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Thu, 17 Jun 2021 21:19:00 GMT

"Dune": Blockbuster feiert in Venedig Premiere

Anfang September wird Denis Villeneuves neuer Film "Dune" auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig seine Weltpremiere feiern.

Auf den Internationalen Filmfestspielen von Venedig wird der neue Sci-Fi-Blockbuster "Dune" am 3. September 2021 seine Weltpremiere feiern, wie nun bekannt gegeben wurde. Der Film des kanadischen Regisseurs Denis Villeneuve (53) wird aber nicht am Wettbewerb teilnehmen.

Villeneuve, unter anderem bekannt für "Arrival" und "Blade Runner 2049", bringt mit "Dune" eine Adaption des gleichnamigen Romans von Frank Herbert (1920-1986) auf die Leinwand. In dem Blockbuster sind zahlreiche Stars zu sehen, darunter Zendaya (24), Timothée Chalamet (25), Josh Brolin (53), Oscar Isaac (42), Dave Bautista (52), Jason Momoa (41), Charlotte Rampling (75), Javier Bardem (52) und Stellan Skarsgard (70).

Darum wird es gehen

"Dune" erzählt die Geschichte von Paul Atreides (Chalamet), der versucht, die Zukunft seines Volkes zu sichern. Er reist auf den gefährlichsten Planeten des Universums, denn dort existiert ein besonderer Rohstoff, der es der Menschheit ermöglichen könnte, ihr vollständiges Potenzial auszuschöpfen.

Bereits 1984 erschien mit "Der Wüstenplanet" eine Verfilmung der Vorlage unter der Regie von David Lynch (75). Der Kinostart von "Dune" in Deutschland wird für Mitte September erwartet.

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Thu, 17 Jun 2021 20:41:00 GMT

News von heute: Flughafen Münster/Osnabrück heißester Ort – Neuer Juni-Hitzerekord in St. Peter-Ording

Die News von heute im stern-Ticker.

Die News von heute im stern-Ticker: 

21.57 Uhr: Airport Münster/Osnabrück mit 35,5 Grad heißester Rekord – Hitzerekord für Juni in St. Peter-Ording

Mit einer Spitzentemperatur von 35,5 Grad ist der Flughafen Münster/Osnabrück der heißeste Ort Deutschlands gewesen. Auf Platz zwei landete mit 35,3 Grad Hamburg-Neuwiedenthal, wie es am Abend beim Deutschen Wetterdienst (DWD) in Offenbach hieß. Platz drei teilten sich demnach Dörpen im Emsland und - ebenfalls in Niedersachsen - Celle mit einem Tageshöchstwert von jeweils 35,1 Grad. An einigen Messstation im Nordseeraum seien sogar Stationsrekorde für den Monat Juni aufgestellt worden, sagte ein DWD-Experte  –zum Beispiel Sankt Peter-Ording in Schleswig-Holstein mit 33,1 Grad. Der Wind sei aus Südosten gekommen und habe sehr warme Luftmassen mit sich gebracht. Es sei relativ selten der Fall, dass der Wind dort ausschließlich vom Binnenland komme und nicht vom Wasser. 

hitzewelle_Karte 10.30

20.08 Uhr: Deutschland hebt Einreisebeschränkungen für Corona-Geimpfte aus Nicht-EU-Staaten auf

Die Bundesregierung hebt ab dem 25. Juni die Einreisebeschränkungen für gegen das Coronavirus geimpfte Menschen aus Nicht-EU-Staaten weitgehend auf. "Besuchsreisen und touristische Einreisen werden damit für geimpfte Personen wieder möglich", erklärte das Bundesinnenministerium. Die Lockerung gilt demnach für Menschen, die vollständig mit einem von der Europäischen Arzneimittel-Agentur Ema zugelassenen Vakzin geimpft sind. Bislang sind dies die Mittel von Biontech/Pfizer, Moderna, Astrazeneca und Johnson & Johnson. Das russische Vakzin Sputnik V und Impfstoffe chinesischer Produktion haben bislang keine EU-Zulassung. "Eine Ausweitung auch auf andere Impfstoffe mit vergleichbarem Schutzstandard ist beabsichtigt, soweit die dafür erforderlichen Prüfungen abgeschlossen sind", fügte das Ministerium hinzu.

19.38 Uhr: Vier von fünf Erwachsenen in Großbritannien inzwischen geimpft

In Großbritannien sind inzwischen 80 Prozent aller Erwachsenen mindestens ein Mal gegen das Coronavirus geimpft. Das teilte das britische  Gesundheitsministerium mit. Das Ziel, allen Menschen über 18 Jahren bis zum 19. Juli ein Impfangebot zu machen, sei damit in Reichweite. Der Anteil der Erwachsenen, die beide Impfungen erhalten haben, liegt den Angaben zufolge bei knapp 60 Prozent. Noch in dieser Woche soll laut Gesundheitsminister Matt Hancock die Impfpriorisierung enden. Alle über 18-Jährigen können dann einen Termin buchen. Wegen der Ausbreitung der Delta-Variante in Großbritannien hat die Regierung die eigentlich für den 21. Juni geplante Aufhebung aller Corona-Maßnahmen bis zum 19. Juli verschoben. Zudem können über 40-Jährige nun bereits nach acht Wochen eine Zweitimpfung erhalten, statt wie bisher erst nach zwölf Wochen.

19.01 Uhr: Wegen Ölteppich geschlossene Strände auf Korsika öffnen wieder

Die letzten wegen einer Ölverschmutzung geschlossenen Strände der  französischen Ferieninsel Korsika werden wieder für Besucher geöffnet. In den meisten Gebieten im Süden der Insel war Baden, Segeln und Wassersport am Donnerstag bereits wieder erlaubt, wie die Behörden mitteilten. Die restlichen Öffnungen sollten demnach am Freitag folgen. Am Wochenende hatten zwei im Mittelmeer treibende Ölteppiche die Bewohner der Mittelmeerinsel in Alarm versetzt. Die Verschmutzungen erstreckte sich jeweils über rund 35 Kilometer Länge und stammten vermutlich von einem Schiff.

18.53 Uhr: Polizei und Feuerwehr stellen Suche nach im Rhein vermissten Mädchen ein

Polizei und Feuerwehr Duisburg haben die Suche nach zwei im Rhein vermissten 13 und 14 Jahre alten Mädchen eingestellt. "Die Suche ist leider erfolglos geblieben", sagte ein Feuerwehrsprecher. Die Feuerwehr habe alle in Frage kommenden  Uferbereiche nochmal abgesucht. Auch Taucher seien erneut zum Einsatz gekommen. Die Wasserschutzpolizei stellte ihre Suche nach Angaben eines Sprechers ebenfalls ein. "Die Chance, dass sie noch leben, geht gegen Null", hatte eine Polizeisprecherin schon am Nachmittag gesagt.

Die beiden Mädchen hatten am Mittwochabend gemeinsam mit einer 17-Jährigen im Rhein gebadet. Augenzeugen berichteten, dass die Strömung alle drei Jugendlichen mitriss. Die 17-Jährige konnte von Rettungskräften noch geborgen werden. Sie starb jedoch nach Wiederbelebungsversuchen.

18.01 Uhr: Zwei Tote in Espelkamp: Mutmaßlicher Schütze festgenommen

Nach tödlichen Schüssen mit zwei Opfern in Espelkamp in Nordrhein-Westfalen ist der mutmaßliche Täter gefasst worden. Die Festnahme erfolgte im niedersächsischen Diepenau, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte.

Die Festnahme des 52-Jährigen sei ohne Komplikationen verlaufen. Der Mann stammt nach Angaben der Ermittler aus Diepenau, das rund 13 Kilometer von Espelkamp entfernt ist. Die Polizei hatte am Nachmittag zahlreiche Kräfte in Diepenau zusammen gezogen. Wie ein dpa-Reporter vor Ort berichtete, waren auch Spezialkräfte der Polizei im Einsatz.

Bei den Opfern in Espelkamp handelt es sich laut Polizei um einen 48-jährigen Mann und eine Frau, zu der zunächst keine weiteren Details genannt wurden.

Espelkamp 18.50

17.36 Uhr: Österreich zahlt Klinikpersonal 500 Euro Corona-Bonus

Das Personal in Kliniken und Pflegeeinrichtungen in Österreich erhält für seinen Einsatz in der Corona-Pandemie einen einmaligen Bonus von 500 Euro. Das hat der Nationalrat beschlossen. Dank eines in der Debatte eingebrachten Abänderungsantrags wurden auch Reinigungskräfte mit einbezogen, nicht aber Haustechniker. Vorgesehen ist, dass im Durchschnitt 500 Euro netto gezahlt werden. Den Bundesländern und den Einrichtungen wird aber auch die Möglichkeit eingeräumt, nach Schwere des Einsatzes zu unterscheiden. Für Tätigkeiten auf Covid- oder Intensivstationen kann also mehr bezahlt werden.

Der Bonus sei ein Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung für alle, die im Bereich der Kliniken, Reha-Einrichtungen, von Heimen und mobilen Dienste arbeiteten, erklärte der Fraktionschef der konservativen Regierungspartei ÖVP, August Wöginger. Insgesamt koste die Anerkennung rund 100 Millionen Euro. Völlig anders bewertete die oppositionelle SPÖ den Schritt. Rettungskräfte oder etwa Menschen in der Praxis-Assistenz seien nicht berücksichtigt, kritisierte sie.

17.12 Uhr: Zwei Tote nach Schiffskollision auf dem Bosporus

Bei einem Unfall in der Istanbuler Meerenge Bosporus sind zwei Menschen getötet worden. Ein Fischerboot sei von einem Frachtschiff gerammt worden, berichtete die türkische Küstenwache. Zwei der drei Menschen auf dem Fischerboot hätten von dem sinkenden Boot gerettet werden können. Die Küstenwache habe mit Booten und Tauchern nach einem weiteren Vermissten gesucht, der später im Inneren des Bootes entdeckt und in kritischem Zustand in ein Krankenhaus gebracht worden sei. Dort sei die Person dann gestorben. Auch einer der Geretteten sei später gestorben, hieß es. Ermittlungen zu dem Vorfall seien eingeleitet worden.

16.13 Uhr: Baby in Holzkiste auf Ganges ausgesetzt – und gerettet

In Indien ist ein Baby in einer Holzkiste treibend im Fluss Ganges gefunden worden. "Ein Bootsführer hat Geräusche aus der Kiste gehört, und so hat er das Baby gefunden", sagte der örtliche Polizeibeamte O.P. Singh der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag. Wie lange das kleine Mädchen bereits auf dem Fluss trieb, sei unklar. Es ist demnach rund einen Monat alt und wurde im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh zwischen Büschen am Flussufer entdeckt. 

"Dem Baby geht es gut. Es wird momentan medizinisch versorgt. Die Regierung kümmert sich um alles", sagte Singh. "Wir versuchen herauszufinden, woher sie stammt." Die Holzkiste war demnach mit rotem Stoff ausgelegt und enthielt Bilder von Hindu-Gottheiten. Ebenso wurde ein Horoskop mit dem Geburtsdatum und dem Namen des Mädchens gefunden – Ganga, was auf Hindi heiliger Fluss bedeutet. 

16.02 Uhr: Dritte Corona-Welle in Afrika sorgt die WHO

Die dritte Corona-Welle mit neuen Virus-Varianten wird in Afrika immer stärker. Die Zahl der Neuinfektionen steige dort jede Woche um 22 Prozent, erklärte die Regional-Direktorin der Weltgesundheitsorganisation WHO für Afrika, Matshidiso Moeti, am Donnerstag. Sie forderte mehr Impfstofflieferungen: "Afrika braucht diese Impfdosen hier und jetzt, um die dritte Welle einzudämmen."

PAID Kommentar Afrika Impfungen 15.16In Afrika sind bisher lediglich knapp 12 Millionen Menschen vollständig geimpft, was weniger als einem Prozent der Bevölkerung des Kontinents entspricht, wie die WHO erklärte. Die Organisation verzeichnet aber eine Beschleunigung der Impfkampagne in Afrika: In den vergangen fünf Tagen wurden mehr als fünf Millionen Dosen verimpft. Während der vergangenen drei Wochen waren es lediglich 3,5 Millionen Dosen pro Woche gewesen. In der Demokratischen Republik Kongo, Namibia und Uganda gab es laut WHO zuletzt die höchsten wöchentlichen Fallzahlen seit Beginn der Pandemie. 

15.26 Uhr: Jeder hundertste Todesfall weltweit ist laut WHO ein Suizid

Durch Suizid sind 2019 weltweit mehr als 700 000 Menschen gestorben. Das sei einer von 100 Todesfällen, viel zu viel, teilte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) am Donnersag in Genf mit. Weltweit sei die Rate der Selbsttötungen zwischen den Jahren 2000 und 2019 zwar um 36 Prozent zurückgegangen. Aber durch die Corona-Pandemie seien viele Risikofaktoren für Suizide gestiegen, etwa Arbeitsplatzverlust, finanzielle Sorgen oder soziale Isolation.

Suizid DisclaimerLänder könnten einiges tun, um Suizide zu verhindern, so die WHO: sie könnten junge Leute in der Bewältigung von emotionalen und sozialen Krisen schulen, Menschen mit Suizid-Gedanken früh erkennen und ihnen Hilfe zukommen lassen, verantwortungsbewusste Berichterstattung über Suizide in Medien fördern und den Zugang zu gefährlichen Giftstoffen wie Pestiziden und Waffen erschweren.

Unter 15- bis 29-Jährigen war Suizid nach den neuen WHO-Zahlen die vierthäufigste Todesursache, nach Verkehrsunfällen, Tuberkulose und zwischenmenschlicher Gewalt. Die meisten Opfer waren männlich: Die Rate liegt bei 12,6 pro 100.000 Männer, verglichen mit 5,4 pro 100.000 Frauen.

15.05 Uhr: Schwedens Regierungschef muss sich Misstrauensvotum stellen

Der schwedische Ministerpräsident Stefan Löfven muss sich Anfang kommender Woche einem Misstrauensvotum stellen. Die Abstimmung wird am Montag um 10 Uhr stattfinden, wie Parlamentspräsident Andreas Norlén festsetzte. Zuvor hatten die rechtspopulistischen Schwedendemokraten einen Misstrauensantrag gegen Löfven eingereicht. Mehrere Oppositionsparteien, darunter neben den Schwedendemokraten auch die Linkspartei, die Christdemokraten und die Moderaten, haben angekündigt, gegen Löfven zu stimmen. Gemeinsam besteht damit eine Parlamentsmehrheit, um die rot-grüne Regierung zu stürzen.

Die Linkspartei, die Löfven bislang in vielen Fragen unterstützt hat, hatte dem Regierungschef zuvor im Zuge eines Mietpreisstreits ihr Vertrauen entzogen.

14.40 Uhr: Mehr als 20 afghanische Spezialkräfte sterben im Kampf gegen Taliban

Mehr als 20 Spezialkräfte der afghanischen Regierung sind beim Versuch getötet worden, einen Bezirk im Norden des Landes von den militant-islamistischen Taliban zurückzuerobern. Das bestätigten lokale Behördenvertreter der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Der Vorfall im Bezirk Daulatabad in der Provinz Fariab löste in Afghanistan großes Entsetzen und Bestürzung aus.

