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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Mon, 25 Oct 2021 05:08:55 GMT

Kretschmann: Kirchensteuer bleibt erhalten

Die katholische und die evangelische Kirche haben im vergangenen Jahr etwa zwölf Milliarden Euro Kirchensteuer erhalten. Der Staat hilft ihnen dabei. Nach Überzeugung eines führenden Grünen-Politikers wird das auch so bleiben.

Eine Abschaffung der Kirchensteuer ist nach Angaben des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann kein Thema für die geplante Ampelkoalition. «Natürlich gibt es Laizisten, die sich über die Kirchensteuer aufregen, die sie selbst gar nicht bezahlen müssen», sagte der Grünen-Politiker der «Herder Korrespondenz» (Novemberausgabe). «Wir haben aber wirklich andere Probleme, als uns an solchen Fragen abzuarbeiten. Das werden wir nicht machen. Außerdem sind dafür die Länder zuständig.» Die Kirchensteuer sei eine Dienstleistung des Staates - «und die wird auch bleiben».

SPD, Grüne und FDP wollen Mitte Dezember eine gemeinsame Bundesregierung bilden. Kretschmann ist Mitglied der Hauptverhandlungsgruppe mit den Grünen-Chefs Annalena Baerbock und Robert Habeck.

Die Kirchensteuer wird über das Finanzamt von berufstätigen Kirchenmitgliedern eingezogen und an die Kirchen weitergeleitet. Sie beträgt in der Regel neun Prozent der Lohn- und Einkommenssteuer, in einigen Bundesländern acht Prozent.

Als Katholik hoffe er, dass es in der Kirche zu Reformen komme, sagte Kretschmann der Monatszeitschrift des Herder-Verlags in Freiburg . Er könne sich zwar nicht vorstellen, in die evangelische Kirche überzutreten, freue sich aber, «dass wir als Katholiken sehr viel evangelischer geworden sind. Das sollten wir auch durchaus ein Stück weitertreiben, etwa damit Frauen auch Weiheämter innehaben können.»

Kretschmann äußerte Zweifel, ob der Synodale Weg in der katholischen Kirche zu Veränderungen führen wird. Bei dem Reformprozess geht es bis voraussichtlich 2023 um die Position der Frauen in der Kirche, den Umgang mit Macht, die katholische Sexualmoral und die priesterliche Ehelosigkeit. «Ich habe in diesen Fragen so viel gekämpft und bin müde geworden. Das müssen Jüngere machen», sagte Kretschmann. Daher habe er auch nicht mehr für das Zentralkomitee der deutschen Katholiken kandidiert.

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Mon, 25 Oct 2021 05:06:40 GMT

Holetschek: Auffrischungsimpfungen in der Pflege wichtig

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wirbt für mehr Auffrischungsimpfungen gegen Corona in der Pflege. «Es ist wichtig, dass insbesondere ältere Menschen vor sogenannten Impfdurchbrüchen geschützt werden - also vor Infektionen, die auch nach vollständigen Impfungen auftreten können», sagte Holetschek seinem Ministerium zufolge. Durch Auffrischungsimpfungen werde der Impfschutz entscheidend verstärkt - das gelte auch für Beschäftigte in der Pflege.

Der bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) wirbt für mehr Auffrischungsimpfungen gegen Corona in der Pflege. «Es ist wichtig, dass insbesondere ältere Menschen vor sogenannten Impfdurchbrüchen geschützt werden - also vor Infektionen, die auch nach vollständigen Impfungen auftreten können», sagte Holetschek seinem Ministerium zufolge. Durch Auffrischungsimpfungen werde der Impfschutz entscheidend verstärkt - das gelte auch für Beschäftigte in der Pflege.

Insgesamt gab es im Freistaat nach Angaben des Ministers bisher mehr als 207.300 Auffrischungsimpfungen (Stand 22. Oktober). In Bayern sind die Zusatzimpfungen seit Mitte August möglich. «Insbesondere bei Menschen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben, ist eine Drittimpfung nach sechs Monaten ratsam», sagte Holetschek .

Die Auffrischung wird vom Ministerium und Ärztevertretern vor allem Menschen über 80 Jahren und Hochrisikopatienten empfohlen. Zudem seien die Zusatzimpfungen auch für Berufsgruppen möglich, die regelmäßig Kontakt mit infektiösen Menschen haben. Dazu gehören Beschäftigte in der Pflege , medizinisches Personal, Mitarbeiter im Rettungsdienst, mobile Impfteams, pädagogisches Personal sowie Beschäftigte in personennahen Dienstleistungen.

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Mon, 25 Oct 2021 04:53:00 GMT

"Anne Will": "Was war denn mit Ihnen los?": Anne Will fragt nach der Finanzierbarkeit der Ampel – will aber keine Antwort

Wer finanziert eigentlich den "Aufbruch" der möglichen Ampel-Koalition? Gute Frage. Keine Antwort. Anne Will hatte das Thema zwar auf die Agenda gesetzt, verlief sich aber lieber in die Klimapolitik.

Hallo, Herr Lindner? Wo sind Sie? Warum sind Sie denn nicht mit dabei? Ihre Koalitions-Kumpels Olaf Scholz und Robert Habeck sitzen längst bei " Anne Will " im Studio, und was machen Sie derweil, Porschefahren unlimited?

Apropos. Was ist denn nun mit Tempolimit 130? Herr Habeck, das ist doch Ihre Angelegenheit, Sie könnten doch Lindners Porsche ausbremsen, warum machen Sie das nicht? Machen jetzt alle, was die FDP sagt?

Frau Will, das geht jetzt schon seit Tagen so, diese Fragerei, ich will jetzt mal "protokollarisch zu Protokoll geben", wer gewinnt, wer verliert, wissen Sie, das nervt mich, "und warum das Rasen auf der Autobahn, wohl ähnlich dem Waffenbesitz in den USA, so hochgehalten wird, leuchtet mir auch nicht ein."

Aber, Herr Habeck , das war doch ein Wahlversprechen, das war doch nicht dahergesagt, welchen Preis zahlen Sie bei den Koalitionsverhandlungen?

Frau Will, "wenn Sie fragen, ist das Tempolimit ein zu hoher Preis gegenüber allem anderen, dann sage ich, nein ist es nicht." 

