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Quelle: STERN.DE RSS-Feed - Der Tag im Überblick

Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Sat, 15 May 2021 10:17:00 GMT

News vom Wochenende: China landet erstmals Rover auf dem Mars

Die Nachrichten vom Wochenende im stern-Ticker.

Die Meldungen zu Coronavirus-Pandemie lesen Sie hier

Die News vom Wochenende im stern-Ticker:

12.12 Uhr: Bischof Bätzing strebt Segen für homosexuelle Paare an

Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, will sich dafür einsetzen, dass homosexuelle Paare in der katholischen Kirche offiziell gesegnet werden können. "Ich möchte, dass wir ihnen den Segen Gottes schenken", sagte Bätzing beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt. Er hoffe, dass dies im Rahmen des derzeit laufenden Reformprozesses der katholischen Kirche in Deutschland, dem Synodalen Weg, erreicht werden könne. "Dann würden Menschen von außen merken: Aha, es bewegt sich etwas in der Kirche."

Im März hatte die Glaubenskongregation des Vatikans klargestellt, dass es "nicht erlaubt" sei, homosexuelle Partnerschaften zu segnen, da solche Verbindungen "nicht als objektiv auf die geoffenbarten Pläne Gottes hingeordnet anerkannt werden" könnten. Im deutschsprachigen Raum protestierten zahlreiche katholische Verbände und über 280 Theologieprofessoren dagegen. Am vergangenen Sonntag und Montag fanden zudem bundesweit Segnungsgottesdienste auch für homosexuelle Paare statt.

10.21 Uhr: FDP startet in zweiten Tag ihres digitalen Parteitages

Die FDP ist in den zweiten Tag ihres digitalen Bundesparteitages gestartet. Die Liberalen stellen bis Sonntag die programmatischen Weichen für den Weg zur Bundestagswahl im September. Am Samstag standen auch noch einige Wahlen an. Am Vortag war Christian Lindner mit 93 Prozent der Stimmen in seiner Position an der Parteispitze und als Spitzenkandidat bestätigt worden. Rund vier Monate vor der Bundestagswahl hatte Lindner die Liberalen auf ein gutes zweistelliges Ergebnis und eine anschließende Regierungsbeteiligung eingeschworen.

14: Christian Lindner mit 93 Prozent als FDPChef wiedergewählt - 4229954ee576275c

10.13 Uhr: Zwei Schwerverletzte bei Messerangriff – Verdächtiger weiter flüchtig

Zwei bei einem Messerangriff in einer Wohnung im niedersächsischen Bad Essen schwer verletzte Menschen sind außer Lebensgefahr. Das teilte die Polizei Osnabrück mit. Bei den Verletzten handele es sich um einen 34 Jahre alten Mann und eine 63-Jährige Frau. "Der Täter ist bekannt aber flüchtig", sagte ein Polizeisprecher. Die Tatwaffe wurde sichergestellt. Eine Mutter und ihr Kind, die offenbar auch in der Wohnung waren, seien "vorsorglich" in ein Krankenhaus gebracht, hatte die Polizei Osnabrück zuvor auf Facebook mitgeteilt. Weitere Informationen sollten im Laufe des Samstags folgen.

Die Einsatzkräfte suchten auch mithilfe von Hunden nach einem etwa 23 Jahre alten Tatverdächtigen. Auch ein Polizeihubschrauber war bei der Fahndung im Einsatz. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass von dem Mann noch eine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgehe,

10.02 Uhr: Bericht – CSU will mit Söder-Plakaten Bundestagswahlkampf machen

Der CSU-Vorsitzende Markus Söder will im Bundestagswahlkampf laut "Spiegel" auch mit seinem eigenen Konterfei um Stimmen für die Union werben. Söder habe in einer Grundsatzrede vor der CSU-Landtagsfraktion angekündigt, für die Bundestagswahl im Herbst "Plakate mit meinem Kopf" drucken zu lassen, berichtete das Magazin. Laut Zuhörern sagte Söder demnach, die CSU werde im Wahlkampf "nicht nur den Armin zeigen", sondern auf vielfachen Wunsch der Basis auch ihn selbst. 

8.50 Uhr: Mindestens zehn Tote durch Tornados in China

In China haben zwei Tornados schwere Verwüstungen angerichtet und mindestens zehn Menschen das Leben gekostet. Mehr als 300 Menschen seien durch die Stürme im Osten sowie im Zentrum des Landes verletzt worden, teilten die Behörden mit. In der Metropole Wuhan stürzten etwa 30 Wohnhäuser ein, 26.000 Haushalte waren dort ohne Strom. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 100 Stundenkilometern zog der Tornado über Wuhan hinweg. Nach Behördenangaben wurden in der Millionen-Metropole sechs Menschen getötet und 200 weitere verletzt. Ein hoher Schaden entstand, als ein durch den Starkwind beschädigter Kran auf eine Baustelle kippte.