PAID Abzug US Truppen Afghanistan 14.10Den Behördenvertretern zufolge hatten die Elitetruppen es am Dienstagnachmittag (Ortszeit) kurzzeitig geschafft, das Bezirkszentrum zurückzuerobern. Allerdings seien sie kurz darauf von Taliban aus dem Hinterhalt angegriffen worden, die sich in umliegenden Dörfern versteckt hatten. Aus Sicherheitskreisen hieß es, dass jene, die den Hinterhalt überlebt hätten, an einem Ort versammelt und dann erschossen worden seien. In sozialen Medien wurden mehrere Videos von den an einem Ort liegenden getöteten Soldaten geteilt.

14.31 Uhr: Mindestens 13 Tote durch Überflutungen in Bhutan und Nepal

Sintflutartiger Monsunregen hat in Bhutan und Nepal verheerende Erdrutsche und Überflutungen ausgelöst, bei denen mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen sind. Zudem werden mehrere Menschen noch vermisst, Hunderte mussten ihre Häuser verlassen, wie die örtlichen Behörden mitteilten.

Zehn Pilz-Sammler starben in Bhutan, als ihr abgelegenes Bergcamp nördlich der Hauptstadt Thimphu am frühen Mittwoch von den Wassermassen weggespült wurde. Fünf weitere Pilz-Sucher wurden mit Verletzungen ins Krankenhaus gebracht, wie die Behörden am Donnerstag mitteilten. 

In Nepal wurden am Donnerstag die Leichen von zwei chinesischen Arbeitern nahe der Hauptstadt Katmandu geborgen; die Toten wurden über hundert Kilometer von der Stelle entfernt gefunden, wo sie der über die Ufer getretene Fluss Melamchi mitgerissen hatte. Damit sind in der Region bisher drei Todesfälle durch die Fluten zu beklagen, wie die Behörden mitteilten. Dreizehn weitere Menschen werden demnach noch vermisst, während Hunderte ihre Häuser verlassen mussten.

13.24 Uhr: Polizei: Zwei Tote nach Schüssen in Espelkamp

Bei einer Schießerei im nordrhein-westfälischen Espelkamp sind zwei Menschen getötet worden. Es handle sich um einen Mann und eine Frau, sagte ein Sprecher der Polizei in Bielefeld. Die Hintergründe der Tat seien noch vollkommen unklar. Es handle sich um eine dynamische Lage, es laufe ein größerer Polizeieinsatz. Ob es sich um ein Familiendrama handelt, konnte der Polizeisprecher nicht sagen. Es sei auch unklar, ob unter den beiden Toten auch der Täter ist oder ob sich dieser auf der Flucht befindet.

13.03 Uhr: Apotheker lehnen geringere Vergütung für Corona-Zertifikate ab

Die Apotheker protestieren gegen eine mögliche Absenkung der Vergütung für die Ausstellung digitaler Corona-Impfzertifikate. "Die Apothekerinnen und Apotheker sind verärgert und verlieren ihr Vertrauen in die Berliner Politik", erklärte die Präsidentin der Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände (ABDA), Regina Overwiening, in Berlin. Hintergrund sind Berichte, wonach das Bundesgesundheitsministerium plant, die Vergütung von derzeit 18 Euro ab Juli auf nur noch sechs Euro senken will.Apotheken digitale Impfnachweise aus 17.30

13.00 Uhr: Corona-Regeln für Unternehmen auch im Sommer

Für Unternehmen in Deutschland sollen trotz sinkender Ansteckungszahlen auch über den Sommer einige Corona-Regeln weiter gelten: Die Betriebe müssten weiterhin mindestens zweimal in der Woche ihren Beschäftigten Corona-Tests anbieten und nach wie vor auch bestimmte Hygieneregeln einhalten, sagte Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

12.57 Uhr: Trotz Rückschlag: Bund hält an Curevac-Beteiligung fest

Der Bund hält auch nach dem Rückschlag der Tübinger Biopharmafirma Curevac bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs an seiner Beteiligung an dem Unternehmen fest. "Mit der Beteiligung an Curevac verfolgte und verfolgt die Bundesregierung gesundheits- und industriepolitische Ziele", erklärte das Wirtschaftsministerium. Es gehe nicht nur darum, mehr Impfstoffproduktion in Deutschland und Europa anzusiedeln, sondern auch um Forschungsaktivitäten. Für die mRNA-Technologie, die auch bei den Impfstoffen von Biontech/Pfizer und Moderna zum Einsatz kommt, gebe es vielfältige Anwendungsbereiche, etwa in der Krebsbekämpfung, betonte eine Sprecherin.

Corona-Impfstoff von Curevac verfehlt Wirksamkeitsziele 7.29

12.51 Uhr: Libanesen protestieren mit Generalstreik gegen schwere Krise

Mit einem landesweiten Generalstreik haben Arbeiter und Angestellte im Libanon gegen die schwere Wirtschaftskrise und die Blockade bei der Regierungsbildung protestiert. Demonstranten sperrten in der Hauptstadt Beirut wichtige Straßen und zündeten Reifen an. Der Libanon stehe vor einer unausweichlichen Katastrophe, sagte Bischara al-Asmar, Vorsitzender der Allgemeinen Arbeitervereinigung, die zu dem Generalstreik aufgerufen hatte. Er warf den führenden Politikern des Landes vor, das Volk zu töten. "Macht endlich Zugeständnisse und bildet eine Regierung", sagte er.

Das Land am Mittelmeer steckt seit mehr als einem Jahr in einer der schwersten Wirtschafts- und Finanzkrisen seiner Geschichte. Große Teile der Gesellschaft sind in Armut abgerutscht. Die libanesische Lira hat zum Dollar rund 90 Prozent ihres Werts verloren. Die Inflation liegt bei mehr als 150 Prozent. Wegen einer Versorgungskrise bilden sich vor Tankstellen täglich lange Schlangen.

12.31 Uhr: Justizminister für Strafverschärfung bei gefälschten Impfpässen

Angesichts der Fälle von gefälschten Impfpässen und Testzertifikaten dringen die Justizminister der Länder auf eine rasche Verschärfung des Strafrechts für solche Taten. Die Fälschung von Gesundheitszeugnissen sollte nach Auffassung der Länderminister der Urkundenfälschung bei anderen Dokumenten gleichgestellt werden, für die härtere Strafen gelten, wie sie nach einem Online-Treffen bekanntgaben. Die Bundesjustizministerin wird in einem Beschluss gebeten, einen entsprechenden Gesetzentwurf zu erarbeiten.

Paid Impfpass 19.25

12.07 Uhr: Polizei hat wenig Hoffnung für im Rhein vermisste Mädchen

Beim Baden im Rhein ist am Mittwochabend in Duisburg eine 17-Jährige ertrunken. Nach zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren, die zusammen mit der 17-Jährigen ins Wasser gegangenen waren, suchte die Polizei am Donnerstagmorgen noch mit Rettungsbooten und Hubschraubern, wie eine Sprecherin mitteilte. Viel Hoffnung haben die Einsatzkräfte aber nicht mehr: "Die Wahrscheinlichkeit, die beiden Mädchen lebend aus dem Rhein zu bekommen, ist sehr gering", sagte eine Polizeisprecherin.

Zwei Mädchen nach Bad im Rhein weiter vermisstZwei Mädchen nach Bad im Rhein weiter vermisst 7.47

11.50 Uhr: Masken-Beschaffung laut Rechnungshof chaotisch und völlig überzogen

Die massenhafte Beschaffung von Schutzmasken in der Anfangsphase der Corona-Pandemie bringt dem Bundesgesundheitsministerium erneut Ärger ein. In einem Bericht für den Haushaltsausschuss moniert der Bundesrechnungshof, das Ressort habe den Bedarf auf Grundlage von "sachfremden und unrealistischen" Annahmen berechnet und letztlich viel zu viele Masken gekauft. Der ganze Prozess wird in dem Bericht als chaotisch und kaum nachvollziehbar dargestellt.

Der auf Mittwoch datierte Bericht trägt den Titel "Prüfung der zentralen Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung für das Gesundheitswesen". Das Dokument, das der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag vorlag, kam auf Bitten der Vertreter aller Bundestagsfraktionen im Haushaltsausschuss zustande. Zuerst hatte der "Spiegel" darüber berichtet.

11.31 Uhr: Mehrheit der Deutschen hält Migranten für schlecht integriert

Die Mehrheit der Deutschen hält Flüchtlinge in Deutschland nach einer Umfrage im Auftrag der Diakonie für schlecht integriert. Auf die Frage "Sind die Geflüchteten, die in den letzten zehn Jahren nach Deutschland gekommen sind, Ihrer Meinung nach gut in der Gesellschaft angekommen?" antworteten demnach 57,8 Prozent der Befragten verneinend. Die Diakonie stellte die Ergebnisse am Donnerstag in Berlin vor.

PAID STERN 2019_29 Wie aus Flüchtlingen Lehrer an deutschen Schulen werdenImmerhin mehr als ein Drittel (36,2 Prozent) wählte die Antwortmöglichkeit "Nein, auf keinen Fall", rund ein Fünftel (21,6 Prozent) wählte "Nein". Nur 2,1 Prozent antworteten mit einem uneingeschränkten "Ja", 10,4 Prozent mit "Eher ja". Am positivsten schätzten Unter-40-Jährige die Lage ein, die größte Skepsis äußerten Menschen in den Vierzigern. Rund ein Viertel (27,9 Prozent) antwortete "Teils, teils" und zog damit ein gemischtes Fazit. In Ostdeutschland fiel die Bilanz schlechter aus als in Westdeutschland, bei Unterstützern der AfD am schlechtesten, bei Grünen-Anhängern am besten.

11.19 Uhr: Polizei Berlin dringt gewaltsam in besetztes Haus ein

Für die Durchsetzung der Brandschutzprüfung in dem teilweise besetzten Gebäude "Rigaer 94" in Berlin-Friedrichshain hat sich die Polizei gewaltsam Zutritt zum Haus verschafft. Das berichtete ein dpa-Reporter am Ort. Polizisten wurden mit Farbe beworfen, Bewohner kündigten per Lautsprecher Widerstand an. Über dem Haus wurden Raketen gezündet und es waren Böller zu hören. Zuvor waren Polizisten mit Pulver, vermutlich aus einem Feuerlöscher, besprüht worden. Nach ersten Angaben der Polizei über Twitter klagten mehrere Beamte über Atemwegsreizungen.

Vorher hatte es Gespräche zwischen Anwälten der Bewohner, dem Brandschutzprüfer und der Polizei gegeben. "Die Verhandlungen zwischen dem Bezirk sowie den Bewohnerinnen und Bewohnern sind gescheitert", twitterte die Polizei. Der Bezirk habe die Polizei damit beauftragt, die Hauseingangstür zur Rigaer Straße 94 für die Brandschutzbegehung zwangsweise zu öffnen.

10.46 Uhr: DWD erwartet Hitze-Wochenende in Deutschland

Trotz drohender Gewitter ist in den kommenden Tagen kaum Abkühlung in Sicht. An diesem Freitag kann es vor allem im Westen blitzen und donnern, ab dem Nachmittag auch heftiger, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag in Offenbach vorhersagte. Gleiches gilt für das Alpenvorland. Im Osten scheint dagegen die Sonne ungehindert vom strahlend blauen Himmel. Es wird zwischen 27 und 37 Grad heiß. Zudem stehen vielerorts weitere tropische Nächte bevor, in denen es nicht kühler als 20 Grad wird.

Der Samstag beginnt außer im Nordwesten sonnig, tagsüber müssen sich der Osten und erneut der Süden auf teils heftige Gewitter einstellen. Im Nordwesten ist es kühler mit 24 bis 28 Grad, sonst wird es wieder heiß mit bis zu 37 Grad im Osten. Schwülheiße 27 bis 36 Grad hat der Sonntag zu bieten, mit kräftigen Gewittern starten der Westen und Nordwesten in den Tag, wie der DWD mitteilte. Tagsüber drohen schwere Gewitter mit Starkregen, Hagel und teils Orkanböen, nur der Osten und der Norden bleiben voraussichtlich verschont.hitzewelle_Karte 10.30

10.02 Uhr: IfW-Prognose: "Der deutsche Konjunkturkessel steht unter Dampf"

Die deutsche Wirtschaft steht nach Einschätzung des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) vor einem selbsttragenden Aufschwung. Für das laufende Jahr haben die IfW-Konjunkturforscher ihre Wachstumsprognose daher nach oben korrigiert: Sie rechnen jetzt mit einem Zuwachs des Bruttoinlandsproduktes von 3,9 Prozent (Märzprognose: 3,7). Für das kommende Jahr gehen sie unverändert von einem Anstieg der Wirtschaftsleistung von 4,8 Prozent aus. "Der deutsche Konjunkturkessel steht unter Dampf", sagte IfW-Konjunkturchef Stefan Kooths laut Mitteilung des Instituts.

Als eine wichtige Triebfeder dürfte sich nach IfW-Einschätzung zunächst der private Konsum erweisen, während die Erholung in der Industrie trotz sehr guter Auftragslage aktuell durch wachsende Engpässe in den globalen Lieferketten gebremst wird. Konjunkturellen Schub aus der Industrie erwartet das IfW deshalb erst gegen Ende des laufenden Jahres. "Eine durch aufgestaute Kaufkraft und staatliche Konjunkturprogramme zusätzlich angefachte Nachfrage trifft auf ein auch durch Lieferengpässe limitiertes Angebot", sagte Kooths. "Alles in allem stehen die Zeichen auf kräftige Expansion."

9.13 Uhr: Österreich lockert weiter - Sperrstunde fällt weg

In Österreich fallen zum 1. Juli weitere Corona-Beschränkungen. So wird die wegen der Corona-Krise eingeführte Sperrstunde aufgehoben. Damit sei auch die Nachtgastronomie bei zunächst etwas reduzierter Kapazität wieder möglich, sagte Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) in Wien. "Es kann getanzt, geheiratet, gefeiert werden". Die Infektionslage sei deutlich besser als allgemein erwartet, so der Regierungschef mit Blick auf die Sieben-Tage-Inzidenz von 15.

9.56 Uhr: AfD scheitert in Karlsruhe mit Eilantrag gegen EU-Wiederaufbaufonds

Rund zwei Monate nach seiner grundsätzlichen Eilentscheidung zum Corona-Aufbaufonds der EU hat das Bundesverfassungsgericht auch einen Eilantrag der AfD-Bundestagsfraktion abgewiesen. Die Abgeordneten wollten dem Bundespräsidenten verbieten lassen, das deutsche Ratifizierungsgesetz zu unterzeichnen. Das ist aber schon am 23. April passiert. Der Antrag hat sich also faktisch schon erledigt, war aber noch anhängig. Er sei wegen fehlenden Rechtsschutzbedürfnisses unzulässig, teilte das Gericht in Karlsruhe am Donnerstag mit. (Az. 2 BvE 4/21)

Über den rund 800 Milliarden Euro schweren Fonds nehmen die EU-Staaten erstmals in großem Umfang gemeinsam Schulden auf, um die Wirtschaft nach der Pandemie wieder in Schwung zu bringen. Das Geld gibt es teils als Zuschuss, teils als Kredit. Die ersten Bescheide für die Milliardenhilfen hatten am Mittwoch Portugal und Spanien erhalten. Der Start der Auszahlungen wird für Juli erwartet.

