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Quelle: STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick

Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Tue, 26 Oct 2021 18:19:47 GMT

Tanklastwagen landet auf dem Dach

Ein Tanklastwagen mit rund 7500 Litern Heizöl ist zwischen Hangard und Fürth im Saarland von einer Landstraße abgekommen und auf dem Dach gelandet. Der leicht verletzte Fahrer war am Dienstag aus zunächst ungeklärten Gründen mit seinem Fahrzeug nach rechts in den Grünstreifen neben der Landstraße geraten, wie die Polizei mitteilte. Er habe wohl versucht, wieder auf die Fahrbahn zu gelangen, sei aber vermutlich wegen einer abrupten Lenkbewegung ins Schleudern geraten. Das geladene Heizöl lief laut Polizei nicht aus, nur etwas Diesel aus dem Fahrzeugtank. Die Landstraße musste längere Zeit gesperrt werden.

Ein Tanklastwagen mit rund 7500 Litern Heizöl ist zwischen Hangard und Fürth im Saarland von einer Landstraße abgekommen und auf dem Dach gelandet. Der leicht verletzte Fahrer war am Dienstag aus zunächst ungeklärten Gründen mit seinem Fahrzeug nach rechts in den Grünstreifen neben der Landstraße geraten, wie die Polizei mitteilte. Er habe wohl versucht, wieder auf die Fahrbahn zu gelangen, sei aber vermutlich wegen einer abrupten Lenkbewegung ins Schleudern geraten. Das geladene Heizöl lief laut Polizei nicht aus, nur etwas Diesel aus dem Fahrzeugtank. Die Landstraße musste längere Zeit gesperrt werden.

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Tue, 26 Oct 2021 18:17:00 GMT

Arved Birnbaum: Schauspieler mit 59 Jahren gestorben

Der Schauspieler Arved Birnbaum ist tot. Er ist am Sonntag gestorben, wie nun bekannt wird.

Der Schauspieler Arved Birnbaum (1962-2021) ist am 24. Oktober in der Uniklinik Köln nach einer kurzen, schweren Krankheit verstorben. Das hat seine Frau Sabine der Deutschen Presse-Agentur bestätigt. Er wurde 59 Jahre alt.

"Mehr als das bloße Abbilden von Figuren"

Birnbaum, der seine Schauspielkarriere am Theater begann, war seit Ende der 1990er Jahre in unzähligen Film- und Serienproduktionen zu sehen. Er spielte unter anderem über mehrere Jahre hinweg mehrfach im "Tatort" mit und gab auch den Hartung in der "Lindenstraße". Ebenso spielte Birnbaum in "Die Camper", "Ein Fall für Zwei" und im "Polizeiruf 110", sowie in der deutschen Mystery-Miniserie "Weinberg" von 2015.

Arved Birnbaum leitete zudem das 1994 gegründete Schauspiel Zentrum Köln. "Schauspiel ist immer mehr als das bloße Abbilden von Figuren in einem Stück oder einem Film. Um eine Rolle richtig spielen zu können, muss diese verstanden und mit Leben gefüllt werden", wird Birnbaum auf der Website der Schauspielschule zitiert. Ende 2006 gründete er zusammen mit seiner Frau Sabine zudem den gemeinnützigen Verein Corpus e.V. und unterstützte damit Theaterprojekte für Menschen mit Behinderung, Kinder und Jugendliche.

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Tue, 26 Oct 2021 18:12:52 GMT

Mainz ohne Kapitän Niakhaté - Bielefeld mit sieben Neuen

Ohne Kapitän Moussa Niakhaté geht der FSV Mainz 05 in das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld. Der Abwehrspieler sitzt in der Partie am Dienstagabend (20.45 Uhr) zunächst auf der Bank und wird in der Dreierkette durch David Nemeth ersetzt. Ansonsten setzt Mainz-Trainer Bo Svensson auf die gleiche Anfangsformation wie beim überzeugenden 4:1-Sieg in der Vorwoche gegen den FC Augsburg. Eine große Personal-Rochade gibt es beim Bundesliga-Vorletzten aus Bielefeld. Trainer Frank Kramer hat seine Startelf gegenüber dem 1:3 gegen Borussia Dortmund gleich auf sieben Positionen verändert.

Ohne Kapitän Moussa Niakhaté geht der FSV Mainz 05 in das Zweitrundenspiel im DFB-Pokal gegen Arminia Bielefeld. Der Abwehrspieler sitzt in der Partie am Dienstagabend (20.45 Uhr) zunächst auf der Bank und wird in der Dreierkette durch David Nemeth ersetzt. Ansonsten setzt Mainz -Trainer Bo Svensson auf die gleiche Anfangsformation wie beim überzeugenden 4:1-Sieg in der Vorwoche gegen den FC Augsburg. Eine große Personal-Rochade gibt es beim Bundesliga-Vorletzten aus Bielefeld. Trainer Frank Kramer hat seine Startelf gegenüber dem 1:3 gegen Borussia Dortmund gleich auf sieben Positionen verändert.

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Tue, 26 Oct 2021 18:06:23 GMT

Literatur: Deniz Yücel ist neuer Präsident des PEN-Zentrums Deutschland

Ein Sohn von Gastarbeitern, einst in der Türkei inhaftiert, tritt an die Spitze einer Vereinigung von Schriftstellern in Deutschland.

Der Journalist und Schriftsteller Deniz Yücel ist neuer Präsident des PEN-Zentrums Deutschland. Der Publizist wurde am Dienstagabend bei der Mitgliederversammlung in der Frankfurter Paulskirche gewählt, wie ein PEN-Sprecher mitteilte.

Yücel wurde 1973 als Kind türkischer Gastarbeiter im hessischen Flörsheim geboren. Wegen angeblicher Unterstützung einer terroristischen Vereinigung war er vom Februar 2017 bis Februar 2018 in der Türkei im Hochsicherheitsgefängnis Silivri westlich von Istanbul inhaftiert. Erst nach langem politischen Tauziehen kam Yücel frei und durfte ausreisen.

Die bisherige Präsidentin des PEN-Zentrums Deutschland , Regula Venske, trat nicht mehr an. Sie hatte das höchste Amt der Schriftstellervereinigung in der Bundesrepublik seit April 2017 inne.

PEN steht für Poets, Essayists, Novelists. Das PEN-Zentrum Deutschland mit Sitz in Darmstadt tritt ein für die Freiheit des Wortes. Es ist Mitglied des PEN International, in dem über 150 Schriftstellerorganisationen aus mehr als 100 Nationen vereinigt sind.

Yücel studierte in Berlin Politikwissenschaft. Er arbeitete als freier Journalist, war Redakteur der «taz», ehe er für die «Welt» als Türkei-Korrespondent nach Istanbul ging.

Laut PEN hat Yücel drei Bücher veröffentlicht, darunter «Wir sind ja nicht zum Spaß hier: Reportagen, Satiren und andere Gebrauchstexte» und «Agentterrorist: Eine Geschichte über Freiheit und Freundschaft, Demokratie und Nichtsodemokratie». Für seine Arbeit wurde der Journalist und Autor mehrfach ausgezeichnet, etwa mit dem Kurt-Tucholsky-Preis für literarische Publizistik (2011) und dem Theodor-Wolff-Preis (2017).

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Tue, 26 Oct 2021 18:05:05 GMT

Kretschmer plädiert für befestigte EU-Außengrenze zu Belarus

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sieht in befestigten Grenzanlagen ein wirksames Mittel, um den Andrang von Flüchtlingen an der EU-Außengrenze zu Belarus in den Griff zu bekommen. «Wir brauchen Zäune und wir brauchen vermutlich auch Mauern», sagte Kretschmer am Dienstag in Brüssel. Auch wenn das noch so bitter sei und für keine schönen Bilder sorge. «Niemand hat Interesse an Mauern, aber jetzt geht es darum, dass die Europäische Union ihre Wehrhaftigkeit beweist.»

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) sieht in befestigten Grenzanlagen ein wirksames Mittel, um den Andrang von Flüchtlingen an der EU-Außengrenze zu Belarus in den Griff zu bekommen. «Wir brauchen Zäune und wir brauchen vermutlich auch Mauern», sagte Kretschmer am Dienstag in Brüssel. Auch wenn das noch so bitter sei und für keine schönen Bilder sorge. «Niemand hat Interesse an Mauern, aber jetzt geht es darum, dass die Europäische Union ihre Wehrhaftigkeit beweist.»

Kretschmer hatte zuvor mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen gesprochen. Dabei soll es auch um die Flüchtlinge gegangen sein, die über Belarus und Polen nach Deutschland kommen. Der belarussische Präsident Alexander Lukaschenko betreibe ein perfides Spiel. «Ich möchte gern, dass diese Europäische Union jetzt stark ist und den Rücken gerade macht. Wir dürfen uns doch von so einem Diktator nicht erpressen lassen.»

Litauen, Lettland und vor allem Polen müssten alle Unterstützung bekommen, die sie brauchen. «Erst wenn die Grenze dort dicht ist und die Menschen nicht mehr eingeschmuggelt werden können, erst dann wird dieses Phänomen ein Ende haben.» Man müsse die Krise an den Wurzeln packen. Zum einen gehe es darum, Verhandlungen mit den Herkunftsländern aufzunehmen. Zum anderen gelte es Sanktionen zu erlassen etwa gegen Airlines, die Flüchtlinge nach Belarus fliegen. Drittens brauche man «physische Grenzen», die wieder abgebaut werden, wenn sich in Belarus eine Demokratie etabliere.

Zudem müsse auch im Winter zurückgewiesen und abgeschoben werden. Es stehe außer Frage, nach Europa kommende Menschen anständig zu behandeln. Doch mit gleicher Intensität gelte es daran zu arbeiten, sie in ihre Herkunftsländer zurückzubringen. Dort müsse sich herumsprechen, nicht auf Lukaschenko zu bauen und sein Geld nicht Schleppern in die Hand zu drücken.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte im Frühjahr als Reaktion auf westliche Sanktionen erklärt, er werde Migranten auf dem Weg in die Europäische Union nicht mehr aufhalten. Die Zahl irregulärer Grenzübertritte an den EU-Außengrenzen zu Belarus sowie an der deutsch-polnischen Grenze nimmt seitdem zu.

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Tue, 26 Oct 2021 17:58:00 GMT

Netflix: Comedian Dave Chapelle beklagt "Cancel Culture" und wehrt sich gegen Vorwürfe, es sei transphob

US-Komiker Dave Chappelle sieht sich dem Vorwurf ausgesetzt, in seiner Netflix-Sendung transphobe Meinungen zu vertreten. Nun reagierte er seinerseits mit Vorwürfen.

Der US-Komiker Dave Chappelle, dessen neueste Show auf Netflix einen Sturm in der Transgender-Community ausgelöst hat, hat auf seine Kritiker:innen reagiert und wirft ihnen vor, ihn "canceln", also (vom Bildschirm) verbannen zu wollen.

Chappelle postete auf Instagram, dass er entgegen anderslautenden Meldungen bereit sei, Mitglieder der Transgender-Community von Netflix zu treffen und sich über den Vorwurf, seine Comedy-Show sei  transphob, auszutauschen. Auch bat er die Zuschauer seiner Sendung, darüber zu abzustimmen, ob er – moralisch – bereits verbannt wurde. PAID STERN 2021_08 Zeit dass sich was dreht 13.25

Protest von Netflix-Angestellten

Vergangene Woche gab es wegen Chapelles Äußerungen eine kleinere Protestveranstaltung von Angestellten vor der Netflix-Zentrale in Los Angeles. Kritiker haben sich an Chappelles Show "The Closer" gestört, in der er sagte, dass "Geschlecht eine Tatsache" sei und dass LGBT-Menschen "zu sensibel" seien, wie die britische BBC berichtete. Netflix-Vertreter Ted Sarandos entschuldigte sich im Nachgang für seine Kommunikation im Namen von Netflix und seinen Umgang mit dem Thema: "Ich habe es vermasselt."

