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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Sun, 25 Sep 2022 06:49:00 GMT

App-Chaos: Dieser einfache Trick räumt Ihr iPhone auf – und kaum einer kennt ihn

Das iPhone aufzuräumen, artet schnell in nervige Arbeit aus. Doch mit einem kaum bekannten Trick geht das viel schneller. Wir verraten, wie das geht.

Das iPhone aufzuräumen, artet schnell in nervige Arbeit aus. Doch mit einem kaum bekannten Trick geht das viel schneller. Wir verraten, wie das geht.

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Sun, 25 Sep 2022 06:46:36 GMT

Bad Kreuznach: Kamele und Pferde entlaufen aus Zirkus

Freilaufende Kamele und Pferde haben in Bretzenheim (Kreis Bad Kreuznach) die Polizei beschäftigt. Die Tiere waren am Samstagabend aus einem Zirkus ausgebrochen, wie die Polizei am frühen Sonntagmorgen mitteilte. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Zirkus habe man sie wieder einfangen können. Bei dem Ausflug seien weder Menschen noch Tiere verletzt worden.

Freilaufende Kamele und Pferde haben in Bretzenheim (Kreis Bad Kreuznach ) die Polizei beschäftigt. Die Tiere waren am Samstagabend aus einem Zirkus ausgebrochen, wie die Polizei am frühen Sonntagmorgen mitteilte. Gemeinsam mit den Mitarbeitern des Zirkus habe man sie wieder einfangen können. Bei dem Ausflug seien weder Menschen noch Tiere verletzt worden.

Mitteilung der Polizei mit Foto

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Sun, 25 Sep 2022 06:46:21 GMT

Ladesäulen-Infrastruktur: Städtetag spricht sich für Elektromobilitätsmanager aus

Mehr Ladesäulen für Elektroautos: Für die Kommunen ist das keine einfache Sache. Sie betreten Neuland und wünschten sich mehr Hilfe.

Beim Ausbau der Ladesäulen-Infrastruktur für Elektroautos könnten nach Ansicht des Städtetags Rheinland-Pfalz kommunale Elektromobilitätsmanager eine wichtige Unterstützung sein. "Es wäre gut, wenn die Kommunen jemanden abstellen könnten, der sich allein mit dieser Frage beschäftigt", betonte Geschäftsführerin Lisa Diener im Redaktionsgespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. "Derzeit sollen das oft die Klimaschutzmanager zusätzlich machen. Die sind aber ohnehin schon ausgelastet."

Der Bund habe in seinem Masterplan Elektromobilität einen sogenannten Elektromobilitätsmanager angeboten, der den Kommunen beim Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Seite stehen könne, sagte Diener. Die Länder seien aufgefordert worden zu melden, ob es einen Bedarf dafür gebe. "Die Landesregierung hat leider keinen Bedarf angemeldet, wie unsere Nachfragen beim Mobilitäts- und auch beim Verkehrsministerium ergeben haben. Das ist schade." Aus Sicht des Städtetags hätte das Land der Bedarfsmeldung nachkommen und eine gezielte Förderung von kommunalen Elektromobilitätsmanagern einführen sollen.

Die Kommunen befassten sich mit dem Ladesäulen -Aufbau, es würden auch Standorte gesucht, betonte die Geschäftsführerin. Allerdings sei die Errichtung und der Betrieb von Ladesäulen ein komplexes System, in dem verschiedene Fach- und Rechtsbereiche ineinandergreifen müssten. So gelte es beispielsweise EU-Recht zu beachten, das manchmal verhindere, dass Stadtwerke Ladesäulen betreiben könnten. Die Kommunen hätten auch wenig Erfahrung mit der Ausschreibung und Konzessionsvergabe in diesem Bereich. "Das ist etwas Neues, was auf uns zugekommen ist", sagte sie.

Bundesverkehrsminister Volker Wissing (FDP) hatte vor Kurzem an die Kommunen in Deutschland appelliert, sich für den Ausbau von E-Auto-Ladesäulen stark zu machen und das Thema "sehr, sehr ernst zu nehmen". Die Kommunen, die eine schlechte Ladeinfrastruktur hätten, würden das spüren. Laut Wissing hat jede zweite Kommune in Deutschland derzeit keine einzige Ladesäule.

Städtetag RLP

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Sun, 25 Sep 2022 06:45:00 GMT

Verkehrsmesse: Mit Bar, Büro und Beinfreiheit – Deutsche Bahn bringt Zug der Zukunft auf die Schiene

Der "Ideenzug" der Deutschen Bahn soll schon bald im Süden Deutschlands unterwegs sein. An Bord des Waggons: Jede Menge Einbauten, die zeigen, wie Zugreisen in Zukunft aussehen könnten.

Neu sind die meisten Ideen nicht, die sich an Bord eines Doppelstockwagens der Deutschen Bahn befinden, den der Konzern auf der Bahn- und Verkehrsfachmesse Innotrans in Berlin vorgestellt hat. Aber zehn verschiedene Bereiche in nur einem Waggon sind schon etwas Besonderes.

"Ideenzug"-Waggon mit mehreren Modulen

"Ideenzug" nennt das Unternehmen das Konzept. Es soll zeigen, was in einem Zug alles möglich ist – und wie Bahnreisen in Zukunft aussehen könnten. Ab März 2023 sollen Fahrgäste alle Einbauten auf Herz und Nieren testen können, verspricht die Deutsche Bahn. Der Wagen soll dann bei der Konzerntochter Südostbayernbahn zwischen München um Mühldorf am Inn zum Einsatz kommen. Die Erkenntnisse aus dem Probetrieb sollen dann in die Gestaltung neuer Züge einfließen.

Blicken Sie in die Zukunft und klicken Sie sich oben in der Fotostrecke durch die verschiedenen Module des Ideenzuges.