Die Talkgäste (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Robert Habeck, Parteivorsitzender Bündnis 90/Die Grünen
  • Rainer Hank, Wirtschaftsjournalist
  • Claudia Kemfert Abteilungsleiterin Energie, Verkehr, Umwelt am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung
  • Ursula Münch, Politikwissenschaftlerin
  • Olaf Scholz, Vizekanzler und SPD-Kanzlerkandidat

Auf die mögliche Koalition von SPD , Grünen und FDP warten große Herausforderungen: Für den angekündigten "Aufbruch" müssen viele Milliarden Euro investiert werden. Doch woher soll das Geld kommen? Wie hoch werden die Belastungen für die Bürgerinnen und Bürger? Daher fragte Anne Will am Sonntagabend: "Die Ampel im Aufbruch – ist Rot-Grün-Gelb finanzierbar?"

"Keine niedliche Veranstaltung"

Allein: Sie schien, und das nicht zum ersten Mal, das Thema ihrer eigenen Sendung vergessen zu haben. Warum nur? Was soll das? Die Menschen in Deutschland hätten gerne mal ein paar Antworten dazu. Aber Will, die auch sonst die Fragen eher abspulte und sich durch die Debatte eher treiben ließ, wollte nicht ein einziges Mal wissen: Wie wollen Sie das alles eigentlich bezahlen? Stattdessen stürzten sich Moderatorin und Gäste mal wieder auf das Thema Klima. STERN PAID Ökonomen zum Ampel-Sondierungspapier

Will zu Habeck: "Halten Sie Scholz für einen Klimakanzler?" Sie verwies den Grünen-Chef darauf, dass er sich dereinst abfällig über die Wahlplakate – "Hohnplakate" – geäußert habe, auf denen sich Scholz als Klimakanzler inszeniert hatte. Habeck hat nun andere Töne drauf. "Wir werden gemeinsam eine gute Klimaregierung sein", sagte er. Und: "Wenn Olaf Scholz zum Kanzler gewählt wird, wird er Klimakanzler sein, weil wir in der Regierung sind."

Scholz gelassen: "Ich glaube, wir können den Klimawandel schon aufhalten, mit dem was wir uns vorgenommen haben." Er machte deutlich, dass Deutschland eine Vorbildfunktion habe. Es handle sich um den größten Umbau seit der industriellen Revolution. Aussteigen aus der Kohleverstromung und aus der Nutzung der Atomenergie sei "keine niedliche Veranstaltung". Immerhin sei die CDU ja weg, die sich in Sachen erneuerbarer Energien immer quergestellt habe. FS - Die Frauen und Männer, die die neue Regierung verhandeln 14.11

"Das können Sie aber nicht nur der Union in die Schuhe schieben, Sie waren auch in der Großen Koalition", stellte sich Ursula Münch dagegen. Und fragte, ob bei dem Kohleausstieg denn auch alle Ministerpräsidenten mitmachen würden. Scholz machte den Eindruck, als sei das gar keine Frage.

Claudia Kemfert zeigte sich von den Sondierungspapieren enttäuscht: "Es wäre mehr drinnen gewesen." So wie es aussehe, werde man die Klimaziele von 2030 nicht erreichen können: Man muss nachsteuern." Sie wies darauf hin, dass man in jedem Bundesland zwei Prozent der Fläche mit Windkraftanlagen ausbauen müsse: "Das bedeutet mindestens eine Verdreifachung des jetzigen Ausbautempos." Mit Blick auf das widerständige Bayern bekräftigte sie, kein Bundesland dürfe ausgenommen werden. Münch brachte die Frage nach der grundsätzlichen Akzeptanz ein: "Das wird Bürgerproteste geben."

Scholz gab sich unbeirrt. So auch bei der Argumentation Rainer Hanks, dass "Deutschland so tut, als könnte es den Klimawandel stoppen, dabei wissen auch Sie, Herr Scholz, dass das ein internationales Koordinierungsproblem ist". Es brauche daher einen internationalen "Klima-Club" mit wechselseitigen verpflichtenden Verträgen. Scholz stimmte zu: "Wir werden den Klimawandel nur global aufhalten können." Deutschland spiele aber auch deshalb eine wichtige Rolle, denn "es gibt hier die nötige Wirtschaftskraft und wissenschaftliche Leistungsfähigkeit, um Technologien zu entwickeln, die weltweit genutzt werden können."

Anne Will hakt nicht hach

Und wer wird nun Finanzminister? Habeck: "Darüber wird nicht gesprochen, wir reden über Inhalte." Und setzte hinzu: "Ich würde nie die Unwahrheit erzählen." Hank ließ das nicht gelten: "Wir glauben nicht, dass Sie sich darüber keine Gedanken machen." Habeck aber bestand darauf, dass die Ressortverteilung kein Thema sei und verstieg sich schließlich ins Poetische: "Das ist der Zauber, dass es niemand weiß." Also: Niemand wisse, wer das Verteidigungsministerium besetze und wer das Agrarressort." Will: "Wir reden aber vom Finanzministerium." STERN PAID Berlinhochdrei Lindner vs. Habeck 15.35

Habeck ließ sich lieber darüber aus, dass im steuer- und finanzpolitischen Bereich "die Vorstellungen hart aneinandertreffen". Es gebe, und das müsse man ehrlicherweise sagen, keine großen Bewegungen, also würde es mit der FDP keine Reformen bei der Vermögens- und Erbschaftssteuer geben, während die FDP sich bei der Senkung der Unternehmenssteuern nicht habe durchsetzen können. 

Scholz hingegen trumpfte damit auf, dass er bislang viel von dem, was er im Wahlkampf versprochen habe, durchgesetzt hätte, als da wären: stabiles Rentenniveau, Kindergrundsicherung, Aufstockung der Wohnungsbauförderung – und den Mindestlohn von 12 Euro. Er sprach auch vom sogenannten "Bürgergeld", das Hartz IV ablösen solle. Die Sanktionen bleiben? "Wir fordern ein Mitwirkungsrecht", so Scholz. Nach weiteren Details fragte Will nicht.

Hallo, Frau Will, was war denn überhaupt mit Ihnen los? Gibt's denn nächste Woche das versprochene Thema? Ach, da ist ja Caren Miosga, was ist denn heute bei den Tagesthemen dran? Anne, wir haben heute zwei Bosse zu Gast: Barack Obama trifft Bruce Springsteen. Anne fand das "super". Na, dann.