8.07 Uhr: Ärzte – Zehn Familienmitglieder bei israelischem Luftangriff im Gazastreifen getötet

Bei einem israelischen Luftangriff auf den Gazastreifen sind nach Angaben von Ärzten am frühen Morgen zehn Mitglieder einer Familie getötet worden. Unter den Toten seien acht Kinder und zwei Frauen, teilten die Ärzte in dem Palästinensergebiet mit.  Der Luftangriff erfolgte den Angaben zufolge im Westen des Gazastreifens. Demnach stürzte ein dreistöckiges Gebäude im Flüchtlingslager Al-Schati ein. 

Iron Dome 16.16

7.44 Uhr: Neue Ausschreitungen in arabisch geprägten Orten in Israel

Neben dem Konflikt Israels mit militanten Palästinensern kommt es auch in israelischen Ortschaften mit arabischen Einwohnern immer wieder zu Ausschreitungen. Trotz einer Ausgangssperre in der Stadt Lod begannen am Freitagabend wieder Konfrontationen arabischer Israelis mit Sicherheitskräften, wie die Polizei mitteilte. Die Polizei sei dabei mit zwei Brandflaschen beworfen worden und habe daraufhin den Tatverdächtigen mit Schüssen am Bein verletzt und festgenommen. Das israelische Fernsehen stufte den ersten Einsatz eines Gewehrs des Typs Ruger seit Beginn der Unruhen im israelischen Kernland als Zeichen einer weiteren Eskalation ein.

4.51 Uhr: Zwei lebensgefährlich Verletzte nach Messerangriff

Bei einem Messerangriff in einer Wohnung in Bad Essen in Niedersachsen sind am Freitagabend zwei Menschen lebensgefährlich verletzt worden. Eine Mutter und ihr Kind, die offenbar auch in der Wohnung waren, seien "vorsorglich" in ein Krankenhaus gebracht, teilte die Polizei Osnabrück auf Facebook mit. Die Einsatzkräfte suchten auch mithilfe von Hunden nach einem etwa 23-jährigen Tatverdächtigen, die Fahndung laufe. Auch ein Polizeihubschrauber war im Einsatz. Die Tatwaffe konnte bereits sichergestellt werden. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass von dem Mann noch eine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgehe, hieß es weiter. Zu den genauen Umständen der Tat konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Ein Sprecher verwies darauf, dass es im Laufe des Samstagvormittags weitere Informationen geben solle.

4.40 Uhr: Erneut israelische Luftangriffe im Gazastreifen

Der bewaffnete Konflikt zwischen Israel und der radikalislamischen Hamas hält unvermindert an. Die israelische Luftwaffe griff in der Nacht mehrere Ziele im Zentrum der Stadt Gaza an, wie die Armee mitteilte. Dabei sei ein "Einsatzbüro" der Hamas nahe dem Zentrum von Gaza getroffen worden. Auch unterirdische Abschussanlagen wurden den Angaben zufolge bombardiert. Aus dem Palästinensergebiet wurden derweil die Raketenangriffe auf Israel fortgesetzt. Im Süden des Landes war Raketenalarm zu hören.

Seit Montag wurden bereits mehr als 2000 Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel abgefeuert. Nach Behördenangaben starben neun Menschen, darunter ein sechsjähriger Junge und ein Soldat. Mehr als 560 Menschen in Israel erlitten Verletzungen.

4.09 Uhr: Wegen Interviews mit Prinzessin Diana umstrittener Journalist verlässt die BBC

Der britische Journalist Martin Bashir, der vor mehr als 25 Jahren ein ebenso legendäres wie umstrittenes Interview mit Prinzessin Diana geführt hatte, verlässt die Rundfunkanstalt BBC. Bashir sei aus gesundheitlichen Gründen von seiner Position als Redakteur für Religionsthemen abgetreten und werde die Sendergruppe verlassen, teilte der Vizechef der BBC-Nachrichtenabteilung, Jonathan Munro, mit.

Die Methoden, mit denen der damals relativ unbekannte Bashir Mitte der 1990er Jahre das legendäre Interview mit der Ehefrau von Prinz Charles bekommen hatte, waren in den vergangenen Monaten im Auftrag der BBC von einem früheren Richter am Obersten Gerichtshof untersucht worden. Dabei ging es um die Frage, ob der Journalist die Prinzessin mit unlauteren Methoden zu dem Gespräch bewegt hatte. 

3.01 Uhr: China landet erstmals Rover auf dem Mars

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des chinesischen Raumschiffes "Tianwen-1" setzte am Samstagmorgen mit dem Rover "Zhurong" an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf die Raumfahrtbehörde berichtete. "Tianwen-1" war im vergangenen Juli von der Erde aufgebrochen und hatte im Februar die Mars-Umlaufbahn erreicht. Die chinesische Mission ist eine von drei Flügen zum Mars, die im vergangenen Sommer von der Erde gestartet waren. Auch die Vereinigten Arabischen Emirate und die USA hatten damals Raketen Richtung Mars geschickt. Der US-Rover "Perseverance" war bereits im Februar gelandet. 