Quellen: Deutsche Bahn , Südostbayernbahn

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Sun, 25 Sep 2022 06:44:26 GMT

Cochem-Zell: Schiff und Frachter kollidieren: Mosel-Schifffahrt gesperrt

Nach dem Zusammenstoß eines Hotelschiffs mit einem Frachter ist die Mosel bei Cochem etwa 24 Stunden lang für die Schifffahrt gesperrt worden. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die Schiffe am Freitagabend an einer Engstelle kollidiert, teilte die Wasserschutzpolizei am Samstag mit. Der Frachter kam dabei vom Kurs ab und rammte eine Kaimauer. Das Hotelschiff blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt und konnte seine Weiterfahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Nach dem Zusammenstoß eines Hotelschiffs mit einem Frachter ist die Mosel bei Cochem etwa 24 Stunden lang für die Schifffahrt gesperrt worden. Aus bislang ungeklärten Gründen seien die Schiffe am Freitagabend an einer Engstelle kollidiert, teilte die Wasserschutzpolizei am Samstag mit. Der Frachter kam dabei vom Kurs ab und rammte eine Kaimauer. Das Hotelschiff blieb bei dem Zusammenstoß unversehrt und konnte seine Weiterfahrt fortsetzen. Verletzt wurde niemand.

Der Frachter steckte nach Angaben eines Polizeisprechers auf der Höhe von Briedern (Kreis Cochem-Zell) am Flussgrund fest und wurde am Samstagabend freigelegt. Mit einem Kran sei das Schiff geleichtert worden, teilte die Wasserschutzpolizei am Abend mit. Es könne seine Fahrt nach behördlicher Begutachtung fortsetzen. Die Mosel wurde demnach gegen 21 Uhr wieder für den Schiffsverkehr freigegeben.

Weil durch den Aufprall des Frachters an die Kaimauer Gesteinsbrocken der Mauer auf die angrenzende Bundesstraße 49 fielen, musste die Straße zwischenzeitlich gesperrt werden. Ein Auto ist demnach über die Brocken gefahren und dabei beschädigt worden. Eine Schadenshöhe war zunächst unbekannt. Zuvor hatte der "SWR" berichtet. 

1. PM 2. PM

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Sun, 25 Sep 2022 06:43:00 GMT

Zuzahlungen: Zahngesundheit: Ist wirklich alles nötig, was der Zahnarzt vorschlägt?

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Sun, 25 Sep 2022 06:42:49 GMT

Herford: 30-Jähriger bei Messerattacke lebensgefährlich verletzt

Ein 30-Jähriger ist in Bünde (Kreis Herford) mit einem Hackmesser angegriffen und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Mann habe am Samstagmorgen mit mehreren anderen Mitgliedern von zwei Familien eine Feier vorbereitet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend mit. Dabei sei es zu einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einem 38-Jährigen gekommen, der dann eskaliert sei. Der Mann habe sich nach dem Angriff selbst in Sicherheit bringen können, während andere Anwesende den 38-Jährigen zurückgehalten hätten. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, der 30-Jährige ins Krankenhaus gebracht.

Ein 30-Jähriger ist in Bünde (Kreis Herford) mit einem Hackmesser angegriffen und lebensgefährlich am Kopf verletzt worden. Der Mann habe am Samstagmorgen mit mehreren anderen Mitgliedern von zwei Familien eine Feier vorbereitet, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Abend mit. Dabei sei es zu einem Streit zwischen dem 30-Jährigen und einem 38-Jährigen gekommen, der dann eskaliert sei. Der Mann habe sich nach dem Angriff selbst in Sicherheit bringen können, während andere Anwesende den 38-Jährigen zurückgehalten hätten. Der mutmaßliche Täter wurde festgenommen, der 30-Jährige ins Krankenhaus gebracht.

Worum es bei dem Streit ging, war demnach zunächst unklar. Eine Mordkommission hat Ermittlungen gegen den 38-Jährigen aufgenommen. Er sollte nach Angaben von Polizei und Staatsanwaltschaft am Sonntag vor einen Haftrichter kommen.

Mitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft

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Sun, 25 Sep 2022 06:42:00 GMT

Reporter in Malaysia: 7351 Zimmer mitten in den Bergen: So spektakulär ist das größte Hotel der Welt

Ist es aus der Ferne bereits mit bloßem Auge zu erkennen, dauert es immer noch 30 Autominuten bis zum größten Hotel der Welt. In 1500 Metern Höhe warten hier 7351 Zimmer und mehrere Themen-Parks auf die Gäste – Weltrekord.

Ist es aus der Ferne bereits mit bloßem Auge zu erkennen, dauert es immer noch 30 Autominuten bis zum größten Hotel der Welt. In 1500 Metern Höhe warten hier 7351 Zimmer und mehrere Themen-Parks auf die Gäste – Weltrekord.

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Sun, 25 Sep 2022 06:41:29 GMT

Mettmann: Mädchen aus Fahrgeschäft geschleudert: Zwei Verletzte

Auf einer Kirmes in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Haan (Kreis Mettmann) ist ein zwölf Jahre altes Mädchen bei voller Fahrt aus einem Fahrgeschäft herausgeschleudert worden und auf einer Vierjährigen gelandet. Beide Kinder seien bei dem Unfall am Samstagnachmittag verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen habe die Vierjährige am Rand des Fahrgeschäfts gestanden, als sich der Unfall ereignete. Die Unfallursache sei noch unklar. Das als "Krake" bekannte Karussell sei bis auf Weiteres für Besucher gesperrt worden.

Auf einer Kirmes in der nordrhein-westfälischen Kleinstadt Haan (Kreis Mettmann ) ist ein zwölf Jahre altes Mädchen bei voller Fahrt aus einem Fahrgeschäft herausgeschleudert worden und auf einer Vierjährigen gelandet. Beide Kinder seien bei dem Unfall am Samstagnachmittag verletzt und mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht worden, teilte die Polizei mit. Nach ersten Erkenntnissen habe die Vierjährige am Rand des Fahrgeschäfts gestanden, als sich der Unfall ereignete. Die Unfallursache sei noch unklar. Das als "Krake" bekannte Karussell sei bis auf Weiteres für Besucher gesperrt worden.