Chappelles Video, das er am Montag auf seinem Instagram-Account hochlud, wurde laut CNN am Sonntag bei seinem Auftritt in Louisville im US-Bundesstaat Kentucky gedreht. Es war seine erste öffentliche Reaktion auf Kritiker seit seinem Show-Debüt am 5. Oktober. Er trat bei der Sendung zusammen mit dem beliebten Podcaster Joe Rogan auf. "In der Presse wurde gesagt, dass ich eingeladen wurde, mit Transgender -Mitarbeitern bei Netflix zu sprechen, und ich habe dies abgelehnt", sagte Chappelle, 48, dem Publikum. "Das ist nicht wahr. Wenn sie mich eingeladen hätten, hätte ich es akzeptiert. Obwohl ich verwirrt bin, worüber wir sprechen ... Sie sagten, sie möchten eine sichere Arbeitsumgebung bei Netflix. Nun, es scheint, als wäre bald ich der einzige, der nicht mehr ins Büro gehen kann." Gay Pride Tel aviv 19.04 Uhr

"Es geht um Unternehmensinteressen"

"Für die Transgender-Community bin ich mehr als bereit, ihr ein Publikum zu geben", fuhr er fort. "Aber sie wird mich nicht wollen." Er bestritt auch, dass er mit der LGBT-Community in Konflikt stehe und sagte: "Das hat nichts mit ihnen zu tun. Es geht um Unternehmensinteressen und was ich sagen kann und was ich nicht sagen kann." Letzte Woche meldete Netflix weltweit Rekordabonnentenzahlen von 213,5 Millionen.

Chappelle beklagte sich ebenfalls darüber, dass seine Sendung dazu geführt habe, dass er mit seinem neuesten Dokumentarfilm "Untitled" auf Filmfestivals nicht berücksichtigt wurde. "Heute wird keine Filmfirma, kein Filmstudio, kein Filmfestival ... diesen Film mehr anfassen wollen", sagte er und forderte dazu auf, seinen neuen Film anzusehen und selbst zu beurteilen, ob die Kritik berechtigt sei oder eben nicht.

Quellen:  BBC , CNN , Instagram/Dave Chapelle

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Tue, 26 Oct 2021 17:58:00 GMT

Nach Mega-Deal: Spanx-Chefin spendiert Angestellten Erste-Klasse-Flugtickets und 10.000 Dollar

Die Unterwäsche-Herstellerin Sara Blakely hat ihr Unternehmen Spanx in einem Teilverkauf für 1,2 Milliarden Dollar verkauft. Um den Deal zu feiern, teilt sie mit ihren Angestellten großzügige Geschenke. Die reagieren fassungslos auf die Ankündigung.

Die Unterwäsche-Herstellerin Sara Blakely hat ihr Unternehmen Spanx in einem Teilverkauf für 1,2 Milliarden Dollar verkauft. Um den Deal zu feiern, teilt sie mit ihren Angestellten großzügige Geschenke. Die reagieren fassungslos auf die Ankündigung.

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Tue, 26 Oct 2021 17:57:00 GMT

MAD-Bericht: Extremisten, Prepper, "Neue Rechte": Deutlich mehr Verdachtsfälle wegen Rechtsextremismus

Extremisten, Prepper und "Neue Rechte": Der Militärgeheimdienst MAD schaut nun mit mehr Personal genauer hin und findet auch mehr. Hinweise kommen vor allem aus der Truppe selbst.

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) hat im vergangenen Jahr deutlich mehr neue Verdachtsfälle wegen Rechtsextremismus in den Reihen der Streitkräfte untersucht. Die Zahl sei von 363 im Jahr 2019 auf nun 477 Fälle gestiegen, heißt es im MAD-Report 2020, der am Dienstag dem Bundestag vorgelegt wurde. Häufigster Auslöser für Untersuchungen seien "ausländer- bzw. fremdenfeindliche Aussagen" in sozialen Medien. Für den Bereich der "Reichsbürger"/"Selbstverwalter" stieg die Zahl neuer Verdachtsfälle von 16 auf 31.  PAID Polizei Broschüre 16.00

Es habe sich gezeigt, dass sich die "Bedrohung für grundlegende Werte unserer offenen Gesellschaft durch Extremismus leider auf einem vergleichsweise hohen Niveau verstetigt hat", schreibt die MAD -Präsidentin Martina Rosenberg in dem Bericht. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Rosenberg: Kein Verständnis für extremistische Ansichten in der Bundeswehr

"Offene Gesellschaften sind an vielen Stellen verwundbar. Ob politischer oder religiöser Extremismus, Terrorismus, Cyber-Angriffe oder hybride Aktionen – das Spektrum der Bedrohungen ist vielfältig geworden. Daher ist Wachsamkeit geboten", so Rosenberg. Sie hat das Amt im vergangenen Jahr als Teil einer Neuausrichtung übernommen. Erklärtes Ziel war eine Stärkung der Extremismusabwehr, insbesondere gegen Rechtsextremismus . Dazu gab es auch mehr Stellen für den Militärgeheimdienst. Seit dem 1. Januar 2021 verfügt der MAD laut Bericht über 1632 Dienstposten (2019: 1551 Dienstposten). Rosenberg war zuvor Bundeswehrdisziplinaranwältin.

Sie verweist in dem Bericht auf die besondere Treuepflicht von Soldaten, Beamten und militärischen Zivilbeschäftigten gegenüber der Verfassung. "Um dieser Pflicht gerecht zu werden, reicht es bei Weitem nicht aus, die Verfassung lediglich zu akzeptieren und nicht infrage zu stellen. Das Treueverhältnis ist vielmehr dadurch gekennzeichnet, sich zu unseren gemeinsamen Werten zu bekennen und jederzeit und vorbehaltlos aktiv für diese einzutreten", fordert sie. Für Personen mit extremistischen Ansichten oder mit festgestellter Verfassungsuntreue dürfe es kein Verständnis oder gar Rückzugsräume in der Bundeswehr geben.

Hinweise auf neue Verdachtsfälle kamen laut Bericht in 60 Prozent der Fälle aus der Truppe selbst und zu 17 Prozent durch eigene Erkenntnisse des MAD - sowie von Bürgern (8 Prozent), der Polizei (7 Prozent), aus dem Bundesamt für Verfassungsschutz (3 Prozent), von Sonstigen (3 Prozent) und den Landesämtern für Verfassungsschutz (2 Prozent).

Anzahl erkannter Extremisten auf gleichem Stand

Die Zahl der vom MAD erkannten Extremisten (Kategorie rot) und der Personen mit Erkenntnissen über fehlende Verfassungstreue (Kategorie orange) blieb dem Bericht zufolge binnen Jahresfrist auf einem insgesamt ähnlichen Niveau. So bearbeitete der MAD im vergangenen Jahr 15 Menschen als Extremisten (2019: 14 Personen). Für die Personen mit Erkenntnissen über fehlende Verfassungstreue sank die Zahl auf 29 (2019: 38).

In den letzten Jahre hatte wiederholt das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr Schlagzeilen wegen rechtsextremistischer Vorkommnisse gemacht. "Das Bild, das sich nach Ende des Jahres 2020 darlegt, ist trotz der vielen neuen Puzzleteile nicht vollständig", schreibt der MAD zur Lage in den Spezialkräften. Nicht ersichtlich sei bisher die Existenz einer "Untergrundarmee". "Die Sammlung neuer Puzzleteile zur Aufbereitung eines Gesamtbildes wird eine der Schwerpunktaufgaben des MAD im Jahr 2021 sein", heißt es weiter. Festgestellt werden könne, dass seit dem Zeitpunkt der Auflösung der 2. Kompanie des KSK im vergangenen Sommer keine aktuellen Sachverhalte mit rechtsextremistischem Hintergrund hinzugetreten seien.

Schwieriger Umgang mit neuen Rechten

Insgesamt bleibt für 2021 nach Einschätzung des MAD noch abzuwarten, ob sich der Trend bei den Verdachtsfällen in den Streitkräften fortsetze und wie sich die Einführung eines neuen Phänomenbereichs "Demokratiefeindliche und/oder sicherheitsgefährdende Delegitimierung des Staates" auf die Bearbeitungszahlen des MAD auswirken werden. Diesen neuen Bereich haben die Verfassungsschutzbehörden in ihrer Zusammenarbeit eingeführt.

Als schwierig erweist sich weiterhin der Umgang mit der "Neuen Rechten", die durch Relativierung des Rechtsextremismus und ein Verweisen auf Gemeinsamkeiten mit dem rechten demokratischen Rand gekennzeichnet sei. Sie weise zahlreiche und umfassende Ansätze bürgerlich-konservativer, patriotischer und nationaler ideologischer Grundlagen auf. "Im Bereich der "Neuen Rechten" sind Extremisten daher schwieriger zu identifizieren als im Bereich der Neonazis oder "Altrechten", welche sich offensichtlich faschistische und antisemitische Argumentationsmuster zu Eigen machen", heißt es in dem Bericht.

Ein Faktor war im vergangenen Jahr die Corona-Pandemie, die Einfluss auf die Extremismuslage hatte, aber auch von ausländischen Geheimdiensten genutzt wurde. "Die Corona-Pandemie hat gezeigt, dass Nachrichtendienste ausländischer Staaten auch dieses Thema zur Beeinflussung der öffentlichen Meinung in der Bundesrepublik, aber auch der Meinungsbildung innerhalb der Bundeswehr zum Umgang mit der Pandemie nutzen", heißt es in dem Bericht. So hätten Vertreter der Volksrepublik China versucht, mit gezielte Schreiben in den Geschäftsbereich des Verteidigungsministeriums "Multiplikatoren für chinesische Narrative zu gewinnen".

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Tue, 26 Oct 2021 17:57:00 GMT

Optimale Schlafdauer: Zu wenig, zu viel: Warum es so wichtig ist, den "Sweet Spot" beim Schlaf zu finden

Schlaf braucht jeder. Nur wie viel, das ist die Frage. Forscher haben berechnet, wie viele Stunden Nachtruhe optimal sind – und Vielschläfer werden sich wundern.

Während manche mit wenigen Ruhestunden in der Nacht auskommen, fit wie ein Turnschuh durchs Leben springen, können andere gar nicht so viel schlafen, wie sie müde sind. Sie erholen sich schlichtweg nicht. Dabei ist guter Schlaf wichtig für den Körper. Wer dauerhaft des Nachtens keine Erholung findet, baut ab, auch geistig. Doch – und das ist die Crux an der Sache – mehr Schlaf allein ist nicht die Lösung. Im Gegenteil.

Neurologen und Schlafforscher aus den USA sind den Zusammenhängen von Schlaf und kognitiven Fähigkeiten nachgegangen. Dafür sammelten sie mehr als vier Jahre lang Daten. An der Studie der Washington University of Medicine nahmen 100 Menschen, im Schnitt 75 Jahre alt, teil. Die Ergebnisse wurden nun im Fachmagazin "Brain" veröffentlicht.  PAID Gesund Leben 2020_06 Im Land der Träume_15.30Uhr

Schlafen? Maßvoll, bitte

Wie wichtig Erholungsphasen durch Schlaf für den Körper sind, ist bekannt. Schlechter Schlaf hingegen wird in Verbindung mit einem Abbau geistiger Fähigkeiten gebracht. Gleiches gilt für die Alzheimer-Krankheit. Schlechter Schlaf ist ein häufiges Symptom der Erkrankung. 

Um mögliche Zusammenhänge von Schlaf, geistigen Fähigkeiten und Alzheimer nachvollziehen zu können, wurden die Teilnehmer regelmäßig untersucht. Dazu gehörten Tests, in denen verschiedene kognitive Fähigkeiten geprüft und mit den Schlafstunden verglichen wurden. Außerdem suchten die Forscher aber auch im Blut und in der Rückenmarksflüssigkeit nach Hinweisen auf eine Alzheimererkrankung. Neben der subjektiven Schlafeinschätzung wurde die Schlafdauer zudem objektiv mittels EEG gemessen, dafür verbrachten die Teilnehmer vier bis sechs Nächte im Schlaflabor. 

Bei den meisten Studienteilnehmern konnten die Wissenschaftler keine kognitiven Beeinträchtigungen feststellen, lediglich elf Probanden hatten sehr leichte, einer leichte Beeinträchtigungen. Allerdings fanden die Forscher eine U-förmige Beziehung zwischen Schlaf und geistigem Abbau. Demnach verschlechterten sich die Werte, wenn die Probanden besonders kurz oder lang schliefen. Energiekiller im Alltag 16.20

Den persönlichen "Sweet Spot" finden

"Es war besonders interessant zu sehen, dass nicht nur diejenigen, die zu wenig Schlaf hatten, sondern auch Langschläfer, einen stärkeren kognitiven Verfall aufwiesen", berichtet David Holtzman,  Neurologe und Co-Autor der Studie. Das deute darauf hin, dass die Qualität des Schlafs entscheidend sei und nicht nur die Gesamtschlafdauer. Wichtig sei, den persönlichen "Sweet Spot" zu finden, also die Menge an Schlaf, die dem Einzelnen gut tut.