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Mon, 25 Oct 2021 04:42:42 GMT

Kühl und trocken in Mecklenburg-Vorpommern

Kühl und trocken wird das Wetter am Montag im Nordosten. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist es am Morgen zunächst sonnig und teils frostig. Trotz im Tagesverlauf aufziehender Wolken bleibt es der Vorhersage zufolge trocken, mit Temperaturhöchstwerten von 10 bis 12 Grad. Zum Dienstag wird das Wetter in Mecklenburg-Vorpommern durch einen Tiefausläufer etwas unbeständiger.

Kühl und trocken wird das Wetter am Montag im Nordosten. Wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte, ist es am Morgen zunächst sonnig und teils frostig. Trotz im Tagesverlauf aufziehender Wolken bleibt es der Vorhersage zufolge trocken, mit Temperaturhöchstwerten von 10 bis 12 Grad. Zum Dienstag wird das Wetter in Mecklenburg-Vorpommern durch einen Tiefausläufer etwas unbeständiger.

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Mon, 25 Oct 2021 04:40:41 GMT

Lüneburg: Gelbe Leitern für Innenstadtbelebung ausgezeichnet

In vielen Citys in Niedersachsen ist das Leben während des Lockdowns fast zum Erliegen gekommen. In Lüneburg setzten Geschäfte mit gelben Leitern ein Zeichen. Nun plant der Initiator eine Ausstellung. Und wird für seine Idee ausgezeichnet.

Leerstehende Geschäfte sind während der Pandemie in vielen Innenstädten Niedersachsens zum Problem geworden, eine kreative Aktion in Lüneburg für den Einkauf lokaler Produkte bekommt nun eine Ausstellung und einen Preis. Rund 200 gelbe Leitern wurden in der Hansestadt vor inhabergeführten Geschäften aufgestellt. Eigentlich sollte das bunte Spektakel nur bis August dauern, wegen des Erfolgs und stetiger Nachfrage dürfen die Leitern bis Ende des Jahres stehenbleiben.

«Das ist ganz verrückt, es nimmt kein Ende», erzählt Initiator Ralf Elfers, der sich über den mit 3000 Euro dotierten Preis für sein Projekt im Handelswettbewerb 2021 «Gemeinsam aktiv - Handel(n) vor Ort» freut. Der Geschäftsmann wollte ihn am Montagabend in der IHK Hannover selbst in Empfang nehmen.

Zudem plant Elfers eine Ausstellung mit Fotos von den besten Ideen - die Eröffnung soll am 3. Dezember im Obergeschoss des Glockencafés in Lüneburg sein. «Wir machen das alles ehrenamtlich. Die Genehmigung haben wir, nun müssen wir noch Gelder einsammeln», sagt der Umtriebige, der ein Familienunternehmen mit 20 Modeläden in kleinen Städten in Niedersachsen und Schleswig-Holstein führt.

Insgesamt brachten die gelben Leitern bisher rund 5000 Euro an die Corona-Künstler-Hilfe zusammen. Das Holz und die Malerarbeiten werden von Fachleuten gesponsort, die Geschäftsleute können je nach finanzieller Lage eine Spende entrichten. Gelbe Stühle gibt es zudem für die Gastronomie und auch vereinzelt gelbe Vorhänge für die Kultur, so wie am Theater.

Im nächsten Jahr will der 62-Jährige anderen Städten mit seinem Know-how bei ähnlichen Aktionen helfen. Ein Produzent der besonderen Leitern aus Lüneburg könnte an andere Citys liefern.

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Mon, 25 Oct 2021 04:18:37 GMT

Drei Unbekannte erpressen Taxifahrer mit Messer

Im Leipziger Osten haben drei Unbekannte einen Taxifahrer mit einem Messer und einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht und Bargeld im oberen dreistelligen Bereich gestohlen. Der Taxifahrer blieb dabei unverletzt, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag mitteilte. Die Tat ereignete sich am Sonntagabend im Stadtteil Volkmarsdorf.

Im Leipziger Osten haben drei Unbekannte einen Taxifahrer mit einem Messer und einem pistolenähnlichen Gegenstand bedroht und Bargeld im oberen dreistelligen Bereich gestohlen. Der Taxifahrer blieb dabei unverletzt, wie eine Sprecherin der Polizei am Montag mitteilte. Die Tat ereignete sich am Sonntagabend im Stadtteil Volkmarsdorf.

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Mon, 25 Oct 2021 04:17:30 GMT

Sechs Verletzte bei Unfall im Landkreis Leipzig

Im Landkreis Leipzig sind zwei Autos zusammengestoßen und dabei insgesamt sechs Personen leicht verletzt worden. Der 75 Jahre alte Fahrer des ersten Autos wollte am Sonntagabend auf einer Bundesstraße bei Pegau nach links in eine Straße einbiegen und übersah dabei den Wagen einer auf der Gegenfahrbahn fahrenden 58-Jährigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Fahrzeuge stießen daraufhin zusammen.

Im Landkreis Leipzig sind zwei Autos zusammengestoßen und dabei insgesamt sechs Personen leicht verletzt worden. Der 75 Jahre alte Fahrer des ersten Autos wollte am Sonntagabend auf einer Bundesstraße bei Pegau nach links in eine Straße einbiegen und übersah dabei den Wagen einer auf der Gegenfahrbahn fahrenden 58-Jährigen, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Fahrzeuge stießen daraufhin zusammen.

Bei dem Unfall wurden der 75-Jährige und seine 85 Jahre alte Beifahrerin sowie die 58-Jährige, ihr 44-jähriger Beifahrer und zwei weitere Insassen (beide 19 Jahre alt, ein Mann und eine Frau) leicht verletzt. Alle Verletzten wurden zur Behandlung in nahe liegende Krankenhäuser gebracht. Angaben der Polizei zufolge entstand an beiden Fahrzeugen Totalschaden.

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Mon, 25 Oct 2021 04:15:06 GMT

Schulstart: Ende der Maskenpflicht im Unterricht in Sicht

Mit dem Schulstart nach den Herbstferien am heutigen Montag rückt in Nordrhein-Westfalen ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht näher. Das Düsseldorfer Schulministerium hatte Anfang Oktober in Aussicht gestellt, dass auf Sitzplätzen im Klassenraum zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche - also ab dem 2. November - kein Mund-Nasen-Schutz mehr vorgeschrieben wird. Diesen müssten Schülerinnen und Schüler dann nur noch im übrigen Gebäude anlegen. Für den Außenbereich war die Maskenpflicht schon vor einiger Zeit abgeschafft worden.