Mitteilung der Polizei

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Sun, 25 Sep 2022 06:41:00 GMT

Putins Krieg: Selenskyj fordert Russen zur Aufgabe auf – Lawrow geht auf "Westen" los – Hunderte Festnahmen in Russland

In vielen russischen Städten sind bei neuen Protesten gegen Moskaus Krieg in der Ukraine Hunderte Menschen festgenommen worden. Und der ukrainische Präsident hat einen Rat für die Angreifer. Ein Überblick über Geschehnisse in der Nacht und Ausblick auf den Tag.

Nach neuen Protesten gegen die in Russland laufende Teilmobilmachung für den Krieg in der Ukraine hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj Moskaus Kämpfer zum Aufgeben aufgefordert. Es sei besser, die Einberufung zum Dienst abzulehnen, als auf fremder Erde als Kriegsverbrecher zu sterben, sagte Selenskyj in seiner am Samstagabend veröffentlichten Videobotschaft in russischer Sprache. Zugleich bot er an, dass sich russische Soldaten freiwillig in Kriegsgefangenschaft begeben könnten. Dort würden sie zivilisiert behandelt.

Der Staatschef wandte sich damit schon zum zweiten in dieser Woche auf Russisch an die Nachbarn – gegen die "verbrecherische Mobilisierung". Mit Blick auf die hohen Strafen für Fahnenflüchtige in Russland, die Kremlchef Wladimir Putin am Samstag in Kraft setzte, sagte Selenskyj, dass niemand erfahren werde, unter welchen Umständen die Soldaten aufgeben. "Wenn Ihr Angst habt zurückzukehren und keinen Gefangenenaustausch wollt, dann werden wir einen Weg finden, auch das sicherzustellen."

Charkiw und wie es die Russen hinterlassen haben, 16.30

Kremlchef Putin will rund 300.000 Reservisten einziehen lassen, um nach den Niederlagen der russischen Armee in der Ukraine die dort noch besetzten Gebiete zu halten. Putin hatte deshalb am Mittwoch – sieben Monate nach dem Einmarsch in die Ukraine – eine Teilmobilmachung angeordnet. Bei vielen Russen löste das Panik aus. Bei Protesten in Dutzenden Städten in Russland wurden seit Mittwoch mehr als 2000 Menschen festgenommen.

Mehr als 700 Festnahmen bei Protesten gegen Putins Krieg in Russland

Am Samstag wurden bei neuen Protesten in Russland gegen die Teilmobilmachung mehr als 700 Menschen festgenommen. Das Menschenrechtsportal ovd.info berichtete am Abend in Moskau von landesweit 747 Festnahmen in 32 Städten. Es handele sich nur um die namentlich bekannten Männer und Frauen, in Gewahrsam könnten noch deutlich mehr Menschen sein, hieß es. Allein für die russische Hauptstadt Moskau wurden mindestens 380 Festnahmen angegeben – und für St. Petersburg 125.

STERN PAID Interview Russland Mobilmachung Claudia Major 16.10

Die russische Polizei ging teils brutal gegen Teilnehmer der von den Behörden verbotenen Anti-Kriegs-Proteste vor. Aus St. Petersburg wurden in sozialen Netzwerken Videos veröffentlicht, die zeigten, wie Männer in Kampfuniform und mit Helm auf Demonstranten einknüppelten. Das Portal ovd.info berichtete unter Berufung auf Augenzeugen, dass die Sicherheitskräfte Elektroschocker eingesetzt hätten.

Lawrow: Der Westen will die Welt spalten und Russland "zerstückeln"

Unterdessen nutzte Russlands Außenminister Sergej Lawrow seinen Auftritt bei der Generaldebatte der UN-Vollversammlung am Samstag in New York für einen zornigen Rundumschlag gegen den Westen. Kritik am Krieg gegen die Ukraine und an den Scheinreferenden in besetzten Gebieten wies er zurück. Lawrow warf dem Westen vor, die Welt spalten und sein Land zerstören zu wollen. Mit Blick auf die USA, die EU und ihre Verbündeten sagte er: "Es ist ihnen nicht mal mehr peinlich, offen zu erklären, dass es nicht nur die Absicht gibt, unserem Land eine militärische Niederlage zuzufügen, sondern Russland zu zerstören, zu zerstückeln."

Refeferenden Ablauf 13.11

Westliche Staaten haben Russland mit harten Sanktionen belegt und grenzen sich von dessen Führung ab, nachdem Moskaus Truppen Ende Februar das Nachbarland Ukraine überfallen hatten. Mit Blick auf westliche Militärhilfen für die Ukraine warf Lawrow insbesondere den USA vor, die Ukraine lediglich als "Material im Kampf gegen Russland" zu benutzen.

Kritik an den nun laufenden Scheinreferenden in mehreren besetzten ostukrainischen Gebieten wies Moskaus Chefdiplomat zurück. Der "Wutausbruch" des Westens sei unbegründet, sagte er. Die Bewohner der Regionen nähmen nur "ihr Land mit, in dem ihre Vorfahren seit Hunderten von Jahren leben". Seit Freitag wird in den vier russisch besetzten Gebieten Cherson, Donezk, Luhansk und Saporischschja in Scheinreferenden über einen Beitritt zu Russland abgestimmt. UN-Generalsekretär António Guterres hatte eine mögliche Annexion der Gebiete zuletzt als Verletzung des Völkerrechts bezeichnet.

Einmal mehr kritisierte Lawrow auch westliche Waffenlieferungen an die angegriffene Ukraine. Die USA, die Nato und die EU könnten vor diesem Hintergrund nicht behaupten, an dem "Konflikt" unbeteiligt zu sein. Bei einer Pressekonferenz im Anschluss machte er deutlich: "Das gesamte Gebiet der Russischen Föderation, das in der russischen Verfassung festgelegt ist und noch zusätzlich festgelegt werden kann, steht auf jeden Fall unter dem vollen Schutz des Staates."