PAID Destination Mars - nach China-Start 18.20h

2.22 Uhr: Integrationsbeauftragte verurteilt antisemitische Vorfälle in Deutschland scharf

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Annette Widmann-Mauz (CDU), hat antisemitische Übergriffe in Deutschland als Reaktion auf den eskalierenden Nahost-Konflikt scharf kritisiert. "Hass, Hetze und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden, jüdische Symbole und Einrichtungen sind absolut inakzeptabel und niemals zu rechtfertigen", sagte Widmann-Mauz der Düsseldorfer "Rheinischen Post". "Das Demonstrationsrecht und die Meinungsfreiheit enden, wo Judenhass beginnt." In den vergangenen Tagen gab es in Deutschland wiederholt Proteste mit antisemitischen Parolen im Umfeld von Synagogen. In mehreren Städten wurden israelische Flaggen angezündet.

Antisemitismus Deutschland 19.00

2.15 Uhr: Brinkhaus will an der Spitze der Unionsfraktion bleiben

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus will sein Amt nach der Bundestagswahl behalten. "Ich möchte gerne Fraktionsvorsitzender bleiben", sagte der CDU-Politiker der "Rheinischen Post". Zu Spekulationen, wonach das Amt an den bisherigen Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) fallen könnte, der im Kampf um den Parteivorsitz im Team mit Armin Laschet angetreten war, sagte Brinkhaus: "Erstens wird der Fraktionsvorsitzende von der Fraktion gewählt. Und zweitens hat Armin Laschet nach meinen Informationen bislang eine einzige personelle Festlegung getroffen: Nämlich, dass er der nächste Bundeskanzler werden möchte. Und das unterstütze ich."

PAID Nun kann der Wahlkampf beginnen 9.39

0.45 Uhr: USA – Millionen-Entschädigung für Familie von schwarzem Polizeiopfer

Nach dem Tod eines Schwarzen bei einem umstrittenen Polizeieinsatz in den USA hat sich die Stadt Columbus mit der Familie des Opfers auf eine Entschädigung von zehn Millionen Dollar geeinigt. "Kein Geldbetrag wird Andre Hill jemals zu seiner Familie zurückbringen, aber wir glauben, dass dies ein wichtiger und notwendiger Schritt in die richtige Richtung ist", sagte der Anwalt der Stadt im Bundesstaat Ohio, Zach Klein, US-Medienberichten zufolge. 

Kurz vor Weihnachten hatte ein Anwohner die Polizei in Columbus nachts zu einer Garage gerufen. Als der 47-jährige Andre Hill nach dem Eintreffen der Beamten auf diese zukam, eröffnete ein weißer Polizist das Feuer. Hill – der unbewaffnet war – trafen vier Kugeln, er starb. Der Polizist wurde wenige Tage nach dem Vorfall entlassen und wird wegen Mordes angeklagt.

0.16 Uhr: Gut 15 Jahre Haft für früheren US-Elitesoldaten wegen Spionage für Russland

Wegen jahrelanger Spionage für Russland ist ein früheres Mitglied einer Spezialeinheit der US-Armee zu 15 Jahren und acht Monaten Gefängnis verurteilt worden. Dieses Urteil habe ein Gericht im US-Bundesstaat Virginia gefällt, erklärte das Justizministerium in Washington. Der 46-jährige Peter Debbins hatte sich im November schuldig bekannt. Der Ex-Soldat, der unter anderem in Deutschland stationiert war, hatte Militärgeheimnisse an Russland weitergegeben.

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Sat, 15 May 2021 10:02:00 GMT

Haushalts-Tipp: Müffelnde Handtücher trotz Wäsche? Mit diesen Tricks riechen sie wieder frisch

Die Handtücher kommen gerade aus der Wäsche und müffeln trotzdem? Ein paar einfache Tricks helfen dagegen.

Die Handtücher kommen gerade aus der Wäsche und müffeln trotzdem? Ein paar einfache Tricks helfen dagegen.

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Sat, 15 May 2021 10:02:00 GMT

Messengerdienst: Whatsapp hat neue Nutzungsbedingungen – das umstrittene Update im Überblick

Seit heute gelten beim Messengerdienst Whatsapp neue Nutzungsbedingungen. Was passiert, wenn User dieser nicht einwilligen? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Seit Samstag gelten beim Messengerdienst Whatsapp neue Nutzungsbedingungen. Im Vorfeld waren Kritik und Sorgen laut geworden, dass durch das Update Nutzerdaten in die Hände des Mutterkonzerns Facebook geraten könnten. Am vergangenen Dienstag hatte die Hamburger Datenschutzbehörde Facebook die Datenverarbeitung in Deutschland für zunächst drei Monate verboten. Ein Überblick über die Neuerungen:

Was verspricht sich Whatsapp von dem Update?

Whatsapp will es den weltweit zwei Milliarden Nutzern seiner App ermöglichen, mit Unternehmen zu chatten oder zu telefonieren. Die Funktion ist optional, entsprechende Chats sollen eindeutig als solche erkennbar sein. Whatsapp wollte die Neuerungen ursprünglich zum Jahresbeginn einführen, verschob sie jedoch nach einem Aufschrei seiner Nutzer auf den 15. Mai.

Wieso hagelt es gerade jetzt Kritik?