Mit dem Schulstart nach den Herbstferien am heutigen Montag rückt in Nordrhein-Westfalen ein Ende der Maskenpflicht im Unterricht näher. Das Düsseldorfer Schulministerium hatte Anfang Oktober in Aussicht gestellt, dass auf Sitzplätzen im Klassenraum zu Beginn der zweiten Unterrichtswoche - also ab dem 2. November - kein Mund-Nasen-Schutz mehr vorgeschrieben wird. Diesen müssten Schülerinnen und Schüler dann nur noch im übrigen Gebäude anlegen. Für den Außenbereich war die Maskenpflicht schon vor einiger Zeit abgeschafft worden.

Mit Beginn des Unterrichts an diesem Montag standen als erstes Corona-Tests an. Wer geimpft ist oder einen maximal 48 Stunden alten sogenannten Bürgertest vorlegen kann, ist ausgenommen. Das gilt für Schülerschaft, Lehrkräfte und weiteres schulisches Personal. Ab dem zweiten Schultag sollen dann die üblichen Tests bis Weihnachten fortgesetzt werden. Also drei Corona-Selbsttests pro Woche an weiterführenden Schulen und zwei PCR-Pooltests pro Woche an Grund- und Förderschulen.

Die Landeselternschaft der Gymnasien hatte die geplante Abschaffung der Maskenpflicht am Sitzplatz begrüßt, andere nannten die Entscheidung aber riskant und mahnten einen vorsichtigen Start nach den Ferien an. Das Schulministerium hatte bei der Ankündigung zum Auslaufen der Maskenpflicht darauf hingewiesen, dass das weitere Infektionsgeschehen in der Pandemie berücksichtigt werde.

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Mon, 25 Oct 2021 04:13:39 GMT

Vogtherr: Niedersachsen erfolgreiche Integrationsgeschichte

Ein Dreivierteljahrhundert alt ist Niedersachsen und feiert. Doch zum Jubiläum wird auch daran erinnert, dass der Weg dieses neuen Bundeslandes nicht leicht war.

75 Jahre Niedersachsen sind nach Ansicht des Osnabrücker Historikers Thomas Vogtherr eine schwierige, aber erfolgreiche Integrationsgeschichte gewesen. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte die britische Besatzungsmacht mit Wirkung zum 1. November 1946 aus den Ländern Hannover, Braunschweig, Oldenburg und Schaumburg-Lippe das neue Bundesland Niedersachsen gebildet.

Das Zusammenwachsen dieser Landesteile sei nicht leicht gewesen, sagte Vogtherr, der bis 2016 Vorsitzender der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen war. Bis 1975 habe es in Oldenburg und Schaumburg-Lippe Bestrebungen gegeben, wieder selbstständig zu werden. Die künstliche, von den Alliierten verfügte Zusammensetzung teile Niedersachsen aber mit anderen Bundesländern.

Zur Integration rechnete Vogtherr auch die Aufnahme von Millionen Flüchtlingen und Vertriebenen nach dem Krieg. Das neue Niedersachsen sei außerdem regional sehr unterschiedlich entwickelt gewesen, das Emsland und das Zonenrandgebiet zur DDR seien sehr arm gewesen.

«Diese Strukturen und Mentalitätsunterschiede leidlich überwunden zu haben, ist schon eine ganz erhebliche Integrationsleistung der Landespolitik», unterstrich der Historiker. Neben vielen anderen Veranstaltungen zum Landesjubiläum findet am 1. November in Hannover ein offizieller Festakt statt.

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Mon, 25 Oct 2021 04:12:11 GMT

Schulsanierung kommt im Norden mit Landesmitteln voran

Die Sanierung häufig maroder Schulgebäude ist in Schleswig-Holstein mit finanzieller Hilfe des Landes und des Bundes vorangekommen. «Diese Landesregierung hat die bauliche Modernisierung unserer Schulen ein wesentliches Stück vorangebracht», sagte Bildungsministerin Karin Prien der Deutschen Presse-Agentur. «In den vergangenen drei Jahren sind rund 470 Baumaßnahmen an den Schulen im Land umgesetzt worden», erläuterte die CDU-Politikerin.

Die Sanierung häufig maroder Schulgebäude ist in Schleswig-Holstein mit finanzieller Hilfe des Landes und des Bundes vorangekommen. «Diese Landesregierung hat die bauliche Modernisierung unserer Schulen ein wesentliches Stück vorangebracht», sagte Bildungsministerin Karin Prien der Deutschen Presse-Agentur. «In den vergangenen drei Jahren sind rund 470 Baumaßnahmen an den Schulen im Land umgesetzt worden», erläuterte die CDU-Politikerin.

Das Volumen der Förderprogramme für Schulbaumaßnahmen, die von der aktuellen Landesregierung beschlossen und umgesetzt wurden, betrage etwa 74 Millionen Euro. Insgesamt wurden und werden demnach in dem Zeitraum zwischen Juni 2017 und Juni 2022 voraussichtlich Fördermittel des Landes für den Schulbau in Höhe von rund 60,2 Millionen Euro ausgezahlt. Dabei gehe es nicht um bloße Schönheitsreparaturen, sondern um eine zukunftsfähige Gestaltung von Schulraum», sagte Prien . Das reiche vom Ganztagsausbau bis hin zur energetischen Sanierung von Schulgebäuden.

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Mon, 25 Oct 2021 04:08:27 GMT

Tiefensee: Zwölf Euro Mindestlohn «richtig und notwendig»

Es ist ein Herzensprojekt der SPD - und trifft auch beim sozialdemokratischen Thüringer Wirtschaftsminister auf Zustimmung: Die Anhebung des Mindestlohns auf zwölf Euro. Für Kritiker hat Wolfgang Tiefensee eine klare Botschaft.

Die von den Ampel-Parteien angepeilte Erhöhung des Mindestlohns auf zwölf Euro ist aus Sicht von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) der richtige Schritt. Die Zuwächse der letzten Jahre seien praktisch überall durch steigende Mieten und Lebenshaltungskosten wieder aufgezehrt worden, sagte er der Deutschen Presse-Agentur. «Die Anhebung auf zwölf Euro ist richtig und notwendig.»