9.03 Uhr: Ifo-Institut: Nur ein Bruchteil der Corona-Hilfen abgerufen

Unternehmen in Deutschland haben bisher viel weniger Corona-Hilfen abgerufen als von der Bundesregierung geplant. "Nur ein Bruchteil der veranschlagten Hilfsmittel wurde an die von der Corona-Pandemie betroffenen Unternehmen ausgezahlt", sagte Selina Schulze-Spüntrup, Forscherin am Ifo-Institut. "Das hat auch damit zu tun, dass die Anspruchsvoraussetzungen zum Teil recht streng gefasst wurden, um Missbrauch auszuschließen."

Der Bund hatte den Angaben nach in Zuschussprogrammen 150 Milliarden Euro bereitgestellt. Davon seien bislang 24 Prozent abgerufen worden. Für die Soforthilfen des Bundes wurden 50 Milliarden Euro veranschlagt, laut Ifo wurde weniger als ein Drittel davon in Anspruch genommen.

8.55 Uhr: Erste Tropennacht des Jahres - 22 Grad in Bad Lippspringe

Deutschland hat die erste Tropennacht des Jahres erlebt. Meteorologen sprechen von Tropennächten, wenn die Temperaturen auch nachts nicht unter 20 Grad fallen. In der Nacht zum Donnerstag war das an mehreren Orten der Fall, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach sagte.

Die höchste nächtliche Tiefsttemperatur gab es demnach in Bad Lippspringe in Nordrhein-Westfalen. Dort wurde es zu keinem Zeitpunkt kühler als 22,0 Grad. In Gevelsberg, ebenfalls in Nordrhein-Westfalen, lag das Temperaturminimum bei 21,5 Grad. Mit 21,4 Grad lag Bremerhaven auf Platz drei der nächtlichen Temperaturliste.

8.46 Uhr: PR-Profi soll Wahlkampftour von Grünen-Chefin Baerbock leiten

Die Grünen holen einen Werbeexperten in das Wahlkampfteam von Parteichefin und Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock. Der 47-jährige Michael Scharfschwerdt kommt von der Unternehmensberatung Kearney, wo er seit 2016 für Kommunikation und Marketing in Deutschland, Österreich und der Schweiz verantwortlich ist. "Er wird als Teil des Teams die Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock im Wahlkampf eng begleiten und ihre Wahlkampftour leiten", sagte eine Sprecherin. Zuvor hatte das "Manager Magazin" darüber berichtet.

8.43 Uhr: USA: Texas erlaubt ab September Tragen von Waffen ohne Genehmigung

Im südlichen US-Bundesstaat Texas brauchen die meisten Erwachsenen ab September für das offene Tragen von Waffen weder einen Waffenschein noch ein verpflichtendes Training. Gouverneur Greg Abbott unterzeichnete ein entsprechendes Gesetz, wie aus der Webseite des texanischen Parlaments hervorging. Dieses erlaubt es den meisten Bürgern, die mindestens 21 Jahre alt sind und ihre Handfeuerwaffen rechtmäßig besitzen, diese künftig ohne weitere Genehmigung in der Öffentlichkeit zu tragen.

Dadurch werde Texanern der Zugang zu Waffen und das Tragen zum eigenen Schutz erleichtert, wurden republikanische Gesetzesbefürworter von US-Medien zitiert. Bislang war in dem Staat eine Genehmigung für Handfeuerwaffen verpflichtend. Dafür mussten Texaner unter anderem Fingerabdrücke abgeben, ein mehrstündiges Schießtraining absolvieren sowie eine schriftliche und praktische Prüfung ablegen, wie "Texas Tribune" berichtete. Das offene und verdeckte Tragen von Gewehren war demnach ohne Genehmigung erlaubt.

8.20 Uhr: Mann bremst Auto von bewusstloser Fahrerin auf A4 in Thüringen aus

Ein Autofahrer hat auf der A4 in Thüringen den Wagen einer bewusstlosen Frau ausgebremst und damit womöglich Schlimmeres verhindert. Der Pkw-Fahrer bemerkte am Mittwoch zwischen den Anschlussstellen Gotha und Wandersleben beim Überholen eines anderen Wagens, dass dessen Fahrerin bewusstlos wurde, wie die Autobahnpolizei mitteilte. Geistesgegenwärtig setzte sich der Fahrer vor den anderen Pkw und bremste diesen durch eine leichte Kollision langsam ab. Der Wagen konnte dadurch gestoppt werden.

Gleichzeitig schaltete ein siebenjähriges Kind im Fahrzeug der bewusstlosen Frau die Warnblinkanlage ein. Dadurch wurden andere Autofahrer gewarnt. Die Frau wurde medizinisch versorgt. Es entstand leichter Sachschaden an beiden Fahrzeugen.

8.11 Uhr: Riesendiamant in Botsuana entdeckt - über tausend Karat

Einer der größten jemals gefundenen Diamanten ist in einem Bergwerk des afrikanischen Binnenstaats Botsuana entdeckt worden. Der Stein in der Größe eines Hühnereis habe über tausend Karat und sei von reinster Qualität, gab der Minenbetreiber Debswana bekannt. Der Anfang des Monats in der Jwaneng-Mine gefundene Stein wurde mit insgesamt 1098 Karat vermessen.

8.06 Uhr: Curevac-Börsenwert nach Impfstoffenttäuschung mehr als halbiert

Verfehlte Wirksamkeitsziele des Corona-Impfstoffkandidaten von Curevac haben den Börsenwert des Tübinger Unternehmens mehr als halbiert. Vorbörslich brachen die Titel beim Broker Lang & Schwarz zuletzt um 56 Prozent ein auf 34,75 Euro.

Curecvac hatte am späten Mittwochabend in einer Pflichtbörsenmitteilung eingeräumt, dass der eigene Impfstoffkandidat CVnCoV in einer Zwischenanalyse nur eine vorläufige Wirksamkeit von 47 Prozent gegen eine Corona-Erkrankung "jeglichen Schweregrades" erzielt habe. Damit habe er die vorgegebenen statistischen Erfolgskriterien nicht erfüllt.

7.45 Uhr: Ingenieure finden massive Baufehler nach U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt

Gut sechs Wochen nach einem schweren U-Bahn-Unglück in Mexiko-Stadt mit 26 Toten haben Ingenieure eine Reihe von Baufehlern aufgedeckt. So seien Schweißarbeiten schlecht ausgeführt gewesen sowie mangelhafte Bolzen und verschiedene Arten von Beton verwendet worden, teilte eine norwegische Ingenieursfirma mit. Sie war von den Behörden mit der Suche nach der Ursache des Unglücks vom 3. Mai beauftragt worden.

Die Experten fanden bei ihren Untersuchungen ersten Ergebnissen zufolge auch Verformungen und Bruchstellen in den Balken des eingestürzten Bahn-Abschnitts. Weitere Untersuchungsergebnisse sollen demnach Mitte Juli und Ende August vorgelegt werden. 

6.23:Uhr: Der Sommer ist da: Höchsttemperaturen im Westen und Südwesten

Sehr warme Luft aus dem Mittelmeerraum hat am Mittwoch vielen deutschen Städten die bisher wärmsten Temperaturen des Jahres eingebracht. So wurden vor allem im Westen und Südwesten Höchsttemperaturen erreicht, wie der Deutsche Wetter-Dienst (DWD) mitteilte. Diese würden am Donnerstag voraussichtlich übertroffen werden, sagte eine DWD-Sprecherin.

Am wärmsten wurde es am Mittwoch demnach mit 33,9 Grad Celsius in der Nähe von Speyer, im Ort Waghäusel-Kirrlach. Mit viel Sonnenschein lagen die Höchsttemperaturen deutschlandweit etwa zwischen 26 und 33 Grad.

An den Küsten war es mit 21 bis 25 Grad Celsius hingegen kühler. "Grund dafür ist die Wassertemperatur von 16 bis 19 Grad in Nord- und Ostsee", teilte der DWD mit. Dadurch habe sich die Luft nicht aufheizen können und komme stattdessen als "kühle Brise" an.

6.21 Uhr: Zwei Mädchen nach Bad im Rhein weiter vermisst

Nachdem eine 17-Jährige beim Schwimmen im Rhein tödlich verunglückt ist, werden zwei Mädchen im Alter von 13 und 14 Jahren weiter vermisst. Die Suche nach ihnen bei Duisburg sollte am Morgen fortgesetzt werden, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Details konnte er zunächst nicht nennen. 

Nach Angaben der Feuerwehr waren am späten Mittwochnachmittag mehrere Menschen im Rhein bei Duisburg vermisst gemeldet worden. Bei der Suche aus der Luft konnte die 17-Jährige im Wasser gesichtet und mit einem Rettungsboot geborgen werden. Sie starb später im Krankenhaus.

Die Suche nach den beiden anderen vermissten Mädchen ging stromabwärts weiter, rund 160 Kräfte unter anderem von Feuerwehr und Rettungsdienst sowie zwei Hubschrauber und mehrere Taucher waren im Einsatz. Die Suchaktion musste am Abend nach vier Stunden mit Einbruch der Dunkelheit abgebrochen werden.

5.43 Uhr: Städte- und Gemeindebund für Erhalt der Impfzentren bis mindestens Jahresende

Der Deutsche Städte- und Gemeindebund hat die Absicht der Gesundheitsministerkonferenz begrüßt, die Corona-Impfzentren über den September hinaus verfügbar zu halten. Die Impfzentren seien "ein unverzichtbarer Baustein in der Pandemiebekämpfung", sagte Hauptgeschäftsführer Gerd Landsberg der Düsseldorfer "Rheinischen Post". Der Weiterbetrieb der Zentren sei bis mindestens Ende des Jahres notwendig.

5.19 Uhr: US-Kongress stimmt für Feiertag zum Gedenken an Ende der Sklaverei

Der US-Kongress hat für die Einführung eines neuen landesweiten Jahrestages zum Gedenken an das Ende der Sklaverei gestimmt. Das Repräsentantenhaus votierte mit der überwältigenden Mehrheit von 415 gegen 14 Stimmen für das entsprechende Gesetz. Der Senat – die andere Kongresskammer – hatte das Vorhaben bereits am Dienstag einstimmig verabschiedet.

Die Einführung des neuen Feiertages wurde mit seltener parteiübergreifender Einigkeit gemeinsam von den Demokraten und oppositionellen Republikanern beschlossen. Damit der als "Juneteenth" bezeichnete Feiertag am 19. Juni eingeführt wird, fehlt nun nur noch die Unterschrift von Präsident Joe Biden. Der "Juneteenth" wäre der zwölfte unter der Bundesgesetzgebung der USA geltende Feiertag – und der erste neue Feiertag dieser Art seit 38 Jahren.  

5.04 Uhr: Chinas Atomaufsicht bestätigt Probleme mit Brennstäben in Atomreaktor

Chinas Atomaufsicht hat ein Leck im südchinesischen Atomkraftwerk Taishan bestritten, aber Probleme mit Brennstäben eingeräumt. Die Behörde für nukleare Sicherheit teilte über den Kurznachrichtendienst Weibo mit, es seien schätzungsweise fünf der 60.000 Brennstäbe beschädigt. Dadurch gebe es in Reaktor 1 einen erhöhten Wert an Radioaktivität, der aber innerhalb erlaubter Grenzen liege. "Die Betriebssicherheit des Atomkraftwerkes ist garantiert", hieß es.

Es habe nichts mit einem Leck zu tun, da alles innerhalb der Schutzhülle des Reaktors geschehe. Messungen außerhalb des Atomkraftwerks hätten gezeigt, dass alle Werte normal seien. Einen Bericht des US-Nachrichtensenders CNN, demzufolge die Atomaufsicht eine Erhöhung des Grenzwerts erlaubt haben soll, nannte ein Verantwortlicher "nicht wahr".

4.50 Uhr: Mehr als 1,5 Millionen Kinderkrankentage in dritter Corona-Welle

Zahlreiche Eltern haben sich in der dritten Corona-Welle wegen geschlossener Kitas und Schulen krankschreiben lassen. Aktuelle Zahlen der größten deutschen Krankenkassen, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegen, zeigen, dass zwischen Januar und Mai dieses Jahres mehr als 1,5 Millionen Kinderkrankentage von Eltern genommen wurden, weil die Einrichtungen nicht oder nur eingeschränkt im Betrieb waren.

Mehr als 600.000 Mal wurde pandemiebedingtes Kinderkrankengeld in dieser Zeit beantragt, wie der AOK-Bundesverband, die Techniker Krankenkasse (TK), die Barmer und die DAK-Gesundheit auf dpa-Anfrage mitteilten. Den Daten der Barmer zufolge nutzten Eltern im Schnitt zwei bis drei Kinderkrankentage im Monat.

Wegen der Corona-Maßnahmen hatte die Politik die Zahl der Kinderkrankentage im laufenden Jahr von sonst 10 auf 30 pro Elternteil verdreifacht, für Alleinerziehende von 20 auf 60. Normalerweise bekommen Eltern Kinderkrankengeld von der Kasse, wenn sie ihren kranken Nachwuchs zu Hause pflegen und deshalb nicht zur Arbeit können.

4.28 Uhr: Chinesische Astronauten starten zu neuer Raumstation

Drei chinesische Astronauten haben sich auf den Weg zu Chinas im Bau befindlicher Raumstation gemacht. Ein Raumschiff mit den Astronauten Nie Haisheng, Liu Boming und Tang Hongbo an Bord hob vom Raumfahrtbahnhof Jiuquan in der Wüste Gobi ab. Die Reise ist die erste bemannte chinesische Raumfahrtmission seit fünf Jahren.

Das chinesische Staatsfernsehen zeigte Livebilder vom Start und vom Raumschiff, als es etwa 15 Minuten später in der Erdumlaufbahn seine Sonnenflügel ausklappte. Die Astronauten öffneten ihre Helmvisiere und winkten in die Kamera. Im nächsten Schritt wird die Kopplung mit dem Kernmodul der neuen Raumstation "Tiangong" erwartet.

4.26 Uhr: Skandinavische Städte führend bei Luftqualität - Göttingen in Top 30

Frisch durchatmen in Finnland und Schweden, Luft anhalten in Polen: Bei der EU-Umweltagentur EEA kann man sich nun anschauen, wie es langfristig um die Luftqualität in Hunderten der größten Städte Europas bestellt ist. Spitzenreiter bei der sauberen Luft unter den mehr als 320 untersuchten Städten sind das schwedische Umeå, Tampere in Finnland sowie Funchal auf der portugiesischen Insel Madeira und Estlands Hauptstadt Tallinn. Die Schlusslichter finden sich dagegen überwiegend in Polen und im Norden Italiens. Das geht aus einer neuen Luftqualitäts-Rangliste hervor, die die in Kopenhagen ansässige Umweltagentur am Donnerstag veröffentlichte.