Kritiker befürchten vor allem, dass Nutzerdaten an Facebook oder Drittunternehmen weitergegeben werden. Konkret geht es um Account-Informationen wie Namen, Telefonnummer oder Profilbild – Chats bleiben hingegen verschlüsselt.

Whatsapp selbst streitet einen neuerlichen Datenaustausch im Zuge des Updates ab. Allerdings teilt der Messenger nach eigenen Angaben ohnehin schon länger Informationen mit Facebook: etwa die Telefonnummer, bestimmte Geräteinformationen wie die Gerätekennung und die Betriebssystemversion sowie Whatsapp-Nutzungsdaten. Außerhalb der EU fließen bereits einige Daten unter anderem zu Werbezwecken an Facebook.

PAID STERN 2020_07 Es geht auch ohne whatsapp 9.30

Wie kommt es zu dem Verbot?

Der Hamburger Datenschutzbeauftrage Johannes Caspar, der das Verbot vorantrieb, befürchtet ein größeres Ausmaß des Datenaustauschs zwischen Whatsapp und Facebook. Er verwies mit Blick auf die Bundestagswahl im September auf die "Gefahren der massenhaften Erstellung von Nutzerprofilen". Mit den neuen Bedingungen könnten Unternehmen Kommunikationsdaten der Whatsapp-Nutzer an Drittunternehmen weitergeben, heißt es in der Anordnung.

Die Bestimmungen wiesen "erhebliche Widersprüche auf", sie seien "unklar" und "schwer auseinanderzuhalten", kritisierte Caspar. Auch nach genauerer Analyse lasse sich nicht erkennen, was die konkreten Konsequenzen seien. Eine Untersuchung der Bestimmungen habe jedoch gezeigt, dass die Verbindung zwischen Whatsapp und Facebook weiter ausgebaut werden solle, "damit Facebook die Daten der Whatsapp-Nutzerinnen und –Nutzer jederzeit zu eigenen Zwecken verwenden kann".

Whatsapp konterte, bei dem Verbot handele es sich um ein "Missverständnis" ohne "rechtmäßige Grundlage". Außerdem wolle Whatsapp mit dem Update weitere "Transparenz über die Datensammlung und –nutzung schaffen", wie ein Whatsapp-Sprecher der Nachrichtenagentur AFP mitteilte.

Was passiert, wenn ich nicht eingewilligt habe?

In einem Blog-Eintrag von Whatsapp heißt es, dass bei Nicht-Einwilligung "weder Accounts gelöscht noch die Funktionalität eingeschränkt" würden. Wenn den Änderungen allerdings mehrfach nicht zugestimmt wird, erscheint eine permanente Erinnerung. Dann funktioniert der Messenger nur noch in abgespeckter Form: Der Zugriff auf die Chatliste ist nicht mehr möglich, eingehende Anrufe können trotzdem entgegengenommen werden. Bei aktivierten Benachrichtigungen können eingehende Nachrichten gelesen und beantwortet werden.

Nach ein paar Wochen mit diesen Einschränkungen gehen keine Anrufe oder Benachrichtigungen mehr ein – der Account ist quasi stillgelegt. Und wenn er erstmal "inaktiv" ist, wie Whatsapp solche Accounts bezeichnet, erfolgt normalerweise nach 120 Tagen die Löschung.

Signal: So ist der Einstieg in die Whatsapp-Alternative kinderleicht 17.04h

Was sind die Alternativen?

Messenger-Rivalen wie Telegram und Signal verzeichneten zuletzt einen starken Zulauf. Auch der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) empfiehlt in einer Analyse aller Anbieter den Wechsel zu Messengern, "die keine Daten ihrer Nutzer zu Werbezwecken verwenden oder an andere Unternehmen weitergeben".

Die Marktmacht von Whatsapp ist bei knapp 60 Millionen Nutzern in Deutschland jedoch enorm. Und: Für die beliebten Gruppen müssen alle Mitglieder zum selben Konkurrenten umziehen. Wer sich dennoch zum Wechsel entschließt und seine Chats behalten möchte, sollte seine Verläufe schnellstmöglich sichern.

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Sat, 15 May 2021 10:01:07 GMT

Streit über Kinderlärm: Zwei Schwerverletzte nach Messerangriff in Niedersachsen

Ein junger Mann beschwert sich bei einer Nachbarin wegen Kinderlärms. Ein anderer Nachbar schaltet sich ein. Es kommt zu einem heftigen Streit - mit lebensgefährlichen Folgen.

Bei einem Streit über Kinderlärm in einem Mehrfamilienhaus in Bad Essen in Niedersachsen hat ein 24-Jähriger laut Polizeiermittlungen zwei Menschen durch Messerstiche schwer verletzt.

Vorausgegangen war am Freitagabend eine Auseinandersetzung mit einer 25 Jahre alten Nachbarin, die mit ihrem 1-jährigen Sohn in dem Haus wohnt. Angesprochen auf den Kinderlärm zog die Frau ihre ebenfalls im Haus lebende 63 Jahre alte Großmutter hinzu, auch ein 34 Jahre alter Nachbar schaltete sich ein. Der Streit eskalierte, der 24-Jährige griff zum Messer und verletzte die Großmutter und Nachbarn durch Schnitt- und Stichverletzungen lebensgefährlich. Beide waren am Samstag nach medizinischer Behandlung außer Lebensgefahr.