Als "Sweet Spot" bezeichnet man, vereinfacht gesagt, eine Art Zone, die besonders effektiv ist. Beim Tennis versteht man darunter den Bereich des Schlägers, von dem aus der Ball perfekt geschlagen werden kann – also besonders präzise, besonders schnell. Auch beim Schlaf wollen die Forscher einen solchen Spot, zumindest bei älteren Menschen, ausfindig gemacht haben. "Unsere Studie deutet darauf hin, dass es einen mittleren Bereich oder 'Sweet Spot' für die Gesamtschlafzeit gibt, in dem die kognitive Leistung im Laufe der Zeit stabil war", so Schlafforscher Brendan Lucey, der die Untersuchung leitete. Demnach liegt dieser im Bereich von fünfeinhalb und siebeneinhalb Schlafstunden.

Die Ergebnisse der Forscher legen nahe, dass wer sich an diesem "Sweet Spot" orientiert, länger frisch im Kopf bleibt. Doch könnte ein verbesserter Schlaf auch ein Fortschreiten der Alzheimer-Erkrankung und damit den Abbau der kognitiven Fähigkeiten aufhalten? Es sei schwierig, einen Zusammenhang zwischen Schlaf und den verschiedenen Alzheimer-Stadien zu erkennen. Um diese Frage zu beantworten, seien weitere Daten erforderlich, so Lucey.  

Jeder Mensch benötigt unterschiedlich viel Schlaf. Ist dieser erholsam, obwohl die Stundenzahl nicht in dem von den Wissenschaftlern errechneten Zeitrahmen liegt, heißt das jedoch nicht, dass die einen plötzlich mehr, die anderen weniger schlafen müssen. Nachgebessert werden sollte aber, wenn Schlafstörungen vorliegen oder viele Stunden Schlaf keine Erholung bringen.

"Oft berichten Patienten, dass sie nicht gut schlafen. Wenn ihre Schlafprobleme behandelt werden, verbessern sich oft auch ihre kognitiven Fähigkeiten", so Co-Autor der Studie Beau M. Ances. Er behandelt Patienten mit Demenz und anderen neurodegenerativen Erkrankungen am Barnes-Jewish Hospital. Er sagt: "Ärzte sollten Patienten mit kognitiven Beschwerden nach ihrer Schlafqualität fragen. Dies ist ein potenziell veränderbarer Faktor".

Quelle: Washington University School , Brain




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Tue, 26 Oct 2021 17:56:00 GMT

Nach 45 Jahren: Opfer von US-Serienkiller John Wayne Gacy dank Zahn identifiziert

John Wayne Gacy ermordete in den 1970er Jahren dutzende Menschen. Wie viele genau ist bis heute nicht geklärt. Mindestens 33 Morde hat er gestanden. Nun ist ein weiteres seiner Opfer identifiziert worden.

Ein vor etwa 45 Jahren von einem Serienmörder in den USA getöteter Mann ist jetzt dank eines Backenzahns und moderner DNA-Technologie identifiziert worden. Damit seien jetzt noch fünf der 33 Opfer des 1994 hingerichteten John Wayne Gacy noch nicht identifiziert, teilte Sheriff Tom Dart vom Bezirk Cook County im US-Bundesstaat Illinois am Montag (Ortszeit) in einer Mitteilung mit. Die gemeinnützige US-Organisation DNA Doe Projekt, die mit dem Sheriffbüro zusammengearbeitet hatte, beschrieb in einer Mitteilung, wie die Leiche anhand des Zahns identifiziert werden konnte. CRIME Der Clown ZHP 22h

John Wayne Gacy war 1980 wegen Vergewaltigung und Mordes in den 1970er Jahren an 33 Jungen und jungen Männern schuldig gesprochen worden. 1994 wurde er im Alter von 52 Jahren mit einer Giftspritze hingerichtet. Gacy hatte seine Opfer in der US-Großstadt Chicago Medienberichten zufolge mit Jobversprechen oder Sex für Geld angelockt, sexuell missbraucht, gefoltert, erdrosselt und die meisten Leichen auf seinem Anwesen in einem Vorort der Metropole verscharrt.

John Wayne Gacy trat als "Pogo der Clown" auf Kindergeburtstagen auf

Der wie ein gutmütiger Familienvater wirkende Mann war seinerzeit der bis dahin schlimmste Serienmörder der USA . Bei seinen Nachbarn war Gacy beliebt. Er organisierte Grillfeste und trat bei Kindergeburtstagen als Clown auf.

Auch die Leiche des jetzt als Francis Wayne Alexander identifizierten Mannes war auf dem Anwesen Gacys gefunden worden. Er sei mutmaßlich zwischen Anfang 1976 und März 1977 im Alter zwischen 21 und 22 Jahren getötet worden, teilten das Sheriffbüro und DNA Doe Project weiter mit. Das Sheriffbüro kontaktierte zudem die Familie des Opfers, die ihrerseits mitteilen ließ: "Es ist hart, auch 45 Jahre später, das Schicksal unseres geliebten Wayne zu erfahren. (...) Wir können nun das Geschehene ruhen lassen und nach vorne blicken, indem wir Wayne ehren".

Dart hatte 2011 die Ermittlungen zu damals acht noch nicht identifizierten Opfern des Serienmörders wiedereröffnet. Seitdem konnten mit Alexander drei identifiziert werden. Die Bemühungen, auch die restlichen fünf Opfer zu identifizieren, gehen laut Sheriffbüro weiter.

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Tue, 26 Oct 2021 17:51:20 GMT

Blutproben von Neugeborenen in Geburtsklinik manipuliert

In einer Klinik in Halle sind Blutproben von Neugeborenen verfälscht worden - möglicherweise über Jahre hinweg. Bei einer Laboruntersuchung in Magdeburg sei am 5. Oktober festgestellt worden, dass es sich bei drei der eingereichten Proben aus der Geburts- und der Kindermedizin der Klinik nicht um das Blut von Säuglingen, sondern von Erwachsenen handelte, teilte das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara am Dienstag in Halle mit. Die Laborbefunde wiesen demnach sehr wenig fetales Hämoglobin, also roten Blutfarbstoff eines Un- oder Neugeborenen, auf. Eine in der Klinik beschäftigte Person soll einem Brief des Direktoriums zufolge für die Manipulationen verantwortlich sein.

In einer Klinik in Halle sind Blutproben von Neugeborenen verfälscht worden - möglicherweise über Jahre hinweg. Bei einer Laboruntersuchung in Magdeburg sei am 5. Oktober festgestellt worden, dass es sich bei drei der eingereichten Proben aus der Geburts- und der Kindermedizin der Klinik nicht um das Blut von Säuglingen, sondern von Erwachsenen handelte, teilte das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara am Dienstag in Halle mit. Die Laborbefunde wiesen demnach sehr wenig fetales Hämoglobin, also roten Blutfarbstoff eines Un- oder Neugeborenen, auf. Eine in der Klinik beschäftigte Person soll einem Brief des Direktoriums zufolge für die Manipulationen verantwortlich sein.

Das Neugeborenen-Screening dient den Angaben zufolge der Früherkennung etwa von angeborenen Stoffwechseldefekten. Ziel ist es, den erkrankten Kindern frühzeitig durch eine Therapie oder Diät eine normale Entwicklung zu ermöglichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass durch die Manipulation bei vielen Kindern eine Erkrankung unerkannt blieb, ist nach Angaben der Klinik gering. Statistisch gesehen käme auf 1000 Geburten ein Kind mit einem positiven Befund. Man gehe aktuell von rund 800 Proben aus, die verfälscht worden sein könnten, so ein Sprecher des Krankenhauses .

Seit dem 1. Oktober wird gesetzlich verpflichtend ein neues Screening-Parameter miteinbezogen. Daher waren bei früheren Proben keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen. Bei einer Nachuntersuchung mit dem neuen Parameter konnten weitere acht Proben, sogenannte Rückstellproben zur Qualitätssicherung, als Blut von Erwachsenen identifiziert werden.

Eine in der Klinik beschäftigte Person soll vorsätzlich gehandelt haben. «Nach dem derzeitigen Stand unserer Nachforschung, dem Gespräch mit einer im Krankenhaus tätigen Person und behördlichen Ermittlungen gehen wir davon aus, dass die Blutproben durch diese Einzelperson bewusst verfälscht bzw. manipuliert worden sind», heißt es in einem Brief des Direktoriums an die Mitarbeiter, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Das genaue Motiv ist nicht bekannt. Seit Mitte des Monats befindet sich die Person nicht mehr im Dienst. Das Landeskriminalamt und die Staatsanwaltschaft haben den Angaben zufolge die Ermittlungen aufgenommen.

Die Person war seit 2013 in dem entsprechenden Bereich eingesetzt. Die Klinik werde in den kommenden Wochen mögliche betroffene Familien benachrichtigen und zu einer Nachuntersuchung einladen.

Der Ärztliche Direktor des Krankenhauses, Hendrik Liedtke, sagte laut MDR-Aktuell Sachsen-Anhalt auf einer Pressekonferenz, es handele sich um eine Mitarbeiterin. Sie sei umgehend entlassen worden. «So weit wir wissen, hat die Mitarbeiterin vorsätzlich, mit ganz klarer Absicht, Erwachsenenblut verwendet, um die Proben zu manipulieren», sagte Liedtke.

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Tue, 26 Oct 2021 17:49:27 GMT

BVB schont Reus und Akanji: Ohne Malen gegen Ingolstadt

Borussia Dortmund startet ohne Kapitän Marco Reus und Abwehrspieler Manuel Akanji in das Zweitrunden-Pokalspiel am heutigen Dienstag (20.00 Uhr/Sport1 und Sky) gegen den FC Ingolstadt. Die beiden Stammkräfte werden wegen der anhaltenden Terminhatz von Fußball-Lehrer Marco Rose geschont und sitzen zunächst auf der Bank. Ganz verzichten muss der Titelverteidiger auf Neuzugang Donyell Malen wegen eines Magen-Darm-Infekts.

Borussia Dortmund startet ohne Kapitän Marco Reus und Abwehrspieler Manuel Akanji in das Zweitrunden-Pokalspiel am heutigen Dienstag (20.00 Uhr/Sport1 und Sky) gegen den FC Ingolstadt. Die beiden Stammkräfte werden wegen der anhaltenden Terminhatz von Fußball-Lehrer Marco Rose geschont und sitzen zunächst auf der Bank. Ganz verzichten muss der Titelverteidiger auf Neuzugang Donyell Malen wegen eines Magen-Darm-Infekts.

Dagegen meldete sich Außenverteidiger Thomas Meunier fit zurück und ist von Beginn an dabei. Im Vergleich zum 3:1-Erfolg am vergangenen Samstag in Bielefeld gibt es in der Dortmunder Startelf fünf Änderungen.

Doch auch Gäste-Coach Andre Schubert baut sein Team im Vergleich zum 0:1 in Aue auf vier Positionen um. Rico Preißinger, Fatih Kaya, Nils Röseler und Merlin Röhl rücken in die erste Elf des Zweitliga-Schlusslichts.

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Tue, 26 Oct 2021 17:48:27 GMT

Hoffenheim füllt nur ein Drittel der erlaubten Plätze

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat nach dem Ende der Geisterspiele weiter große Mühe, sein Stadion zu füllen. Das DFB-Pokalspiel gegen Zweitligist Holstein Kiel wollten am Dienstagabend nur 5033 Zuschauer in der Arena sehen. Das ist nur etwa ein Drittel der erlaubten Kapazität von 15.075 Zuschauern. Schon in den Bundesliga-Spielen gegen den VfL Wolfsburg und FSV Mainz 05 waren weniger als 10.000 Interessierte gekommen. Am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) tritt Hoffenheim in der Liga gegen Hertha BSC an, auch dann wird eine Auslastung von 50 Prozent der Stadionkapazität möglich sein.