Was am Sonntag wichtig wird

In den von Russland besetzten Gebieten in der Ukraine gehen an diesem Sonntag die Scheinreferenden über einen Beitritt zu Russland weiter. Die Ukraine und der Westen sehen in den noch bis Dienstag angesetzten Zwangsabstimmungen einen Völkerrechtsbruch. Russland hingegen beruft sich auf das "Selbstbestimmungsrecht der Völker". Es wird erwartet, dass die Gebiete annektiert und womöglich schon am Freitag (30. September) von Putin zu russischem Staatsgebiet erklärt werden.

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Sun, 25 Sep 2022 06:41:00 GMT

Queen Elizabeth II.: Erstes Bild ihres Grabsteins veröffentlicht

Am vergangenen Montag fand die verstorbene Queen Elizabeth II. ihre letzte Ruhe. Jetzt wurde das erste Foto ihrer Grabstätte veröffentlicht.

Am vergangenen Montag wurde die verstorbene Queen Elizabeth II . (1926-2022) auf Schloss Windsor beigesetzt. Am späten Samstagabend veröffentlichte das Königshaus das erste Foto des Grabsteins. Wie der Palast darüber hinaus mitteilte, besteht die Platte aus handgeschnitztem, schwarzem Marmor aus Belgien. Die darauf verewigten Buchstaben und Lebensdaten sind aus Messing. In dem Familiengrab liegen außerdem ihr verstorbener Gemahl Prinz Philip (1921-2021) sowie ihre Eltern, Queen Mum (1900-2002) und ihr Vater König George VI. (1895-1952). Auf der Platte wurde außerdem das Wappen des Hosenbandordens angebracht, dem die Familie angehörte.

Grab für Besucher ab dem 29. September zugänglich

Das Grab befindet sich in der König-George-VI.-Gedenkkapelle und wurde mit zahlreichen Blumenkränzen und Sträußen verziert. Derzeit ist die Grabstätte noch nicht für Besucher zugänglich gemacht worden. Erst ab dem 29. September soll es gestattet sein, die letzte Ruhestätte der Queen zu besichtigen. Queen Elizabeth II. starb am 8. September im Alter von 96 Jahren. In einem Staatsbegräbnis wurde die Königin am 19. September auf Schloss Windsor beigesetzt.

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Sun, 25 Sep 2022 06:40:43 GMT

Konzert: Deutschpop-Party: Viel Beifall für Pur und Freunde

Draußen Krieg und Inflationsangst, drinnen Deutsch-Pop fürs Herz und die gemeinsame Flucht ins "Abenteuerland". Das ausverkaufte Konzert von "Pur und Freunde" begeisterte mehr als 68.000 Zuschauer.

In Zeiten von Inflationsangst und Kriegsgefahr steigt die Sehnsucht nach Harmonie und Liedern zum Unterhaken. Das Konzert von Hartmut Englers Deutsch-Pop-Band " Pur " und bekannten musikalischen Gästen wie Peter Maffay, Max Giesinger und Cassandra Steen hat diese Wünsche am Samstagabend perfekt bedient.

In der mit über 68.000 Besuchern ausverkauften Veltins-Arena von Schalke 04 wärmte "Pur" das Herz des Publikums, das der Band und ihrem inzwischen 60-jährigen Frontmann aus dem schwäbischen Bietigheim-Bissingen teils seit Jahrzehnten begeistert folgt.

Viele Besucher sangen die Lieder von Anfang an kräftig mit - die ersten stimmten die "Pur"-Hymnen schon in der Straßenbahn auf dem Weg zum Stadion an. Als Engler im Duett mit Giesinger seinen bekanntesten Hit "Abenteuerland" intonierte, hatte er einen Chor von Tausenden textsicheren Mitsängern hinter sich.

Es war ein doppeltes Jubiläumskonzert: Seit 40 Jahren existiert die Band "Pur", die mit "Abenteuerland" 1995 eines der bis heute erfolgreichsten Musikalben in Deutschland vorgelegt hatte. Seit 20 Jahren kommt "Pur" ins Schalker Stadion und lädt dazu prominente Musiker ein.

Mit Peter Maffay hatte er dabei eine absolute Größe des Musikbusiness gewonnen - einschließlich seines legendären "Über sieben Brücken musst Du gehen". Max Giesinger ließ "auf Schalke" natürlich auch seinen bei der Fußball-EM 2016 bekannt gewordenen Hit "80 Millionen" nicht aus.

Das Dach des Stadions war geschlossen - ein gemeinschaftliches Wohnzimmergefühl in dem bis auf den letzten Platz ausverkauften Stadion. Musik gab es reichlich mehr als drei Stunden und auch über das vorgegebene Konzertende um 23.00 Uhr hinaus. Die 68.000 bedankten sich mit "Oh, wie ist das schön"-Gesängen.

Im November erscheint ein neues Album, von dem Engler ein Lied ("Voll sein") erstmals präsentierte. Im nächsten Jahr geht die Band mit dem neuen Programm wieder auf Tournee. Auch dabei spielt das Herz kräftig mit. Titel des neuen Albums: "Persönlich".

Mitteilungen des Veranstalters zum Konzert

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Sun, 25 Sep 2022 06:40:00 GMT

Russische Invasion: Teilmobilmachung und geplante Annexion: Was Putin gerade antreibt

Moskaus Angriffskrieg auf die Ukraine läuft alles andere als geplant. Die russischen Truppen müssen zurückweichen, in Russland selbst begehrt die Bevölkerung auf – und Putins scheinbar Verbündete glänzen mit Zurückhaltung. Das bringt den Staatschef zur Verzweiflung.