Der Tatverdächtige sei bekannt, aber flüchtig, sagte ein Polizeisprecher. Auch die Tatwaffe wurde sichergestellt. Die Polizei richtete sofort eine Mordkommission ein und stufte die Tat als versuchtes Tötungsdelikt ein. Auch die Mutter erlitt schwere Verletzungen, die aber nicht auf die direkte Attacke des Täters zurückzuführen sind. In ihrer Not sprang die 25-Jährige mit ihrem 1-jährigen Sohn aus einem Fenster im 1. Obergeschoss. Dabei zog sie sich schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen am Bein zu, das Kind blieb unverletzt. Alle wurden vom Rettungsdienst und von Notärzten in Krankenhäuser gebracht.

Die Einsatzkräfte suchten auch mithilfe von Hunden nach dem Tatverdächtigen. Auch ein Polizeihubschrauber war bei der Fahndung im Einsatz. Derzeit werde nicht davon ausgegangen, dass von dem Mann noch eine Gefahr für unbeteiligte Personen ausgehe, hieß es weiter.

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Sat, 15 May 2021 10:00:00 GMT

Sie läuft. Er rennt.: Mehr Sex, mehr Orgasmen – warum Laufen uns besser im Bett macht

Läuferinnen und Läufer haben mehr und besseren Sex, das wurde in zahlreichen Studien nachgewiesen. Auch weil sie zufriedener mit ihrem Körper sind. In der neuen Folge des Podcast "Sie läuft. Er rennt" geht es darum, wie wichtig es ist, sich in seiner Haut wohl zu fühlen – und wie Bewegung dabei helfen kann.

Hören Sie den Podcast hier oder direkt bei Audio NowSpotify, iTunes und weiteren Podcast-Anbietern.

Beim Laufen geht es nicht nur um Gesundheit und Gewicht. Vieles ist Kopfsache. Ich kenne das von mir. Als ich mit dem Lauftraining begann, spürte ich recht schnell, wie sich mein Körper veränderte. Wie er straffer wurde, wie mein Gang aufrechter und selbstbewusster wurde. Ich war mir meiner einfach sicherer, das strahlte ich auch aus. Viele Läuferinnen und Läufer teilen diese Erfahrung. 

Ein gutes Körpergefühl ist wichtig. Beim Laufen kommt es automatisch dazu – sozusagen als Nebeneffekt. Aber es wirkt weit über das Training hinaus. In Umfragen der University of Arkansas wurde belegt, dass sich 80 Prozent der Läufer und 60 Prozent der Läuferinnen begehrenswerter fühlen, wenn sie regelmäßig und mehrmals in der Woche die Laufschuhe schnüren. Außerdem berichten vor allem Läuferinnen, dass sie häufiger zum Orgasmus kommen.

Licht an oder aus beim Sex – das Körpergefühl entscheidet

Die Gründe dafür sind vielschichtig. Natürlich ist das Selbstbewusstsein und die Zufriedenheit im Umgang mit dem eigenen Körper wichtig. Wer seinen Körper mag, präsentiert ihn auch lieber und äußert viel öfter eigene Wünsche. Eine Interviewpartnerin sagte einmal zu mir: "Es gibt für Frauen zwei Optionen im Leben: Sie können sich tagein, tagaus quälen mit Gedanken über Fettpölsterchen, in Umkleidekabinen verzweifeln, sich im Bikini am Strand hassen. Oder sie können ihren Mann im Bett bei eingeschaltetem Licht genussvoll zum gemeinsamen Orgasmus reiten." Seit sie laufe, habe sie sich für "Licht an" im Schlafzimmer entschieden, ergänzte sie lachend.

Es ist eine Form der Selbstsicherheit, die vielleicht nur Läuferinnen und Läufer kennen. Zum Körpergefühl kommen natürlich auch noch Sexual- und Glückshormone und nicht zuletzt allerlei positive Effekte auf die Abläufe im Körper dazu, die für mehr Spaß im Bett sorgen. Was genau dahinter steckt, welche wissenschaftlichen Erkenntnisse es gibt und wie man am besten von Sport und Bewegung profitiert, diskutieren wir in der neuen Folge des Podcasts "Sie läuft. Er rennt." Wir freuen uns, wenn Sie reinhören – und loslaufen.

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Sat, 15 May 2021 09:44:44 GMT

Video: Tornado über Wuhan

Über die chinesische Millionen-Metropole Wuhan ist am Samstag ein Tornado hinweggefegt, wie chinesische Staatsmedien berichten. Und auch ein zweiter sorgte für Zerstörung.

Über die chinesische Millionen-Metropole Wuhan ist am Samstag ein Tornado hinweggefegt, wie chinesische Staatsmedien berichten. Und auch ein zweiter sorgte für Zerstörung.

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Sat, 15 May 2021 09:29:42 GMT

Filmgeschichte: Von Flügeln und Verboten - Vor 75 Jahren entstand die DEFA

Heute ist die DDR-Produktionsgesellschaft eigentlich Geschichte. Warum nach Jahrzehnten nun trotzdem noch ein neuer Film erscheint - und was dessen einstiges Verbot über die Zeit erzählt.

