinnvolle Ergänzung zur CWA.

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Tue, 07 Dec 2021 09:05:50 GMT

Historischer Tiefstand bei Verkehrsunfällen mit Verletzten unter Alkoholeinfluss

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss mit Verletzten oder Toten hat im vergangenen Jahr einen historischen Tiefstand erreicht.

Die Zahl der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss mit Verletzten oder Toten hat im vergangenen Jahr einen historischen Tiefstand erreicht. Wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte, gab es insgesamt 13.003 solcher Unfälle, bei denen mindestens ein Verkehrsteilnehmer unter Alkoholeinfluss stand. Das entspricht einem Rückgang gegenüber dem Jahr 2019 um fast sieben Prozent und war der niedrigsten Wert seit 1975.

Noch deutlicher sei der Rückgang bei Unfällen mit Verletzten und Toten insgesamt ausgefallen. Laut Statistikamt gab es im vergangenen Jahr rund 264.000 solcher Verkehrsunfälle und somit fast zwölf Prozent weniger als im Vorjahr.

Auch die Zahl der Opfer von Alkoholunfällen ging demnach deutlich zurück. Insgesamt kamen im vergangenen Jahr 15.647 Menschen bei Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss zu Schaden, was einem Rückgang um rund zehn Prozent entspricht. Die Zahl der Todesfälle lag um rund 32 Prozent unter dem Vorjahreswert. Mit 156 Toten wurde der Statistik zufolge dennoch fast jeden zweiten Tag ein Mensch bei einem Alkoholunfall getötet.

Frauen fallen laut Statistikamt deutlich seltener durch Trunkenheit im Straßenverkehr auf als Männer. Demnach waren nur rund 13 Prozent der alkoholisierten Beteiligten bei Unfällen mit Verletzten oder Toten Frauen. Im Durchschnitt aller Unfälle, bei denen Menschen zu Schaden kamen, waren fast 34 Prozent der Beteiligten weiblich.

Fast die Hälfte aller Alkoholunfälle passieren den Angaben zufolge an Wochenenden oder an Feiertagen. Auch im vergangenen Jahr seien rund 22 Prozent der Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss auf einen Samstag gefallen. Überdurchschnittlich gesunken sei die Zahl der gesamten Alkoholunfälle während des Lockdowns von November und Dezember, als viele Weihnachtsfeiern und Wintermärkte ausfielen.

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Tue, 07 Dec 2021 09:04:02 GMT

Umfrage: Sieben von zehn Städten planen wegen Coronakrise höhere Abgaben

Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Kommunen einer Umfrage zufolge erneut sparen und Abgaben erhöhen.

Wegen der Corona-Pandemie müssen viele Kommunen einer Umfrage zufolge erneut sparen und Abgaben erhöhen. Der Anteil der Städte, die voraussichtlich kommunale Steuern und Gebühren erhöhen werden, stieg im Vergleich zum Vorjahr um sechs Prozentpunkte auf 70 Prozent, wie eine am Dienstag veröffentlichte Untersuchung der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young zeigt. Befragt wurden 300 Kommunen mit mindestens 20.000 Einwohnern.

Infolge der angespannten Haushaltslage und zur Generierung neuer Einnahmen planen demnach zahlreiche Kommunen unpopuläre Maßnahmen. In jeweils 40 Prozent der Kommunen soll Wasser und Müllentsorgung teurer werden, die Grundsteuer soll in jeder dritten Stadt steigen (32 Prozent). Die Gewerbesteuer soll in 29 Prozent der Kommunen angehoben werden, die Straßenreinigung könnte in 28 Prozent der Städte und Gemeinen teurer werden. Friedhofs- und Parkgebühren sollen in 18 beziehungsweise 17 Prozent der Kommunen steigen.

Auch bei den kommunalen Leistungen soll gespart werden, wenn auch nicht ganz so umfassend. Nur gut jede vierte Kommune (26 Prozent) plant neue Einschränkungen des kommunalen Angebots. Im Vorjahr waren es 23 Prozent.

Am häufigsten steht demnach das kommunale Schwimmbad auf der Streichliste. 16 Prozent der befragten Städte und Gemeinden planen die Schließung oder einen eingeschränkten Betrieb. In 13 Prozent soll an der Straßenbeleuchtung gespart werden, jede neunte Kommune will Bibliotheken oder sonstige kulturelle Einrichtungen schließen. Viele Kommunen reduzierten der Untersuchung zufolge ihre freiwilligen Leistungen allerdings bereits stark, so dass an dieser Stelle kaum noch Einsparpotenziale bestehen.

Trotz finanzieller Unterstützung von Bund und Ländern erwarten vor allem Kommunen im Westdeutschland weiter steigende Schulden. So rechnen 40 Prozent der Kommunen im Westen, aber nur 14 Prozent im Osten mit einem Anstieg ihrer Verschuldung in den kommenden drei Jahren. Gut die Hälfte der Kommunen (55 Prozent) wird das laufende Jahr voraussichtlich mit einem Haushaltsdefizit abschließen. Zum Vergleich: Im Vor-Coronajahr 2019 wiesen nur 13 Prozent der Kommunen ein Haushaltsdefizit auf.

Mehr als jede dritte Gemeinde (38 Prozent) rechnet derzeit nicht damit, ihre Schulden aus eigener Kraft zurückzahlen zu können. Der Anteil der Kommunen, die sich den Schuldenabbau aus eigener Kraft nicht zutrauen, ist in Westdeutschland mit 40 Prozent deutlich höher ist als im Osten (24 Prozent).

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Tue, 07 Dec 2021 09:02:52 GMT

Alkohol-Experiment: Eigene Trunkenheit wird häufig unterschätzt

Ein feucht-fröhliches Experiment an der Universität Witten-Herdecke stimmt Mediziner sorgenvoll: Nach Alkoholgenuss schätzen viele die eigene Trunkenheit falsch ein. Was könnte helfen?

Nach dem Genuss von Bier und Wein unterschätzt einem Experiment zufolge ein großer Teil der Menschen ihren Atemalkoholwert - und überschätzt ihre Fahrtauglichkeit.

Den alkoholträchtigen Versuch an der Universität Witten -Herdecke im Ruhrgebiet beschreiben Mediziner im Fachmagazin «Harm Reduction Journal». 90 Teilnehmer aus Deutschland - mit guter körperlicher Fitness und durchschnittlich 24 Jahre alt - waren für die Studie aufgefordert, sich unter kontrollierten Bedingungen mit Pils und Weißwein zu betrinken. Dabei sollten sie unter anderem einschätzen, wann sie die gesetzliche Promillegrenze zum Autofahren erreicht hatten. In Deutschland liegt diese bei einem Wert von 0,5 Promille.

Viele überschritten den Grenzwert

Die Probanden sollten bei dem Versuch solange weitertrinken, bis sie ihrer Meinung nach die Promillegrenze erreicht hatten. An einem ersten Studientag meldeten sich demnach 39 Prozent der Teilnehmer erst, nachdem sie schon über der Schwelle waren. An einem zweiten Studientag, waren es sogar 53 Prozent, die zuviel getrunken hatten. Einige wenige überzogen das gesetzliche Limit sogar sehr deutlich - und hielten sich noch immer für fahrtüchtig.

Die Ergebnisse seien unabhängig davon gewesen, ob die Probanden zuerst Bier oder Wein getrunken hatten. Auch das Geschlecht habe keinen wesentlichen Unterschied bei der Fähigkeit zur Selbsteinschätzung gemacht, heißt es in der Studie. Alkohol am Steuer stellt den Experten zufolge trotz vieler Aufklärungsbemühungen weltweit noch immer ein hohes aber vermeidbares Unfall- und damit Gesundheitsrisiko dar.