Eigentlich hat der Kremlchef Land und Leute im Griff. Demonstrationen sind selten, wer aufmüpfig wird, wird weggesperrt, zuweilen sogar (mund-)tot gemacht. Außenpolitisch vermag es Wladimir Putin, westliche Staaten durch seine Uneindeutigkeit zu verwirren, bisweilen sogar zu beunruhigen. Auch jetzt bemüht sich Putin darum, diesen Eindruck aufrechtzuerhalten. Dabei läuft gerade – wenn überhaupt – nur sehr wenig nach Plan. STERN PAID Interview Russland Mobilmachung Claudia Major 16.10

Das zeichnete sich bereits zu Beginn der russischen Invasion ab. Der von Russland prognostizierte Blitzsieg auf ukrainischem Terrain ist auch nach sieben Monaten ausgeblieben. Putins Truppen werden zunehmend zurückgedrängt, von einer schwächelnden Armee ohne ausreichend geschultem Personal ist die Rede. Stattdessen tingelt nun ein kremlnaher Oligarch durch russische Gefängnisse, auf der Suche nach Verbrechern, die die russischen Gräueltaten in der Ukraine fortführen und dem Land zum erhofften Sieg verhelfen.

Putin kann es sich kaum leisten, mehr Soldaten zu verheizen

Denn gegen die möglicherweise doch dringende Generalmobilmachung stemmt sich der Kreml   noch immer. Gründe gibt es dafür genug. Putin "weiß, dass er, wenn die Söhne der neuen Mittelschicht zum Militär eingezogen und an die Front geschickt werden müssen, eine politische Gegenreaktion im eigenen Land riskiert", schreibt Osteuropa-Experte Ivan Krastev in einem Gastbeitrag für den österreichischen "Standard".

Zudem drohe eine Massenauswanderung der jungen Russen. Wie Deutschland, habe auch Russland ein demographisches Problem, das sich durch die Corona-Pandemie noch verschärft hat. "Insofern kämpft Russland wahrscheinlich zum ersten Mal in seiner Militärgeschichte als demographisch gefährdete Nation, die es sich nicht leisten kann, Soldaten zu verlieren, weil es unmöglich sein wird, sie zu ersetzen."

Die Sache mit den getreuen Bürgern

Welche Optionen gibt es dann noch? Sich im Krieg geschlagen zu geben und die Soldaten heimzuholen, ist für den Kremlchef offenkundig weiterhin undenkbar. Bleibt also nur, zu geben, was zu geben ist. Dafür spricht zumindest die kürzlich verkündete Teilmobilmachung. Jetzt müssen die Reservisten ran – doch das kostet. Künftig womöglich nicht nur weitere Menschenleben, sondern schon jetzt den Rückhalt zahlreicher Bürger.

Was die Russen von der Teilmobilisierung halten, zeigte sich zuletzt nicht nur an den Außengrenzen,  wo sich die russischen Autos gen Westen stauten . In diversen Städten kam es zu Protesten, auch in Moskau. Wo sich die Menschen noch im Frühjahr tummelten, um mit dem "Z"-Symbol gespickten Flaggen ihre Unterstützung für die Politik des Machthabers und die Männer an der Front kundzutun, begehren die Bürger nun auf. Wobei sie das gewohnt harte Durchgreifen der Regierung in Kauf nehmen. Wer nicht spurt, wird direkt zum Kampf an der Front verdammt, zeigen etwa Hunderte Beispiele aus Moskau .

Doch auch in den eigenen Reihen mehrt sich der Protest. Während der Rücktritt Putins zunächst vereinzelt von Regionalpolitikern und Abgeordneten gefordert wurde, legten Abgeordnete aus St. Petersburg den Duma-Kollegen nahe, Putin wegen Hochverrats anzuklagen . Denn laut Artikel 93 der Verfassung der Russischen Föderation gefährdet er mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine die Sicherheit des Landes und seiner Bürger. Doch auch gegen die Politiker geht der Kreml mit gewohnter Härte vor: Gegen sieben Abgeordnete wird nun ermittelt, weil sie, laut einem neu eingeführten Paragrafen, die amtierende Regierung diskreditieren.

Harsche Töne von scheinbaren Freunden

Innerhalb der eigenen Staatsgrenzen vermag Putin es, den Gegenwind im Zaum zu halten. Das Ausland präsentiert sich dagegen widerspenstiger. Zuletzt zeigte sich das bei einem Treffen des Shanghai-Kooperationsrats in der usbekischen Stadt Samarkand. Während sich Putin dort den vermeintlich Verbündeten anbiederte, indem er etwa die "strategische, allumfassende Partnerschaft" mit China rühmte, ließen ihn die Teilnehmer abblitzen. Auf ein Bekenntnis zum russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, etwa von chinesischer Seite, wartete Putin vergebens. Stattdessen verlangte China vor der UN-Vollversammlung von den Konfliktparteien diplomatische Bemühungen sowie eine Eingrenzung des Krieges. Wie Erdogan vom Ukraine-Krieg profitiert 19.54

Auch für den türkischen Präsident Recep Tayyip Erdoğan ist die Rückgabe der besetzten Gebiete plötzlich die Voraussetzung für den Frieden. Und der indische Premier Narendra Modi wagte es sogar, Putin öffentlich zu maßregeln. Damit steht auch die von einigen Staaten gepflegte "pro-russische Neutralität" auf wackeligen Beinen. Wird es also doch einsam um den Kremlchef?

Der Wunsch nach dem russischen Großreich

Das Misstrauen gegenüber Russland ist zumindest groß. Das wird offenkundig, ist aber in autokratischen Beziehungen, in denen man sich zwar "freundschaftlich" verhält, aber die eigenen Interessen nach außen vertritt, wenig überraschend.

Trotzdem lesen sich die von Russland verkündete Teilmobilmachung und das "Referendum" im Donbass wie eine Panikreaktion des Kremlchefs. Gut möglich, dass Putin und seine Anhänger den bereits vorhersehbaren Ausgang der "Wahl" als Sieg verkaufen werden. Obschon einige dem Machthaber den Rücken kehren, könnte er das Ergebnis am Ende nutzen, um vorzugeben, dass der Westen die Unterstützung für Russland unterschätzt habe.

Allemal lässt sich das Ganze aber schon jetzt als kläglicher Versuch lesen, die Zahl der russischen Untertanen zu erhöhen – und sich damit einer hundert Jahre alten Prognose eines russischen Chemikers anzunähern. Demnach sollte Russland bereits im Jahr 2001 mehr als 500 Millionen Bürger haben. Dass Putin dieses Ziel bis heute nicht einmal annähernd erreicht hat, dürfte eine weitere Motivation für den Kampf sein. Auch die gewaltsamen Deportationen und Umsiedelungen ukrainischer Bürger sprechen dafür.