Fußball-Bundesligist TSG 1899 Hoffenheim hat nach dem Ende der Geisterspiele weiter große Mühe, sein Stadion zu füllen. Das DFB-Pokalspiel gegen Zweitligist Holstein Kiel wollten am Dienstagabend nur 5033 Zuschauer in der Arena sehen. Das ist nur etwa ein Drittel der erlaubten Kapazität von 15.075 Zuschauern. Schon in den Bundesliga-Spielen gegen den VfL Wolfsburg und FSV Mainz 05 waren weniger als 10.000 Interessierte gekommen. Am Freitagabend (20.30 Uhr/DAZN) tritt Hoffenheim in der Liga gegen Hertha BSC an, auch dann wird eine Auslastung von 50 Prozent der Stadionkapazität möglich sein.

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Tue, 26 Oct 2021 17:43:00 GMT

Baldwins Todesschuss: Hollywood-Waffenexperte erklärt, wie das schreckliche Unglück hätte verhindert werden können

Alec Baldwin tötete vergangene Woche die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Filmpistole. Der Hollywood-Waffenexperte Guillaume Delouche erläutert, dass eigentlich strenge Sicherheitsvorkehrungen für Szenen gelten, bei denen Waffen im Spiel sind.

Alec Baldwin tötete vergangene Woche die Kamerafrau Halyna Hutchins mit einer Filmpistole. Der Hollywood-Waffenexperte Guillaume Delouche erläutert, dass eigentlich strenge Sicherheitsvorkehrungen für Szenen gelten, bei denen Waffen im Spiel sind.

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Tue, 26 Oct 2021 17:35:44 GMT

Ostbeauftragter warnt vor Vertrauensbruch bei Kohle-Ausstieg

Der Ostbeauftragte der SPD und sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat davor gewarnt, bei der Diskussion um einen vorgezogenen Kohle-Ausstieg das Vertrauen der Menschen in den betroffenen Regionen zu verspielen. Diese bräuchten «schnellstmöglich Sicherheit». Der im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP enthaltene Zeitpunkt 2030 sei nichts anderes, was im Kohle-Kompromiss mit bestimmten Ausstiegskriterien bereits festgeschrieben worden sei. «Das heißt, für einen früheren Ausstieg müssen jetzt erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden», sagte Dulig der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung» (Mittwoch). Entscheidend sei jetzt ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien. Vor allem Sachsen habe da «einen riesigen Nachholbedarf», sagte Dulig.

Der Ostbeauftragte der SPD und sächsische Wirtschaftsminister Martin Dulig hat davor gewarnt, bei der Diskussion um einen vorgezogenen Kohle-Ausstieg das Vertrauen der Menschen in den betroffenen Regionen zu verspielen. Diese bräuchten «schnellstmöglich Sicherheit». Der im Sondierungspapier von SPD, Grünen und FDP enthaltene Zeitpunkt 2030 sei nichts anderes, was im Kohle-Kompromiss mit bestimmten Ausstiegskriterien bereits festgeschrieben worden sei. «Das heißt, für einen früheren Ausstieg müssen jetzt erst einmal die Voraussetzungen geschaffen werden», sagte Dulig der in Dresden erscheinenden «Sächsischen Zeitung» (Mittwoch). Entscheidend sei jetzt ein schneller Ausbau der erneuerbaren Energien. Vor allem Sachsen habe da «einen riesigen Nachholbedarf», sagte Dulig.

Der Kohleausstieg ist bisher auf spätestens das Jahr 2038 terminiert, ein früherer Ausstieg ist aber möglich. Jeweils 2026, 2029 und 2032 wird nach Angaben der Bundesregierung überprüft, ob das Enddatum für alle Stilllegungen von Braun- und Steinkohlekraftwerken, die für die Zeit nach 2030 vorgesehenen sind, um jeweils drei Jahre vorgezogen werden und damit das Ausstiegsjahr 2035 erreicht werden könne. Die möglichen Ampel-Koalitionspartner im Bund - SPD , Grüne und FDP - haben in ihrem Sondierungspapier vereinbart, dass ein beschleunigter Ausstieg «idealerweise» bis zum Jahr 2030 gelingen soll.

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Tue, 26 Oct 2021 17:34:03 GMT

Woidke: Brüssel muss bei Migration nach Lösungen suchen

Brandenburg erwartet nach Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), dass die Europäische Kommission beim Thema Migration nach Lösungen sucht. «Europa muss ein humanes Gesicht zeigen. Das ist das Europa, das wir alle wollen, deswegen liegt der Ball natürlich auch hier im Spielfeld in Brüssel», sagte Woidke am Rande von Gesprächen bei der EU der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Es gebe derzeit eine Menge Gesprächsbedarf, vor allem mit Weißrussland. «Das ist ein Erpressungsversuch, der da läuft. Da kann man nur sagen: Europa muss hier zusammenstehen», so der Regierungschef. Er und Mitglieder des Kabinetts hatten zuvor mit EU-Vertretern und EU-Abgeordneten Brandenburgs über die Situation an der deutsch-polnischen Grenze gesprochen, wo derzeit viele Geflüchtete aus Belarus und Polen unerlaubt nach Deutschland kommen.

Brandenburg erwartet nach Worten von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), dass die Europäische Kommission beim Thema Migration nach Lösungen sucht. «Europa muss ein humanes Gesicht zeigen. Das ist das Europa, das wir alle wollen, deswegen liegt der Ball natürlich auch hier im Spielfeld in Brüssel», sagte Woidke am Rande von Gesprächen bei der EU der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Es gebe derzeit eine Menge Gesprächsbedarf, vor allem mit Weißrussland. «Das ist ein Erpressungsversuch, der da läuft. Da kann man nur sagen: Europa muss hier zusammenstehen», so der Regierungschef. Er und Mitglieder des Kabinetts hatten zuvor mit EU-Vertretern und EU-Abgeordneten Brandenburgs über die Situation an der deutsch-polnischen Grenze gesprochen, wo derzeit viele Geflüchtete aus Belarus und Polen unerlaubt nach Deutschland kommen.

Der belarussische Machthaber Alexander Lukaschenko hatte als Reaktion auf EU -Sanktionen erklärt, er werde Migranten nicht mehr aufhalten. Die EU wirft ihm vor, die Menschen organisiert einzuschleusen. Die Zahl der Ankommenden stieg im September und Oktober stark an. Die Menschen stammen aus dem Irak, Syrien und anderen Krisengebieten.

Es müsse dafür gesorgt werden, dass die Lasten, die durch einen Flüchtlingsstrom entstünden, verteilt werden, so Woidke. «Mit den Menschen muss menschlich umgegangen werden.» Das sei die große Herausforderung. Gemeinsam mit Polen und den anderen europäischen Staaten müsse die EU nach Lösungen suchen, auch wenn es unter den Staaten in der Vergangenheit eine unterschiedliche Bereitschaft gegeben habe. Das könne aber nicht akzeptiert werden.

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Tue, 26 Oct 2021 17:33:00 GMT

Aktuelle Auswertung: Wo Mieten und Kaufen gerade günstiger wird

Ist die Schmerzgrenze erreicht? Immobilienexperten sehen den Preisanstieg bei Mieten und Eigentum bundesweit nahezu gestoppt. In einigen Städten wird es aktuell sogar günstiger.

Viele Dinge werden derzeit deutlich teurer, am Wohnungsmarkt aber gibt es vorsichtige Zeichen der Entspannung: Die Mieten steigen insgesamt kaum mehr – und auch bei den Immobilienpreisen ist der Preisanstieg nahezu gestoppt. Das ist das Ergebnis einer Auswertung des Hamburger F+B-Instituts, das den bundesweiten Wohn- und Immobilienmarkt analysiert.

Die durchschnittlichen Neuvertragsmieten stiegen demnach im dritten Quartal nur minimal um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Eigentumswohnungen wurden 0,9 Prozent teurer, die Preise von Einfamilienhäusern blieben unverändert. Erstmals seit vielen Jahren scheine sich sowohl im Miet- wie auch im Kaufsegment der deutsche Wohnungsmarkt zu beruhigen, schreiben die F+B-Experten. Gegenüber dem Vorjahr sind die Preise zwar etwas höher, aber weit entfernt von früheren Rekordraten (siehe Tabelle).

Entwicklung von Preisen und Mieten im dritten Quartal

Änderung zum Vorquartal

Änderung zum Vorjahresquartal

Einfamilienhäuser

0,0%

3,1%

Eigentumswohnungen

0,9%

4,9%

Neuvertragsmieten

0,2%

1,6%

Bestandsmieten

0,3%

1,2%

Quelle: F+B Wohn-Index 2021

Preisrückgänge in einigen Städten

Als bremsenden Faktor nennt F+B unter anderem die nicht mehr wachsenden Metropolen. Vor allem dort sind die Kaufpreise in den vergangenen zehn Jahren immer weiter explodiert, während die Mieten schon seit einiger Zeit auf hohem Niveau stagnieren. Nun deutet sich an, dass in den Großstädten die Miet- und Preisrallye der letzten Jahre vorbei ist. "Ob diese Entwicklung die von vielen erwartete Abschwungphase einleitet, kann noch nicht sicher vorhergesagt werden", sagt F+B-Chef Bernd Leutner.

Allerdings verfestige sich der Eindruck, "dass an vielen Standorten die 'Schmerzgrenzen' bei der absoluten Höhe des Preisniveaus jedenfalls für Eigennutzer ohne größere Vermögen erreicht worden sind", schreibt F+B in seinem Report. Auch Investoren ist manches mittlerweile zu teuer. Pauschale Annahmen, nach denen "alles verkauft werden kann, was angeboten wird", seien nicht mehr haltbar.  PAID STERN 2019_40 Mieten oder kaufen?_21.40

In einigen besonders teuren Städten beobachtet F+B sogar Preisrückgänge. In München etwa waren Eigentumswohnungen im dritten Quartal 1,4 Prozent günstiger als im vorherigen Quartal und sogar 2,7 Prozent günstiger als vor einem Jahr. Dennoch bleibt München mit Quadratmeterpreisen von durchschnittlich 7090 Euro die teuerste Stadt Deutschlands. In den teuren Münchener Vororten Germering und Olching gingen die Preise sogar noch deutloch stärker zurück, insgesamt werden Speckgürtel-Gemeinden um die Metropolen aber tendenziell teurer.  Der Blick auf die Großstädte selbst zeigt: In Stuttgart und Düsseldorf gingen die Preise zuletzt etwas zurück. In Hamburg , Frankfurt, Berlin und Köln stiegen sie leicht. Insgesamt verzeichneten 16 der 50 teuersten Städte im dritten Quartal niedrigere Preise für Eigentumswohnungen als im Vorquartal.

Immobilienpreise in den sieben größten Metropolen

Stadt

Quadratmeterpreis*

Änderung ggü. Vorquartal

Änderung ggü. Vorjahresquartal

München

7090 Euro

-1,4%

-2,7%

Frankfurt

5550 Euro

1,6%

2,2%

Hamburg

5370 Euro

1,8%

5,4%

Stuttgart

5210 Euro

-0,2%

2,8%

Düsseldorf

4390 Euro

-0,3%

2,1%

Köln

4150 Euro

1,0%

3,7%

Berlin

4120 Euro

0,6%

3,0%

*für 75-qm-Standardwohnung; Quelle: F+B Wohn-Index 2021

Auch bei den Mieten sieht F+B etwas Entspannung in den Großstädten. In 23 der 50 teuersten Städte seien die Neuvertragsmieten im vergangenen Quartal gesunken, darunter sind Frankfurt, Freiburg, Tübingen oder Ingolstadt. Dabei hatte F+B eigentlich damit gerechnet, dass viele Vermieter kurz vor der Bundestagswahl bei Neuvermietungen nochmal alles rausholen wollen, ehe eine neue Regierung möglicherweise strengere Regulierung verabschiedet.

Die wird es mit der FDP in der künftigen Regierung nun wahrscheinlich ohnehin nicht geben. Bei den aktuellen Ampel-Verhandlungen gilt es als wahrscheinlich, dass am Ende lediglich bestehende Mieterschutzregeln verlängert werden. Darüber hinaus werden sich die Ampelparteien wohl auf ein Programm für mehr Wohnungsneubau einigen können.