«Die Häufigkeit der Fehleinschätzungen muss uns deshalb Sorgen machen, weil im Straßenverkehr ja wenige reichen, um schwerwiegende Unfälle auszulösen», sagte Studienleiter Kai Hensel, der inzwischen am Universitätsklinikum Göttingen arbeitet, der Deutschen Presse-Agentur. Zudem habe sich gezeigt, dass der Hang zum Unterschätzen der eigenen Trunkenheit mit zunehmendem Alkoholkonsum noch steige: Je mehr die Probanden tranken, desto weiter wich ihre Selbsteinschätzung von den tatsächlichen Messwerten ab.

Kontrolliertes Besäufnis

«Allerdings gibt die Studie auch Hinweise auf gewisse Lerneffekte, so dass wir glauben, dass es durchaus helfen kann, das eigene Bewusstsein für den Effekt von Alkohol auf die Fahrtüchtigkeit zu schärfen», sagte Hensel weiter. Es sei daher sinnvoll, bei Aufklärungskampagnen erfahrbar zu machen, wie schnell das eigene Limit in Sachen Fahrtüchtigkeit erreicht sei - etwa durch Teststationen in Bereichen, wo Alkohol getrunken werde, so Hensel.

Im Experiment wurden durchschnittlich beispielsweise 1,4 Liter Bier in etwas über zwei Stunden getrunken, bis die Promillegrenze überschritten war. Beim Weißwein genügte eine knappe Flasche - «wobei davon auszugehen ist, dass der nach mehr als zwei Stunden gemessene Atemalkoholwert von dann jeweils 0,6 Promille auch nach Trinkstopp noch weiter ansteigt, weil der Alkohol nach und nach ins Blut übergeht», so Hensel. Zudem hatten die Teilnehmer zuvor alle gemeinsam gegessen.

Weitere Studienergebnisse, die sich mit den nachfolgenden Katerauswirkungen des kontrollieren Besäufnisses auseinandergesetzt hatten, waren bereits zu einem früheren Zeitpunkt ausgewertet und veröffentlicht worden.

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Tue, 07 Dec 2021 09:02:00 GMT

Erkältungszeit beginnt: Corona, Erkältung oder Grippe – so unterscheiden sich die Symptome

Der Hals schmerzt, die Nase läuft – ist es Corona oder eine harmlose Erkältung? Allein anhand des Krankheitsbilds lässt sich das nicht zweifelsfrei erkennen. Das gilt es zu beachten. 

Halsschmerzen und Husten sind typisch für diese Jahreszeit. Sobald der Hals zu kratzen beginnt, fragen sich derzeit aber viele, ob vielleicht eine Coronainfektion hinter der sich ankündigenden Erkrankung steckt. So viel vorweg: Die Beschwerden, die das Coronavirus, Grippeviren oder harmlose Erkältungserreger verursachen, sind mitunter sehr ähnlich. Allein anhand der Symptome lässt sich daher nicht zweifelsfrei bestimmen, welcher Erreger vorliegt – selbst erfahrene Mediziner können das nicht. Gewissheit bringt nur ein Test, am besten ein sogenannter PCR-Test, der selbst geringe Virusmengen nachweist. In jedem Fall sollten sich Betroffene bei Krankheitssymptomen, gleich welcher Art, zuhause auskurieren und Kontakte meiden. PAID Gesund Leben Spezial 2020_01 Wie sich unser Körper gegen Angreifer wehrt 10.35

Auch die Schwere der Erkrankung sagt nichts darüber aus, welche Infektion besteht. Teilweise verlaufen Corona- oder auch Grippe-Infektionen sehr mild bis hin zu symptomlos, während andere Betroffene über Tage oder Wochen kaum aus dem Bett kommen. Die aktuellen Impfstoffe gegen Corona oder Grippe können viele Infektionen zwar verhindern, einen 100-prozentigen-Schutz bieten sie aber nicht. Deswegen können sich auch Geimpfte mit den Erregern anstecken. In diesem Fall haben sie aber einen sehr guten Schutz vor schweren Verläufen. 

Dennoch: Es gibt einige Symptome oder Charakteristika, die eher dem einen oder dem anderen Erreger zuzuschreiben sind. So entwickelt etwa jeder fünfte Corona-Erkrankte Probleme mit dem Geruchs- oder Geschmackssinn. Vereinzelt können auch Erkältungen oder Grippe-Erkrankungen für diese Beschwerden sorgen – wenn auch in wesentlich selteneren Fällen. Ein Überblick.

Symptome bei Corona-Erkrankungen

Welcher Erreger steckt dahinter?

Coronavirus Sars-CoV-2

Was sind häufige Beschwerden?

Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) sind Husten (42 Prozent), Fieber (26 Prozent) und Schnupfen (31 Prozent) die häufigsten Symptome einer Corona-Erkrankung. Etwa jeder fünfte Betroffene entwickelt zudem Probleme mit dem Geruchs- oder dem Geschmackssinn (19 Prozent). Mitunter sind auch beide Sinne betroffen.

Long Covid Symptome Untersuchung 17.44 Welche Symptome können darüber hinaus auftreten?

Als weitere Symptome gelten Halsschmerzen, Atemnot, Kopf- und Gliederschmerzen und Appetitlosigkeit bis hin zu Gewichtsverlust. Einige Betroffene entwickeln Magen-Darm-Beschwerden und klagen über Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen oder Durchfall. Beobachtet werden auch Bindehautentzündungen, Hautausschläge, geschwollene Lymphknoten, Teilnahmslosigkeit und Schläfrigkeit.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Es gibt nicht den einen, klassischen Corona-Verlauf. Die Beschwerden, ihre Stärke und auch Dauer können sich individuell stark unterscheiden. Nach einer Ansteckung dauert es im Mittel fünf bis sechs Tage bevor sich erste Krankheitssymptome zeigen. Schätzungen zufolge entwickelt mindestens jeder zehnte ehemals Infizierte Langzeitfolgen, "Long Covid" genannt.

Symptome bei saisonalen Grippe-Erkrankungen (Influenza)

Welcher Erreger steckt dahinter?

Saisonale Influenza-Viren, von denen weltweit vier unterschiedliche Linien kursieren Grippe Grippeschutzimpfung FAQ 17.17

Was sind häufige Beschwerden?

Als klassische Influenza-Symptome gelten Fieber, Kopf-, Muskel- oder Gliederschmerzen, Husten, Halsschmerzen und ein starkes Krankheitsgefühl. Typisch ist ein plötzlicher Krankheitsbeginn.

Welche Symptome können darüber hinaus auftreten?

Grippe-Erkrankte können sich zudem schwach fühlen, Schweißausbrüche und Schnupfen entwickeln, seltener haben sie auch Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Schwere Verläufe können mit einer bakteriellen Lungenentzündung einhergehen, aber auch das Grippevirus selbst kann Pneumonien auslösen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Nach einer Ansteckung zeigen sich erste Beschwerde sehr schnell, nach etwa ein bis zwei Tagen. Allerdings entwickeln nicht alle Infizierten die typischen Symptome. Nach Angaben des RKI zeigt etwa ein Drittel einen Verlauf mit Fieber, ein Drittel einen leichteren Verlauf und das letzte Drittel einen Verlauf ohne Symptomatik. Bei milden bis moderaten Verläufen bessern sich die Symptome nach etwa fünf bis sieben Tagen.

Symptome bei Erkältung, auch "grippaler Infekt" genannt

Welcher Erreger steckt dahinter?

Mehr als 30 verschiedene Erreger, meist Rhino-, Adeno- oder Coronaviren

Was sind häufige Beschwerden?