Für die von nun an jährlich aktualisierte Übersicht bewertete die EEA die Feinstaubbelastung in 323 Städten in 26 EU-Ländern sowie Island, Norwegen und der Schweiz. 127 Städten wird eine gute Luftqualität bescheinigt. Bei 123 gilt die Belastung als moderat, in den restlichen 73 als schlecht oder sehr schlecht.

Über die sauberste Luft aller 52 gelisteten deutschen Städte verfügt Göttingen: Die niedersächsische Universitätsstadt landet auf Rang 29, gefolgt von Freiburg (45), Darmstadt (46), Lübeck (50) und Hannover (56).FS Traumziele in Deutschland_7.29 Uhr

1.00 Uhr: Virus-Variante Delta nimmt in Deutschland weiter zu

Die in Indien entdeckte Coronavirus-Variante Delta hat ihren Anteil an den Sars-CoV-2-Neuinfektionen in Deutschland binnen einer Woche deutlich gesteigert. Mit 6,2 Prozent in der Kalenderwoche 22 (31. Mai bis 6. Juni) bleibe sie aber weiter relativ selten, heißt es im jüngsten Bericht des Robert Koch-Instituts (RKI). In der Woche zuvor (KW 21) hatte der Anteil der Delta-Variante an den untersuchten Proben samt Nachmeldungen noch bei 3,7 Prozent gelegen. Das RKI wertet einmal pro Woche die Anteile der gemeldeten Virus-Varianten aus, die als besorgniserregend eingestuft werden.

Mit einem Anteil von gut 86 Prozent an den untersuchten Proben löste die Variante Alpha (B.1.1.7, entdeckt in Großbritannien) in der ersten Juniwoche bundesweit jedoch weiter den Großteil der Infektionen aus. Ihr Anteil sinkt allerdings langsam. Die weiteren besorgniserregenden Varianten Beta und Gamma spielen nach wie vor nur eine untergeordnete Rolle.STERN PAID Corona Delta-Mutante 8.06 Uhr

0.50 Uhr: Boko Haram bestätigt Tod ihres Anführers

Die nigerianische Extremistengruppe Boko Haram hat den Tod ihres Anführers Abubakar Shekau bestätigt. In einem der Nachrichtenagentur AFP zugeleiteten Video sagte der mutmaßliche neue Boko-Haram-Chef Bakura Modu, Shekau sei als "Märtyrer" gestorben. Er warf der rivalisierenden Dschihadistenmiliz Islamischer Staat Provinz Westafrika (Iswap) vor, Shekau getötet zu haben. 

0.12 Uhr: Bombe an Auto von Politiker in Rom entschärft

Die Polizei in Rom hat eine am Auto eines Kommunalpolitikers angebrachte Bombe entschärft. Wie italienische Medien unter Berufung auf Polizeiangaben berichteten, hatte ein Zeuge verdächtige Kabel an dem parkenden Wagen entdeckt. Die Straße wurde daraufhin abgesperrt und die Bombe entschärft. Dabei soll es sich den Berichten zufolge um einen mit primitiven Mitteln zusammengesetzten Sprengsatz gehandelt haben. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen auf. Die Bürgermeisterin der italienischen Hauptstadt, Virginia Raggi, nannte den Vorfall in einer Botschaft im Onlinedienst Twitter "sehr schwerwiegend". Der betroffene Kommunalpolitiker Marco Doria hatte den Berichten zufolge wegen früherer Drohungen bereits unter Polizeischutz gestanden. 

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Thu, 17 Jun 2021 20:24:00 GMT

Emotionales Spiel in Kopenhagen: Christian Eriksen schreibt dänischen Teamkollegen nach Belgien-Spiel: "Ihr wart unglaublich"

Dänemark liefert Belgien einen großen Kampf, wird am Ende aber nicht belohnt. Das emotionale Spiel stand ganz im Zeichen des nach einem Herzstillstand im Krankenhaus liegenden Christian Eriksen.

Nach dem hochemotionalen Abend im Parken-Stadion wartete in der Kabine noch eine besondere Nachricht auf die dänischen Spieler. Sie kam von Christian Eriksen selbst, dem am Samstag mit einem Herzstillstand kollabierten Teamkollegen. "Christian hat in unsere WhatsApp-Gruppe geschrieben. Er schrieb uns, dass wir unglaublich waren", erzählte der Stürmer Martin Braithwaite vom FC Barcelona.

Die dänische Fußball-Nationalmannschaft hatte zuvor das erste Spiel nach dem dramatischen Zusammenbruch ihres besten Spielers zwar trotz einer frühen Führung noch mit 1:2 (1:0) gegen den WM-Dritten Belgien verloren. Dennoch begannen die 25.000 Zuschauer in Kopenhagen gleich nach dem Schluss zu applaudieren und hörten damit auch minutenlang nicht auf. Der ganze Abend war eine einzige emotionale Botschaft an den 29-jährigen Eriksen, der seit seinem Herzstillstand in einem Krankenhaus unweit des Parken-Stadions liegt. Dessen Überleben und dessen Botschaften trieb seine Teamkollegen trotz der Niederlage zu einem leidenschaftlichen Auftritt an.

Eriksen-Gänsehaut 19.20

Coach Hjulmand: Stolz auf diese Mannschaft

"Ich kann nicht beschreiben, welchen Stolz ich für diese Mannschaft empfinde", sagte Trainer Kasper Hjulmand. "Nachdem sie fast ihren besten Freund verloren hätten, sind sie heute auf den Platz gegangen und haben ein solches Spiel abgeliefert." Die Mannschaft werde nun, nach zwei Niederlagen, "weiter zusammenstehen und wir werden die Russen besiegen, um in diesem Wettbewerb zu bleiben", sagte Hjulmand mit Blick auf das dritte Gruppenspiel der Dänen am kommenden Montag.17: Er bekommt einen ICD-Defibrillator eingesetzt - spoton_article_1000263

Für die Dänen war es bei der Rückkehr an den Ort ihres Dramas der erwartet emotionale Abend. In dem Stadion, in dem der 29 Jahre alte Eriksen am vergangenen Samstag beim Auftaktspiel gegen Finnland (0:1) auf dem Spielfeld zusammengebrochen und wiederbelebt worden war, wurden seine Teamkollegen diesmal schon beim Aufwärmen bejubelt.

"Ganz Dänemark ist mir dir, Christian"

An den Tribünen hingen Plakate wie "Hele Danmerk er med dig, Christian" (Ganz Dänemark ist mit dir, Christian). Nach zehn Spielminuten unterbrach Schiedsrichter Björn Kuipers aus den Niederlanden dann sogar die Partie, damit alle Zuschauer und Spieler noch einmal lautstark für Eriksen applaudieren konnten.Dänemark vor schwerem Abend 14.01

Dänemarks Trainer Kasper Hjulmand hatte am Vortag noch davor gewarnt, dass diese riesige Welle der Unterstützung seine Spieler auch überfordern könnte. Doch tatsächlich passierte dann das, was Kapitän Simon Kjaer schon am Nachmittag in seiner Grußbotschaft an die Fans vorweggenommen hatte: "Wir werden den Platz mit Christian in unseren Herzen betreten", schrieb der Abwehrchef vom AC Mailand. Dass es Eriksen wieder besser gehe, sei "die größte Motivation für uns alle". Das dänische Team überrollte dann zu Beginn die Belgier auch regelrecht. Doch mit zunehmender Spieldauer wusste sich der Mitfavorit auf den EM-Titel immer besser zu wehren, verzichtete aus Respekt aber auf den Torjubel beim Siegtreffer.

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Thu, 17 Jun 2021 20:13:00 GMT

Roland Kaiser: "Kaisermania"-Termine für August geplant

Die "Kaisermania" soll an vier Tagen im August stattfinden. Derzeit stehe man wegen der Durchführung mit den Behörden in Kontakt.

Dürfen sich die Fans von Roland Kaiser (69) schon auf die diesjährige "Kaisermania" in Dresden freuen? Der Konzertveranstalter Semmel Concerts hat nun bekannt gegeben, dass derzeit vier Termine im August geplant sind. Man stehe mit den zuständigen Behörden in Verbindung und arbeite "an einer möglichen Durchführung".

Die Wunschtermine sind demnach derzeit der 6. und 7. August sowie der 13. und 14. August 2021. Zwei der Auftritte werden damit verschoben: Die Shows vom 13. und 14. August sollten ursprünglich Ende Juli stattfinden.

"Ein sicheres Konzerterlebnis" für alle

"Sehr aufmerksam" verfolge man das Infektionsgeschehen, heißt es vom Veranstalter weiter. Zum geplanten Sicherheitskonzept gehört, dass wegen der Corona-Pandemie nur geimpfte, genesene und getestete Fans mit Ticket teilnehmen dürfen. So soll "allen Besuchern ein sicheres Konzerterlebnis" ermöglicht werden.

Der Veranstalter versucht, "bis Mitte Juli für uns alle Klarheit zu bekommen, ob die Wunschtermine so umsetzbar sind". Denn nach derzeitigem Stand steht noch nicht fest, ob die "Kaisermania" tatsächlich durchführbar sein wird: "Wir hoffen, dass sich eine weitere Verschiebung der besonderen Veranstaltungsreihe in das Jahr 2022 verhindern lässt, können das allerdings zum aktuellen Zeitpunkt nicht gänzlich ausschließen."

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Thu, 17 Jun 2021 19:46:00 GMT

Sport kompakt: Tennis-Star Naomi Osaka verzichtet auf Wimbledon – will aber bei Olympia an den Start gehen

Alexander Zverev scheitert im Achtelfinale in Halle +++ Sergio Ramos verlässt Real nach 16 Jahren +++ Djokovic dreht großes French-Open-Finale und holt 19. Grand-Slam-Titel +++ Sport-News im Überblick.

Von "A" wie American Football über "F" wie Fußball bis "Z" wie Zehnkampf. Die Welt des Sports ist vielfältig. Täglich finden mal mehr, mal weniger bedeutende Wettkämpfe statt, die wegen der Dominanz einiger weniger Sportarten kaum beachtet werden oder gleich ganz untergehen. Zu Unrecht – finden wir – und berichten an dieser Stelle auch und vor allem über hochklassigen Sport abseits von König Fußball.

17. Juni: Tennis-Star Osaka: Verzicht auf Wimbledon, Olympia-Start geplant

Tennis-Star Naomi Osaka wird nicht in Wimbledon spielen. Sie wolle sich Zeit für Freunde und Familie nehmen, hieß es in einem Statement ihres Agenten Stuart Duguid. Osaka hatte zuletzt bei den French Open in Paris vor ihrem Zweitrunden-Spiel aufgegeben und danach öffentlich gemacht, dass sie immer wieder unter Depressionen leide. Zuvor hatte es viele Diskussionen um einen Presseboykott der 23 Jahre alten Japanerin gegeben, den die Nummer zwei der Welt zunächst nicht wirklich begründet hatte. Osaka kündigte an, bereit für die Olympischen Spiele zu sein und freue sich, vor den heimischen Fans zu spielen.

17. Juni: Alexander Zverev scheitert im Achtelfinale in Halle

Alexander Zverev ist beim Rasen-Turnier im westfälischen Halle überraschend ausgeschieden. Deutschlands derzeit bester Tennisprofi verlor sein Achtelfinale gegen Ugo Humbert (Frankreich) mit 6:7 (4:7), 6:3 und 3:6. Bereits in der ersten Runde hatte Zverev beim Dreisatz-Erfolg gegen seinen Davis-Cup-Kollegen Dominik Koepfer große Mühe. Vor Zverev sind in Halle auch schon die Favoriten Roger Federer sowie der Russe Daniil Medwedew ausgeschieden. Auch Angelique Kerber verlor beim Rasenturnier in Berlin im Achtelfinale. Für sie war nach einem 3:6, 5:7 gegen Viktoria Asarenka aus Belarus Endstation. 

Alexander Zverev hadert mit seinem Spiel
Überraschend früh raus in Halle: Alexander Zverev
© Thomas F. Starke

16. Juni: Sergio Ramos verlässt Real Madrid

Spaniens Fußball-Rekordnationalspieler und Klub-Ikone Sergio Ramos verlässt nach 16 Jahren Real Madrid. Der 35 Jahre alte Abwehrchef, der von Nationalcoach Luis Enrique nicht für die laufende EM nominiert wurde, konnte sich mit den Königlichen nicht auf eine Verlängerung seines am 30. Juni auslaufenden Vertrages einigen. Real teilte am Abend mit, dass Ramos an diesem Donnerstag um 12.30 Uhr auf einer digitalen Pressekonferenz in Anwesenheit von Vereinspräsident Florentino Pérez verabschiedet wird.

Nach Medienberichten soll Real dem Abwehrchef einen Einjahresvertrag mit zehn Prozent weniger Gehalt angeboten haben, Ramos wollte aber angeblich einen neuen Kontrakt über mindestens zwei Jahre. Ramos litt zuletzt immer wieder unter Verletzungen und gehörte auch bei Real Madrid nicht mehr zur ersten Wahl. 

13. Juni: Djokovic dreht großes French-Open-Finale: 19. Grand-Slam-Titel

Tennis-Musketier Novak Djokovic hat sich mit einer großen Aufholjagd zum zweiten French-Open-Triumph gekämpft und jagt nach dem 19. Grand-Slam-Titel mehr denn je die Rekordsieger Roger Federer und Rafael Nadal. Gegen Final-Debütant Stefanos Tsitsipas aus Griechenland drehte der Weltranglisten-Erste am Sonntag einen 0:2-Satzrückstand und siegte noch 6:7 (6:8), 2:6, 6:3, 6:2, 6:4. Nach 4:11 Stunden verwandelte er seinen zweiten Matchball. Zum zweiten Mal nach 2016 durfte der 34-jährige Serbe danach die Coupe des Mousquetaires entgegennehmen und ist nach den legendären Australiern Roy Emerson und Rod Laver erst der dritte Spieler, der bei allen vier Grand-Slam-Turnieren mindestens zweimal triumphiert hat. Schon beim Rasen-Klassiker in Wimbledon könnte Djokovic in vier Wochen zu seinen langjährigen Rivalen Roger Federer und Rafael Nadal aufschließen. Beide sind mit insgesamt 20 Erfolgen Rekordsieger bei den vier wichtigsten Turnieren der Welt. Dem Sandplatz-König Nadal hatte Djokovic am Freitagabend in einem grandiosen Halbfinale den 14. Erfolg im Stade Roland Garros verwehrt. Tsitsipas verpasste nach dem Sieg über Alexander Zverev seinen bisher größten Triumph.