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Tue, 26 Oct 2021 17:26:59 GMT

Unternehmen ruft Bambulini Kindersandale zurück

Die Kienast Schuhhandels GmbH & Co.KG hat rosafarbene Kindersandalen zurückgerufen. Das Produkt Bambulini Kindersandale enthalte Leder, dessen Chrom-Gehalt über dem Grenzwert liege, wie aus einer am Dienstag über das amtliche Portal lebensmittelwarnung.de verbreiteten Mitteilung hervorgeht. Das Leder komme mit der Haut in Kontakt. Die bei einer Kontrolle ermittelten Chrom VI-Gehalte im Leder lägen über dem Grenzwert in Höhe von 3 Milligramm pro Kilogramm. Chrom VI wirke bei Hautkontakt sensibilisierend und könne allergische Reaktionen hervorrufen. Als Hersteller gab Kienast die italienische Firma IMAC an. Die Artikel-Nummer lautet 130-13.

Die Kienast Schuhhandels GmbH & Co.KG hat rosafarbene Kindersandalen zurückgerufen. Das Produkt Bambulini Kindersandale enthalte Leder, dessen Chrom-Gehalt über dem Grenzwert liege, wie aus einer am Dienstag über das amtliche Portal lebensmittelwarnung.de verbreiteten Mitteilung hervorgeht. Das Leder komme mit der Haut in Kontakt. Die bei einer Kontrolle ermittelten Chrom VI-Gehalte im Leder lägen über dem Grenzwert in Höhe von 3 Milligramm pro Kilogramm. Chrom VI wirke bei Hautkontakt sensibilisierend und könne allergische Reaktionen hervorrufen. Als Hersteller gab Kienast die italienische Firma IMAC an. Die Artikel-Nummer lautet 130-13.

Laut lebensmittelwarnung .de wurden die Schuhe in fast allen Bundesländern verkauft: In Bayern, Berlin, Bremen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.

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Tue, 26 Oct 2021 17:25:35 GMT

Video: SPD-Politikerin Bas ist neue Bundestagspräsidentin

Am Dienstag kam der 20. Bundestag zum ersten Mal zusammen. Die nun geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel schaute von der Ehrentribüne aus zu.

Am Dienstag kam der 20. Bundestag zum ersten Mal zusammen. Die nun geschäftsführende Kanzlerin Angela Merkel schaute von der Ehrentribüne aus zu.

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Tue, 26 Oct 2021 17:19:00 GMT

News von heute: Um 1,5-Grad-Ziel zu erreichen: Staaten müssen Klimaschutzbemühungen laut UN-Bericht versiebenfachen

Die News von heute im  stern -Ticker.

Die News von heute im  stern -Ticker:

19.10 Uhr: Türkei verlängert Militäreinsätze in Irak und Syrien bis 2023

Das türkische Parlament hat den Einsatz des Militärs in Syrien und im Irak erneut verlängert. Die Parlamentarier in Ankara stimmten für eine Fortsetzung um zwei Jahre bis Oktober 2023 aus, wie die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Im Nordirak greift die türkische Armee mit Luft- und Bodenoffensiven immer wieder Ziele der verbotenen kurdischen Arbeiterpartei PKK an, die in den Kandil-Bergen ihr Hauptquartier hat. In Nordsyrien sind türkische Truppen seit 2016 bereits mehrmals einmarschiert und halten Gebiete in der Grenzregion besetzt. Ankara bekämpft dort die YPG - die Regierung betrachtet die Kurdenmiliz als syrischen Ableger der PKK. 

STERN PAID Kavala Türkei 6.48h

18.25 Uhr: Mann tötet Mann mit Kobra – für 5 Millionen Dollar Lebensversicherung

Ein Mann in Indien hat seinen eigenen Tod vorgetäuscht, um fünf Millionen Dollar (4,3 Millionen Euro) von seiner amerikanischen Lebensversicherung zu erschleichen. Der 54-Jährige habe dazu einen armen, ihm ähnlich aussehenden Mann mit dem Biss einer gekauften Kobra töten lassen, wie der "Indian Express" unter Berufung auf die Polizei berichtete. Der Betrug sei aufgeflogen, nachdem die Lebensversicherung die örtliche Polizei um Nachforschungen gebeten hätte.

17.38 Uhr: Steinmeier entlässt bisherige Bundesregierung

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die bisherige Bundesregierung entlassen. Deren Amtszeit endete mit der Konstituierung des neuen Bundestages. Bereits am Vormittag hatte Steinmeier aber Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie die Ministerinnen und Minister gebeten, ihre Amtsgeschäfte bis zur Bildung einer neuen Regierung weiterzuführen.

17.36 Uhr: Toter bei heftigen Unwettern und Überschwemmungen auf Sizilien

Heftige Unwetter mit Überschwemmungen haben Sizilien heimgesucht und mindestens ein Todesopfer gefordert. In Catania starb ein Mann, weil er ersten Erkenntnissen zufolge mit seinem Auto auf einer überschwemmten Straße stecken blieb. Offenbar stieg der 53-Jährige aus seinem Wagen aus und wurde vom Wasser erfasst. Laut Nachrichtenagentur Ansa fanden Rettungskräfte den Mann leblos unter seinem Auto. Er konnte nicht mehr wiederbelebt werden.

17.11 Uhr: Zunächst abgesagte Lesung über Xi Jinping findet nun doch statt

Eine zunächst auf chinesischen Druck abgesagte Lesung aus einer Biografie über den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Duisburg findet nun doch statt. Die Online-Veranstaltung werde wie geplant an diesem Mittwochabend abgehalten, allerdings nicht vom Konfuzius-Institut an der Uni Duisburg-Essen, sondern vom Ostasieninstitut der Universität selbst, sagte eine Sprecherin der Hochschule. Die Universität werde den Einwahllink auf die Hochschulseite stellen. In Hannover wird die Lesung am Mittwoch hingegen nicht stattfinden, wie eine Sprecherin der Universität auf Anfrage mitteilte. Man sei mit dem Verlag im Gespräch für einen neuen Termin.

16.39 Uhr: AfD-Fraktion verzichtet vorerst auf weiteren Wahlgang

Im Bundestagspräsidium sitzt bis auf weiteres kein Vertreter der AfD. Die Fraktion verzichtete auf einen weiteren Wahlgang, wie Bundestagspräsidentin Bärbel Bas mitteilte. Zuvor war der der Thüringer AfD-Abgeordnete Michael Kaufmann im ersten Wahlgang als Bundestags-Vizepräsident durchgefallen. Er erhielt nur 118 Stimmen und verfehlte damit die erforderliche Mehrheit von 369 Stimmen deutlich. Die AfD-Fraktionsvorsitzende Alice Weidel machte allerdings deutlich, dass man am Kandidaten Kaufmann festhalten werde.

STERN PAID Neuer Bundestag - Bilanz vom erstern Tag 15.56

16.32 Uhr: Umfrage – Merkel führt weiter Politiker-Ranking an, Lindner legt zu

Rund vier Wochen nach der Bundestagswahl hat FDP-Chef Christian Lindner einer aktuellen Umfrage zufolge am meisten Vertrauen bei den Bürgern und Bürgerinnen hinzugewonnen. Laut dem RTL/ntv-Trendbarometer kommt Lindner im Ranking der Spitzenpolitiker auf den vierten Platz mit 43 Punkten – das sind 9 Punkte mehr als noch im September kurz vor der Wahl. Wie aus den vom Meinungsforschungsinstitut Forsa erhobenen Daten weiter hervorgeht, haben die Befragten weiterhin das größte Vertrauen in die scheidende Kanzlerin Angela Merkel, die mit 60 Punkten allerdings 5 Punkte einbüßt.

Auf Rang 2 folgt SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz mit 53 Punkten (minus 1 Punkt). Grünen-Chef Robert Habeck konnte in dem Ranking um 1 Punkt auf 46 zulegen. CSU-Chef Markus Söder kommt ebenfalls auf diesen Wert, verliert dabei aber 7 Punkte.

16.15 Uhr: DFL gibt Impfquote in den Fußball-Bundesligen mit 90 Prozent an

Die Impfquote unter den Fußball-Profis und Trainern der Bundesliga und 2. Liga liegt bei mehr als 90 Prozent. Dies teilte die Deutsche Fußball Liga mit. Grundlage für diese Zahl seien freiwillige Angaben der Clubs im Rahmen einer entsprechenden Abfrage der DFL. Der DFL würden keine Informationen in Bezug auf einzelne Personen zum Impfstatus oder Impfstoff vorliegen.

Hoeneß Reaktion auf Kimmich 11.02

16.13 Uhr: Fast fünf Jahre Haft nach rassistischem Angriff auf 17-jährigen Syrer in Erfurt

Mehr als sechs Monate nach dem rassistischen Angriff auf einen 17-jährigen Syrer in einer Erfurter Straßenbahn ist der Beschuldigte zu einer Freiheitsstrafe von vier Jahren und neun Monaten verurteilt worden. Das Landgericht in der thüringischen Hauptstadt sprach den 41-Jährigen am Dienstag unter anderem der gefährlichen Körperverletzung und Beleidigung schuldig. Außerdem muss er an den Nebenkläger 5000 Euro zahlen.

Der Mann hatte laut Anklage im April in einer Straßenbahn sein Opfer wiederholt ins Gesicht geschlagen und getreten sowie ihn "auf das Übelste" rassistisch beleidigt.

15.58 Uhr: Bundestag wählt fünf Vizes ins Präsidium

Der Bundestag hat fünf Vizes der neuen Präsidentin Bärbel Bas (SPD) gewählt. Bei der Abstimmung in der konstituierenden Sitzung des Parlaments erhielt die CDU-Abgeordnete Yvonne Magwas das beste Ergebnis mit 600 Ja-Stimmen. Als Vizepräsidentinnen bestätigt wurden Claudia Roth (Grüne) mit 565 Stimmen und Petra Pau (Linke) mit 484 Stimmen. Als Vizepräsident wiedergewählt wurde auch Wolfgang Kubicki (FDP) mit 564 Stimmen. Die erstmals angetretene SPD-Politikerin Aydan Özoguz wurde mit 544 Stimmen als Vize gewählt.

15.36 Uhr: Corona-Lage in Russland: Mehr als 90 Prozent der Klinikbetten belegt

Angesichts der dramatischen Corona-Lage in Russland kommen immer mehr Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenze. Rund 90 Prozent der für Corona-Patienten geschaffenen Betten seien belegt, sagte Gesundheitsminister Michail Muraschko in Moskau der Agentur Interfax zufolge. In einigen Regionen seien die Kapazitäten noch einmal erhöht worden. Landesweit stünden damit 292.000 Klinik-Betten bereit, sechs Prozent mehr als eine Woche zuvor. Jeder zehnte Patient befinde sich in einem ernsten Zustand.

Corona-Horror in Russland: verzweifelte Maßnahmen 15.17

15.30 Uhr: Britisches Gericht bestätigt hohe Geldstrafe für russischen Sender RT

Ein britisches Gericht hat eine Geldstrafe in Höhe von 200.000 Pfund (knapp 240.000 Euro) für den russischen Staatssender RT (früher Russia Today) bestätigt. Der Sender habe bei sieben Sendungen im Frühling 2018 über den Giftanschlag auf den Ex-Doppelagenten Sergej Skripal in der englischen Stadt Salisbury sowie über den syrischen Bürgerkrieg die Anforderungen gebrochen, unabhängig zu berichten, urteilte das Berufungsgericht in London.

15.28 Uhr: Polen will Zahl seiner Streitkräfte mehr als verdoppeln

Polen will die Zahl seiner Streitkräfte mehr als verdoppeln. Zugleich soll der Dienst attraktiver werden. Ziel sei eine Zahl von mindestens 250.000 Berufssoldaten und 50.000 Angehörigen der freiwilligen Truppen zur Territorialverteidigung (WOT), sagte Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak in Warschau bei der Vorstellung eines "Plans zur Verteidigung des Vaterlandes". Gegenwärtig zählen die polnischen Streitkräfte 110.000 Berufssoldaten.

15.18 Uhr: UN-Bericht: Staaten müssen Klimaschutzbemühungen für 1,5-Grad-Ziel versiebenfachen

Die Weltgemeinschaft muss laut einem UN-Bericht ihre Klimaschutzbemühungen zur Erreichung des 1,5-Grad-Ziels versiebenfachen. Mit den derzeitigen nationalen Klimaschutz-Plänen lasse sich der Treibhausgas-Ausstoß bis 2030 nur um 7,5 Prozent reduzieren, heißt es in einem veröffentlichten Bericht des UN-Umweltprogramms.

Um die Erderwärmung wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart auf möglichst 1,5 Grad zu begrenzen, sei jedoch eine Verringerung um 55 Prozent notwendig.