"Eine Erkältung kommt drei Tage, bleibt drei Tage und geht drei Tage" – so besagt ein altes Sprichwort. Typische Symptome sind Halsschmerzen, Schnupfen und Husten.

Welche Symptome können darüber hinaus auftreten?

In selteneren Fällen kann eine Erkältung zu Fieber oder erhöhter Temperatur führen.

Was gibt es sonst noch zu beachten?

Erkältungen sind zwar unangenehm, verlaufen in der Regel aber mild. Gegen eine Erkältung gibt es – anders als bei Covid-19 und Grippe – keine Impfung.

Grundsätzlich gilt : Insbesondere bei stärkeren Symptomen, einem ausgeprägtem Krankheitsgefühl oder anhaltend hohem Fieber sollte ein Arzt oder eine Ärztin zu Rate gezogen werden.

Quellen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung  / Robert Koch-Institut (RKI)

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Tue, 07 Dec 2021 09:01:45 GMT

SPD, Grüne und FDP haben Koalitionsvertrag unterzeichnet

SPD, Grüne und FDP haben am Dienstag den Koalitionsvertrag für ein Ampel-Bündnis unterzeichnet und damit ihre Zusammenarbeit in der künftigen Bundesregierung besiegelt.

SPD , Grüne und FDP haben am Dienstag den Koalitionsvertrag für ein Ampel-Bündnis unterzeichnet und damit ihre Zusammenarbeit in der künftigen Bundesregierung besiegelt. Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie die Vorsitzenden der drei Parteien und die Fraktionsspitzen unterschrieben das 177 Seiten starke Papier. Der Vertrag sei eine gute Grundlage dafür, "dass wir in diesem Land Fortschritt organisieren können", sagte Scholz.

"Während wir mit dem Aufbruch beginnen, haben wir noch eine schwere Aufgabe zu bewältigen, nämlich die Corona-Krise", sagte Scholz vor der Unterzeichnung weiter. "Und das wird unsere ganze Kraft und Energie fordern."

Grünen-Chef Robert Habeck sagte: "Ab heute sind wir dann eine Regierung." Neben der Bewältigung der Corona-Pandemie gehe es um die großen strukturellen Veränderungen. Es gehe darum, Deutschland auf einen klimaneutralen Kurs zu bringen, Klimaneutralität und Wohlstand zusammenzubringen. "Dieser Aufgabe werden wir uns gemeinsam stellen", so Habeck.

FDP -Chef Christian Lindner sagte: "Jetzt beginnt die Zeit der Tat." Er fügte mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen hinzu: "Wir haben gesagt, wir wollen mehr Fortschritt wagen, ab dieser Woche wollen wir am Fortschritt arbeiten."

Die Grünen-Ko-Vorsitzende Annalena Baerbock sagte, der Koalitionsvertrag "spiegelt die Vielfalt in unserem Land wider". Diese Vielfalt sei "der Leitstab für die nächsten Jahre unserer gemeinsamen Zusammenarbeit". Jetzt gelte es, den Vertrag mit Weitblick, mit Pragmatismus "und auch mit viel Leidenschaft mit Leben zu füllen".

Scholz soll am Mittwochmorgen im Bundestag zum Nachfolger von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) gewählt werden, das Kabinett soll ebenfalls am Mittwoch vereidigt werden.

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Tue, 07 Dec 2021 08:57:59 GMT

Umsatzplus für Industrie im Norden

Die größeren Industriebetriebe in Schleswig-Holstein haben in den ersten drei Quartalen ihren Umsatz im Vorjahresvergleich um 9,8 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Statistikamt Nord am Dienstag weiter berichtete, wuchs der Umsatz gegenüber den ersten neun Monaten im Vor-Corona-Jahr 2019 um 2,3 Prozent. Die positive Entwicklung sei besonders dem Inlandsabsatz und dem Geschäft innerhalb des Euroraums zuzurechnen. Die Exportquote sank leicht von 41 auf 40 Prozent.

Die größeren Industriebetriebe in Schleswig-Holstein haben in den ersten drei Quartalen ihren Umsatz im Vorjahresvergleich um 9,8 Prozent auf 25,2 Milliarden Euro gesteigert. Wie das Statistikamt Nord am Dienstag weiter berichtete, wuchs der Umsatz
gegenüber den ersten neun Monaten im Vor-Corona-Jahr 2019 um 2,3 Prozent. Die positive Entwicklung sei besonders dem Inlandsabsatz und dem Geschäft innerhalb des Euroraums zuzurechnen. Die Exportquote sank leicht von 41 auf 40 Prozent.

Das deutlichste Umsatzplus gab es im Fahrzeugbau. Die Statistik erfasst Betriebe des verarbeitenden Gewerbes sowie des Bergbaus und der Gewinnung von Steinen und Erden mit mindestens 50 Beschäftigten. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres waren dies 542 Betriebe.

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Tue, 07 Dec 2021 08:53:20 GMT

CDU-Generalin zu grüner Mahnung: «An eigene Nase fassen»

Der Ton in der Koalition wird rauer: Erst bremst die CDU-Seite die neue Corona-Verordnung aus. Dann warnt die neue Grünen-Spitze die Union vor einer Blockade der Energiewende. Nun reagiert bei der CDU die Abteilung Attacke.

CDU -Generalsekretärin Isabell Huber hat die Ermahnungen der neuen Grünen-Landeschefs an die Adresse der Union in Sachen Klimaschutz zurückgewiesen. «Ich habe volles Verständnis, dass das neue Vorsitzenden-Duo der Grünen ein wenig gegen die CDU sticheln muss, um die eigene Parteibasis zu besänftigen», sagte Huber der Deutschen Presse-Agentur in Stuttgart. «Inhaltlich zielen die neuen Vorsitzenden mit ihren Angriffen freilich komplett ins Leere.»

Die Südwest-CDU stehe in der Koalition «ohne Wenn und Aber für den Klimaschutz». Huber drehte den Spieß um: «Beim Thema Windkraft sollten sich die Grünen vielmehr an die eigene Nase fassen und sehen, wie viele ihrer Mitglieder, sobald es konkret wird, vor Ort als allererste gegen neue Windkraftanlagen auf die Barrikaden gehen.»

Der neue Grünen-Landeschef Pascal Haggenmüller hatte die CDU kurz nach seiner Wahl beim Landesparteitag davor gewarnt, die Energiewende in Baden-Württemberg auszubremsen. Beim Ausbau der Windkraft müsse die CDU nicht nur als Landespartei, sondern auch als Kommunalpartei zeigen, dass sie das stütze. Es könne nicht sein, dass Grüne und CDU im Land gute Beschlüsse fassten und «anschließend konservative Kommunalos vor Ort das Ganze wieder zum Erliegen bringen», mahnte Haggenmüller.

Huber reagierte auch auf die Kritik der neuen grünen Co-Chefin Lena Schwelling an der Haltung der CDU zu der humanitären Krise an der Grenze zwischen Belarus und Polen. «CDU und Grüne haben sich im Koalitionsvertrag gemeinsam auf eine humanitäre Flüchtlingspolitik verständigt, bei der die Bekämpfung von Fluchtursachen ganz vorne steht - nicht dafür, dass ein belarussischer Diktator gemeinsam mit kriminellen Schleusern Menschen als Druckmittel gegen die EU missbrauchen kann», sagte die Generalsekretärin. Die Landesregierung verfolge hier eine klare Linie. «Mit Blick auf den Parteitag muss man wohl sagen: obwohl die Grünen an ihr beteiligt sind.»