Dass die Träume junger Frauen so manchem gefährlich erscheinen, hat sich schon oft gezeigt. Auch in der Geschichte der DEFA - der einstigen Filmgesellschaft der DDR - gibt es ein Beispiel.

Vor 75 Jahren wurde die Produktionsgesellschaft in Potsdam gegründet. Zum Jubiläum erscheint nun mit «Fräulein Schmetterling» ein Film, der einst verboten war.

Der Spielfilm beginnt mit einem kaputten weißen Regenschirm: Eine junge Frau teilt ihn in zwei Stücke - und schwebt damit plötzlich wie mit Flügeln durch den Berliner Himmel. Die Menschen gucken erstaunt. «Dit jibt's ja jar nicht.» Der Film nach einem Drehbuch des bekannten Schriftsteller-Ehepaars Christa und Gerhard Wolf erzählt von den Hoffnungen zweier Schwestern - und ist zugleich ein Stück DDR-Geschichte.

Denn noch bevor der Spielfilm fertig war, wurde er verboten. Nach dem 11. Plenum des SED-Zentralkomitees 1965, dem ein Kultur-Kahlschlag in der DDR folgte, sei er hinterfragt und zu einem der schlimmsten Filme erklärt worden, sagt Stefanie Eckert von der der DEFA-Stiftung. «Wenn man sich den Film heutzutage anguckt, kann man sich das kaum vorstellen.» Es sei ein sehr schöner Film.

Millionen Menschen sind mit den DEFA-Filmen aufgewachsen. Dazu zählen der beliebte Märchenfilm «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel», der noch heute zur Weihnachtszeit wiederholt wird oder der Liebesfilm «Die Legende von Paul und Paula». Viele kennen Kinderfilme wie «Moritz in der Litfaßsäule», die Indianerfilme mit Gojko Mitić und Dramen wie «Jakob der Lügner» und «Solo Sunny».

Gegründet wurde die Filmgesellschaft nach dem Zweiten Weltkrieg - am 17. Mai 1946. Die sowjetische Besatzungsmacht erteilte damals den Gründern der Deutschen Film AG die Lizenz zur Filmproduktion. Später wird die SED-Führung die Filme auch nutzen, um das Filmwesen in eines ihrer Sprachrohre zu verwandeln.

Das Erbe der DEFA umfasst Hunderte Filme. In der DDR habe es eine zentrale Abgabepflicht gegeben, sagt Eckert, Vorstand der DEFA-Stiftung, die sich heute um das Erbe kümmert. Alle Materialien seien in Archive gegeben und gelagert worden. Deswegen sei der DEFA-Filmstoff nahezu komplett auf Filmrollen überliefert.

Die Stiftung hat noch einige Titel auf ihrer Liste, die sie fürs Kino oder Fernsehen aufarbeiten und digitalisieren will. Von rund 730 Spielfilmen sind bisher laut Stiftung etwa 260 so aufwendig digitalisiert worden. «Wir haben aber auch noch an die 2000 Dokumentarfilme und 900 Animationsfilme», sagte Eckert. Davon sind laut Stiftung ebenfalls rund 300 hochwertig digitalisiert.

Unter den Filmen, das erzählt nun der eine oder andere aus der Branche zum Jubiläum, seien natürlich nicht nur Meisterwerke. Regisseur Andreas Dresen sagte dem MDR, er habe sich die «Propagandaschinken», die auch entstanden seien, nicht reingezogen. Aber es habe sich sofort rumgesprochen, wenn es etwa einen interessanten Film gegeben habe, der gegen den Strich gewesen sei.

Wie manche Filmteams damals bangten, hat auch Schauspielerin Angelica Domröse in ihrer Biografie beschrieben. Als «Die Legende von Paul und Paula» in den 1970ern ins Kino kam, war das Team demnach angespannt. Würde der Film gleich wieder verschwinden?

Die politische Einmischung war 1965 besonders groß: Damals verbot die SED zwei Drittel der DEFA-Jahresproduktion. Das traf auch «Fräulein Schmetterling» von Regisseur Kurt Barthel, die Arbeiten am Film wurden laut Stiftung 1966 abgebrochen. Jahrzehnte später wurde der Film nun fertiggestellt.

Herausgekommen ist ein witziger und leichtfüßiger Film über die Frage, was man sich vom Leben erträumt. Helene Raupe (gespielt von Melania Jakubisková) kümmert sich nach dem Tod des Vaters um ihre kleine Schwester. Sie träumt von Pumps und einem Leben als Stewardess. Die Realität beschert ihr Kittel und Fischtheke. Der Film ist nun auf DVD erschienen und soll auch im Fernsehen laufen.

Bis heute sind mit der DEFA die Namen vieler bekannter Schauspielerinnen und Schauspieler verbunden. Winfried Glatzeder, Jutta Wachowiak und Jutta Hoffmann zum Beispiel. In der ARD-Mediathek sollen zum Jubiläum etliche Filme gezeigt werden, auch die Sendeanstalten RBB und MDR haben zum Beispiel Dokumentationen und Interviews zum DEFA-Jubiläum veröffentlicht.