12. Juni: Tschechin Barbora Krejcikova gewinnt French Open in Paris

Die Tschechin Barbora Krejcikova hat die French Open in Paris gewonnen. Die 25 Jahre alte Tennisspielerin setzte sich am Samstag im Überraschungsfinale gegen die leicht favorisierte Russin Anastasia Pawljutschenkowa mit 6:1, 2:6, 6:4 durch und feierte damit den ersten Grand-Slam-Titel ihrer Karriere. Für beide Spielerinnen war es das erste Endspiel bei einem der vier wichtigsten Turniere. Krejcikova verwandelte nach 1:58 Stunden ihren vierten Matchball. Am Sonntag hat Krejcikova im Stade Roland Garros sogar noch die Chance auf einen weiteren Titel. Dann steht sie mit ihrer Landsfrau Katerina Siniakova im Doppel-Finale. Bei den Herren stehen sich der Serbe Novak Djokovic und der Grieche Stefanos Tsitsipas im Endspiel gegenüber.

11. Juni: Djokovic besiegt Nadal im Tennis-Klassiker von Paris

Novak Djokovic hat nach einer Weltklasse-Leistung gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal das Finale der French Open erreicht. Der serbische Weltranglisten-Erste rang in einem hochklassigen Duell den 13-maligen Paris-Champion am Freitagabend mit 3:6, 6:3, 7:6 (7:4), 6:2 nieder und folgte damit Stefanos Tsitsipas ins Endspiel. Der Grieche hatte zuvor Alexander Zverev mit 6:3, 6:3, 4:6, 4:6, 6:3 besiegt. Für Nadal war es im 108. Spiel in Paris erst die dritte Niederlage.Paid Der Fall Djokovic: Auf der Suche nach der eigenen Glaubwürdigkeit - 14.40 Uhr

11. Juni: Nach dramatischem Halbfinale: Zverev verpasst Paris-Endspiel knapp

Trotz einer beeindruckenden Energieleistung hat Alexander Zverev bei den French Open das Endspiel knapp verpasst. Deutschlands bester Tennisspieler verlor am Freitag bei den French Open in Paris im Halbfinale gegen den Griechen Stefanos Tsitsipas in einer dramatischen Partie mit 3:6, 3:6, 6:4, 6:4, 3:6 und muss damit weiter auf seinen ersten Titel bei einem der vier wichtigsten Turniere warten.

9. Juni: Tschechin Krejcikova im Halbfinale der French Open

Die Tschechin Barbora Krejcikova hat bei den French Open das Halbfinale erreicht. Die 25-Jährige gewann am Mittwoch in Paris gegen die 17 Jahre alte Amerikanerin Cori Gauff mit 7:6 (8:6), 6:3 und steht damit zum ersten Mal in ihrer Tennis-Karriere bei einem Grand-Slam-Turnier in der Vorschlussrunde. Krejcikova, die vor den French Open bereits das Turnier in Straßburg gewonnen hatte, lief im ersten Satz stets einem Rückstand hinterher und wehrte insgesamt fünf Satzbälle ab. Nach 1:11 Stunden holte sich die Tschechin im ersten Versuch dann selbst im Tiebreak den ersten Durchgang.

Gauff verlor danach völlig den Rhythmus, so dass Krejcikova schnell auf 5:0 davonzog. Zwar gab die Amerikanerin nicht auf, mit dem sechsten Matchball machte die Tschechin das Weiterkommen nach 1:50 Stunden aber perfekt. Im Halbfinale trifft Krejcikova am Donnerstag auf die Siegerin des Duells zwischen Titelverteidigerin Iga Swiatek aus Polen und der Griechin Maria Sakkari. Das andere Halbfinale bestreiten Tamara Zidansek aus Slowenien und die Russin Anastasia Pawljutschenkowa.

8. Juni: Alexander Zverev bei French Open erstmals im Halbfinale

Der Traum vom ersten Grand-Slam-Titel lebt für Alexander Zverev weiter. Auch ohne zu glänzen hat Deutschlands bester Tennisspieler bei den French Open zum ersten Mal in seiner Karriere das Halbfinale erreicht. Zverev gewann am Dienstagabend gegen den Spanier Alejandro Davidovich Fokina trotz durchwachsener Leistung mit 6:4, 6:1, 6:1 und steht damit zum dritten Mal bei einem Grand-Slam-Turnier in der Vorschlussrunde. Zuvor war ihm das im vergangenen Jahr bei den Australian Open und bei den US Open gelungen, wo er im September in einem dramatischen Finale gegen den Österreicher Dominic Thiem in fünf Sätzen verloren hatte.

Alexander Zverev beim Match gegen Alejandro Davidovich Fokina bei der French Open
Alexander Zverev beim Match gegen Alejandro Davidovich Fokina bei der French Open
© Clive Brunskill

Im Kampf um den Einzug ins Finale trifft Zverev in Paris nun am Freitag auf den Gewinner des Top-Duells zwischen dem Griechen Stefanos Tsitsipas und Daniil Medwedew aus Russland, die sich am Dienstagabend noch in der Night Session gegenüberstanden. Zunächst stehen aber zwei freie Tage für den Weltranglisten-Sechsten auf dem Programm.

"Es ist schön, im Halbfinale zu stehen, aber da geht hoffentlich noch etwas mehr", sagte Zverev nach der Partie im Sieger-Interview auf dem Platz. "Ich hoffe, dass ich mich im Halbfinale noch etwas steigern kann."

8. Juni: IOC nominiert 29 Athleten für Olympia-Flüchtlingsteam

Sieben jetzt in Deutschland lebende Flüchtlinge sind vom IOC für die Olympischen Spiele in Tokio nominiert worden. Insgesamt berief das Internationale Olympische Komitee am Dienstag 29 Athletinnen und Athleten ins Flüchtlingsteam für die Sommerspiele in Japan. Die Schwimmer Alaa Maso und Yusra Mardini, Boxer Wessam Salamana, Judoka Ahmad Alikaj sowie Karateka Wael Shueb aus Syrien und die aus dem Iran stammenden Saeid Fazloula (Kanu) und Kimia Alizadeh (Taekwondo) schafften es mit deutscher Unterstützung in die Mannschaft. "Ihr seid ein zentraler Teil der olympischen Gemeinschaft, wir begrüßen euch mit offenen Armen", sagte IOC-Präsident Thomas Bach bei der Vorstellung der Sportlerinnen und Sportler. Ausgewählt wurden sie sowohl wegen ihrer sportlichen Leistungen wie auch im Hinblick auf eine gleichmäßige Verteilung von Frauen und Männern, über die Sportarten hinweg und bei den Herkunftsländern.Interview_Shoan_Vaisi 17.12

7. Juni: DFB-Auswahl stimmt sich mit Kantersieg auf die EM ein

Die deutsche Nationalmannschaft hat sich mit einer starken Leistung im letzten Test gegen Lettland auf die Fußball-EM eingestimmt. Die Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw gewann am Abend in Düsseldorf mit 7:1 (5:0), Nationaltorwart und Kapitän Manuel Neuer musste in seinem 100. Länderspiel allerdings ein Gegentor hinnehmen. Ernst wird es für die DFB-Auswahl im ersten EM-Gruppenspiel am 15. Juni in München gegen Weltmeister Frankreich.

Robin Gosens (19.), Ilkay Gündogan (21.), Thomas Müller (27.), Serge Gnabry (45.), Timo Werner (50.) und Leroy Sané (76.) trafen vor erstmals wieder zugelassenen 1000 Zuschauern für den dreimaligen Europameister. Der Treffer des starken Kai Havertz wurde als Eigentor von Lettlands Torwart Roberts Ozols gewertet (39.). Aleksejs Saveljevs (75.) erzielte den Ehrentreffer für die Gäste.

6. Juni: DEB-Team verpasst erste WM-Medaille im Eishockey klar

Keine Kraft mehr, keine Medaille. Deutschlands lange famoses Eishockey-Team hat zum Abschluss der WM in Riga eine Demütigung erlebt und sich nicht mit der erhofften ersten WM-Medaille seit 68 Jahren belohnt. Nur 21 Stunden nach der unglücklichen Halbfinal-Niederlage gegen Finnland wurde die müde und mental ausgebrannte Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm im Spiel um die Bronzemedaille von den USA beim 1:6 (0:1, 0:4, 1:1) deklassiert. WM-Debütant Dominik Bittner von den Grizzlys Wolfsburg erzielte das einzige deutsche Tor (50. Minute), als das Spiel längst entschieden war.

Christian Wolanin (6.), Conor Garland (27.), Jack Drury (29.), Jason Robertson (32.), Trevor Moore (33.) und Ryan Donato (50.) sicherten den US-Boys die insgesamt achte WM-Bronzemedaille. Deutschland belegte wie zuletzt bei der Heim-WM 2010 Platz vier. Was vor elf Jahren indes noch einer Sensation glich, fühlt sich nun an wie eine Enttäuschung – was auch an der Lehrstunde zum Abschluss lag. Insgeheim hatte sich das Team des Deutschen Eishockey-Bunds (DEB) mehr ausgerechnet und gar auf den Weltmeister-Titel geschielt. 

6. Juni: Roger Federer verzichtet auf Achtelfinale in Paris

Roger Federer wird bei den French Open in Paris nicht mehr zu seinem Achtelfinale gegen den Italiener Matteo Berrettini antreten. Das teilten die Veranstalter mit. Der 39 Jahre alte Schweizer hatte bereits nach seinem Drittrunden-Sieg gegen Dominik Koepfer in der Nacht zum Sonntag erklärt, dass er über einen Rückzug nachdenke. Federer ist gerade erst nach zwei Knieoperationen und mehr als einem Jahr Pause auf die Tennis-Tour zurückgekehrt. Der Fokus des Rekord-Grand-Slam-Turnier-Siegers liegt komplett auf den nun anstehenden Rasen-Turnieren mit dem Klassiker in Wimbledon als Höhepunkt. Berrettini steht damit kampflos im Viertelfinale.

5. Juni: Deutschland verliert Halbfinale der Eishockey-WM

Individuelle Fehler gegen kühle finnische Effizienz - Deutschlands Eishockey-Cracks bleibt nach dem verpassten WM-Finale nun noch die Chance auf die erste WM-Medaille seit 68 Jahren. Das Team von Bundestrainer Toni Söderholm verlor am Samstag das erste WM-Halbfinale seit elf Jahren gegen dessen Heimatland Finnland knapp mit 1:2 (0:2, 1:0, 0:0). Auch mit die beste Leistung der erneut leidenschaftlich kämpfenden deutschen Mannschaft in diesem Turnier reichte nicht zum Überraschungserfolg, weil unter anderem auch der bislang so sichere Torhüter Mathias Niederberger entscheidend patzte.

Viertelfinale der Eishockey-WM Deutschland 18.06Ein Überzahltreffer von Mannheims Matthias Plachta (32. Minute) war zu wenig für das stark aufspielende deutsche Team, das zu verschwenderisch mit den eigenen Chancen umging. Für den gnadenlosen dreimaligen Weltmeister Finnland trafen Iiro Pakarinen (14.) von Jokerit Helsinki und Hannes Björninen (19.) von Pelicans Lahti. Bereits in der Vorrunde hatte Deutschland gegen die Heimat von Bundestrainer Söderholm, dessen Co-Trainer Ville Peltonen und Torwarttrainer Ilpo Kauhanen knapp 1:2 verloren.

Am Sonntag tritt Deutschland im Spiel um die Bronzemedaille gegen die USA (14.15 Uhr/Sport1) an und kann dann immer noch das beste Abschneiden bei einer Weltmeisterschaft seit 1953 erreichen.

5. Juni: Fraser-Pryce läuft zweitschnellste 100-Meter-Zeit der Leichtathletik-Geschichte

Die Jamaikanerin Shelly-Ann Fraser-Pryce ist bei einem Meeting in Kingston die zweitschnellste 100-Meter-Zeit der Leichtathletik-Geschichte gerannt. Die 34 Jahre alte Sprint-Olympiasiegerin von 2008 und 2012 glänzte am Samstag mit 10,63 Sekunden bei einem Rückenwind von 1,3 Meter/Sekunde

4. Juni: Alexander Zverev bei den French Open zum vierten Mal im Achtelfinale

Alexander Zverev hat bei den French Open zum vierten Mal in seiner Karriere das Achtelfinale erreicht. Deutschlands bester Tennisspieler gewann in Paris gegen den Serben Laslo Djere mit 6:2, 7:5, 6:2 und überstand im Stade Roland Garros damit als erster deutscher Tennisprofi die dritte Runde. Zverev nutzte nach 2:08 Stunden seinen ersten Matchball. Er trifft jetzt am Sonntag auf den Japaner Kei Nishikori. Im vergangenen Jahr war für Zverev im Achtelfinale gegen den Italiener Jannik Sinner Endstation. Am Samstag haben auch noch Jan-Lennard Struff, Philipp Kohlschreiber und Dominik Koepfer die Chance, das Achtelfinale zu erreichen.

4. Juni: HSV löst Vertrag mit Torwart Sven Ulreich vorzeitig auf

Der Hamburger SV zieht weitere Konsequenzen aus dem gescheiterten Aufstieg und hat den Vertrag mit Stammkepper Sven Ulreich im beiderseitigen Einvernehmen mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Das teilte der Klub auf seiner Homepage mit. Schon vorher hatte es Gerüchte gegeben, dass der neue HSV-Coach Tim Walter nicht mehr mit Ulreich plane und stattdessen lieber auf den bisherigen Ersatzkeeper Daniel Heuer Fernandes setze. Ulreich kam im Oktober 2020 von Bayern München nach Hamburg und wurde dort sofort Stammkeeper. 32 Mal stand er in der vergangenen Saison zwischen den Pfosten der Norddeutschen. Allerdings schloss er mit seinem Team die Saison auf einem unbefriedigendem vierten Tabellenplatz a und offenbarte zu oft Schwächen im Spiel mit dem Ball am Fuß.

4. Juni: Münchner EM-Spiele vor jeweils rund 14.000 Zuschauern

Jeweils rund 14.000 Zuschauer sollen die Spiele bei der Fußball-EM in München besuchen dürfen. Dies kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts am Freitag an und sprach von einer Stadionauslastung von "bis zu 20 Prozent". Zunächst hatte die "Bild" darüber berichtet.

"Die Fußball-EM ist eine Sondersituation, die wir haben", erklärte Söder. Die Partien vor Zuschauern könnten als Pilotprojekt für den weiteren Profisport betrachtet werden. Die EM-Spiele würden mit einem strengen Hygiene- und Sicherheitskonzept begleitet werden.

In der Münchner Allianz Arena finden bei der Europameisterschaft vom 11. Juni bis zum 11. Juli zunächst die drei deutschen Vorrundenspiele statt. Joachim Löws Mannschaft trifft am 15. Juni auf Weltmeister Frankreich, am 19. Juni auf Titelverteidiger Portugal sowie am 23. Juni auf Außenseiter Ungarn. Zudem ist am 2. Juli ein Viertelfinale angesetzt. Die DFB-Elf würde dem Spielplan zufolge aber nur als Gruppendritter zum K.o.-Duell nach München zurückkehren.