Wirtschaftsverbände hatten zuletzt beklagt, dass eine überproportionale Erhöhung des Mindestlohns Betriebe in ihrer Existenz gefährden könnte. Aus Sicht von Tiefensee sind zwölf Euro «sicherlich ein vertretbarer Kompromiss aus sozialen Arbeitnehmer- und wirtschaftlichen Arbeitgeberinteressen». Derzeit gilt ein Mindestlohn von 9,60 Euro, eine Erhöhung auf 10,45 Euro bis zum Juli 2022 ist vorgesehen. Das reiche nicht zum Leben und auch nicht für eine armutsfeste Rente, sagte Tiefensee weiter.

Der Minister nahm auch einige Firmen in die Pflicht. «Ein Unternehmen, das darauf angewiesen ist, seinen Beschäftigten Dumpinglöhne zu zahlen, um wettbewerbsfähig zu bleiben, sollte sein Geschäftsmodell überdenken.» Es gebe ganz andere Stellen, an denen man in Deutschland für Entlastung sorgen könne und müsse - etwa bei den Energie- und Rohstoffkosten. «Aber wirtschaftliche Konkurrenz auf den Rücken von Beschäftigten auszutragen, ist immer falsch.»

Er könne sich aber vorstellen, angesichts der schwierigen Corona-Bedingungen für die Wirtschaft über eine zeitliche Streckung von einigen Monaten zu reden. «Damit könnten sich die Unternehmen besser auf die neue Situation einstellen.» Dafür müsse aber auch ein verbindlicher Fahrplan gelten.

Der gesetzliche Mindestlohn wurde im Jahr 2015 mit 8,50 Euro eingeführt. Seither ist eine Mindestlohnkommission dafür verantwortlich, über Steigerungen bei der Lohnuntergrenze zu beraten. Die zwölf Euro, die SPD , Grüne und FDP in ihrem Sondierungspapier für die Koalitionsverhandlungen verankert haben, übersteigen die bisherigen Vorschläge der Kommission.

Aus Sicht von Tiefensee ist das auch notwendig: «Wir müssen feststellen, dass das Tempo der Anhebung durch die Mindestlohnkommission hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist», sagte er. Eine politische Festlegung auf zwölf Euro sei daher richtig - danach müsse die weitere Festsetzung jedoch wieder der Mindestlohnkommission überlassen werden.

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Mon, 25 Oct 2021 04:07:15 GMT

Experten rechnen mit mehr Anträgen auf Kurzarbeit im Herbst

Die Wirtschaft beklagt Lieferengpässe. Es fehle an Teilen und Rohstoffen für die Produktion. Dies hat Folgen für die Beschäftigung. Obwohl die Auftragsbücher wieder gut gefüllt sind.

Arbeitsmarktexperten rechnen in Thüringen mit einer Zunahme von Anträgen seitens der Arbeitgeber auf die Zahlung von Kurzarbeit. Dieser Trend habe sich bereits im August und September abgezeichnet, sagte ein Sprecher der in Halle ansässigen Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit. Zuletzt registrierten die Arbeitsagenturen im Freistaat rund 80 Kurzarbeitsanzeigen für rund 3900 Beschäftigte. Grund sei vor allem die angespannte Lage im verarbeitenden Gewerbe.

Lieferengpässe wie bei elektronischen Bauteilen für Maschinen, Anlagen und für die Automobilbranche wirkten sich trotz teils voller Auftragsbücher auf die Beschäftigung aus. Erschwerend hinzu kämen fehlende Rohstoffe, erklärte der Sprecher. Nach dem Einbruch der Weltwirtschaft wegen der Corona-Pandemie 2020 kam die Konjunktur im Sommer dieses Jahres wieder in Schwung. Dies hatte eine kräftige Nachfrage etwa nach Halbleitern, steigende Rohstoffpreise und Lieferengpässe zur Folge. Dies wirke sich auf die Beschäftigung aus.

Zwei Drittel der Anträge von Arbeitgebern auf die Zahlung von Kurzarbeitergeld gingen bei den Arbeitsagenturen in Thüringen im August und im September vor allem aus den Bereichen Maschinenbau, Gummi- und Kunststoffwaren, Metall sowie der Kraftfahrzeug- und zulieferbranche ein, wie der Sprecher sagte.

Betrachte man die tatsächlich realisierte Kurzarbeit, galt diese laut Hochrechnungen im Juni 2021 für rund 37 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in rund 7100 Betrieben in Thüringen, wie der Sprecher erklärte. Damit waren 4,7 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Land von Kurzarbeit betroffen (Kurzarbeiterquote).

Zum Vergleich: 2020 waren im Juni rund 108.200 Beschäftigte in 12.000 Unternehmen und damit etwa 13,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit. Im Mai (2020) waren es 17,8 Prozent (knapp 141.300 Menschen), im April (2020) 18,1 Prozent (144.100 Menschen). Zu Beginn der Pandemie waren im Freistaat im März (2020) 8,5 Prozent oder 68.000 der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Kurzarbeit.

Arbeitgeber beantragen bei den Arbeitsagenturen die Zahlung von Kurzarbeitergeld, um Entlassungen aufgrund von konjunkturbedingten erheblichen Arbeitsausfällen zu vermeiden. Der Arbeitsausfall müsse vorübergehend und unvermeidbar sein, wie der Sprecher erklärte.

Laut Bundesagentur erhalten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer 60 Prozent während der Kurzarbeit ausgefallenen Nettoentgelts, bei mindestens einem Kind 67 Prozent. Das Kurzarbeitergeld erhöht sich den Angaben zufolge ab dem vierten Bezugsmonat auf 70 Prozent (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 77 Prozent), ab dem siebten Bezugsmonat auf 80 Prozent (Beschäftigte mit mindestens einem Kind: 87 Prozent).

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Mon, 25 Oct 2021 04:06:08 GMT

VfB Stuttgart rettet spätes Remis gegen Union Berlin

Der VfB Stuttgart hat gegen den 1. FC Union dank eines Treffers von Wahid Faghir in der Nachspielzeit noch ein Remis gerettet. Der eingewechselte 18-Jährige glich beim 1:1 (0:1) am Sonntag spät (90.+3 Minute) das Führungstor der Berliner durch Torjäger Taiwo Awoniyi (31. Minute) aus. Union verpasste damit den Sprung auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga und bleibt Fünfter. Bei den dezimierten Gastgebern sah Mittelfeldspieler Atakan Karazor innerhalb weniger Sekunden zweimal Gelb und wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner in der 57. Minute vom Platz geschickt. Die personalgeplagten Stuttgarter stecken trotz des späten Remis weiterhin in der unteren Tabellenhälfte fest.