Fragt man Stefanie Eckert, welche DEFA-Filme man unbedingt kennen sollte, hat sie mehrere Empfehlungen parat: Die Spielfilme «Sterne» von Konrad Wolf und «Karbid und Sauerampfer» von Frank Beyer, den Animationsfilm «Angst» von Günter Rätz sowie die Dokumentationen «Unsere Kinder» von Roland Steiner und «Winter Adé» von Helke Misselwitz. Sie schwärmt auch von den Kinderfilmen und rät auch, das YouTube-Portal der Stiftung mit kostenlosen Filmen zu besuchen.

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Sat, 15 May 2021 09:23:00 GMT

News zur Coronavirus-Pandemie: Mehr als 30 Millionen Menschen in Deutschland haben erste Corona-Impfung erhalten

Lehrerverband: Rückkehr in den Regelbetrieb nach den Sommerferien +++ Laut Umfrage ist die Mehrheit gegen Erleichterungen für Geimpfte +++ Die Nachrichten zur Coronavirus-Pandemie im stern-Ticker.

Mehr als 30 Millionen Menschen haben erste Corona-Impfung erhalten

In Deutschland haben nun mehr als 30 Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Damit sind 36,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) via Twitter mitteilte. Mehr als neun Millionen Menschen, und damit 10,9 Prozent der Bevölkerung, haben bereits den vollen Impfschutz. Bis Ende Mai soll ein starker Fokus auf die Zweitimpfungen gelegt werden. Laut Spahn wird bis Anfang Juni der relative Anteil der Zweitimpfungen an den täglichen Impfungen hoch sein. Danach steige der Anteil der Erstimpfungen wieder.

Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mehrere Bundesländer haben für die kommende Woche eine Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen angekündigt.

RKI: Corona-Neuinfektionen im Vergleich zur Vorwoche fast halbiert

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 7894 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Samstagmorgen hervor. Zum Vergleich: Am Samstag vor einer Woche hatte der Wert bei 15.685 gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Samstagmorgen bundesweit bei 87,3 (Vortag: 96,5; Vorwoche: 121,5). 

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Freitag bei 0,87 (Vortag: 0,87). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab. Liegt er für längere Zeit unter 1, flaut das Infektionsgeschehen ab; liegt er anhaltend darüber, steigen die Fallzahlen

Deutschlandweit wurden den Angaben nach binnen 24 Stunden 177 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 238 Tote. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 86.025.Paid Behandlung Corona 12.50

Umfrage: Mehrheit spricht sich gegen Lockerungen für Geimpfte aus

Die Mehrheit der Deutschen hält die Aufhebung coronabedingter Einschränkungen für vollständig Geimpfte und Genesene für falsch. In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der Deutschen Presse-Agentur sagten 32 Prozent, die Personengruppen sollten keine Vorteile erhalten, solange nicht jeder die Möglichkeit zur Impfung hatte. Weitere 21 Prozent meinen, Geimpfte und Genesene sollten generell nicht anders behandelt werden als Menschen, die nicht geimpft sind. Dagegen halten nur 39 Prozent die Aufhebung der Einschränkungen für richtig. 8 Prozent machten keine Angaben.

Seit vergangenen Sonntag gilt eine Verordnung, die eine Reihe von Einschränkungen für Geimpfte und von einer Corona-Infektion Genesene aufhebt. Sie können sich wieder uneingeschränkt mit anderen Menschen treffen und müssen auch nächtliche Ausgangsbeschränkungen nicht mehr beachten. Auch das Reisen ist für diese Personengruppen inzwischen leichter. Die Quarantänepflicht bei Rückkehr nach Deutschland gilt für sie nur, wenn sie aus einem Gebiet mit neuen Virusvarianten kommen. Das sind derzeit nur elf Länder außerhalb Europas. Auch von der Testpflicht bei der Einreise nach Deutschland sind sie weitgehend befreit.

Lehrerverband: Rückkehr in den Regelbetrieb nach den Sommerferien

Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, ist optimistisch, dass die Schulen nach den Sommerferien zum normalen Unterricht zurückkehren können. "Ich rechne damit, dass der dritten Welle keine vierte mehr folgen wird und das nächste Schuljahr bei anhaltend sinkenden Inzidenzen und weiteren Impffortschritten im Regelbetrieb starten kann", sagte Meidinger der "Welt" 

Zumindest für die älteren Schüler gebe es eine reelle Chance, bis dahin geimpft zu sein. "Wir befürworten auch Impfaktionen an Schulen, um ein niedrigschwelliges Angebot für Schüler und Lehrkräfte zu schaffen", betonte Meidinger. Daran schließe sich aber die Frage an, wie der Schulbetrieb im Nebeneinander von geimpften und ungeimpften Schülern sowie Lehrkräften organisiert werden könne.