STERN PAID 38_21 Ökobilanz Fleisch aus dem Labor, 22.00

15.02 Uhr: Bericht: Britische Geheimdienste schließen Vertrag mit Amazon-Clouddienst AWS

Die britischen Geheimdienste haben einem Medienbericht zufolge einen Vertrag mit dem Amazon-Cloudanbieter Amazon Web Services (AWS) abgeschlossen. Wie die "Financial Times" unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise berichtete, geht es dabei um die Speicherung vertraulicher Daten. 

Ziel sei es, die Datenanalyse und künstliche Intelligenz für die Spionage der Geheimdienste GCHQ, MI5 und MI6 sowie für andere Regierungsstellen verstärkt nutzbar zu machen, berichtete die "FT". Dem Bericht zufolge liegt der Vertragswert zwischen 500 Millionen und einer Milliarde Pfund über die nächsten zehn Jahre.

14.56 Uhr: Putsch im Sudan: General hält entmachteten Regierungschef fest

Der bei einem Putsch im ostafrikanischen Sudan entmachtete Ministerpräsident Abdullah Hamduk wird in der Residenz des höchsten Militärs, General Abdel Fattah al-Burhan, festgehalten. Man habe Hamduk zu seiner eigenen Sicherheit in die Residenz gebracht, sagte Al-Burhan während einer Ansprache. "Er ist bei mir zuhause." Demnach soll Hamduk auch das Recht haben, sich frei zu bewegen.

14.47 Uhr: Einige AfD-Abgeordnete müssen in Bundestag auf Tribüne Platz nehmen

Mehrere AfD-Abgeordnete haben in der konstituierenden Sitzung des Bundestages am Dienstag statt im Plenarsaal auf der Tribüne Platz nehmen müssen. Grund war die für die Parlamentarierinnen und Parlamentarier geltende 3G-Regel zum Schutz vor der Corona-Pandemie. Die betroffenen AfD-Abgeordneten hatten es abgelehnt, einen Nachweis über eine Impfung, Genesung oder einen negativen Corona-Test vorzulegen.

14.45 Uhr: Österreichs Präsident empfängt Impfwillige persönlich

Österreichs Bundespräsident Alexander Van der Bellen hat am Dienstag persönlich die Tür an seinem Amtssitz in Wien für Impfwillige geöffnet. Am Dienstag war Nationalfeiertag in Österreich, und van der Bellen hatte dazu 300 Menschen zum Impfen in die Hofburg eingeladen. Das Hilfswerk Johanniter stand mit Impfdosen in den Räumen des Amtssitzes bereit. 230 Menschen meldeten sich zu dem Besuch an, die anderen reihten sich spontan ein, wie das Präsidentenbüro berichtete. Vor der Hofburg demonstrierten einige Impfgegner gegen alle Coronamaßnahmen.

14.40 Uhr: EU übererfüllt Klimaziel von Kyoto – wegen Corona

Die Europäische Union hat ihr Klimaziel aus dem Kyoto-Protokoll deutlich übererfüllt. Das sei auch der Corona-Pandemie geschuldet, heißt es in einem Klima-Fortschrittsbericht, den die EU-Kommission in Brüssel veröffentlichte, kurz vor Beginn des Weltklimagipfels am Sonntag in Glasgow. Danach sank der Treibhausgas-Ausstoß in der EU im vergangenen Jahr um 31 Prozent im Vergleich zu 1990. Das sind elf Prozentpunkte mehr als geplant.

Unter dem Kyoto-Protokoll hatte sich die EU verpflichtet, ihre Emissionen bis 2020 um 20 Prozent zu drosseln. "Die EU hat ihr Ziel deutlich übererfüllt", stellte die Kommission nun mit Blick auf die Klimakonferenz COP26 fest. STERN PAID 42_21 Ökobilanz Fernseher 12.10

14.36 Uhr: Vergebliche Suche nach vermisstem 71-jährigem Angler auf Ostsee

Auf der Ostsee vor Warnemünde haben Rettungskräfte bei einem Großeinsatz vergeblich nach einem vermissten Angler gesucht. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte, wurde die Suche nach dem 71-Jährigen Mann am Dienstagmittag rund 15 Stunden nach der Alarmierung ergebnislos eingestellt. In der Nacht hatten die Retter nur dessen leere Kajak in dem Seegebiet entdeckt.

14.17 Uhr: Zunächst abgesagte Lesung über Xi Jinping findet nun doch statt

Eine zunächst auf chinesischen Druck abgesagte Lesung aus einer Biografie über den chinesischen Staatschef Xi Jinping in Duisburg findet nun doch statt. Die Online-Veranstaltung werde wie geplant an diesem Mittwochabend abgehalten, allerdings nicht vom Konfuzius-Institut an der Uni Duisburg-Essen, sondern vom Ostasieninstitut der Universität selbst, sagte eine Sprecherin der Hochschule. Die Universität werde den Einwahllink auf die Hochschulseite stellen. In Hannover wird die Lesung am Mittwoch hingegen nicht stattfinden, wie eine Sprecherin der Universität auf Anfrage mitteilte. Man sei mit dem Verlag im Gespräch für einen neuen Termin. PAID Chinas Erziehungspoliitk 10.05

14.10 Uhr: Deutsche Bank kürzt Postbank-Filialnetz stärker zusammen

Die Deutsche Bank streicht das Filialnetz ihrer Marke Postbank deutlich stärker zusammen als bisher geplant. Bis Ende 2023 werde die Zahl der Postbank-Geschäftsstellen von derzeit etwa 750 auf rund 550 sinken, sagte der Vertriebschef des deutschen Privatkundengeschäfts der Deutschen Bank, Philipp Gossow, der Finanznachrichtenagentur dpa-AFX. Darauf habe man sich mit den Sozialpartnern und dem Geschäftspartner Deutsche Post verständigt. Bisher hatte das Management etwa 50 Filialschließungen im Jahr im Auge gehabt.

14.06 Uhr: Ausfall der Benzinversorgung: Iran macht Cyberangriff verantwortlich

Der Iran hat einen Cyberangriff für einen landesweiten Ausfall der Benzinversorgung verantwortlich gemacht. "Der Oberste Nationale Sicherheitsrat hat eine Cyberattacke auf das Computersystem zur Benzinverteilung bestätigt", meldete das iranische Staatsfernsehen. Zuvor hatten die Staatsmedien Bilder geschlossener Tankstellen und langer Schlangen gezeigt.

14.05 Uhr: Umfrage: Vorbehalte gegen Künstliche Intelligenz gehen zurück

Vorbehalte gegen Künstliche Intelligenz gehen in der Bevölkerung einer Umfrage zufolge zurück. 14 Prozent der Menschen in Deutschland verbinden mit dem Begriff etwas eher oder sehr Negatives, wie die repräsentative Befragung im Auftrag des Tüv-Verbands ergab. Bei der vorherigen Ausgabe vor zwei Jahren waren es 28 Prozent gewesen. Der Anteil derer, die Künstliche Intelligenz eher oder sehr positiv sehen, stieg im selben Zeitraum von 46 Prozent auf 51 Prozent. Vor allem bei Frauen habe die Skepsis nachgelassen, teilte der Verband mit. Geheimdienst und Amazon 10.44

13.44 Uhr: Präsidentin von Berliner Humboldt-Universität tritt zu Jahresende zurück

Aus Protest gegen das Berliner Hochschulgesetz will die Präsidentin der Humboldt-Universität, Sabine Kunst, zum Jahresende zurücktreten. Die vom bisherigen rot-rot-grünen Senat auf den Weg gebrachte Gesetzesnovelle sei "gut gemeint, aber schlecht gemacht", erklärte Kunst. Sie kritisierte unter anderem die damit einhergehenden Änderungen bei den Personalstrukturen der Universität. Kunst verwies auf die seit Jahren wachsende Unzufriedenheit und Kritik an den schwierigen und unsicheren Karrierewegen in der Wissenschaft, vor allem wegen der Vielzahl befristeter Verträge. Sie könne dies "gut verstehen und sehe die dringende Notwendigkeit von Veränderungen". Allerdings könne sie diese politische Entscheidung nicht mittragen und trete von ihrem Amt zurück.

13.40 Uhr: Schlag gegen Darknet-Kriminalität: Ermittler nehmen 150 Menschen fest

Einen Schlag gegen die Kriminalität im sogenannten Darknet haben internationale Ermittler gelandet. Sie nahmen rund 150 Verdächtige fest – allein 47 davon in Deutschland. Mehr als 26 Millionen Euro seien beschlagnahmt worden, teilte die europäische Polizeibehörde Europol in Den Haag mit. Außerdem seien 234 Kilogramm Drogen und 45 Schusswaffen sichergestellt worden. Einige der Verdächtigen werden von Europol als "hochrangige Ziele" eingestuft. Es war nicht die erste Aktion gegen das Darknet – im Januar 2021 hoben Ermittler einen der weltweit größten illegalen Marktplätze im Darknet aus, die Plattform "DarkMarket".

Die meisten Verdächtigen, nämlich 65, wurden in den USA festgenommen, gefolgt von Deutschland (47) und Großbritannien (24). Zu den beschlagnahmten Drogen gehörten 152 Kilogramm Amphetamine, 27 Kilogramm Opiate und über 25 000 Ecstasy-Pillen. Im Zuge der Aktion hatte Italien zwei illegale Online-Marktplätze mit insgesamt mehr als 100.000 Angeboten illegaler Waren geschlossen. PAID STERN 2019_31 Angriff aus dem Netz

13.26 Uhr: Migration über Belarus: Neues Ausländerrecht tritt in Polen in Kraft

In Polen ist eine Änderung des Ausländerrechts in Kraft getreten, nach der illegal eingereiste Migranten leichter des Landes verwiesen werden können. Hintergrund ist eine stark gestiegene Zahl illegaler Einreisen über Belarus. Laut der am Dienstag im amtlichen Anzeiger veröffentlichen Gesetzesänderung kann der Grenzschutzkommandeur sofort nach der Protokollierung eines unerlaubten Grenzübertritts den betroffenen Ausländer des Landes verweisen. Außerdem kann der Kommandeur die Wiedereinreise nach Polen und in den Schengen-Raum für eine Dauer von sechs Monaten bis drei Jahren verbieten.

13.20 Uhr: Afrika bekommt bis zu 110 Millionen Moderna-Dosen geliefert

Die Afrikanische Union erhält bis zu 110 Millionen Dosen des Corona-Impfstoffs vom US-Konzern Moderna. Bis Jahresende sollen die ersten 15 Millionen davon ausgeliefert sein. Der Corona-Beauftragte der Afrikanischen Union (AU), Strive Masiyiwa, begrüßte die Ankündigung am Dienstag als großen Schritt vorwärts.

Bisher seien insgesamt 17 Millionen Dosen von Corona-Impfstoffen ausgeliefert worden, in den kommenden drei Wochen werde man auf 35,2 Millionen Dosen kommen, sagte er auf einer Pressekonferenz der panafrikanischen Gesundheitsorganisation Africa CDC. Die AU kauft die Impfstoffe zentral für die Länder der Union, die Bestellungen aufgeben müssen.

12.56 Uhr: Anschlag auf Hagener Synagoge laut Ermittlern länger geplant

Der in Hagen verhaftete 16-Jährige soll den möglichen Anschlag auf die dortige Synagoge bereits über einen längeren Zeitraum geplant haben. Das gehe aus der bisherigen Auswertung der zahlreichen Datenträger hervor, die in dem Zusammenhang beschlagnahmt worden waren, berichtete die Düsseldorfer Generalstaatsanwaltschaft dem Landtag am Dienstag auf eine Anfrage der Grünen.

Die Ermittlungen und die Auswertung der 487 Gigabyte Daten, die bei dem Jugendlichen sichergestellt worden waren, dauere weiter an. Es sei dabei eine erhebliche Anzahl islamistischer Videos entdeckt worden, auch solche mit Hinrichtungen und anderen Gräueltaten. Der Minderjährige sitzt wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat in Untersuchungshaft.

12.52 Uhr: Kretschmann hält Auslaufen der "epidemischen Lage" für falsches Signal

Der Vorstoß für eine Beendigung der epidemischen Lage ist nach Ansicht des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann (Grüne) ein "falsches Signal" angesichts der steigenden Corona-Werte. Während Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) diesen Schritt für richtig hält, seien die Ministerpräsidenten dagegen, betonte der Regierungschef in Stuttgart. "Ich war darüber wie die anderen Kollegen nicht sehr glücklich", sagte Kretschmann.