Die politischen Entscheidungen mögen verzweifelt anmuten. Weniger ernst zu nehmen sind sie deshalb aber nicht. Denn der Krieg ist nicht vorbei. Und für jeden, der schon jetzt an den Sieg der Ukraine glaubt, verweist Putin auf den Atomknopf. Ob er ihn drücken wird, bleibt fraglich. So kann er in diesem Konflikt bisher aber immerhin einem Prinzip treu bleiben: seiner Unberechenbarkeit.

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Sun, 25 Sep 2022 06:38:54 GMT

Automobilindustrie: VW-Aufsichtsrat Weil sieht E-Fuels mit Skepsis

Der frühere Volkswagen-Chef Diess kritisierte die sogenannten E-Fuels, sein Nachfolger Blume hingegen ist ein Befürworter. VW-Aufsichtsrat Weil hält den baldigen Einsatz synthetischer Kraftstoffe im Pkw-Bereich dennoch für unrealistisch.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil rechnet in der nächsten Zeit nicht mit dem Einsatz synthetischer Kraftstoffe bei Autos. Die sogenannten E-Fuels wären interessant, wenn man einen Otto-Motor damit zu bezahlbaren Preisen CO2-neutral nutzen könnte, sagte der SPD-Politiker, der auch im Aufsichtsrat des Volkswagen-Konzerns sitzt, der Deutschen Presse-Agentur. "E-Fuels haben allerdings auch einen entscheidenden Nachteil: Sie sind enorm energieintensiv, und wir benötigen erneuerbare Energien in Deutschland auf absehbare Zeit für andere Zwecke. Im Pkw-Bereich werden wir E-Fuels aus diesem Grund so schnell nicht sehen."

Weil sagte weiter: "Es hat schon seinen Grund, dass sich nahezu die gesamte weltweite Pkw-Industrie auf den Weg gemacht hat, batteriegestützte Elektromobilität zu organisieren." Das sei der technologische Stand jetzt. "Aber wer weiß, wie sich die Dinge weiterentwickeln werden."

Der neue VW-Chef Oliver Blume ist ein Befürworter der E-Fuels . Nur mit Elektromobilität seien die Ziele des Pariser Klimaabkommens nicht zu erreichen, hatte Blume Ende August der "Automobilwoche" gesagt. Vorgänger Herbert Diess hatte E-Fuels hingegen wegen ihrer schlechten Effizienz abgelehnt und den hohen Stromverbrauch bei der Herstellung bemängelt.

E-Fuels sind synthetische Kraftstoffe für Benzin- und Dieselmotoren, die weniger umweltschädliche Abgase erzeugen als herkömmlicher Treibstoff. Anders als bei Elektrofahrzeugen wird bei der Verbrennung von E-Fuels aber immer noch klimaschädliches CO2 ausgestoßen. Für die Herstellung wird zudem extrem viel Energie benötigt, was die Kraftstoffe sehr teuer macht.

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Sun, 25 Sep 2022 06:37:12 GMT

Notfall: Familie von havariertem Segelschiff gerettet

Seenotretter haben vor der ostfriesischen Insel Norderney zwei Erwachsene und zwei Kinder von einem havarierten Segelschiff gerettet. Das Schiff war am Samstagabend nordwestlich der Insel aufgelaufen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Der Zweimaster sei dann bis zur Wasserlinie vollgelaufen - ob durch ein Leck oder überspülende Wellen, war demnach zunächst unklar. Mit Hilfe eines Beibootes seien die vier Menschen unverletzt von der Segeljacht gerettet worden.

Seenotretter haben vor der ostfriesischen Insel Norderney zwei Erwachsene und zwei Kinder von einem havarierten Segelschiff gerettet. Das Schiff war am Samstagabend nordwestlich der Insel aufgelaufen, wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) mitteilte. Der Zweimaster sei dann bis zur Wasserlinie vollgelaufen - ob durch ein Leck oder überspülende Wellen, war demnach zunächst unklar. Mit Hilfe eines Beibootes seien die vier Menschen unverletzt von der Segeljacht gerettet worden.

Versuche, das Segelschiff freizuschleppen, seien zuvor gescheitert, teilte die DGzRS weiter mit. Nordwind und bis zu zwei Meter hoher Seegang hätten den Einsatz zusätzlich erschwert.

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Sun, 25 Sep 2022 06:34:49 GMT

Energiepreise: Regierungschef: Gaspreisdeckel muss im Oktober stehen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil verlangt von der Bundesregierung, die stark gestiegenen Energiepreise schon in den kommenden Wochen wirksam einzudämmen. "Ich erwarte, dass der Gaspreisdeckel im Oktober steht", sagte Weil der "Bild am Sonntag". Der Preisdeckel für Gas - und auch für Strom - sollte sowohl für Privathaushalte gelten als auch für die Wirtschaft, meinte er.

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil verlangt von der Bundesregierung, die stark gestiegenen Energiepreise schon in den kommenden Wochen wirksam einzudämmen. "Ich erwarte, dass der Gaspreisdeckel im Oktober steht", sagte Weil der "Bild am Sonntag". Der Preisdeckel für Gas - und auch für Strom - sollte sowohl für Privathaushalte gelten als auch für die Wirtschaft, meinte er.

Zudem forderte Weil ein wirksames "Bündel an Hilfsprogrammen wie bei Corona". Klar sei: Das werde Geld kosten, und zwar so viel, dass die Schuldenbremse nicht einzuhalten sein werde. "Aber wenn wir die Unternehmen pleitegehen lassen, wird es am Ende für viele sehr bitter und für die öffentlichen Kassen noch sehr viel teurer."