Schwelling hatte kritisiert, dass Innenminister Thomas Strobl und CDU-Landtagsfraktionschef Manuel Hagel mit ihren Äußerungen zu der Krise gezeigt hätten, «dass die CDU im Land da noch ganz die Alte ist». Ihnen sei nur eingefallen, nach Grenzschließungen und -sicherungen zu rufen. In der Regierungspraxis habe das Land immer erklärt, Menschen in Not aufzunehmen. Das sei auch etwas, an das die CDU gebunden sei, sagte Schwelling.

Der Ton in der grün-schwarzen Koalition wird über ein halbes Jahr nach der Regierungsbildung merklich rauer. Am Wochenende übte die CDU enormen Druck auf die grüne Seite aus, die neue Corona-Verordnung bei der Testpflicht für Geimpfte und Genesene nachträglich aufzuweichen. Auf dem Grünen-Parteitag wiederum setzten sich Schwelling und Haggenmüller zum obersten Ziel, die CDU bei Wahlen aus den Rathäusern verdrängen zu wollen. Die beiden jungen Grünen-Chefs standen der Neuauflage der grün-schwarzen Koalition im Mai äußerst skeptisch gegenüber.

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Tue, 07 Dec 2021 08:53:00 GMT

News von heute: RKI registriert 36.059 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz geht leicht zurück

Die News von heute im  stern -Ticker.

Die News von heute im  stern -Ticker:   

9.48 Uhr: "Ampel"-Pläne reduzieren laut ZEW Armutsrisiko für 2,4 Millionen Bundesbürger

Von den im Koalitionsvertrag der Ampel-Parteien vorgesehenen Maßnahmen profitieren nach einer Studie am stärksten Familien und von Armut bedrohte Menschen. Unter anderem die geplante Erhöhung des Mindestlohns und die Kindergrundsicherung würden dafür sorgen, dass mindestens 2,4 Millionen Menschen aus dem Armutsrisiko fallen würden, heißt es in einer Berechnung des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW), aus der die "Süddeutsche Zeitung" zitiert. Dazu gehörten 1,4 Millionen Kinder.

9.39 Uhr: Elf Tote bei Verkehrsunfall mit Kleinbus in der Ukraine

Der Zusammenstoß eines Kleinbusses mit einem Lastwagen in der Ukraine hat mindestens elf Menschenleben gefordert. Acht weitere Personen wurden verletzt, wie die Behörden mitteilten. Rund 120 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Kiew, im Gebiet Tschernihiw, seien die Fahrzeuge in der Nähe eines Dorfes frontal zusammengeprallt. Zu den Unfallursachen ermittelt die Polizei.

9.17 Uhr: SPD, Grüne und FDP unterzeichnen Koalitionsvertrag

SPD, Grüne und FDP haben das Programm ihrer gemeinsamen Regierungskoalition besiegelt. Die Spitzenvertreter der Ampel-Parteien unterzeichneten dafür am Morgen in Berlin ihren Koalitionsvertrag. Eil Koalitionsvertrag unterzeichnet 9.24

9.12 Uhr: Ermittlungen gegen Polizistin im Saarland wegen mutmaßlich gefälschter Impfpässe

Wegen mutmaßlich gefälschter Impfpässe hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken Ermittlungen gegen eine Polizeikommissarin aufgenommen. Die 32-Jährige aus Neunkirchen soll die Pässe gefälscht und an Dritte weitergegeben haben, wie die Landespolizei des Saarlands mitteilte. Demnach wurde die Polizistin bereits am Freitag vom Dienst suspendiert. Weitere Schritte würden geprüft.

Auch gegen einen Polizeioberkommissar aus Merzig würden "beamten- und disziplinarrechtliche Maßnahmen" geprüft, hieß es. Der 52-Jährige soll im November in Uniform eine Bäckerei betreten haben, ohne einen Mundschutz zu tragen. Auf Nachfrage habe er angegeben, dass er sich getestet habe und deshalb keine Maske tragen müsse. Gegen ihn wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet. Er wurde für die Dauer der Prüfung des Vorfalls in den Innendienst versetzt.

hr: Großeinsatz der Feuerwehr wegen Lagerfeuers in Wohnzimmer

Mit einem Lagerfeuer in ihrem Wohnzimmer hat eine 51-Jährige im baden-württembergischen Schwäbisch Hall einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Wie die Polizei in Aalen heute mitteilte, entzündete die Frau das Feuer gestern Nachmittag in ihrer Dachgeschosswohnung in einem Tontopf. Die Feuerwehr wurde daraufhin wegen Rauchentwicklung alarmiert.

Sie rückte mit 43 Einsatzkräften in neun Fahrzeugen an, brachte den Tontopf ins Freie, löschte das Feuer und lüftete die Wohnung. Die Frau kam zur medizinischen Untersuchung in eine Klinik. Sachschaden entstand offenbar nicht.

8.31 Uhr: Korallenriffe im Indischen Ozean drohen laut Studie in 50 Jahren abzusterben

Die Korallenriffe im westlichen Indischen Ozean drohen in 50 Jahren zu verschwinden. Dies ist das Ergebnis einer in der jüngsten Ausgabe der Fachzeitschrift "Nature Sustainability" vorgestellten Studie. Die Forscher weisen darin auf die negativen Effekte der Erderwärmung und der Überfischung auf die Korallenriffe hin, die nur 0,2 Prozent des Meeresgrundes bedecken, aber mindestens ein Viertel der Flora und Fauna in den Meeren beheimaten.

Die von den Forschern vorgestellten Ergebnisse beziehen sich in erster Linie auf die Korallen an der Ostküste Afrikas. In dieser Weltregion drohe in den nächsten Jahrzehnten ein "völliges Zusammenbrechen des Ökosystems". Die Schäden seien auf Jahrzehnte hinaus "irreversibel".

7.23 Uhr: Haus in Frankreich stürzt nach Explosion ein - Menschen verschüttet

Nach einer Explosion sind in Südfrankreich Menschen unter den Trümmern eines Hauses verschüttet worden. Zwei Personen konnten gerettet werden, eine der beiden war bewusstlos, wie die zuständige Präfektur mitteilte. Nach weiteren Menschen werde gesucht. Die Explosion in dem dreigeschossigen Haus ereignete sich demnach in der Nacht in der Mittelmeer-Gemeinde Sanary-sur-Mer nahe Toulon. Es habe beim Eintreffen der Rettungskräfte stark nach Gas gerochen, hieß es.

6.59 Uhr: RKI meldet 36.059 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz bei 432,2

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz ist leicht gefallen. Das Robert Koch-Institut ( RKI ) gab die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Morgen mit 432,2 an. Zum Vergleich: Am Vortag hatte der Wert bei 441,9, gelegen, vor einer Woche bei 452,2 (Vormonat: 191,5). Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 36.059 Corona-Neuinfektionen. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 06.51 Uhr wiedergeben. Vor genau einer Woche waren es 45.753 Ansteckungen.

Bei der Bewertung des Infektionsgeschehens ist zu bedenken, dass Experten derzeit von einer merklichen Untererfassung ausgehen. Gesundheitsämter und Kliniken kommen demnach mit der Meldung von Fällen zumindest in einzelnen Regionen nicht mehr hinterher.

6 Uhr: Pendler stehen wieder mehr im Stau – Münchner am stärksten betroffen

Deutsche Pendler stehen wieder deutlich mehr im Stau. Eine Analyse des Verkehrsdatenanbieters Inrix ergab in den untersuchten deutschen Städten hochgerechnet 40 Stunden Zeitverlust für typische Auto-Pendler im Jahr 2021. Das sind 14 Stunden mehr als 2020, wie das Unternehmen mitteilte. Vergangenes Jahr hatte Corona die Pendlerströme ausgebremst, jetzt hat der Verkehr wieder zugenommen und der Zeitverlust ist wieder fast so hoch wie vor der Pandemie. 2019 waren es im Schnitt 46 Stunden.