Der VfB Stuttgart hat gegen den 1. FC Union dank eines Treffers von Wahid Faghir in der Nachspielzeit noch ein Remis gerettet. Der eingewechselte 18-Jährige glich beim 1:1 (0:1) am Sonntag spät (90.+3 Minute) das Führungstor der Berliner durch Torjäger Taiwo Awoniyi (31. Minute) aus. Union verpasste damit den Sprung auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga und bleibt Fünfter. Bei den dezimierten Gastgebern sah Mittelfeldspieler Atakan Karazor innerhalb weniger Sekunden zweimal Gelb und wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner in der 57. Minute vom Platz geschickt. Die personalgeplagten Stuttgarter stecken trotz des späten Remis weiterhin in der unteren Tabellenhälfte fest.

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Mon, 25 Oct 2021 04:05:25 GMT

Rettungsdienste: Digitale Möglichkeiten stärker nutzen

In Notfällen muss es schnell gehen, in Sachsen-Anhalt sind die Wege aber oft weit. Bei Rettungseinsätzen sollen neue digitale Möglichkeiten die Überlebenschancen von Patienten verbessern.

Schnellere Hilfe in Notfällen dank Smartphone und Telemedizin: Die schwarz-rot-gelbe Landesregierung will das Rettungsdienstgesetz um eine Experimentierklausel erweitern. Das soll das Kabinett am Dienstag beschließen. Die Änderung soll verschiedene Pilotversuche im Gesundheitsbereich ermöglichen. «Wir wollen den Rettungsdiensten mehr Rechtssicherheit geben. Dadurch sollen Projekte wie smartphonebasierte Ersthelfer bereits in einer Testphase ermöglicht werden», sagte Innenministerin Tamara Zieschang (CDU). «Durch Telemedizin wird vieles möglich, da muss man manches ausprobieren - Hauptsache, man fängt erstmal an.»

Im Koalitionsvertrag haben sich CDU, SPD und FDP auf die landesweite Einführung eines «smartphonebasierten Ersthelfer-Alarmierungssystems in Kooperation mit den Landkreisen und kreisfreien Städten» verständigt. Dies soll nun erprobt werden. Dabei werden qualifizierte Ersthelfer wie beispielsweise Ärzte oder Pflegekräfte, die zufällig in der Nähe eines Notfalls sind, via Handy zusätzlich zum Rettungsdienst aktiviert. So können sie zum Teil zügiger am Einsatzort sein als der Rettungsdienst und schneller mit Erste-Hilfe-Maßnahmen beginnen.

Ein weiteres Pilotprojekt will die Koalition mit dem Telenotarzt initiieren. Dabei kann ein Notarzt per Video am Einsatzort zugeschaltet werden. Aus der Ferne ist es ihm beispielsweise am Computer möglich, die Vitalfunktion wie Blutdruck und Herzschlagfrequenz zu analysieren oder Bilder von den Verletzten zu sehen.

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Mon, 25 Oct 2021 04:03:14 GMT

Vereinte Nationen: USA unterstützen «bedeutsame» Mitarbeit Taiwans in UN

Vor 50 Jahren beschlossen die UN, die Regierung Chinas als einzige rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes anzuerkennen. Welche Rolle wird Taiwan künftig bei den Vereinten Nationen spielen?

Kurz vor dem 50. Jahrestag des Ausschlusses Taiwans aus den Vereinten Nationen am heutigen Montag hat es Gespräche der USA mit Regierungsvertretern aus Taipeh gegeben, wie die demokratische Inselrepublik wieder richtig in den UN mitarbeiten kann.

«Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, die Fähigkeit Taiwans zu unterstützen, sich bedeutsam in den UN zu beteiligen», teilte das Außenministerium in Washington mit. Nach den online abgehaltenen Gesprächen am Freitag bedankte sich die Regierung in Taipeh für die «starke Unterstützung» der USA.

Nach US-Angaben ging es um «globale Herausforderungen» wie Gesundheit, Entwicklungshilfe, Klimawandel und Umweltverschmutzung, technische Standards und Wirtschaftskooperation. Die US-Vertreter hätten auch die Unterstützung der USA für eine «bedeutungsvolle Teilnahme» Taiwans in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Pariser Klimaabkommen bekräftigt, hieß es.

Taiwan aus UN ausgeschlossen

Vor 50 Jahren beschloss die UN-Generalversammlung am 25. Oktober 1971, die Regierung der kommunistischen Volksrepublik China als einzige rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes anzuerkennen. Als Konsequenz wurden die Vertreter der in Taiwan ansässigen nationalchinesischen Republik China aus den UN ausgeschlossen.

Nach der Niederlage im Bürgerkrieg gegen die Kommunisten war die nationalchinesische Regierung nach Taiwan geflüchtet, während 1949 in Peking die kommunistische Volksrepublik gegründet wurde. Die kommunistische Führung betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Es lehnt offizielle Kontakte der USA zu Taiwan wie die Gespräche am Freitag entschieden ab.

Die damalige UN-Resolution 2758 behandelte aus Sicht der Regierung in Taipeh nur die Frage der Vertretung Chinas im UN-System. «Sie sagt weder, dass Taiwan ein Teil der Volksrepublik ist, noch autorisiert sie die Volksrepublik, das Volk Taiwans zu repräsentieren», sagte Außenamtssprecherin Joanne Ou in Taipeh.

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Mon, 25 Oct 2021 03:58:18 GMT

Weniger Buden auf Weihnachtsmärkten: Personal fehlt

In Sachsen laufen die Planungen für Weihnachtsmärkte auf Hochtouren. Es gibt klare Regeln wegen der Corona-Pandemie - mancherorts aber ganz andere Probleme.

Personalmangel erschwert vielerorts die nach der Zwangspause 2020 mit viel Energie betriebene Vorbereitung von Weihnachtsmärkten in Sachsen. «Das ist ein massives Problem», sagte der Dresdner Veranstalter Holger Zastrow. Die ganze Gastronomie- und Eventbranche leide darunter, die Corona-Pandemie habe das Defizit vergrößert. Es fehle zudem auch an Saisonkräften, geringfügig Beschäftigten und Studenten. Auch Zastrow, der den Augustusmarkt in der Elbestadt verantwortet, haben schon Händler abgesagt, darunter eigentlich unentbehrliche Pulsnitzer Pfefferküchler.