4. Juni: Champions-League-Sieger Chelsea verlängert Vertrag mit Tuchel

Champions-League-Sieger FC Chelsea hat bekanntegegeben, dass der Vertrag mit seinem deutschen Trainer Thomas Tuchel um zwei Jahre bis zum Sommer 2024 verlängert wurde. Der 47-jährige Tuchel hatte im Januar für zunächst 18 Monate bei den Blues angeheuert. Der frühere Trainer von Borussia Dortmund und Paris Saint-Germain hatte Chelsea von Vorgänger Frank Lampard übernommen und vom neunten schließlich noch auf den vierten Tabellenplatz geführt, womit sich der Club erneut für die kommende Champions-League-Saison qualifizierte. Zudem gewann das Team mit den deutschen Fußball-Nationalspielern Antonio Rüdiger, Timo Werner und Kai Havertz in der abgelaufenen Saison die Königsklasse durch einen 1:0-Sieg im Endspiel gegen Manchester City.

4. Juni: NBA-Titelverteidiger Los Angeles Lakers scheidet in erster Runde aus

Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder ist mit den Los Angeles Lakers schon in der ersten Runde der NBA-Playoffs ausgeschieden. Der Meister der vergangenen Saison unterlag den Phoenix Suns am Donnerstag (Ortszeit) zu Hause 100:113 und verlor die Serie damit 2:4. Die Lakers sind das erst sechste Team in der Geschichte der besten Basketball-Liga der Welt, das als Titelverteidiger in der ersten Runde ausscheidet. Superstar LeBron James ist das mit seiner Mannschaft zuvor noch nie passiert.

Schröder kam in seinem womöglich letzten Spiel für den NBA-Rekordmeister nach ganz schwacher ersten Halbzeit auf 20 Punkte, drei Vorlagen und drei Rebounds. Sein Vertrag endet, bislang gibt es keine Einigung über eine weitere Zusammenarbeit.

Durch das frühe Aus könnte er nun rechtzeitig zum Olympia-Qualifikationsturnier der deutschen Nationalmannschaft zur Verfügung stehen. Für die Teilnahme an den Olympischen Spielen muss die deutsche Auswahl das Turnier in Split (29. Juni bis 4. Juli) gewinnen.

Die Suns treffen im Halbfinale der Western Conference nun auf die Denver Nuggets. Das Team aus Colorado hatte zuvor 126:115 gegen die Portland Trail Blazers gewonnen und die Serie mit 4:2 für sich entschieden.

3. Juni: Lemgo düpiert Favorit Kiel und steht im Pokal-Finale gegen Melsungen

Der Klassen-Primus, Rekordmeister und Cupverteidiger ist im Halbfinale um den deutschen Handball-Pokal gescheitert. Im Finale stehen sich der TBV Lemgo Lippe und die MT Melsungen gegenüber. Lemgo war 2002 letztmals Pokalsieger, Melsungen noch nie. Kiel hatte gegen Lemgo mit 28:29 (18:11) verloren, Melsungen setzte sich gegen Hannover-Burgdorf mit 26:24 (14:10) durch.

Geradezu sensationell verlief das erste Halbfinale vor 1600 Fans in der Hamburger Barclaycard-Arena. Der vierfache Champions-League-Gewinner Kiel führte zur Halbzeit souverän mit sieben Toren und drohte die Lemgoer abzuschießen. Was aber im zweiten Durchgang passierte, hatte wohl niemand erwartet. Tor um Tor holte der Außenseiter auf. Mit jedem Gegentreffer wurde der THW nervöser. Insbesondere im Angriff unterliefen dem Favoriten unerklärliche Fehler. Vier Minuten vor Ende ging Lemgo erstmals in Führung und gab diese nicht mehr her. Wenige Sekunden vor Abpfiff hielt Lemgos überragender Torwart Johannesson einen Wurf von Harald Reinkind und verhinderte die Verlängerung. Ex-Nationalspieler und Sky-Experte Stefan Kretzschmar sprach hinterher von "einer der größten Überraschungen im Handball".

Die Dramatik konnte die zweite Begegnung nicht bieten. Melsungen und Hannover lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die Nordhessen, in der Bundesliga auf Platz acht und damit leichter Favorit gegen den Dreizehnten Hannover-Burgdorf, führten zur Halbzeit mit vier Toren, ließen den Gegner aber wieder herankommen. Mehr als den zwischenzeitlichen Ausgleich schafften die Hannoveraner in Durchgang zwei nicht. Vor allem Nationalspieler Fabian Böhm blieb einiges schuldig und sah auch noch die Rote Karte (42.).

2. Juni: Alexander Zverev bei French Open in Runde drei

Alexander Zverev steht bei den French Open zum fünften Mal in seiner Karriere in der dritten Runde. Die deutsche Nummer eins setzte sich in Paris gegen den russischen Qualifikanten Roman Safiullin mit 7:6 (7:4), 6:3, 7:6 (7:1) durch und hatte dabei nur zeitweise ein paar Probleme. In der ersten Runde hatte Zverev im deutschen Tennis-Duell mit dem Qualifikanten Oscar Otte noch über fünf Sätze gehen müssen. Dieses Mal blieb er ohne Satzverlust und verwandelte nach 2:27 Stunden seinen ersten Matchball. "Es war heute sportlich herausfordernd für ihn. Er hat sich steigern müssen und das hat er getan. Er ist jetzt da, wo er sein müsste, um in diesem Turnier erfolgreich zu sein", sagte Tennis-Legende Boris Becker als TV-Experte bei Eurosport.

2. Juni: Mark van Bommel wird neuer Trainer des VfL Wolfsburg

Der Niederländer Mark van Bommel wird neuer Trainer des VfL Wolfsburg. Der langjährige Profi des FC Bayern München unterschrieb bei dem Champions-League-Teilnehmer einen Zweijahresvertrag und wird den zu Eintracht Frankfurt gewechselten Oliver Glasner ersetzen. Das teilte der Tabellenvierte der abgelaufenen Bundesliga-Saison am Mittwoch mit. "Mark van Bommel ist unsere Wunschlösung", sagte VfL-Geschäftsführer Jörg Schmadtke. "Er ist ein international anerkannter Fußball-Fachmann und weiß, was ihn in der Bundesliga erwartet. Zudem hat er einen enormen Ehrgeiz, der ihn schon in seiner langjährigen Spielerkarriere ausgezeichnet hat."

2. Juni: Rummenigge schließt weiteres Fußball-Spitzenamt aus

Nach seinem vorzeitigen Rückzug beim FC Bayern zum 30. Juni dieses Jahres strebt Karl-Heinz Rummenigge (65) kein hochrangiges Fußball-Amt mehr an. Auf die Frage, ob ihn Posten als Aufsichtsrat der Münchner, Präsident bei DFB, Uefa oder Fifa reizen würden, antwortete er im Interview der "Bild" "Nein, das schließe ich alles aus, allerdings werde ich natürlich meine Verantwortung im Uefa-Exekutivkomitee wahrnehmen."

2. Juni: Schweinsteiger kritisiert Löw wegen Boateng: besser als alle anderen

TV-Experte Bastian Schweinsteiger kann die Kaderzusammenstellung von Bundestrainer Joachim Löw für die Fußball-EM nicht ganz nachvollziehen. Es sei ihm "ein Rätsel, wieso Jérôme Boateng nicht nominiert wurde", sagte der Weltmeister von 2014 in einem Interview der "Sport Bild". "Er hat maßgeblich Anteil an der Sechs-Titel-Saison des FC Bayern, an der Meisterschaft diese Saison. Wenn ich die Innenverteidiger der abgelaufenen Saison durchgehe, war Jérôme für mich der beste Mann in der Bundesliga", sagte der ARD-Experte über seinen ehemaligen Mitspieler beim deutschen Rekordmeister und in der Nationalmannschaft.

Boateng war wie Mats Hummels und Thomas Müller im Frühjahr 2019 ausgebootet worden. Hummels und Müller wurden von Löw nun für den Kader nominiert, Boateng nicht. Aus seiner Sicht führe aber kein Weg an Boateng vorbei, sagte Schweinsteiger. "Er ist auch besser als alle Verteidiger, die nun im EM-Aufgebot Deutschlands stehen", sagte der 36-Jährige. Neben Hummels und Boatengs Bayern-Kollege Niklas Süle stehen noch Robin Koch, Antonio Rüdiger und Matthias Ginter für die Innenverteidigerposition im Aufgebot.

1. Juni: Eishockey-Team steht im WM-Viertelfinale

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat mit einem Sieg im entscheidenden Vorrundenspiel gegen Gastgeber Lettland das WM-Viertelfinale erreicht. Nach zuvor drei Niederlagen in Serie gelang ein knappes 2:1 (2:0, 0:1, 0:0) gegen die Letten, die damit vorzeitig ausschieden. John-Jason Peterka (4. Minute) und Marcel Noebels (7.) schossen die Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm vor rund 900 Zuschauern zum Sieg. Erstmals bei diesem Turnier waren zum Vorrundenende zumindest teilweise wieder Fans in den Arenen zugelassen. Im Viertelfinale am Donnerstag trifft die deutsche Auswahl auf die Schweiz. 

1. Juni: Markus Anfang wird neuer Werder-Trainer

Markus Anfang wird neuer Trainer von Werder Bremen. Der 46-Jährige wechselt vom SV Darmstadt 98 zum Bundesliga-Absteiger, wie die Bremer mitteilten. Über die genauen Wechselmodalitäten und die Vertragsdauer Anfangs gaben die Norddeutschen nichts bekannt. Anfang soll gemeinsam mit Geschäftsführer Frank Baumann eine Bremer Mannschaft aufbauen, die um den Wiederaufstieg ins Fußball-Oberhaus mitspielen kann. Mit Darmstadt hatte der gebürtige Kölner in der vergangenen Saison den siebten Tabellenplatz in der 2. Liga belegt. Anfang hatte bei den Hessen noch einen Vertrag bis 2022, sodass Werder für ihn eine Ablösesumme bezahlen muss.

1. Juni: Martin Kind sieht in Kartellamts-Bewertung Grund für Ende von 50+1

Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind sieht in der jüngsten Bewertung des Bundeskartellamts einen Grund zur Abschaffung der 50+1-Regel im deutschen Profifußball. Die Behörde hatte die derzeit geltenden Ausnahmeregelungen für die Clubs Bayer Leverkusen, VfL Wolfsburg und TSG 1899 Hoffenheim wegen negativer Auswirkungen auf die Ausgeglichenheit des Wettbewerbs kritisiert. "Die Logik daraus ist dann, dass man das abschaffen muss, um die Wettbewerbsgleichheit herzustellen", sagte Kind. Grundsätzlich hält das Bundeskartellamt die 50+1-Regel mit dem geltenden Kartellrecht allerdings für vereinbar und moniert nur die Regelungen für die Ausnahmegenehmigung.

1. Juni: Rummenigge hört Ende Juni beim FC Bayern auf

Die Ära Karl-Heinz Rummenigge endet beim Fußball-Bundesligisten FC Bayern München ein halbes Jahr früher als geplant. Der 65-Jährige löste seinen Vertrag als Vorstandsvorsitzender der Münchner nach übereinstimmenden Medienberichten zum 30. Juni 2021 auf. Damit übernimmt Oliver Kahn ein halbes Jahr früher als geplant den Posten, wie "Bild", "Sport-Bild", "Welt" und "Kicker" berichten. Eine Bestätigung des Klubs gab es zunächst nicht.

In den fast 20 Jahren unter Rummenigges Führung erlebten die Bayern die sportlich und wirtschaftlich erfolgreichste Zeit ihrer Vereinsgeschichte. Höhepunkte waren die Triple-Siege (Champions League, Meisterschaft und DFB-Pokal) unter den Trainern Jupp Heynckes (2013) und Hansi Flick (2020). Einen Platz im Aufsichtsrat strebt der gebürtige Westfale offenbar nicht an.

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Thu, 17 Jun 2021 19:45:38 GMT

Auszeichnung: Erster Grimme Online Award für Tiktok-Videos

Der Grimme Online Award ist wieder verliehen worden. Diesmal sind dabei auch Formate, die im Corona-Lockdown entstanden.

Erstmals ist ein Format des Videoportals Tiktok mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet worden.

Moderator Niklas Kolorz, der in dem Netzwerk in einminütigen Videos sperrige Wissensthemen verständlich aufbereitet, räumte bei der Preisverleihung am Donnerstag in Köln gleich zwei Preise ab: einen Jury-Preis in der Kategorie «Wissen und Bildung» und den Publikumspreis.

Er berichtete, dass ihm die Idee im zweiten Corona-Lockdown gekommen sei. «Ich wollte einfach irgendeinen kreativen Ausgleich schaffen.» Das habe eine unglaubliche Resonanz gefunden: «Nach acht Tagen hatte ich das erste virale Video mit 800.000 Aufrufen, und von da an ist der Kanal explodiert, das ist der Wahnsinn.»

Tiktok gehört dem chinesischen Konzern Bytedance und wurde zur ersten globalen Online-Plattform in der Hand eines nicht-amerikanischen Konzerns. Sie ist vor allem bei jungen Nutzern populär. Die Auszeichnung macht deutlich, dass sich die Wahrnehmung von Tiktok mittlerweile verändert hat.

In der Kategorie «Kultur und Unterhaltung» wurde eine besonders kreative Antwort auf die Kontaktbeschränkungen der Corona-Pandemie ausgezeichnet. Björn Lengwenus, Leiter einer Schule in Hamburg-Dulsberg, ging während der Schulschließungen sechs Wochen lang mit der allabendlichen Youtube-Show «Dulsberg Late Night» auf Sendung. Aus der leeren Aula der Schule schaltete er Schüler zu, führte auch schon mal ein Tänzchen auf, schlüpfte in ein Osterhasen-Kostüm und stärkte so den Zusammenhalt im Lockdown.

Lengwenus hatte für seine Initiative bereits die Goldene Kamera erhalten. Jetzt bekam er auch noch den Grimme Online Award in der Kategorie «Kultur und Unterhaltung». Entertainer-Qualitäten würden Lehrerinnen und Lehrern auf jeden Fall zugutekommen, sagte Lengwenus bei der Preisverleihung, zugeschaltet aus Hamburg. «Die Schüler haben so wundervolle Beiträge geliefert», schwärmte er, «eigentlich haben die mich durch die Show getragen.» Er habe das Gefühl, dass die Corona-Zeit die Schule sehr gestärkt habe. «Es ist ganz wichtig, dass wir einen anderen Blick auf Schulen bekommen. Denn Schulen müssen einfach gute Orte sein.»

Die Komikerin Enissa Amani gewann in der Kategorie «Spezial» einen Preis für ihr Format «Die beste Instanz». Die Talkshow war eine Reaktion auf eine Ausgabe des WDR-Talks «Die letzte Instanz», in der unter anderem die Frage «Das Ende der Zigeunersauce: Ist das ein notwendiger Schritt?» diskutiert worden war und an der es viel Kritik gegeben hatte. Vorgehalten wurde der Sendung unter anderem, dass die Diskussion ausschließlich von weißen Gästen geführt worden war.