Neue Stau-Liste: München vorn

5:18 Uhr: Chinas Exportwachstum langsamer – Aber Importe unerwartet stark

Chinas starkes Exportwachstum hat sich etwas verlangsamt. Doch übertrafen seine Importe im November die Erwartungen. Wie der in Peking berichtete, stiegen die Ausfuhren in US-Dollar berechnet nur noch um 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem der Zuwachs im Oktober noch bei 27,1 Prozent gelegen hatte. Überraschend stark legten die Einfuhren um 31,7 Prozent zu. Im Vormonat lag der Anstieg nur bei 20,6 Prozent.

Die deutschen Exporteure konnten nur wenig vom boomenden Außenhandel der zweitgrößten Volkswirtschaft profitieren. Die chinesischen Importe aus Deutschland stiegen nur um 3,3 Prozent. Hingegen legten die Exporte Chinas nach Deutschland kräftig um 28,9 Prozent zu.

5 Uhr: Wegen Omikron-Variante: Großbritannien verschärft Einreiseregeln

Reisende nach Großbritannien müssen von heute (5 Uhr MEZ) an einen negativen Corona-Test vorweisen, bevor sie ins Land kommen. Die Regelung gilt für alle Erwachsenen sowie Kinder und Jugendliche ab einem Alter von zwölf Jahren. Der PCR- oder Antigen-Test darf nicht älter als 48 Stunden sein. Mit der Maßnahme soll die Ausbreitung der Omikron-Variante des Coronavirus verlangsamt werden, wie das britische Gesundheitsministerium mitteilte.

Zuvor hatte die Regierung bereits einen PCR-Test nach Ankunft für alle Reisenden zur Pflicht gemacht. Bis zum Erhalt eines negativen Ergebnisses gilt eine Quarantänepflicht. Die Regierung in London hat zudem für Ankommende aus mehreren afrikanischen Ländern, darunter Südafrika und Nigeria, eine Pflicht zur zehntägigen Hotelquarantäne auf eigene Kosten verhängt.

4.13 Uhr: WHO rät von Behandlung Covid-Kranker mit dem Blut Genesener überwiegend ab

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat von der Behandlung von Covid-Patienten mit Plasma aus dem Blut Genesener in den meisten Fällen abgeraten. In einem im "British Medical Journal" veröffentlichten Artikel erklärte die WHO, dass die Behandlung bei Menschen mit leichter oder mittelschwerer Corona-Erkrankung nach "derzeitigen Erkenntnissen" weder "das Überleben verbessert" noch den Bedarf an künstlicher Beatmung verringert. Zudem sei es "kostspielig und zeitaufwändig".

Die WHO empfahl, dass die Behandlung selbst bei Patienten mit schweren und kritischen Erkrankungen nur im Rahmen einer klinischen Studie erfolgen sollte. Demnach hatten die WHO-Forscher Erkenntnisse aus 16 Studien mit insgesamt 16.236 Patienten mit leichter, schwerer und kritischer Covid-19-Erkrankung ausgewertet.

4.11 Uhr: Zwei Teenager überleben Hai-Attacke in Australien

Zwei Teenager haben im Südosten Australiens eine Hai-Attacke überlebt. Die beiden Opfer - ein 15-jähriges Mädchen und ein 16-jähriger Junge - würden im Krankenhaus von Geelong 75 Kilometer südwestlich von Melbourne behandelt und seien in "stabilem Zustand", berichteten lokale Medien. Der Angriff ereignete sich in Ocean Grove, einem Badeort im Bundesstaat Victoria. Die zuständigen Behörden teilten mit, ein Hai sei etwa 500 Meter vom Strand gesichtet worden.

Augenzeugen seien den Jugendlichen zu Hilfe geeilt, als sie deren Schreie gehört hätten, hieß es. "Das Mädchen hatte eine große Bisswunde am Bein, unter dem Knie", sagte Dianne Hobbs, eine ehemalige Krankenschwester, die zufällig an dem Strand war. Sie sei auch an der Hand verletzt worden, während der Junge am Rücken verwundet worden sei. Es sei gelungen, die Blutungen unter anderem mit Handtüchern zu stoppen, bis die Krankenwagen eintrafen. Der Strand wurde bis auf weiteres geschlossen.

3.52 Uhr: Zahl der Toten nach Vulkanausbruch auf Java steigt weiter

Drei Tage nach dem Vulkanausbruch auf der indonesischen Insel Java ist die Zahl der Toten weiter gestiegen. Mindestens 22 Menschen seien bei der Eruption des 3700 Meter hohen Semeru ums Leben gekommen, 27 weitere würden noch vermisst, teilte der nationale Katastrophenschutz mit. Viele Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt. Bislang hätten erst 13 Tote identifiziert werden können.

Mindestens 68 Menschen wurden den Angaben zufolge verletzt und erlitten Brandwunden. Viele Häuser waren bei dem Ausbruch fast komplett unter Asche begraben worden. Etwa 2000 Betroffene wurden unter anderem in Moscheen und Regierungsgebäuden untergebracht. Vulkan Semeru Java FS, 18.40

2.28 Uhr: Rohingya-Flüchtlinge verklagen Facebook auf 150 Milliarden Dollar Schadenersatz

Rohingya-Flüchtlinge haben die US-Plattform Facebook auf 150 Milliarden Dollar (133 Milliarden Euro) Schadenersatz verklagt. In der Klage, die bei einem Gericht im US-Bundesstaat Kalifornien eingereicht wurde, heißt es, die Algorithmen des US-Unternehmens förderten Desinformation und extremistisches Gedankengut, das zu Gewalt in der realen Welt führe. Dies habe die Leben hunderttausender Rohingya zerstört.

"Facebook ist wie ein Roboter, der mit einer einzigen Aufgabe programmiert wurde: zu wachsen", heißt es in dem Gerichtsdokument. "Die unbestreitbare Realität ist, dass das Wachstum von Facebook, das durch Hass, Spaltung und Fehlinformationen angeheizt wird, hunderttausende zerstörte Leben der Rohingya hinterlassen hat." 

1.30 Uhr: Republikaner aus US-Kongress soll Trumps Medienunternehmen leiten

Der republikanische Kongressabgeordnete Devin Nunes soll künftig ein von Ex-Präsident Donald Trump gegründetes Medienunternehmen leiten. Das teilte die Firma Trump Media & Technology Group in Palm Beach in Florida mit. Nunes werde das US-Repräsentantenhaus verlassen und seine neue Rolle im Januar 2022 antreten. Der Abgeordnete aus Kalifornien sitzt seit 2003 in der Kongresskammer und hat sich in der Vergangenheit als eifriger Unterstützer Trumps hervorgetan, unter anderem in einem der Amtsenthebungsverfahren gegen den damaligen Präsidenten. Mehrere US-Medien, darunter CNN, berichteten, Nunes hätte bei der Kongresswahl im kommenden Jahr wegen eines Neuzuschnitts von Wahlkreisen ein schwierigeres Rennen vor sich gehabt.

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Tue, 07 Dec 2021 08:49:01 GMT

Dänen-Rock: Neues Volbeat-Album entstand in Rekordzeit

Seit rund 20 Jahren stehen die Dänen von Volbeat schon auf den Festivalbühnen Europas. Jetzt bringt die Band ihr achtes Studioalbum heraus - und das ging deutlich schneller als üblich.

Das neue Volbeat -Album «Servant Of The Mind», das an diesem Freitag auf den Markt kommt, war in nur drei Monaten fertiggeschrieben.

«Eigentlich dauert das anderthalb bis zwei Jahre», sagte Frontmann Michael Poulsen (46) der Deutschen Presse-Agentur. Aber wegen der Corona-Pandemie habe er viel Zeit gehabt. «Man konnte im Grunde ja nichts tun als zu Hause sein.»