«Das größte Problem in diesem Jahr sind der Personalmangel und die Unsicherheit wegen Corona», berichtete Geschäftsführer Frederic Günther vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller. Er schätzt, dass rund 20 Prozent der Händler passen müssen, weil Leute für die Stände fehlen. Die Mitarbeiter in der Produktion stünden diesmal nicht in dem Maße wie sonst zur Verfügung, weil die Nachfrage nach den Produkten gestiegen ist, vor allem auch online. Dafür sei der Umsatz durch Touristen, die Erzgebirgisches als Souvenir mitnähmen, weggebrochen.

«Es ist schwieriger als in den Jahren zuvor, Personal für die Stände zu bekommen», berichtete Henri Bibow, Veranstalter des Mittelalter-Weihnachtsmarkts in Dresden. Viele Mitarbeiter seien abgewandert in andere Wirtschaftszweige. Er ist dennoch optimistisch. «Im Stallhof lassen sich Corona-Beschränkungen wie 2G oder 3G relativ gut kontrollieren.» Damit gebe es eine gewisse Sicherheit für die Händler, dass die Weihnachtsmärkte auch mit Auflagen stattfinden könnten. Das sehe in Chemnitz schon anders aus.

Die Corona-Krise hat den Fachkräftemangel verschärft, bestätigte Patrik-Ludwig Hantzsch vom Verband der Vereine Creditreform. Bundesweit verfügten elf Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen über weniger Personal als vor der Krise, vor allem Handel und Gastronomie seien betroffen. Zahlreiche Bewerber seien abgewandert in andere Branchen, was sich etwa in verkürzten Öffungs- und Küchenzeiten zeige.

In der Herbst-Konjunkturumfrage von Sachsens Industrie- und Handelskammern (IHK) ging die Lageeinschätzung in Gastgewerbe und Tourismus nach oben. Der Blick auf die nächsten Wochen war von der Hoffnung beflügelt, dass es nicht mehr zu verstärkten Corona-Einschränkungen kommt. Durch den Fachkräftemangel werde der Aufholprozess aber gebremst, hieß es. Auch dem Dresdner Striezelmarkt sagen vereinzelt Händler ab, weil das Personal für die Buden fehlt, wie Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, berichtete. Es entspanne die Lage aber eher. «In der Vergangenheit war die Nachfrage immer deutlich höher als das Angebot.»

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Mon, 25 Oct 2021 03:58:00 GMT

Vorschau: TV-Tipps am Montag

20:15 Uhr, ZDF, Bring mich nach Hause, Drama

Martina (Hedi Kriegeskotte), die Mutter von Ulrike (Silke Bodenbender) und Sandra (Anneke Kim Sarnau), fällt nach einem Sturz unerwartet ins Koma. Der Zustand der Mutter verbessert sich nicht; die Hirnschäden sind irreparabel. Eine Patientenverfügung ist nicht zur Hand. Die Schwestern müssen nun für ihre Mutter entscheiden. Doch die tiefgläubige Ulrike denkt vollkommen anders als die Wissenschaftlerin Sandra.

20:15 Uhr, kabel eins, Wolverine: Weg des Kriegers, Superheldenaction

Wolverine ( Hugh Jackman ) geht nach Japan, um sich dort von dem todkranken Industriellen Yashida (Haruhiko Yamanouchi) zu verabschieden, dem er einst das Leben gerettet hat. Dort begegnet er Yashidas Enkelin Mariko (Tao Okamoto), die von der japanischen Mafia gejagt wird. Wolverine macht es sich zur Aufgabe, sie zu beschützen. Doch plötzlich verliert er aus unbekannten Gründen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen, und muss trotzdem seinem Erzfeind, dem Silver Samurai, entgegentreten.

20:15 Uhr, VOX, Die Höhle der Löwen, Gründershow

Zum Staffelfinale feiert "Die Höhle der Löwen " ein ganz besonderes Jubiläum: die 100. Folge der Sendung! Passend dazu hat das Gründer-Trio Christoph Trimborn, Katia Filippenko und Philip Weyer kompostierbares Konfetti dabei. Feiern die Löwen das Saatgut-Konfetti? Oder sprießen anstelle von Blumen eher die Zweifel? Mit dem Produkt Talking Hands werden die Fingerfertigkeiten der Löwen getestet.

20:15 Uhr, Tele 5, Salyut-7, Raumfahrtdrama

Mitten im Kalten Krieg: Die UDSSR-Bodenstation verliert den Kontakt zur unbemannten Raumstation "Saljut 7". Das Militär schickt den Ingenieur Viktor (Pawel Derewjanko) und den Kosmonauten Wladimir (Vladimir Vdovitchenkov) ins All. Die beiden haben fünf Tage!

20:15 Uhr, One, Das Milan Protokoll, Drama

Wie stehen die Überlebenschancen als politische Geisel inmitten des syrischen Bürgerkriegs? Die deutsche Ärztin Martina Abramski (Catrin Striebeck) wird wegen des Verdachts einer geheimen Waffenlieferung an der Grenze zu Syrien von einer radikal-sunnitischen Gruppe verschleppt. Die Geiselnahme der Deutschen bleibt nicht lange unbemerkt und schnell positionieren sich diverse Akteure, darunter auch der BND, um politischen Nutzen aus der Situation zu ziehen. Inmitten des hochbrisanten Konflikts scheint Martina in den undurchsichtigen Verstrickungen aus Intrigen und politischen Interessen schon bald niemandem mehr trauen zu können.

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Mon, 25 Oct 2021 03:53:55 GMT

«Der Gruselfaktor ist da»: Ehepaar baut Horror-Irrgarten

In Kerstin Becks Horror-Irrgarten vereinen sich alle möglichen Halloween-Figuren auf einem Fleck. Die Bottroperin und ihr Mann haben in einem alten Friseursalon aufwendig einen schaurigen Rundgang aufgebaut. Viele Requisiten sind selbst gemacht

Ein unheimlicher Clown mit Lolli. Eine Puppe mit einem aufgeschnittenen Schädel, Grabsteine und Schwarzlicht: Kerstin Beck aus Bottrop ist ein Vollblut-Halloween-Fan und hat mit ihrem Mann David in einem ehemaligen Friseursalon einen Horror-Irrgarten aufgebaut. «Fünf Wochen haben wir gebraucht, damit das so steht, wie es im Grunde genommen jetzt ist», erzählt die 43-Jährige. Da der Laden im Besitz ihrer Eltern seit zwei Jahren leer steht, haben die Becks ihn umfunktioniert.