Corona Spahn vs. Lauterbach 12.51 Seit Tagen wird über dieses Thema kontrovers diskutiert, nicht zuletzt angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen in Deutschland und auch in Baden-Württemberg. Kritiker befürchten einen "Flickenteppich" an Maßnahmen und Regelungen, wenn die "epidemische Lage nationaler Tragweite" ausläuft. Das Robert Koch-Institut hatte die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche am Sonntag erstmals mit einem klar dreistelligen Wert bekanntgegeben.

12.39 Uhr: Mehr als 20 Abgeordnete auf Tribüne für 3G-Verweigerer

Bei der konstituierenden Sitzung des Bundestags haben rund zwei Dutzend Abgeordnete die wegen Corona geltende 3G-Regelung nicht akzeptiert. Sie mussten deshalb am Dienstag auf einer eigens für sie reservierten Tribüne Platz nehmen. Dort saßen 23 Parlamentarier, die alle von der AfD waren, wie sich bei den Abstimmungen und bei Zwischenrufen zeigte. Prominente AfD-Abgeordnete wie Fraktionschefin Alice Weidel hielten sich allerdings an die Regelung und saßen unten im Plenarsaal.

Die Fraktionen hatten zuvor gemeinsam beschlossen, dass in den unteren Bereich des Plenarsaals im Reichstagsgebäude nur Abgeordnete kommen dürfen, die geimpft, genesen oder kurzfristig auf das Corona-Virus getestet sind. Beim entsprechenden Nachweis erhielten sie um ein Armgelenk ein schwarz-rot-goldenes Bändchen. Im Gegenzug galten dort keine Abstandsregeln mehr, so dass alle 736 Abgeordneten die Sitzung im Plenarsaal verfolgen konnten. Die AfD versuchte zwar, diese Regelung während der Sitzung zu kippen. Sie scheiterte damit aber am Widerstand der anderen Fraktionen.

12.18 Uhr: SPD schlägt vor, Bärbel Bas zur Bundestagspräsidentin zu wählen

Die SPD-Bundestagsfraktion schlägt Bärbel Bas zur Wahl als Bundestagspräsidentin vor. Da die Abgeordneten einzeln aufgerufen werden, wird der Wahlvorgang einige Zeit in Anspruch nehmen.

12.06 Uhr: RKI: Bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz steigt auf 113,0

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen ist erneut angestiegen. Wie das Robert Koch-Institut (RKI) am Vormittag mitteilte, erhöhte sich der Wert auf 113,0. Am Vortag hatte er bei 110,1 gelegen. Binnen eines Tages wurden demnach 10.473 Neuinfektionen registriert.

Die Zahl der Todesfälle in Deutschland im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion stieg den Angaben zufolge um 128 Fälle auf 95.245. Die Gesamtzahl der nachgewiesenen Infektionen seit Beginn der Pandemie liegt laut RKI bei 4.483.203.

Der Inzidenzwert, der die Zahl der Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in den vergangenen sieben Tagen angibt, steigt seit anderthalb Wochen kontinuierlich an. Am vergangenen Freitag hatte die Inzidenz erstmals seit Mai wieder den Wert von 100 überschritten.

11.51 Uhr:  Bundestag lehnt AfD-Abgeordneten Gauland als Alterspräsident ab

Die AfD ist mit dem Versuch gescheitert, ihren Abgeordneten Alexander Gauland als Alterspräsident des Bundestags durchzusetzen. Ein Antrag der Fraktion zur Änderung der Geschäftsordnung fand bei der konstituierenden Sitzung des Bundestags in Berlin keine Mehrheit.

Gauland ist mit 80 Jahren der älteste Abgeordnete. Die Geschäftsordnung wurde vor der Bundestagswahl 2017 allerdings geändert, so dass der Alterspräsident nun der Abgeordnete mit den meisten Parlamentsjahren ist. Ohne eine Reform wäre damals voraussichtlich der AfD-Politiker Wilhelm von Gottberg Alterspräsident geworden. In dieser Legislaturperiode führte die Regelung nun dazu, dass der bisherige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) der Alterspräsident ist.

11.40 Uhr: Schäuble mahnt rasche Änderung des Wahlrechts an

Der bisherige Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) hat erneut eine rasche Änderung des Wahlrechts angemahnt, um eine weitere Aufblähung des Bundestags zu verhindern. Dass der Bundestag zu seiner konstituierenden Sitzung trotz der Beschränkungen wegen der Corona-Pandemie erstmals wieder gemeinsam im Plenum zusammenkommen könne, habe eine überfraktionelle Verständigung möglich gemacht, sagte Schäuble, der am Dienstag als dienstältester Abgeordneter die Sitzung des neuen Bundestages in Berlin eröffnete. "Wenn uns das etwa beim Wahlrecht gelänge, wäre ich nach der auch für mich persönlich bitteren Erfahrung der vergangenen Legislaturperiode bestimmt nicht traurig", ergänzte er.

Nach der Bundestagswahl verliert Schäuble sein Amt als Bundestagspräsident, nachdem die SPD am 26. September größte Fraktion geworden ist. Nun sagte er: "Eine Wahlrechtsreform, die ihren Namen verdient, ist allerdings keinen Deut leichter geworden – und trotzdem: Sie duldet ersichtlich keinen Aufschub."

11.39 Uhr: 66,3 Prozent der Bevölkerung vollständig gegen Corona geimpft

66,3 Prozent der Menschen in Deutschland sind vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Das sind rund 55,1 Millionen Menschen, wie aus Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) hervorgeht. Demnach haben 76,8 Prozent aller Erwachsenen und 40,3 Prozent der Jugendlichen zwischen 12 und 17 den vollen Impfschutz. Fast 57,5 Millionen Menschen oder 69,2 Prozent der Gesamtbevölkerung wurden mindestens einmal gegen Corona geimpft. Eine Auffrischungsimpfung haben bislang 1,6 Millionen Menschen erhalten.

Durchschnittlich wurden in den vergangenen sieben Tagen etwa 125.000 Covid-Schutzimpfungen pro Tag in Deutschland vorgenommen - am Montag waren es 96.000, darunter rund 38.000 Zweitimpfungen und 36.000 Auffrischungen.

11.28 Uhr: Steinmeier beauftragt Merkel mit Fortführung der Regierungsgeschäfte

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) formal darum gebeten, die Regierungsgeschäfte bis zur Ernennung ihres Nachfolgers fortzuführen. Das teilte das Präsidialamt mit. Laut Grundgesetz endet die Amtszeit der bisherigen Regierung mit der konstituierenden Sitzung des Bundestags , die am Vormittag  begann.

Die geschäftsführende Regierung kann rein rechtlich gesehen so agieren wie eine normale. So kann sie Gesetze oder sogar einen neuen Haushalt in den Bundestag einbringen. Auch die Minister behalten ihre Befugnisse. Sie können Rechtsverordnungen und Verwaltungsvorschriften erlassen. Traditionsgemäß übt sich die geschäftsführende Bundesregierung aber in Zurückhaltung, um den Handlungsspielraum des künftigen Kabinetts nicht einzuschränken. Die Entlassungsurkunden überreicht Steinmeier Merkel sowie den Ministerinnen und Ministern am späten Nachmittag. Angela Merkel Rückblick 19.45

11.21 Uhr: AfD wirft im Bundestag anderen Fraktionen Verstoß gegen demokratische Regeln vor

Zum Auftakt der konstituierenden Sitzung des neuen Bundestags hat der Parlamentsgeschäftsführerder AfD, Bernd Baumann, den anderen Fraktionen einen Verstoß gegen demokratische Traditionen vorgeworfen: Baumann monierte im Plenum in Berlin, dass nicht der älteste Abgeordnete die Sitzung als Alterspräsident eröffnete, sondern der dienstälteste. Der älteste Abgeordnete ist der AfD-Politiker Alexander Gauland, der dienstälteste ist der Christdemokrat Wolfgang Schäuble. 

Ein Antrag der AfD auf eine entsprechende Änderung der Geschäftsordnung wurde aber mit den Stimmen aller anderen Fraktionen abgelehnt - damit fungiert Schäuble als Alterspräsident.

11.08 Uhr: US-Polizei: Kinder lebten anscheinend mit Leiche des Bruders

Polizisten haben bei einem Einsatz im US-Bundesstaat Texas drei Kinder entdeckt, die nach ersten Erkenntnissen seit längerer Zeit mit der Leiche eines Geschwisterkindes in der Wohnung lebten. Die Beamten fanden dort sterbliche Überreste eines Kindes vor, wie es in einer Mitteilung der zuständigen Polizei von Harris County hieß. Diese scheinen sich bereits seit einem längeren Zeitraum in der Wohnung befunden zu haben, sagte Sheriff Ed Gonzalez bei einer Pressekonferenz. Wie lange genau, werde untersucht. Gonzalez sprach von einer "entsetzlichen" und "tragischen" Situation.

Die Jungen im Alter von 7, 10 und 15 Jahren hätten nach Angaben des ältesten Kindes bereits seit Monaten ohne die Eltern in der Wohnung in der Metropolregion Houston gelebt. Der Jugendliche verständigte am Sonntag die Polizei und sagte, sein neun Jahre alter Bruder sei seit rund einem Jahr tot und befinde sich im Nebenzimmer. "Ich bin schon lange in diesem Geschäft, aber von einem solchen Szenario habe ich noch nie gehört", sagte Gonzalez. Alle drei Kinder kamen der Polizei zufolge zunächst ins Krankenhaus. 

11.00 Uhr: Rhein wegen zweier festgefahrener Schiffe bei Germersheim gesperrt

Wegen zweier festgefahrener Schiffe ist der Rhein bei Germersheim in Rheinland-Pfalz für den Schiffsverkehr gesperrt worden. In der Nacht zum Dienstag fuhr sich ein mit Diesel beladenes Tankmotorschiff fest, wie ein Sprecher der Wasserschutzpolizei Germersheim am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP sagte. Es sei kein Kraftstoff ausgetreten. Ebenso sei kein Wasser in das Schiff eingedrungen. Verletzt wurde niemand.

Nur rund hundert Meter entfernt hatte sich am späten Sonntagabend bereits ein Fahrgastschiff festgefahren. 90 Menschen saßen seitdem auf dem Schiff fest. Grund für den Unfall war offenbar eine "nautische Fehleinschätzung" des Kapitäns. Zum Unfallzeitpunkt herrschten niedriger Wasserstand und dichter Nebel. Verletzt wurde ebenfalls niemand.

10.50 Uhr: Polizistinnen kommen wegen Flucht vor Schießerei vor Gericht

In Schwelm müssen sich Mitte November zwei Polizistinnen vor Gericht verantworten, weil sie ihren Kollegen während eines Schusswechsels nach einer Verkehrskontrolle nicht geholfen haben sollen. Die 37-Jährige aus Köln und die 32-Jährige sollen die Schüsse bemerkt haben und vom Ort des Geschehens geflohen sein, wie das Landgericht Hagen am Dienstag mitteilte. Verantworten müssen sie sich wegen versuchter Körperverletzung durch Unterlassen, weil sie dazu verpflichtet gewesen wären, einzugreifen.

Bei der Verkehrskontrolle im Mai vergangenen Jahres soll sich der kontrollierte Autofahrer Vitalij K. zunächst kooperativ verhalten haben. Später habe er jedoch eine Waffe aus seinem Auto geholt und unvermittelt auf zwei Polizisten geschossen, die das Feuer erwidert hätten. Insgesamt sollen 21 Schüsse abgegeben worden sein. K. wurde bereits zu einer Haftstrafe verurteilt.

10.36 Uhr: Mehr Fälle von sexuellem Missbrauch durch britische Polizisten

In Großbritannien sind zuletzt deutlich mehr Polizisten wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt worden. Zwischen 2018 und 2021 gab es 66 Disziplinarverfahren gegen Beamte und Mitarbeiter, wie die unabhängige Behörde Independent Office for Police Conduct (IOPC) mitteilte. Davon wurden allein 42 im vergangenen Jahr eingeleitet. 2016 gab es demnach 10 Verfahren.