Erst 2019 war der Vorgänger «Rewind, Replay , Rebound» veröffentlicht worden. «Und wir waren noch gar nicht fertig damit, die Platte zu promoten. Aber es gab auch keinen Grund, untätig zu Hause rumzusitzen und zu warten. Ich war on fire - und niemand hat mich bei der Arbeit gestört.»

Und so kommt nun, nur zwei Jahre später, schon Studioalbum Nummer acht heraus - bei dem sich laut Poulsen viel so anfühlte wie ganz am Anfang der Bandgeschichte. «Wir haben uns ein bisschen so gefühlt wie früher, als wir noch keine Auftritte hatten und niemand uns kannte.»

Herausgekommen sind Songs wie «Wait A Minute My Girl», eine Liebeserklärung an Poulsens Verlobte. Ganz anders «Lasse's Birgitta», das von den ersten Hexenverbrennungen in Schweden im Jahr 1471 erzählt. «Ich sehe es aber nicht als Corona -Album», betont Poulsen. «Auch wenn es natürlich dunkle Momente hat.»

Bei all der sinnvoll genutzten Zeit habe er sich aber auch darauf gefreut, in diesem Jahr endlich wieder auf der Bühne stehen zu können.

Sie haben viele weibliche Fans

Spätestens seit ihrem Sprung in die USA vor einigen Jahren haben Volbeat den weltweiten Durchbruch geschafft. Sie waren mit Metallica auf Tournee, mit Motörhead und Slipknot. Anderthalb Milliarden Mal wurde ihre Musik nach Angaben der Plattenfirma schon gestreamt. Auf den großen Festivals treten sie mit ihren eingängigen und mitsingtauglichen Songs als Headliner auf, gefeiert von vielen - oft jungen und weiblichen - Fans, die das Logo der Band auf T-Shirts tragen.

Volbeat haben also mit den ganz Großen der Branche getourt - mit einer Ausnahme: «Wir haben so ziemlich mit jeder noch lebenden Band gespielt - außer, warum auch immer, mit Iron Maiden. Aber das wird hoffentlich noch passieren.»

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Tue, 07 Dec 2021 08:48:00 GMT

Champions League 2021/22: Leipzig gegen Manchester City im Live-Stream: Hier sehen Sie die Spiele vom Dienstag

Fußballfans können sich in diesem Jahr auf einen dritten Europapokal-Wettbewerb freuen, sie müssen dafür allerdings auch drei verschiedene Abos abschließen, um die Spiele empfangen zu können. Mit dieser Übersicht verpassen Sie keinen Anstoß der neuen Saison. 

Fans des Fußball-Europapokals müssen sich in der neuen Saison auf eine hohe Rechnung einstellen. Um die freie Auswahl bei Champions League , Europa League und Conference League zu haben, die in dieser Woche mit der Gruppenphase starten, sind drei Abonnements notwendig.

Was gibt es von der Champions League im Free-TV?

Das ZDF darf wieder bewegte Bilder von der Königsklasse zeigen. Bis 2018 hatte der Sender sechs Jahre lang eine Partie pro Spieltag gezeigt, jetzt darf das Zweite die Endspiele live übertragen und zudem Höhepunkte. An insgesamt 14 Spieltagen sollen laut ZDF unter dem Namen "Sportstudio UEFA Champions League" lange Zusammenfassungen der Spiele der deutschen Mannschaften gezeigt werden. Zum Programm gehören "außerdem Ausschnitte und Highlights der anderen Spiele von Dienstag und Mittwoch".

Wo laufen die Live-Spiele?

Sky hat die Champions League nicht mehr im Programm, DAZN und Amazon haben der UEFA mehr Geld geboten. Dadurch sind zwar weiterhin zwei Abonnements notwendig, um nichts zu verpassen, aber es ist im Vergleich zu den Vorjahren günstiger. Fast alle Spiele zeigt DAZN, der kostenpflichtige Streamingdienst hat ein Paket mit insgesamt 121 Live-Spielen erworben und darf außerdem Konferenzen zeigen.

Neu in der Königsklasse ist der Internethändler Amazon, der nach einem kurzen Bundesliga-Intermezzo sein Champions-League-Debüt erlebt. Über das Prime-Video-Angebot können Amazon-Kunden jeweils das Topspiel am Dienstag sehen. Am 7. Dezember zeigt  Amazon Prime dann auch exklusiv das Rückspielspiel zwischen Borussia Dortmund und Besiktas Istanbul . Alle anderen Spiele des fünften Spieltags mit deutscher Beteiligung laufen bei DAZN.

Champions League: Alle Spiele der deutschen Teams im Überblick

Termin

Spiel

Anstoß

Sender

2. November

Bayern München vs. Benfica Lissabon

21.00 Uhr

Amazon Prime live

VfL Wolfsburg vs. RB Salzburg

18.45 Uhr

hier auf DAZN schauen

3. November

RB Leipzig vs. Paris St. Germain

21.00 Uhr

DAZN

Borussia Dortmund vs. Ajax Amsterdam

21.00 Uhr

DAZN

23. November

Dynamo Kiew  vs. Bayern München

18.45 Uhr

DAZN

FC Sevilla vs. VfL Wolfsburg

21.00 Uhr

Amazon Prime

24. November

Club Brügge vs. RB Leipzig

21.00 Uhr

DAZN

Sporting Lissabon vs. Borussia Dortmund

21.00 Uhr

DAZN

7. Dezember

RB Leipzig vs. Manchester City

18.45 Uhr

DAZN

Borussia Dortmund vs. Besiktas Istanbul

21.00 Uhr

Amazon Prime

8. Dezember

Bayern München vs. FC Barcelona

21.00 Uhr

DAZN

VfL Wolfsburg vs. OSC Lille 

21.00 Uhr

DAZN

Amazon Prime Video: Bayern München gegen Benfica live  

Welche Experten sind im Einsatz?

DAZN und Amazon haben keine Kosten und Mühen gespart, um prominente Experten zu verpflichten. Der Sport- Streamingdienst hat den Vertrag mit Ex-Nationalspieler Sandro Wagner verlängert und zudem Ralf Rangnick als Experten und Co-Kommentator verpflichtet. Der 63 Jahre alte Fußball-Lehrer wird eine eigene Rubrik ("Decoded") erhalten und am 2. Spieltag beim Spiel FC Bayern München gegen Dynamo Kiew erstmals im Einsatz sein. Amazon hat Matthias Sammer reaktiviert, der zuletzt beim Bundesliga-Gastspiel von Eurosport im TV gearbeitet hat. Zum Experten-Team gehört zudem TV-Neuling Mario Gomez.

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Wer moderiert und kommentiert?

DAZN hat Laura Wontorra von RTL als Moderatorin abgeworben und das bestehende Kommentatoren-Team unter anderem mit den ehemaligen Sky-Mitarbeitern Michael Born und Holger Pfandt ergänzt. Amazon arbeitet vor allem mit Leih-Personal von Sky: Jonas Friedrich ist bei Prime Video der Kommentator, Sebastian Hellmann moderiert.

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Was können die Fans in Kneipen sehen?

Fans sollten sich vorher in ihren Stammkneipen informieren, denn Gastronomen benötigen in der neuen Saison zwei Verträge. Sky besitzt keine eigenen Rechte, bietet aber nach einer Einigung mit Amazon 16 Live-Spiele in seinen Verträgen mit Sportbars an. Kneipen, die ihren Kunden auch die übrigen Partien zeigen wollen, benötigen einen weiteren Kontrakt mit DAZN. Der Streamingdienst hat nach eigenen Angaben den ausgelaufenen Kooperationsvertrag mit Sky nicht verlängert.