Die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse sieht vor, dass Bund und Länder ihre Haushalte grundsätzlich ohne Kredite ausgleichen müssen. Vor allem Finanzminister Christian Lindner und seine FDP pochen auf eine strikte Einhaltung der wegen Corona im Bund drei Jahre lang ausgesetzten Regel ab 2023.

Weil, der sich zur Landtagswahl am 9. Oktober für eine dritte Amtszeit bewirbt, verwies auf den Zeitdruck für die Bürger hierzulande: "Die meisten privaten Verträge mit den Versorgern laufen bis zum Jahresende, die Menschen brauchen schnell Klarheit."

Das aktuelle Entlastungspaket der Bundesregierung geht Weil nicht weit genug, wie er sagte. Ihm fehle das Konzept für die Wirtschaft. Viele Betriebe stünden unter enormem Druck. "Das geht vom kleinen Bäcker bis zum großen Chemiepark. International tätige Unternehmen fangen jetzt schon an, Produktion in Länder mit niedrigeren Energiekosten zu verlegen. Wenn wir nicht gegensteuern, verlieren wir jede Menge Substanz und vor allem auch Arbeitsplätze."

Auch bei der Strompreisbremse drängt Weil zur Eile. "Wenn die EU jetzt nicht sehr rasch einen konkreten Lösungsvorschlag vorlegt, sollte die Bundesregierung allein vorangehen. Die Strompreisbremse muss noch im Herbst kommen."

Die Wirtschaftsministerkonferenz der Länder hatte den Bund am Freitag auf einer Sondersitzung einstimmig dazu aufgefordert, einen Gaspreisdeckel einzuführen.

Pressemitteilung zu Gaspreisdeckel

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Sun, 25 Sep 2022 06:32:53 GMT

Schwerin: Maskierte überfallen Spielhalle: Keine Beute

Zwei Maskierte haben in Schwerin eine Spielhalle überfallen und sind ohne Beute geflüchtet. Die beiden Täter hätten die Spielhalle am frühen Sonntagmorgen mit zwei "pistolenähnlichen Gegenständen" betreten, teilte die Polizei mit. Der 70 Jahre alte Mitarbeiter der Spielhalle habe schnell reagiert und den Überfallalarm ausgelöst. Die Täter seien daraufhin unerkannt geflüchtet, eine Fahndung sei zunächst ohne Erfolg verlaufen. Die Polizei sucht Zeugen.

Zwei Maskierte haben in Schwerin eine Spielhalle überfallen und sind ohne Beute geflüchtet. Die beiden Täter hätten die Spielhalle am frühen Sonntagmorgen mit zwei "pistolenähnlichen Gegenständen" betreten, teilte die Polizei mit. Der 70 Jahre alte Mitarbeiter der Spielhalle habe schnell reagiert und den Überfallalarm ausgelöst. Die Täter seien daraufhin unerkannt geflüchtet, eine Fahndung sei zunächst ohne Erfolg verlaufen. Die Polizei sucht Zeugen.

Mitteilung der Polizei

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Sun, 25 Sep 2022 06:31:05 GMT

Innenminister: Beuth: Kein Anstieg von selbst gebauten Waffen

Die hessische Polizei hat in den Jahren 2016 bis 2020 nach vorläufigen Zahlen insgesamt 38 selbst hergestellte Schusswaffen im Land sichergestellt. Die Gefahr durch die illegale Herstellung von Schusswaffen durch 3D-Drucker für Straftaten sei vorhanden, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion in Wiesbaden mit. Das gelte vor allem wegen der verhältnismäßig geringen Kosten der Technologie sowie der Verfügbarkeit von Bauplänen im Internet.

Die hessische Polizei hat in den Jahren 2016 bis 2020 nach vorläufigen Zahlen insgesamt 38 selbst hergestellte Schusswaffen im Land sichergestellt. Die Gefahr durch die illegale Herstellung von Schusswaffen durch 3D-Drucker für Straftaten sei vorhanden, teilte Innenminister Peter Beuth (CDU) auf eine parlamentarische Anfrage der Linksfraktion in Wiesbaden mit. Das gelte vor allem wegen der verhältnismäßig geringen Kosten der Technologie sowie der Verfügbarkeit von Bauplänen im Internet.

In Hessen sei jedoch kein stetiger Anstieg bei der Beschlagnahmung von Waffen festzustellen, die mit Hilfe von 3D-Druckern hergestellt wurden, erklärte der Innenminister. Der bloße Besitz und die Zurverfügungstellung von Bauanleitungen zur Waffenherstellung mit 3D-Druckern ist nach Angaben von Beuth nicht strafbar. Anleitungen zur Waffenherstellung mittels 3D-Druckern würden daher von der Polizei nicht sichergestellt.

Antwort Innenminister Peter Beuth ( CDU ) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion

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Sun, 25 Sep 2022 06:28:55 GMT

Innenministerium: Onlinewache der hessischen Polizei soll ausgeweitet werden

Ob Fahrraddiebstahl, Onlinebetrug oder Nötigung: Wer Opfer solcher Delikte geworden ist, kann dies auch auf der Onlinewache anzeigen. 2021 registrierte die Polizei insgesamt 93.445 Vorgänge - dazu zählen auch Hinweise.

Die Onlinewache der Polizei in Hessen soll mit zusätzlichen Funktionen benutzerfreundlicher werden. Unter anderem solle es möglich werden, neben Anzeigen und Hinweisen über die Internet-Plattform auch Anhänge und Beweismittel anzufügen. Das geht aus einer Antwort des Innenministeriums in Wiesbaden auf eine parlamentarische Anfrage der FDP-Landtagsfraktion hervor.

Zudem werde überlegt, Vordrucke für zusätzliche Delikte bereitzustellen. Bislang gibt es diese bereits unter anderem für Fahrrad- oder Autodiebstahl, Onlineauktionsbetrug und Nötigung im Straßenverkehr. Auch den Diebstahl seines Handys oder der EC-Karte kann man per Internetplattform melden. Das Innenministerium verwies auch darauf, dass auf der Meldeplattform #hessengegenhetze bereits heute Beweismittel bei Hasspostings digital übermittelt werden können.