PAID Urteil Sarah Everard 7.16 Die britische Polizei steht seit dem Mord an der Londonerin Sarah Everard unter besonderer Beobachtung. Ein Polizist hatte sein Amt missbraucht, um die 33-Jährige zu verschleppen. Anschließend vergewaltigte und tötete er die Frau. Dafür wurde er zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Behörde betonte, dass in der Polizei kein Platz für Sexualstraftäter sei. Die deutliche Zunahme der Disziplinarmaßnahmen sei auf verstärkte Sanktionsbemühungen zurückzuführen. Zudem sorge das erhöhte Bewusstsein dazu, dass mehr Fälle gemeldet wurden. In 63 der 66 Verfahren gegen Beamte konnte ein Fehlverhalten nachgewiesen werden.

10.35 Uhr: Südkoreas ehemaliger Präsident Roh Tae Woo gestorben

Der frühere südkoreanische Präsident Roh Tae Woo ist im Alter von 88 Jahren gestorben. Das Krankenhaus der Soul National University bestätigte seinen Tod am Dienstag, ohne jedoch die genaue Todesursache zu nennen. Roh, der das ostasiatische Land von 1988 bis 1993 regierte, litt nach einer Erkrankung an Prostatakrebs rund um die Jahrtausendwende zunehmend unter gesundheitlichen Problemen.

In seinem Heimatland ist Roh vor allem dafür bekannt, 1987 die ersten freien Wahlen Südkoreas gewonnen zu haben. Doch seine politische Karriere endete mit einem riesigen Korruptionsskandal. Roh hatte Bestechungsgelder in Höhe von umgerechnet über 500 Millionen Euro angehäuft. Seinen Ruf konnte Roh Tae Woo in der südkoreanischen Öffentlichkeit seither nicht mehr wieder herstellen.

Im Jahr 1995 entschuldigte sich der geschasste Politiker vor laufenden Fernsehkameras unter Tränen für sein Fehlverhalten: "Ich fühle mich unendlich beschämt". 1996 wurde Roh unter anderem wegen Korruption zu einer 17-jährigen Gefängnisstrafe verurteilt. Bereits im Folgejahr wurde der Politiker jedoch begnadigt.

9.51 Uhr: Schwerer Raub nach Sexfalle am Essener Hauptbahnhof

Ein 35 Jahre alter Mann soll am Essener Hauptbahnhof nach mutmaßlich vorgetäuschtem sexuellem Interesse einer Frau von zwei Männern ausgeraubt worden sein. Dabei verletzten ihn die Unbekannten mit einer zerbrochenen Glasflasche am Unterarm, berichtete die Bundespolizei . Die Frau sprach ihn demnach zunächst am Sonntagabend an und wollte "näheren Kontakt", wie es in der Mitteilung der Polizei hieß. Sie seien ein Stück gegangen. Dann seien die unbekannten Männer aufgetaucht, hätten den 35-Jährigen mit der Flasche angegriffen und seinen Rucksack sowie sein Handy geraubt. Im Anschluss flüchtete das Trio. Bundespolizisten leiteten den Angaben nach ein Strafverfahren wegen schweren Raubes ein und baten um Zeugenhinweise.

9.27 Uhr: 71-jähriger Angler vor Warnemünde vermisst

Auf der Ostsee bei Warnemünde haben Rettungskräfte in der Nacht zum Dienstag bei einem Großeinsatz vergeblich nach einem vermissten 71-jährigen Angler gesucht. Wie die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen mitteilte, wurde gegen 1.40 Uhr zunächst nur das leere Kajak des Manns in dem Seegebiet entdeckt. Es trieb rund sechseinhalb Kilometer vor der Küste von Mecklenburg-Vorpommern.

Die Suche nach dem Vermisste sollte nach DGzRS-Angaben heute fortgesetzt werden. Der Mann war am Montagabend nicht von einer Angeltour auf der Ostsee zurückgekehrt, seine Frau alarmierte die Rettungskräfte. An der nächtlichen Suche beteiligten sich unter anderem ein Seenotrettungskreuzer und mehrere Behördenschiffe. Aus der Luft unterstützten Hubschrauber und ein Ölüberwachungsflugzeug von Polizei und Marine. Darüber hinaus wurden Strände abgesucht.

9.19 Uhr: Schwangere Frau stirbt bei Zusammenstoß mit Linienbus

Eine 26-jährige Autofahrerin ist in der Nacht zum Dienstag im saarländischen Völklingen mit ihrem Wagen mit einem Bus zusammengestoßen und tödlich verletzt worden. Die schwangere Frau war aus Schaffhausen kommend Richtung Völklingen unterwegs, als sie aus zunächst unbekannten Gründen nach links von der Fahrbahn abkam und mit einem entgegenkommenden Linienbus zusammenstieß, wie die Polizei mitteilte. Dadurch wurde sie so schwer verletzt, dass sie später in einer Klinik starb. Auch ihr ungeborenes Kind konnte nicht gerettet werden.

Der 35-jährige Fahrer des Linienbusses zog sich bei dem Zusammenstoß schwere Verletzungen zu und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Von den acht Fahrgästen des Linienbusses erlitten zwei leichte Verletzungen. Die Straße wurde zeitweise voll gesperrt. Nach derzeitigem Ermittlungsstand sei die Unfallursache noch unklar. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken gab ein Unfallgutachten in Auftrag.

8.58 Uhr: China stellt Millionenstadt unter Corona-Quarantäne

Im Kampf gegen eine neue Corona-Infektionswelle stellt China die Millionenstadt Lanzhou unter Quarantäne. Die vier Millionen Einwohner der Stadt im Nordwesten des Landes dürften ihre Wohnungen nur noch in Notfällen verlassen, erklärte die Stadtverwaltung. Zuvor waren in ganz China 29 Neuinfektionen mit dem Coronavirus registriert worden.

Bereits am Vortag waren in der Hauptstadt Peking gut hundert Tage vor Beginn der Olympischen Winterspiele neue Corona-Beschränkungen verhängt worden. Die Bewohner Pekings wurden aufgefordert, die Stadt nur noch in dringenden Fällen zu verlassen und auf größere Menschenansammlungen zu verzichten. Der für kommenden Sonntag geplante Marathon in Peking wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Mehrere Wohnkomplexe wurden abgeriegelt.  PAID STERN 2008_18 Die Geschichte Chinas Teil 4 20.27

8.15 Uhr: Samsung-Erbe wegen Drogenkonsum zu Geldstrafe verurteilt

Samsung-Erbe Lee Jae Yong ist wegen illegalen Drogenkonsums zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie die Nachrichtenagentur Yonhap berichtet, verurteilte das zentrale Bezirksgericht in Seoul den 53-jährigen Vize-Aufsichtsratsvorsitzenden von Samsung Electronics zu einer Strafe von 70 Millionen Won (ca. 52 000 Euro). Bei der illegalen Substanz soll es sich um das Anästhetikum Propofol handeln. Lee soll das in Südkorea illegale Betäubungsmittel zwischen 2015 und 2020 über 40 Mal verabreicht bekommen haben. Nach südkoreanischem Recht ist auch das reine Empfangen illegaler Substanzen strafbar, also die Annahme beim Kauf.

7.15 Uhr: Intensivmediziner rechnen mit Zunahme der Covid-Patienten in Krankenhäusern

Intensivmediziner erwarten in den kommenden Wochen eine erneute Zunahme der Corona-Patienten in den Krankenhäusern. Damit sei saisonal bedingt und mit Blick auf steigende Inzidenzen der Corona-Neuinfektionen zu rechnen, sagte der Präsident der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi), Gernot Marx, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Die Auffrischungsimpfungen könnten in diesem Zusammenhang "einen sehr wichtigen Part in der Bekämpfung der Pandemie" spielen, sagte Marx.

6.05 Uhr: Thailand meldet kurz vor der Öffnung sinkende Neuinfektionen

Wenige Tage vor der Öffnung für den internationalen Tourismus hat Thailand erstmals seit Monaten weniger als 8000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden verzeichnet. Die Behörden meldeten am Dienstag 7706 neue Fälle – das ist der niedrigste Wert seit dem 8. Juli. 66 Menschen starben in Zusammenhang mit Covid-19. Der Verlauf des jüngsten Ausbruchs in dem südostasiatischen Urlaubsland mit 70 Millionen Einwohnern war lange ungewöhnlich: Zwar waren die Zahlen seit August – als ein Höchstwert von mehr als 23 000 Neuinfektionen verbucht worden war - gesunken, jedoch stagnierten sie wochenlang zwischen 9000 und 12 000 neuen Fällen am Tag.

5.00 Uhr: Erneut mehr Teilzeitstudierende in Deutschland

Die Zahl der Teilzeitstudierenden in Deutschland ist weiter gewachsen und hat mit 223.000 einen Höchststand erreicht. Bei insgesamt rund 2,9 Millionen Studierenden lag ihr Anteil im Wintersemester 2019/2020 bei 7,7 Prozent, wie aus einer Auswertung von Zahlen des Statistischen Bundesamtes durch das Centrum für Hochschulentwicklung (CHE) in Gütersloh hervorgeht. Das ein Plus von 0,2 Prozentpunkten. Die Auswertung liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Damit haben 2019/2020 rund 8000 Menschen mehr in Teilzeit studiert als im Vorjahreszeitraum. Studie Stress Studenten 18.47

4.50 Uhr: Facebook und Youtube schränken Nutzerkonten von Brasiliens Präsident ein

Als Reaktion auf ein Video von Brasiliens Präsident Jair Bolsonaro haben die Online-Netzwerke Facebook und Youtube dessen Nutzerkonten eingeschränkt. Facebook löschte das fragliche Video, Youtube verhängte eine einwöchige Sperre für den Präsidenten, wie die Onlineplattform mitteilte. In dem fraglichen Video hatte der Präsident von negativen Auswirkungen der Corona-Impfstoffe für HIV-Infizierte gesprochen.

2.05 Uhr: Drogenbeauftragte warnt vor Legalisierung von Cannabis

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, hat die Nachfolger-Regierung vor einer Legalisierung von Cannabis gewarnt. "Zugunsten eines vermeintlichen Zeitgeistes die Gesundheit der Bevölkerung zu riskieren, kann und sollte nicht Ziel der neuen Bundesregierung sein", sagte die CSU-Politikerin der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Regelmäßiger Konsum könne zu schweren psychischen Störungen führen – insbesondere bei Jugendlichen, die sich noch in der körperlichen Entwicklung befänden. "Kiffen ab 18 ist alles andere als harmlos und gibt außerdem keine Antwort auf die Frage nach besserem Jugendschutz", sagte Ludwig. STERN PAID Interview Legalisierung Cannabis 11.30

2.00 Uhr: Ägyptens Präsident Al-Sisi hebt Ausnahmezustand auf

Rund viereinhalb Jahre nach seiner Verhängung hat Ägyptens Präsident Abdel Fattah al-Sisi den Ausnahmezustand aufgehoben. "Ägypten ist dank seiner großartigen Bevölkerung (...) zu einer Oase der Sicherheit und Stabilität in der Region geworden", schrieb der Staatschef beim Onlinedienst Facebook. Der Ausnahmezustand war im April 2017 nach Bombenanschlägen auf zwei koptische Kirchen in Kairo mit mehr als 40 Toten verhängt worden.

1.30 Uhr: Facebook steigert Quartalsgewinn trotz Vorwürfen auf mehr als 9 Milliarden Dollar

Trotz der Kontroversen um den Umgang mit Hassnachrichten und Falschinformationen hat US-Internetriese Facebook eine Steigerung seines Quartalsgewinns auf mehr als 9 Milliarden US-Dollar (rund 7,8 Milliarden Euro) gemeldet. Die am Montag von dem Unternehmen veröffentlichten Zahlen zeigten einen Anstieg des Gewinns um 17 Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Insgesamt nutzen nun 2,91 Milliarden Menschen Facebooks Dienste.

1.16 Uhr: Schüsse in Einkaufszentrum in Idaho - zwei Tote

Mindestens zwei Menschen sind in einem Einkaufszentrum im US-Bundesstaat Idaho erschossen worden. Mindestens vier weitere Menschen seien bei dem Vorfall am Montag in der Stadt Boise verletzt worden, darunter ein Polizist, hieß es in einer Pressekonferenz der Polizei. Der Verdächtige sei in Polizeigewahrsam. "Zu diesem Zeitpunkt gehen wir davon aus, dass nur ein einzelner Schütze beteiligt war und dass von diesem Vorfall keine Gefahr mehr für die Allgemeinheit ausgeht", sagte der zuständige Polizist. Zum Motiv der Tat könne er noch nichts sagen.

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