Wer zeigt Europa und Conference League?

RTL ist die Fernsehheimat der Europa League und der neuen Conference League mit Rechten für 282 Spiele. Die Partien der beiden Wettbewerbe werden bei RTL, beim Nischen-Kanal Nitro und beim hauseigenen Streamingdienst TVNow gezeigt, der künftig RTL+ heißen soll. An jedem Spieltag werden dort acht Topspiele in unterschiedlichen Kanälen zu sehen sein, vier Partien zur frühen Anstoßzeit um 18.45 Uhr und vier Spiele um 21.00 Uhr. In jedem Fall sollen Spiele mit deutscher Beteiligung zu den acht Spielen gehören. Experten sind unter anderem Karl-Heinz Riedle und Lukas Podolski, Moderatorinnen sind Laura Papendick und Anna Kraft.

Was kosten die Abonnements?

DAZN hat zur neuen Saison den Preis erhöht. 14,99 Euro kostet der Streamingdienst monatlich. Um die Königsklasse bei Amazon Prime Video zu sehen, müssen 7,99 Euro pro Monat gezahlt werden. TVNow verlangt für sein Angebot 4,99 Euro monatlich. Für einen Season Pass muss der Fan bei TVNow insgesamt 34,99 Euro für zehn Monate überweisen.

Sehen Sie im Video: Jede Zeit hat ihre Sammelkarten, vor allem bei Kindern beliebt sind die Fußballsticker aktueller Wettbewerbe. Doch alte Sammelalben und einzelne Karten können ein kleines Vermögen wert sein.

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Tue, 07 Dec 2021 08:46:26 GMT

Mehr Zwischenfälle mit Drohnen als vor Pandemie

Im deutschen Luftraum hat es im laufenden Jahr bereits mehr Zwischenfälle mit Drohnen gegeben als im gesamten Vorkrisenjahr 2019. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) registrierte in den ersten elf Monaten bereits 127 Behinderungen des weiterhin reduzierten Flugverkehrs, wie sie am Dienstag in Langen bei Frankfurt berichtete. Das waren deutlich mehr als 2020, als im Gesamtjahr nur 92 unbemannte Fluggeräte in der Nähe von Verkehrsmaschinen oder Flughäfen gesichtet wurden. 2019 hatte es im Gesamtjahr 125 Drohnenalarme gegeben. Den Rekord markiert weiterhin das Jahr 2018 mit 158 Zwischenfällen.

Im deutschen Luftraum hat es im laufenden Jahr bereits mehr Zwischenfälle mit Drohnen gegeben als im gesamten Vorkrisenjahr 2019. Die Deutsche Flugsicherung (DFS) registrierte in den ersten elf Monaten bereits 127 Behinderungen des weiterhin reduzierten Flugverkehrs, wie sie am Dienstag in Langen bei Frankfurt berichtete. Das waren deutlich mehr als 2020, als im Gesamtjahr nur 92 unbemannte Fluggeräte in der Nähe von Verkehrsmaschinen oder Flughäfen gesichtet wurden. 2019 hatte es im Gesamtjahr 125 Drohnenalarme gegeben. Den Rekord markiert weiterhin das Jahr 2018 mit 158 Zwischenfällen.

72 Prozent der Behinderungen in diesem Jahr fanden im Umfeld der größeren Verkehrsflughäfen statt. Erstmals seit vielen Jahren war nicht Frankfurt (14) der Flughafen mit den meisten Fällen, sondern Leipzig mit 16 Ereignissen. Dort wurden allein während einer Klima-Protestaktion im August 15 mal Drohnen in Flughafennähe beobachtet. In Frankfurt gingen die Sicherheitskräfte bei einem Zwischenfall im Februar von einer gezielten Störaktion aus, ohne Verantwortliche ausfindig machen zu können. Es folgen Köln (12) und Hamburg mit 10 Fällen.

Die Flugsicherung geht bereits bei Sichtung einer Drohne davon aus, dass der reguläre Flugverkehr behindert wird, weil Lotsen und Piloten abgelenkt werden könnten. Von ihnen kommt auch die Masse der Meldungen. In Deutschland sind Drohnenflüge in der Nähe von Start- und Landebereichen von Flughäfen verboten - es muss mindestens ein Abstand von 1,5 Kilometer eingehalten werden. Drohnenflüge an Flughäfen werden strafrechtlich verfolgt. Sie gelten rechtlich als gefährlicher Eingriff in den Luftverkehr und werden mit Freiheitsstrafen von bis zu zehn Jahren geahndet.

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Tue, 07 Dec 2021 08:37:38 GMT

«Gegen die Gleichgültigkeit»: Schami für mehr Engagement

Mit seinen Erzählungen hat sich Rafik Schami längst einen festen Leserkreis erworben. Nun legt er einen Essayband vor - darin ein flammender Appell.

Wer Rafik Schami vor allem für seine Fabulierkunst und Erzählfreude kennt, wird von dem neuen Essayband des Autors überrascht sein. Der in Rheinland-Pfalz lebende Schriftsteller misst der Bundesrepublik in seinem lesenswerten Werk «Gegen die Gleichgültigkeit» gleichsam den politischen und sozialen Puls. Schami fasst seine Erfahrungen zusammen und formuliert in dem zwar schmalen, aber inhaltlich gewichtigen Buch einen flammenden Appell für mehr gesellschaftliches Engagement. Entstanden ist ein unbequemes Werk über Klischees, Publizistik und die Zerbrechlichkeit der Demokratie.

«Dieser kleine Essay hat mir mehr Mühe gemacht als ein Roman», erzählt Schami der Deutschen Presse-Agentur. Seit 2015 habe er Material zum Thema gesammelt und Notizen geschrieben. «Ich wollte den richtigen Ton treffen. Sachlich bleiben und nicht predigen.»

In «Gegen die Gleichgültigkeit » dokumentiert der 75 Jahre alte Autor aus subjektiver Sicht Beispiele für Rassismus. Da sind etwa harmlos klingende Begriffe in Medien, die schnell zum Brandbeschleuniger werden können. Und da ist ein Populismus in der Politik, der Vorurteile zementieren kann.

Er selbst habe sozusagen sein Leben lang irgendeiner Minderheit angehört, betont der in Damaskus geborene Autor. In Syrien sei er Christ unter Muslimen und nach seinem Exil vor 50 Jahren fremd in Deutschland gewesen. «Da entwickelt man eine Solidarität nicht nur mit der eigenen Minderheit, sondern mit allen anderen Minderheiten.»

Rafik Schami ist ein Pseudonym und bedeutet «Damaszener Freund». Sein wirklicher Name lautet Suheil Fadél. Im kommenden Jahr erhält er die Carl-Zuckmayer-Medaille von Rheinland-Pfalz . Die Regierung in Mainz begründet dies mit seiner «klaren gesellschaftspolitischen Haltung».

Diese Haltung zeigt der Schriftsteller auch in «Gegen die Gleichgültigkeit». Er prangert vor allem das Desinteresse gegenüber einem solch drängenden Problem wie Ungerechtigkeit an - und man könnte ergänzen: auch gegenüber Klimawandel und der Corona-Pandemie.

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Tue, 07 Dec 2021 08:34:34 GMT

Marc-Uwe Kling: Das Neinhorn trifft die Schlangeweile

Und plötzlich hörte man von Kindern immer wieder: «Nein! Was? Doch!» Schuld daran war nicht etwa Louis de Funès, sondern das Neinhorn. Dieses wunderbar schlecht gelaunte Einhorn von Autor Marc-Uwe Kling. Das trotzige wie niedliche Tier ist nun wieder unterwegs.