Amani initiierte daraufhin sehr schnell ein eigenes Talk-Panel auf ihrem Youtube-Kanal. Hier zeigt sich nach Meinung der Jury das «demokratisierende Potenzial des Internets». Amani sagte, sie habe die Erfahrung mitgenommen: «Wenn die Idee richtig ist, kannst du Dinge auch umsetzen, ohne dich abhängig zu machen.»

Einen Schwerpunkt unter den diesjährigen Gewinnern bilden Angebote, die sich mit rechter Gewalt beschäftigen - etwa der Podcast «190220 - Ein Jahr nach Hanau» und die Webdokumentation «Gegen uns», die Opfer von Rassismus und rechtsextremer Gewalt aus der Anonymität holt. «#StolenMemory» wiederum erzählt die Lebensgeschichten von Holocaust-Opfern anhand von persönlichen Hinterlassenschaften, die in den Arolsen Archives in Bad Arolsen in Hessen aufbewahrt werden. Das Archiv versucht Nachkommen der früheren Besitzer ausfindig zu machen, um ihnen die Erinnerungsstücke zurückzugeben.

Insbesondere für ihre herausragende Machart ausgezeichnet wurden die Erklärstücke von «Dekoder Specials», die Einblicke in russische Kultur, Politik und Gesellschaft geben. Einen weiteren Award erhielt Johannes Kram für seinen Podcast «Queerkram».

Der undotierte Grimme Online Award gilt als wichtigste deutsche Auszeichnung für herausragende Online-Publizistik und wird seit 2001 verliehen.

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Thu, 17 Jun 2021 19:38:43 GMT

Auszeichnung: Deutscher Physiker bekommt Europäischen Erfinderpreis

Seine Erfindung kommt derzeit in der Hälfte aller Smartphones weltweit zum Einsatz: Jetzt ist Karl Leo dafür ausgezeichnet worden.

Der Dresdner Physik-Professor Karl Leo ist mit dem Europäischen Erfinderpreis ausgezeichnet worden.

Leos Pionierarbeit «hat zur Entwicklung hocheffizienter, kostengünstiger organischer Leuchtdioden (OLEDs) geführt, die heute weltweit in täglich genutzten Bildschirmen zu finden sind», teilte das Europäische Patentamt in München mit. Seine OLEDs verbesserten Bildhelligkeit, Farbauflösung und Energieeffizienz. «Die Technologie kommt derzeit in der Hälfte aller Smartphones weltweit sowie in vielen Arten von ultraleichten organischen Solarzellen zum Einsatz.»

Die Preisträger in vier weiteren Kategorien hatten bahnbrechende Beiträge zu Medizin, Datenspeicherung und Solarzellen geleistet. Die Jury wählte sie aus hunderten Forschern aus. EPA-Präsident António Campinos sagte: «Ihre Leistung zeigt uns deutlich, dass sich Hindernisse mit Vorstellungskraft, Wissen und Einfallsreichtum überwinden lassen.» Aus einer Idee ein marktfähiges Produkt zu entwickeln, erfordere Ausdauer und ein Umfeld, das Innovationen treibt.

Robert Grass und Wendelin Stark, zwei Erfinder aus Österreich und der Schweiz, entwickelten ein «Speicherungsverfahren mit dem Potenzial, wertvolle Daten über Jahrtausende zu sichern». Dabei werden digitale Informationen in genetischen Code umgewandelt und in winzigen Glaskugeln künstlich fossilisiert. Werden ihre winzigen Partikel auf Produkte angebracht, kann der Ursprung eines Materials oder die Arbeitsbedingungen, unter denen es hergestellt wurde, über die gesamte Lieferkette hinweg verfolgt werden.

Die indisch-amerikanische Forscherin Sumita Mitra entwickelte mit Nanoclustern robuste, langlebige und ästhetisch ansprechende Füllungen für die Zahnmedizin. Sie «sind bei einer Milliarde Zahnrestaurationen weltweit zum Einsatz gekommen». Der Norweger Per Gisle Djupesland entwickelte ein Gerät, um die Medikamentengabe über die Nase zu verbessern. Die Erfinder Henrik Lindström und Giovanni Fili produzieren in Stockholm Solarzellen für Mobilgeräte, die auch in Innenräumen Strom erzeugen.

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Thu, 17 Jun 2021 19:25:00 GMT

EM 2021: Die schönsten und bewegendsten Bilder der EM

Die EM ist eröffnet, die Fans sind wieder da: In allen elf EM-Stadien werden Anhänger im Stadion sein – wenn auch nur in begrenzter Zahl. Dennoch: Es geht schon wieder bunt und ausgelassen zu. Im und außerhalb des Stadions.

Die EM ist eröffnet, die Fans sind wieder da: In allen elf EM-Stadien werden Anhänger im Stadion sein – wenn auch nur in begrenzter Zahl. Dennoch: Es geht schon wieder bunt und ausgelassen zu. Im und außerhalb des Stadions.

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Thu, 17 Jun 2021 19:15:53 GMT

Endspurt im Wahlkampf in Armenien

Im Endspurt des Wahlkampfes in Armenien haben sich tausende Anhänger des amtierenden Regierungschefs Nikol Paschinjan in der Hauptstadt Eriwan versammelt. Rund 20.

Im Endspurt des Wahlkampfes in Armenien haben sich tausende Anhänger des amtierenden Regierungschefs Nikol Paschinjan in der Hauptstadt Eriwan versammelt. Rund 20.000 Menschen nahmen am Donnerstag an der letzten Wahlkampfveranstaltung vor den vorgezogenen Parlamentswahlen am Sonntag teil, wie AFP-Reporter berichteten. Auf dem zentralen Platz der Hauptstadt schwenkten sie armenische Flaggen und skandierten Slogans.

"Wir wollen nicht die Rückkehr des alten Regimes", sagte ein Teilnehmer, Mikael Kirakossian. Bis Paschinjan 2018 an die Macht kam, hätten in Armenien "Anarchie und Korruption" geherrscht.

Der Regierungschef hatte seine Anhänger aufgefordert, sich zu versammeln, um "die Einheit des Volkes zu zeigen". Sein Sieg bei der Abstimmung am Sonntag ist derweil alles andere als gewiss.

Der 46-jährige ehemalige Journalist war in einer friedlichen Revolution und mit dem Versprechen, korrupte Eliten in der kleinen ehemaligen Sowjetrepublik im Kaukasus zu stürzen, ins Amt gekommen. Doch seine Popularität war mit der Niederlage Armeniens im Berg-Karabach-Konflikt mit Aserbaidschan im Herbst 2020 eingebrochen.

Armenien und Aserbaidschan streiten seit Jahrzehnten um die Region, die völkerrechtlich zu Aserbaidschan gehört, aber mehrheitlich von Armeniern bewohnt wird. Im vergangenen Herbst war der Konflikt erneut eskaliert. Bei sechswöchigen Kämpfen wurden mehr als 6000 Menschen getötet.

Der Konflikt endete mit einer von Russland vermittelten Waffenstillstandsvereinbarung. Armenien musste große Gebiete an Aserbaidschan abtreten. Die Unterzeichnung des Abkommens mit Baku führte zu einer Protestwelle in Armenien. Paschinjan rief daraufhin vorgezogenen Neuwahlen aus.

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Thu, 17 Jun 2021 19:13:10 GMT

Historischer Tag: Stasi-Akten jetzt im Bundesarchiv, Sonderbehörde schließt

Kritiker befürchten, dass die Aufarbeitung der DDR-Vergangenheit zur Marginalie wird. Die Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen gibt es nicht mehr. Wie geht es weiter?

Nach knapp 30 Jahren ist die Stasi-Unterlagen-Behörde Geschichte. Die Einrichtung mit dem riesigen Archiv geretteter Dokumente galt als Errungenschaft der friedlichen Revolution und wurde nun geschlossen.

Für Millionen Stasi-Akten sowie Tausende Fotos und Tonträger der DDR-Staatssicherheit ist seit Donnerstag das Bundesarchiv zuständig. Die Überführung der Akten wurde am Abend mit einem Festakt in Berlin gewürdigt. Nach rund zehn Jahren im Amt wurde dort der letzte Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, offiziell verabschiedet.

Im Zeughaushof des Deutschen Historischen Museums wertete es Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) als politisches Signal, dass die Akten am Tag des DDR-Volksaufstandes vor 68 Jahren offiziell überführt wurden. Mit einer Schweigeminute wurde der Opfer des Volksaufstandes gedacht.

Gekommen waren auch Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble, Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) und der erste Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen und Altbundespräsident Joachim Gauck sowie der Präsident des Bundesarchivs, Michael Hollmann.

Die Akten als «Zeugnisse des Unrechts und der Unbeugsamkeit» bleiben laut Grütters unverzichtbar für die Aufarbeitung, die in die Mitte der Gesellschaft gehöre. Die Hinterlassenschaft der SED-Diktatur vor der Vernichtung gerettet zu haben, sei bleibendes Verdienst und Vermächtnis der DDR-Bürgerrechtler. Die Überführung der Akten sei kein Schlusspunkt. Künftig könnten die Akten an allen Standorten des Bundesarchivs eingesehen werden, Kompetenzen sollen gebündelt werden.

Bei der Stasi-Unterlagen-Behörde wurden allein knapp 3,5 Millionen Anträge von Menschen gestellt, die persönlich einen Blick in Papiere werfen wollten, die die Stasi heimlich über sie anlegte. Bei der Bundesbehörde gingen seit ihrem Bestehen insgesamt 7,3 Millionen Ersuchen und Anträge ein, auch von Behörden und Wissenschaftlern.

Der Bundestag hatte beschlossen, dass das Gesetz für die Stasi-Unterlagen weiter gilt. Die Akten bleiben demnach offen, Auskünfte werden weiter erteilt. Die rund 1300 Mitarbeiter der bisherigen Jahn-Behörde wurden vom Bundesarchiv übernommen. Das Archiv bleibt aber am historischen Ort der einstigen Stasi-Zentrale in Berlin sowie an den 13 ostdeutschen Standorten. Das Amt von Jahn wurde mit der neuen Struktur abgeschafft.

Neu hingegen ist die Stelle eines SED-Opferbeauftragten, der direkt beim Bundestag angesiedelt ist. Dafür gewählt wurde die einstige DDR-Oppositionelle Evelyn Zupke. Sie begann am Donnerstag ihr Arbeit. Als erstes traf sie sich mit der Union der Opferverbände Kommunistischer Gewaltherrschaft, wie Vereinsvorsitzender Dieter Dombrowski mitteilte. Es habe bereits einen «sehr konstruktiven Austausch» gegeben, eine enge Zusammenarbeit sei vereinbart worden.

Der frühere DDR-Oppositionelle Jahn (67) hatte im dpa-Gespräch gesagt, die Aufarbeitung der Vergangenheit könne mit einer gesamtdeutsch angelegten Struktur weitergehen. «Wir sind den Opfern gerecht geworden, und wir haben die Brücke in die nächste Generation gebaut.» Jahn hatte zusammen mit Hollmann das Konzept zur Überführung der Akten erarbeitet. Technik, Ressourcen und Kompetenzen sollten gebündelt werden. Viele der Papiere sind in einem schlechten Zustand.

Jahn zeigte sich in seiner Abschiedsrede zufrieden. Jetzt müsse dafür gesorgt werden, dass jüngere Generationen auch künftig die Akten für einen differenzierte Betrachtung der Geschichte nutzen könnten. Die Unterlagen sollten aber noch öffentlicher gemacht werden. Die Errungenschaft der friedlichen Revolution sei gesichert und werde Teil des nationalen Gedächtnisses. Das sei gelebte deutsche Einheit, so Jahn.

Der erste Behördenchef Gauck erinnerte daran, dass das Stasi-Unterlagen-Gesetz errungen werden musste. Für die Akten sei nun ein geordneter Übergang gefunden worden. «Das ist seinen demokratischen Gang gegangen» und sei zu akzeptieren.

Kritiker befürchten indes eine Abwicklung von Geschichte. Die Amtsvorgängerin von Jahn, Marianne Birthler, warf diesem im «Tagesspiegel» mangelndes Interesse an Bildung und Forschung vor.

Der Aufarbeitungsverein Bürgerkomitee 15. Januar sieht «Webfehler» bei der neuen Struktur. «Ein Archiv tut sich schwer, aktive Aufarbeitung, das heißt, auch Bildungsaufgaben zu übernehmen, die gesetzlich vorgegeben sind», sagte Vereinsvorsitzender Christian Booß. «Wir müssen jetzt das Beste aus der Lage machen.» Die Behörde habe aber beim Elitenwechsel und bei demokratischen Umgestaltungen im Osten geholfen.

Im Gespräch mit der «Zeit» meinte der bisherige Bundesbeauftragte Jahn, weil die Behörde immerfort Stasi-Tätigkeiten von DDR-Bürgern enthüllte, sei bisweilen der Eindruck entstanden, die DDR sei eine Stasi-Diktatur gewesen. Dabei sei die Stasi ein Machtmittel der SED gewesen. «Und so konnte die Verantwortung für das, was in der DDR geschehen ist, immer schön weggeschoben werden», sagte Jahn.

Zur Stasi-Hinterlassenschaft gehören allein mehr als 111 Kilometer Schriftgut. Zudem lagern bis heute in mehr als 15 000 Säcken zerrissene und noch nicht erschlossene Papiere. Die in großem Stil geplante, virtuelle Rekonstruktion kam bislang nicht zustande. 2019 rekonstruierten laut Jahn Mitarbeiter per Hand den Inhalt von sieben Säcken. Wie das Rekonstruktions-Projekt weitergeht, ist unklar.

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Thu, 17 Jun 2021 19:11:00 GMT

Corona-Alarm: Lissabon wird abgeriegelt: Delta-Variante breitet sich rasant aus

Neuer Corona-Alarm in Lissabon: Die portugiesische Regierung riegelt die Hauptstadt über das gesamte kommende Wochenende ab. Die Delta-Variante breitet sich dort in großem Tempo aus.

Lissabon wird wegen einer besorgniserregenden Zunahme der Corona-Infektionsfälle für rund zweieinhalb Tage abgeriegelt. Von Freitagnachmittag (16 Uhr MESZ) bis Montagmorgen (6 Uhr MESZ) dürfen die 2,8 Millionen Bewohner der portugiesischen Hauptstadt den Großraum Lissabon nur aus triftigem Grund  verlassen, wie die Regierung am Donnerstag mitteilte. Auswärtige werden nur in Ausnahmefällen einreisen dürfen.

Mit 928 neuen Infektionen binnen 24 Stunden verzeichnete Lissabon am Donnerstag den höchsten Wert seit dem 19. Februar. Das waren rund 75 Prozent aller in Portugal registrierten Fälle (1233). In der "Area Metropolitana" Lissabons wohnen aber lediglich rund 27 Prozent aller 10,3 Millionen Bürger Portugals.

Delta-Variante Corona USA 1420

Lissabon: "Maßnahmen unerlässlich"

In Lissabon breite sich derzeit die zunächst in Indien entdeckte Delta-Variante des Coronavirus relativ stark aus, sagte Präsidentschaftsministerin Mariana Vieira da Silva. "Es ist nicht leicht, solche Maßnahmen zu ergreifen, aber uns erschienen sie unerlässlich, damit die Lage, die in Lissabon derzeit herrscht, nicht auf das ganze Land übergreift", betonte sie.