Durch einen roten Vorhang können Besucher den großen Saal betreten, wo der Rundgang startet. Mit Zeltstangen und -planen wurden die Wege abgesteckt. Viel Liebe und Mühe stecke in den Figuren, sagt die Bottroperin: Aus Wasserrohren, Verbindungsstücken und einem alten Fellmantel hat sie etwa einen Werwolf entworfen - mit einer Höhe von rund 2,10 Meter lebensgroß, ergänzt Beck: «Wenn wir was bauen, dann auch lebensecht. Desto toller ist auch der Effekt». Alte Puppen ihrer zwei Töchter hat sie mit Schminke und Kostümen bearbeitet und so zu Horror-Gestalten umgestaltet. Andere Figuren sind über die Jahre hinweg gesammelt oder gekauft worden.

Versteckte Trittbretter auf dem Boden bringen einige der Requisiten dazu, sich zu bewegen. Dazu hat das Ehepaar verschiedene Sound- und Animationseffekte - zum Beispiel Neonfarben oder gesammelte Herbst-Blätter für den «Knack-Effekt» - installiert. Einige der Figuren sind auch aus Horrorfilmen bekannt, wie zum Beispiel die Stoffpuppe «Annabelle» aus dem gleichnamigen US-Thriller oder «Frankenstein».

Besucher können sich telefonisch bei der 43-Jährigen melden und noch bis Halloween am 31. Oktober einen Termin für den Irrgarten ausmachen. Beim Rundgang sollten sie eine Maske tragen. Seit Anfang Oktober sei dieser schon geöffnet. Meist wollen Becks Gäste sich gleich zwei- oder dreimal ihre schaurige Sammlung anschauen: «Beim ersten Mal sieht man nicht alles, dann ist erst mal der Gruselfaktor da».

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Mon, 25 Oct 2021 03:50:34 GMT

«Emma»: Papst ist «Sexist Man Alive»

Alice Schwarzers «Emma»-Redaktion hat Papst Franziskus zum «Sexist Man Alive 2021» ausgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist für das feministische Magazin der frauenfeindlichste Mann des Jahres. Obwohl er auch manch positiven Zug habe, sei der 84 Jahre alte Argentinier nach wie vor der «Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse» seien, kritisiert «Emma» in der diese Woche (Donnerstag/28.10.) erscheinenden Ausgabe.

Alice Schwarzers «Emma»-Redaktion hat Papst Franziskus zum «Sexist Man Alive 2021» ausgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist für das feministische Magazin der frauenfeindlichste Mann des Jahres. Obwohl er auch manch positiven Zug habe, sei der 84 Jahre alte Argentinier nach wie vor der «Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse» seien, kritisiert «Emma» in der diese Woche (Donnerstag/28.10.) erscheinenden Ausgabe.

«Allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts sind sie Dienerinnen der frommen Herren und schrubben die Kirchenböden. (...) Auch im 21. Jahrhundert steht der Vatikan an der Spitze des ältesten hermetischsten Männerbundes dieser Welt.» Mit seiner Untätigkeit brüskiere der Papst zahllose engagierte Katholikinnen, die seit Jahrzehnten für das Recht kämpften, Priesterinnen oder wenigstens Diakoninnen werden zu können.

Das US-Magazin «People» kürt jedes Jahr den «sexiest man alive», den Mann mit dem größten Sex-Appeal. In Anspielung darauf bestimmt «Emma» seit zwei Jahren den sexistischsten Mann des Jahres (sexist ohne zweites E). Vor dem Papst ging der Negativ-Preis an FDP-Chef Christian Lindner (2020) wegen Anzüglichkeiten in einer Rede und den Rapper Kollegah (2019) wegen frauenfeindlicher Texte.

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Mon, 25 Oct 2021 03:46:24 GMT

Nico Santos hatte früher keinen Erfolg in Castingshow

Popsänger Nico Santos («Play With Fire», «Better») ist als Nachwuchsmusiker selbst in einer Castingshow aufgetreten - aber recht erfolglos. «Als 19-Jähriger hatte ich mich einmal bei einer solchen Show beworben, bin aber leider nicht weit gekommen», sagte der 28-Jährige, der als Coach in der Fernsehshow «The Voice of Germany» zu sehen ist, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits als Zehnjähriger hatte er gemeinsam mit seinem Vater seinen ersten Song geschrieben. «Das war irgendwas mit «New Generation» und zumindest in meinen damaligen Augen ein ernstzunehmendes Lied.» Einen Plan B, wenn er es in der Musikbranche beruflich nicht geschafft hätte, habe er nie gehabt.

Popsänger Nico Santos («Play With Fire», «Better») ist als Nachwuchsmusiker selbst in einer Castingshow aufgetreten - aber recht erfolglos. «Als 19-Jähriger hatte ich mich einmal bei einer solchen Show beworben, bin aber leider nicht weit gekommen», sagte der 28-Jährige, der als Coach in der Fernsehshow «The Voice of Germany» zu sehen ist, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits als Zehnjähriger hatte er gemeinsam mit seinem Vater seinen ersten Song geschrieben. «Das war irgendwas mit «New Generation» und zumindest in meinen damaligen Augen ein ernstzunehmendes Lied.» Einen Plan B, wenn er es in der Musikbranche beruflich nicht geschafft hätte, habe er nie gehabt.

Mittlerweile ist er froh, wieder auf die Bühne zu dürfen, war vor dem Tourauftakt in der Frankfurter Jahrhunderthalle am Sonntag jedoch nervös. «Vor so viel Publikum habe ich noch nie gespielt.» Wegen Corona war der Tourauftakt drei Mal verschoben worden und hatte bei dem Sänger für reichlich Frust gesorgt. Am Anfang habe er noch gedacht, es sei zwar schrecklich, aber man müsse es eben in Kauf nehmen. Doch je länger die Pandemie gedauert habe, desto schwieriger sei die Lage geworden. «Die Kulturbranche wurde lange alleine gelassen, umso mehr freue ich mich auf meine jetzigen Konzerte, die ich spielen darf.»

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