Es darf wieder gemotzt und laut «Nein!» geschrien werden: Das Neinhorn ist zurück. Das schlecht gelaunte Einhorn aus dem hübschen Herzwald hat bereits Hunderttausende Erwachsene und Kinder begeistert. 2019 erschien «Das NEINhorn» von Marc-Uwe Kling. Es wurde schnell zum Kult-Kinderbuch, dem Hamburger Carlsen Verlag zufolge verkaufte es sich mehr als 650 000 Mal. Nun darf das motzende Tier mit dem bunten Schweif neue Abenteuer erleben und sich dabei auch mit der «Schlangeweile» herumschlagen.

Kling schreibt in «Das NEINhorn und die SchLANGEWEILE» erneut seinen Figuren mithilfe ihres Namens Eigenschaften zu. So wird der schwerhörige Waschbär zum WASbär, die rechthaberische Prinzessin zur KönigsDOCHter und die gelangweilte Schlange eben zur SchLANGEWEILE. Auf die trifft das Neinhorn, nachdem es keine Lust mehr auf Streit mit der Königstochter hat. Und es verzweifelt schier an dem störrischen Tier.

In dem 54-seitigen Buch hüpft Kling mit seinen Worten wie auch schon im ersten Buch mit Witz und Lässigkeit durch die Seiten. So manche Sprüche («Schon mal was von "mein Tanzbereich - dein Tanzbereich" gehört?») sind dabei wohl auch für die Großen gedacht. Und die entdecken sicherlich auch in den Hauptfiguren nicht wenige Eigenschaften ihrer Kinder , Nichten und Neffen oder Enkel.

Für die Großen ist das Buch hier und da zudem auch ein durchaus herausforderndes Vorlesevergnügen. Immerhin gilt es, die Stimme entsprechend zu verstellen und alle Figuren charaktergerecht zu vertonen. Das führt in der Regel aber auch zu enormem Kicherspaß bei den Zuhörern.

Band zwei ist ein wenig länger als das erste «Neinhorn»-Buch. Gleichzeitig gibt es aber auch mehr zuckerwattewolkige und muffelige Bilder von Illustratorin Astrid Henn, mehr Anregungen für die Fantasie und eine kleine Liebeserklärung an die Freundschaft und das gemeinsame Genießen. Das macht nämlich am Ende doch mehr Spaß als allein gelangweilt herumzuhängen oder sich von Miesepetern die Laune verderben zu lassen.

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Tue, 07 Dec 2021 08:22:37 GMT

Börse in Frankfurt: Dax legt zu - Steigende Risikobereitschaft

Der Dax hat am Dienstag seine Gewinne vom Wochenstart ausgebaut. Im frühen Handel kletterte der deutsche Leitindex um 1,11 Prozent auf 15.551,58 Punkte.

Der Dax hat am Dienstag seine Gewinne vom Wochenstart ausgebaut. Im frühen Handel kletterte der deutsche Leitindex um 1,11 Prozent auf 15.551,58 Punkte.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen gewann im frühen Dienstagshandel 0,93 Prozent auf 34.311,61 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 1,4 Prozent zu.

Daten zur Industrieproduktion in Deutschland für den Oktober fielen besser aus als erwartet. «Eine gute Nachricht zur richtigen Zeit», schrieb Volkswirt Jens-Oliver Niklasch von der LBBW. «Besonders erfreulich ist, dass auch die Produktion im Automobilsektor offenbar wieder anzieht.»

Nach den zum Wochenauftakt hoffnungsvolleren Meldungen zu Omikron, wonach die Coronavirus-Variante womöglich weniger bedrohlich für Menschen ist als zunächst befürchtet, sehen die Marktstrategen der Credit Suisse bei den Anlegern die Risikobereitschaft wieder steigen.

Laut Analyst Jochen Stanzl von CMC Markets tun Anleger trotz des aufkommenden Optimismus aber gut daran, die Erkenntnisse zu Omikron weiter eng zu verfolgen. Die bisher gewonnenen Daten seien noch nicht umfangreich genug, um verlässliche Aussagen treffen zu können. Und so könnten die jüngsten Gewinne im Dax bei plötzlich wieder negativen Nachrichten zu Omikron binnen kürzester Zeit auch wieder verloren gehen, mahnte der Experte.

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Tue, 07 Dec 2021 08:22:00 GMT

Wohnung möblieren: Kleiner Spiegel und zu wenig Stauraum: Das sind die schlimmsten Einrichtungsfehler im Badezimmer

Waschbecken, Toilette, Dusche – was kann man da schon machen? Eine ganze Menge! Wenn es um das Badezimmer geht, helfen schon ein paar Kleinigkeiten, um die schlimmsten Einrichtungsfehler zu umgehen.

Waschbecken, Toilette, Dusche – was kann man da schon machen? Eine ganze Menge! Wenn es um das Badezimmer geht, helfen schon ein paar Kleinigkeiten, um die schlimmsten Einrichtungsfehler zu umgehen.

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Tue, 07 Dec 2021 08:20:00 GMT

Jürgen Klopp: Aussagen zum Afrika-Cup sorgen weiter für Wirbel

Jürgen Klopp hatte sich vermeintlich despektierlich über den Afrika-Cup geäußert. Nun soll Senegals Trainer Aliou Cisse darauf reagiert haben.

Die Aussagen von Liverpool-Coach Jürgen Klopp zum Afrika-Cup sorgen weiterhin für Wirbel. Nachdem der Deutsche vor Wochen über die Zusatzbelastung seiner Spieler durch das Turnier gesprochen hatte, kursieren nun verschiedene Versionen der Reaktion von Senegal-Trainer Aliou Cisse.

"Was denkt er, wer er ist? Ich respektiere den FC Liverpool aber nicht Klopp, der Veranstaltungen des afrikanischen Fußballs kleinredet", wird Cisse von englischen Medien bei itv Senegal zitiert. "Er ist heute wegen afrikanischer Fußballer da, wo er ist. Er hat jedes Finale verloren, bis ihn Salah, Mane und Matip gerettet haben."

Ob diese Worte aber wirklich so gefallen sind, scheint unklar. Das Portal This is Anfield hatte Ende November lediglich einen Ausschnitt des Interviews veröffentlicht, in dem sich Cisse deutlich zurückhaltender gibt. Angesprochen auf die Aussage von Klopp erklärte er nur, dass er nicht genau wisse, "in welchem Kontext Klopp das gesagt hat, warum er das getan hat und was die Frage des Journalisten war". Dass der Afrika-Cup unter den Premier-League-Trainern nicht die allerhöchste Wertschätzung genieße, sei jedoch ein offenes Geheimnis.

Klopp über Anmerkung zum Afrika-Cup: "Habe ich nicht so gemeint"

Vor dem Cisse-Interview hatte Klopps Anmerkung, dass mit dem Afrika-Cup im Januar noch "ein kleines Turnier" stattfinde, welches einige seiner Spieler betrifft, für Diskussionen gesorgt. Dies wurde ihm kurz darauf bereits als Beleidigung der Menschen auf dem Kontinent ausgelegt. Als ihn ein Reporter dafür kritisierte, meinte Klopp: "Das habe ich nicht so gemeint. Ich weiß nicht, warum Sie das so verstehen, um ehrlich zu sein."

Klopp wollte damit nur ausdrücken, "dass da noch ein Turnier ist. Das war ironisch gemeint. Es ist immer noch ein großes Turnier. Wir verlieren unsere besten Spieler dadurch." Bereits in der Vergangenheit hatte der Ex-BVB-Coach jedoch immer wieder seinen Ärger über die Terminierung des Cups geäußert und es als "Katastrophe" bezeichnet, dass ihm dadurch so viele Spieler fehlen.

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