Der einstige Hotspot Portugal hatte im Winter erfolgreich gegen Corona gekämpft und im Frühjahr zeitweilig mit die niedrigsten Werte Europas aufgewiesen. Der Ausnahmezustand zur Eindämmung der Pandemie war deshalb am 1. Mai nach fünfeinhalb Monaten zu Ende gegangen. Die landesweite 14-Tage-Inzidenz stieg jedoch nach Angaben der EU-Behörde ECDC innerhalb weniger Wochen von 55 auf 87.

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Thu, 17 Jun 2021 19:06:30 GMT

Beziehungs-Aus: Loris Karius und Sophia Thomalla getrennt

Sie waren ein glamouröses Paar: Loris Karius und Sophia Thomalla. Gehalten hat die Liebe nicht: «Wir sind getrennte Leute», sagte die Schauspielerin.

Er war auf Bildern mit einer anderen Frau zu sehen: Die Schauspielerin Sophia Thomalla (31) und der Torwart Loris Karius (27) sind getrennt.

«Gestern wurden Sophia und mir Fotos aus meinem Urlaub zugespielt, die mich mit einer anderen Frau zeigen», schrieb Karius bei Twitter. «Es ist leider wahr, dass wir uns schon länger auseinandergelebt haben. Dass es nun so auseinandergeht, das tut mir leid und dafür möchte ich mich entschuldigen.»

Thomalla erklärte dazu auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur: «Auch ich habe die Bilder gesehen, natürlich. Dazu gibt es nur eines zu sagen: Wir sind getrennte Leute.» Das Paar war kürzlich noch gemeinsam in Griechenland. Laut «Bild»-Zeitung sagte Thomalla, Karius könne ab jetzt machen, was er möchte.

Die Moderatorin war zeitweise wegen ihrer Beziehung in die Türkei gezogen, als Karius vom FC Liverpool an Besiktas Istanbul ausgeliehen war. Zuletzt war Karius an Union Berlin ausgeliehen.

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Thu, 17 Jun 2021 19:05:00 GMT

"Tierärztin Dr. Mertens": Weitere Staffel soll 2023 erscheinen

Im März strahlte das Erste die letzte Folge von "Tierärztin Dr. Mertens" aus. Nun soll es doch eine achte Staffel geben.

Mehr als fünf Millionen Zuschauerinnen und Zuschauer schalteten im März 2021 ein, als die letzte Folge der Serie "Tierärztin Dr. Mertens" im Ersten ausgestrahlt wurde. Die siebte Staffel soll nun allerdings nicht die letzte bleiben, wie der Sender auf Nachfrage der Nachrichtenagentur spot on news bestätigt.

Aufgrund des Erfolges der Serie sollen doch neue Folgen gedreht werden. "Die Gemeinschaftsredaktion der ARD Hauptabend-Serien hat eine weitere Staffel 'Tierärztin Dr. Mertens' beauftragt, weil die siebente Staffel so erfolgreich lief", erklärt eine Sprecherin. Und weiter: "Wir produzieren nächstes Jahr und senden 2023." Weitere Details wolle man derzeit allerdings noch nicht verraten.

Darf Elisabeth Lanz wieder mit Elefanten arbeiten?

Auch über die Besetzung gibt es noch keine offiziellen Informationen. Hauptdarstellerin Elisabeth Lanz (49, Dr. Susanne Mertens) dürfte allerdings vermutlich wieder mit dabei sein. Im Interview mit spot on news hatte sie im Februar darüber gesprochen, was sie künftig im Zusammenhang mit der Serie womöglich vermissen werde.

"Vermissen werde ich vielleicht das intensive Zusammensein mit den Tieren und Tiertrainern", erklärte sie damals unter anderem. Die Stadt Leipzig, in der gedreht wurde, wollte sie wegen ihren dortigen Freunden aber weiter regelmäßig besuchen. Besonders gern arbeitete sie mit den Elefanten: "Ich kann mir noch gar nicht vorstellen, dass das jetzt nicht mehr so möglich sein wird. Vielleicht darf ich ja trotzdem mal wieder vorbeischauen..." Spätestens 2022, wenn die neuen Dreharbeiten beginnen, dürfte das aber vermutlich der Fall sein.

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Thu, 17 Jun 2021 18:45:00 GMT

"STERN nachgefragt": Ahnenforschung: Wie finde ich meine Wurzeln? Welches Geheimnis hat meine Familie?

In der eigenen Familiengeschichte finden sich oft Erklärungen dafür, warum wir wurden, wer wir sind. Im neuen "STERN nachgefragt"-Podcast verrät Historikerin Kathtrin Kweseleit, was jeder tun kann, um mehr über seine Ahnen herauszukriegen. 

Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio NowSpotify, iTunes und weiteren Podcast-Anbietern.

In den meisten Familien wird wenig über Vergangenes gesprochen. Dabei sind es gerade die unausgesprochenen Wahrheiten, die viel darüber verraten, warum wir wurden, wer wir sind. Die Historikerin Kathrin Kweseleit beschäftigt sich als Genealogin mit der Erforschung von Familienstammbäumen. Im Extremfall bis zurück ins Mittelalter.

Im Podcast erzählt sie, wie Familiengeschichten eng mit Kriegen und anderen historischen Brüchen verwoben sind. Und sie verrät, was jeder tun kann, um mehr über seine Vorfahren herauszukriegen. PAID Ahnensuche_17.12

Suche nach noch lebenden Verwandten

Außerdem berichtet sie von ihrer Arbeit als Erbensucherin. Im Auftrag von Nachlassverwaltern hat sie schon mehrfach nach noch lebenden Verwandten gesucht, wenn es darum ging, ein Vermögen zu vererben.

Kathrin Kweseleit ist bei Linkedin und Xing.

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Thu, 17 Jun 2021 18:40:00 GMT

Das sagen die beiden zur Trennung: "Er kann ab jetzt machen, was er möchte" – Beziehung von Sophia Thomalla und Loris Karius überraschend am Ende

Nach mehr als drei Jahren ist die Beziehung von Sophia Thomalla und Loris Karius zu Ende. Zuvor waren angeblich Fotos aufgetaucht, die Karius mit einer anderen Frau zeigen sollen. Das sagen die beiden zu der Trennung.

Das war's. Die Liebesbeziehung von Schauspielerin Sophia Thomalla und Fußballer Loris Karius ist aus. Das bestätigten beide unabhängig voneinander.

Die 31-Jährige wählte dazu den Weg über die "Bild"-Zeitung: "Dazu gibt es nur eines zu sagen: Wir sind getrennte Leute! Er kann ab jetzt machen, was er möchte", sagte Thomalla dem Blatt, nachdem angeblich Fotos ihres Ex-Partners an der Seite einer anderen Frau aufgetaucht waren. Der Nachrichtenagentur DPA ergänzte sie: "Auch ich habe die Bilder gesehen, natürlich."

Sophia Thomalla und Loris Karius waren mehr als drei Jahre ein Paar

Karius legte wenig später auf seinen Accounts bei Twitter und Instagram nach: "Gestern wurden Sophia und mir Fotos aus meinem Urlaub zugespielt, die mich mit einer anderen Frau zeigen. Es ist leider wahr, dass wir uns schon länger auseinandergelebt haben. Dass es nun so auseinandergeht, das tut mir leid und dafür möchte ich mich entschuldigen", schrieb der 27-jährige Torwart vom FC Liverpool. Wer die möglicherweise neue Frau an seiner Seite ist, verriet Karius nicht.

Das Aus für die Beziehung kommt nach Auffassung von Beobachtern überraschend. Zuletzt gab es im Boulevard immer wieder Gerüchte über eine bevorstehende Verlobung. Die haben sich nun erledigt.

Stars im Urlaub 16.27

Die Schauspielerin und der Fußball-Torwart waren mindestens seit Januar 2018 liiert – seinerzeit sprach Thomalla in der "NDR-Talkshow" erstmals öffentlich über die Beziehung. Das Paar hatte noch Ende Mai gemeinsam Urlaub in Griechenland gemacht. Auf der Insel Paros steht Thomalla laut "Bild"-Zeitung zurzeit als Moderatorin für eine Datingsendung vor der Kamera – und ganz in der Nähe, vor Mykonos, sollen auch die Bilder von Karius mit der anderen Frau entstanden sein.

Quellen: "Bild"-Zeitung(kostenpflichtiger Inhalt), Loris Karius bei Twitter, Loris Karius bei Instagram, Nachrichtenagentur DPA



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Thu, 17 Jun 2021 18:37:00 GMT

Sommerwetter in Deutschland: Bis zu 38 Grad Celsius: Hitzewelle endet erst in Tagen – und wohl mit Gewittern

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bleibt es erstmal bei den hohen Temperaturen in Deutschland. Es drohen Hitzegewitter, denn die Luft wird immer feuchter.

Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes bleibt es erstmal bei den hohen Temperaturen in Deutschland. Es drohen Hitzegewitter, denn die Luft wird immer feuchter.

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Thu, 17 Jun 2021 18:35:02 GMT

Video: Lufthansa: Check-In mit digitalem Impfpass

Wer mit dem Flugzeug verreisen will, muss einen negativen Coronatest oder ein Impfzertifikat vorzeigen. Die Lufthansa ist dabei, ihre Prozesse zu optimieren, um den Check-In so schnell und bequem wie möglich abwickeln zu können.

Wer mit dem Flugzeug verreisen will, muss einen negativen Coronatest oder ein Impfzertifikat vorzeigen. Die Lufthansa ist dabei, ihre Prozesse zu optimieren, um den Check-In so schnell und bequem wie möglich abwickeln zu können.

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Thu, 17 Jun 2021 18:30:00 GMT

Berlin: Polizei rückt in besetztes Haus vor: Darum eskaliert die Lage in der Rigaer Straße

Seit Tagen kommt es zu schweren Ausschreitungen rund um ein besetztes Haus in Berlin-Friedrichshain. Warum die Polizei nun in die Rigaer Straße 94 eingedrungen ist – und worum es den Hausbesetzern geht.

Seit Tagen kommt es zu schweren Ausschreitungen rund um ein besetztes Haus in Berlin-Friedrichshain. Warum die Polizei nun in die Rigaer Straße 94 eingedrungen ist – und worum es den Hausbesetzern geht.

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Thu, 17 Jun 2021 18:22:16 GMT

Besuch eines Krankenhauses: Prinz Charles entsetzt über Angriffe auf Rettungskräfte

Tritte, Schläge, Kopfstöße - die Angriffe auf Rettungskräfte nehmen immer mehr zu. Prinz Charles macht das alles fassungslos.

Der britische Thronfolger Prinz Charles (72) hat sich schockiert gezeigt über eine wachsende Zahl an Übergriffen auf Rettungskräfte in Großbritannien.

Bei einem Besuch im Chelsea and Westminster Hospital in London am Donnerstag traf er unter anderem mit Sanitätern zusammen, die Opfer von Attacken im Einsatz geworden waren. «Man kann das nicht glauben, oder?», so Charles nach dem Gespräch und fügte hinzu: «Das ist für mich unvorstellbar, inakzeptabel. Warum solltest du jemanden angreifen, der versucht, sich um dich zu kümmern?»

Nach Angaben des London Ambulance Service gab es allein zwischen April 2020 und Januar dieses Jahres knapp 530 gewalttätige Angriffe auf Mitarbeiter und Freiwillige in der britischen Hauptstadt. «Bei diesen Attacken handelt es sich um Treten, Schlagen, Kopfstöße, Beißen und Anspucken», sagte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge ein Sprecher. In mehr als 800 weiteren Fällen seien Drohungen oder Beleidigungen gegen die Rettungskräfte ausgesprochen worden.

Insgesamt lag die Zahl der Übergriffe in England laut Gesundheitsdienst NHS in den Jahren 2020 und 2021 mit rund 3570 um mehr als 30 Prozent über dem Niveau des Vergleichszeitraums vor fünf Jahren.

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Thu, 17 Jun 2021 18:22:00 GMT

ARD-Comedy: "Alles wird sich gendern": Carolin Kebekus als Lady Gender Gaga

Carolin Kebekus hat in ihrer Show erneut ein Lied gesungen. Diesmal beschäftigt sich die Comedienne mit gendergerechter Sprache - und schlüpft dazu in die Rolle der Sängerin Lady Gender Gaga.

Carolin Kebekus und die Musik - das könnte man als die bislang glücklichste Beziehung des Fernsehjahres bezeichnen. Nachdem die Comedienne in ihrer Show bereits zusammen mit Karl Lauterbach die hitverdächtige Hymne "Der Sommer wird gut" zum Besten gab und vergangene Woche von Mai Thi Nguyen-Kim am Flügel begleitet den Zuschauern den Ohrwurm "Das alles bringt uns um" verpasste, legt sie nun nach. In ihrem neuen Song geht es mal nicht um dem Dauerbrenner Corona, sondern ums Gendern.PAID Interview Pollatschek 16.43

Ein Thema, das der 41-Jährigen schon länger am Herzen liegt. Es ist vor allem die Vehemenz, mit der diese Debatte geführt wird, die ihr negativ aufstößt. "Als würde die Frage darum, ob wir gendern oder nicht, alle Probleme, die wir mit der Gleichberechtigung haben, lösen", so Kebekus. 
Sie selbst hat dazu eine klare Haltung: "Wir müssen da auch gar nicht immer wieder diskutieren, es wird sowieso passieren. Alle Geschlechter sollten in der Sprache repräsentiert sein, Sprache hat sich schon immer gewandelt und auch wenn man nicht gendert, gendert man - man benutzt halt nur die männliche Form."

Carolin Kebekus rechnet ab mit Nuhr, Merz & Co.

Dennoch ruft sie alle Lager zur Abrüstung auf: "Leute, chillt einfach mal!" Frei nach dem Motto “Ein Lied kann eine Brücke sein" stimmt sie deshalb ein Lied an. Dazu schlüpft sie in die Rolle der fiktiven Künstlerin Lady Gender Gaga und singt den Song "Alles wird sich gendern".

Darin bekommen Friedrich Merz, Dieter Nuhr und all die anonymen Gegner der gendergerechten Sprache ihr Fett weg, die im Netz unter Namen wie KlötenJosef18 Stimmung machen: "Hört auf Deutschlands große - Dichter, Denker, Texter / Di-Di-Dieter Hallervorden, Precht und HP Baxxter".

Lady Gender Gaga ist übrigens nicht der einzige Popstar, der in der "Carolin Kebekus Show" zu sehen ist. Auch die No Angels werden auftreten und sich in "Herstory of Girlbands" gemeinsam mit der Gastgeberin auf eine Zeitreise begeben, indem sie berühmte Songs von Girlbands seit den 50er Jahren bis heute singen.

Die "Carolin Kebekus Show" wird am Donnerstag, 17. Juni 2021, um 22.50 Uhr im Ersten ausgestrahlt. Ab 20.15 Uhr ist der Song in der ARD-Mediathek abrufbar.

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