2021 registrierte die hessische Polizei insgesamt 93.445 Vorgänge über die Onlinewache, darunter 81.088 Strafanzeigen. Rund 10.270-mal meldeten Nutzer beispielsweise einen Auktionsbetrug, mehr als 7200-mal einen Fahrraddiebstahl .

"Die häufige Inanspruchnahme der Onlinewache durch die Bürgerinnen und Bürger zeigt, wie wichtig die Möglichkeit ist, ohne großen Aufwand eine Strafanzeige stellen zu können", erklärte der FDP-Abgeordnete Jörg-Uwe Hahn . "Die Hemmschwelle, zur Polizei zu gehen, fällt dadurch weg." Wichtig sei nun, dass die Landesregierung ihren Worten Taten folgen lasse und die Benutzerfreundlichkeit und die Effizienz der Onlinewache verbessere, forderte Hahn. "Dazu gehört die Möglichkeit, Anhänge und Beweismittel hinzufügen zu können - das würde es sowohl der Polizei als auch den Bürgerinnen und Bürgern einfacher machen."

Auf der Onlinewache werden nicht nur Hinweise und Anzeigen von Bürgerinnen und Bürgern erfasst. Es gibt auch registrierte Nutzerinnen und Nutzer, die Strafanzeigen bei Massendelikten übermitteln. "Als Beispiele sind hier Handelsketten zu nennen, die Ladendiebstähle zentral und effizient zur Anzeige bringen können", erläuterte ein Sprecher des Innenministeriums. Auch Verkehrsbetriebe nutzten diese Option, um Verstöße gesammelt zu übermitteln.

Die Stärke der Onlinewache liege in der Anzeige niederschwelliger Straftaten, erklärte der Ministeriumssprecher. Die Plattform habe sich inzwischen als eine gute Möglichkeit zur schnellen und direkten Kontaktaufnahme mit der hessischen Polizei etabliert. Allerdings gebe es auch Grenzen, etwa wenn die Beamten sofort handeln müssen. In diesem Fall sei es besser, den Notruf 110 zu wählen oder persönlich zur Wache zu gehen.

"Ein systematischer Missbrauch der Onlinewache wurde bisher nicht festgestellt", erklärte der Sprecher. Dies käme nur vereinzelt vor. Der digitale Posteingang werde stets von einem Polizeibeamten kontrolliert.

Bei der schrittweisen Weiterentwicklung der hessischen Onlinewache soll Ende 2022 zunächst eine erste Optimierungsstufe umgesetzt werden, kündigte der Sprecher an. Sie diene im Wesentlichen einer besseren Benutzerfreundlichkeit und eines besseren Designs sowie der Barrierefreiheit. "Die Bereitstellung umfassenderer Optimierungen ist im kommenden Jahr vorgesehen."

Dafür beteilige sich Hessen an einer länderübergreifenden Initiative, eine gemeinsame zentrale Onlinewache aufzubauen, teilte das Ministerium mit. Zehn Länderpolizeien hätten bereits Interesse angemeldet.

Antwort Innenministerium

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Sun, 25 Sep 2022 06:25:07 GMT

DAK: Studie: Pandemie verschärfte Bewegungsmangel bei Schülern

Schule im Distanzunterricht, Sportvereine und Freizeiteinrichtungen geschlossen: Die Corona-Pandemie hat das Leben von Kindern zeitweise stark beeinflusst. Das lässt sich auch am Bewegungsmangel ablesen.

Die Corona-Pandemie hat nach einer Studie im Auftrag der Krankenkasse DAK den Bewegungsmangel bei Kindern in Deutschland verschärft. So sei der Anteil der ausreichend aktiven Kinder bei sozial Benachteiligten besonders stark von 27 auf 22 Prozent gesunken, teilte die DAK mit. Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hatte fast 18.000 Schulkinder der Klassenstufen 5 bis 10 in 13 Bundesländern im Schuljahr 2021/2022 befragt.

Insgesamt seien 68 Prozent aller befragten Jungen und Mädchen bewegungsarm. 38 Prozent hätten von weniger Sport in den vergangenen beiden Schuljahren gesprochen. Bei Kindern aus sozial niedriger Schicht seien es 44 Prozent, bei den benachteiligten Mädchen sogar 46 Prozent, teilte die DAK mit. Schulkinder verbringen demnach im Schnitt mehr als zwölf Stunden täglich im Sitzen. Nur 46 Prozent der Befragten wüssten, dass Sitzen krank machen kann.

Nach den nationalen Bewegungsempfehlungen sei es gesundheitlich ratsam, dass sich Kinder und Jugendliche täglich mindestens 90 Minuten moderat bis intensiv bewegen, erläuterte die DAK. Davon können 60 Minuten Alltagsaktivitäten sein wie etwa der Fußweg zur Schule oder das Treppensteigen im Schulgebäude. Die restlichen Minuten sollten auf intensive sportliche Aktivitäten entfallen. Weniger als 90 Minuten Bewegung am Tag gelten als bewegungsarm.

Der Vorstandschef der DAK, Andreas Storm, nannte den Bewegungsmangel der Jugend alarmierend. "Denn er ist für die verschiedensten Erkrankungen mitverantwortlich." Der Mangel sei ein massives Gesundheitsrisiko, das oft unterschätzen werde, aber auch verändert werden könne. "Wir müssen es uns zur Aufgabe machen, Freude an Bewegung wieder zu befördern und langes Sitzen zu verhindern."

Aus Sicht des IFT-Nord Studienleiters Reiner Hanewinkel hat die Pandemie die Bewegungsarmut nochmals verschärft. Es hätten sich besonders diejenigen Schulkinder weniger bewegt, die ohnehin schon früher nicht aktiv genug gewesen seien. "Es zeigt sich erneut, dass die gesundheitsgefährdende Bewegungsarmut in Deutschland eine deutliche soziale Komponente hat", sagte Hanewinkel.

Die DAK hat nach eigenen Angaben rund 5,5 Millionen Versicherte und ist damit die drittgrößte Krankenkasse in Deutschland.

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