Er rechne fest damit, dass es eine politische Debatte um eine Impfpflicht für Lehrkräfte geben werde, sagte Meidinger. Der Lehrerverband spreche sich zwar gegen eine Pflichtimpfung aus. Seiner Ansicht nach hätte der Staat bei verbeamteten Lehrkräften und entsprechender gesetzlicher Regelung aber wohl die Handhabe dazu.Paid Interview Kauermann 20.15

"Fehler gemacht. Jeden Tag": DFL-Chef über starke Umsatz-Einbußen durch Corona

Die deutschen Profi-Clubs müssen nach Einschätzung von DFL-Chef Christian Seifert durch die Corona-Pandemie deutliche Umsatz-Einbußen hinnehmen. "Die Bundesliga wird in Relation zur letzten Saison vor der Pandemie voraussichtlich etwa ein Viertel weniger Umsatz machen", sagte er dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Samstag). Der Hauptgrund seien die fehlenden Ticket-Einnahmen, die zuvor "im Schnitt etwa zwischen 13 und 15 Prozent der Einnahmen ausgemacht" hätten, sagte der Chef der Deutschen Fußball Liga. "Dazu ist der Transfermarkt größtenteils zum Erliegen gekommen."

Obwohl die DFL für ihr Hygienekonzept für die Rückkehr zum Spielbetrieb in der Krise viel Lob erhalten hatte, fühle er sich nicht als Gewinner, sagte der 52-Jährige. "Einige Effekte werden uns wirtschaftlich und viele Menschen auch psychisch noch lange beschäftigen." Er sei dennoch stolz, dass das Konzept einigen als Vorbild gedient habe. "Dass die US Open, die Formel 1, die NBA, die NFL sagen, sie hätten sich an den Deutschen orientiert. Aber natürlich haben wir trotzdem auch Fehler gemacht. Jeden Tag."

Das Corona-Krisenmanagement der Politik sieht Seifert kritisch, vor allem bei der Impfstoffbeschaffung. "Wenn ich insbesondere daran denke, dass man der EU-Kommission, die weder das Personal noch die Infrastruktur dazu hat, in dieser lebensgefährdenden Situation die Impfstoffbestellung für knapp 450 Millionen Europäer an die Hand gegeben hat, sollte das schon irgendwann erklärt werden", sagte Seifert. Er hoffe, "dass die Politik kritikfähig genug ist, zu erkennen, wo Fehler gemacht wurden und wo Deutschland Aufholbedarf hat".

Dragqueen Olivia Jones fordert Öffnung der Außengastronomie

Die Hamburger Dragqueen Olivia Jones (51) hofft darauf, dass die Politiker mit Blick auf die coronabedingten Einschränkungen den Gastronomen bald einen Schritt entgegenkommen. "Ich würde mir wünschen, dass die Politik jetzt bald mal ein bisschen mutiger wird, mehr Sachen ausprobiert und nicht immer nur verbietet", sagte die gebürtige Niedersächsin der Deutschen Presse-Agentur in Hamburg. "Was ich auf jeden Fall fordere, ist, dass ab Mai oder Juni die Außengastro aufgemacht wird und auch so etwas wie Stadtführungen mit Auflagen wieder möglich gemacht werden."

Sie verstehe nicht, dass damit noch immer gezögert werde, obwohl mehrere renommierte Aerosolforscher gesagt hätten, dass man sich draußen nur selten anstecken könne. "Es stehen so viele Existenzen auf dem Spiel. Da muss die Politik auch daran denken, dass wir mündige Bürger sind und schon wissen, wo man sich anstecken kann. Je weniger wir draußen möglich machen, desto mehr findet hinter verschlossenen Türen statt, wo die Ansteckungsgefahr nachweislich am höchsten ist."

Saison beginnt: Mehr Badeunfälle als Coronafolge befürchtet

Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) blickt nicht ohne Sorge auf die beginnende Badesaison an den Küsten und Binnengewässern. "Wir befürchten für die Sommersaison 2021 deutlich mehr Probleme und Zwischenfälle am und im Wasser als bereits in der Saison 2020", sagte DLRG-Pressesprecher Achim Wiese. "Viele unterschätzen, wie viel Fitness verloren gegangen ist, wenn sie lange zu Hause sind und sich über einen langen Zeitraum nicht regelmäßig und ausreichend bewegen." Als Folge der Schwimmbadschließungen und fehlenden Ausbildungsmöglichkeiten rechnet die DLRG sowohl mit einem weiteren Anstieg von Kinder, die nicht schwimmen können, als auch mit erhöhten Ertrinkungszahlen speziell in den Sommermonaten. An Nord- und Ostsee startet die offizielle Badesaison, in der die Rettungsschwimmer ihre Posten beziehen, Mitte Mai. 

Johnson: Indische Variante leichter übertragbar als bisheriges Virus

Die indische Variante des Coronavirus B.1.617.2 ist nach Ansicht britischer Experten leichter übertragbar als die bisher vorherrschenden Virus-Varianten, inklusive der sogenannten britischen Variante B.1.1.7. Das sagte der Premierminister Boris Johnson in London. Noch sei nicht klar, um wie viel schneller sich die Variante verbreite, so der konservative Politiker weiter. Im schlimmsten Fall stünden dem Land schwere Entscheidungen bevor. Insgesamt sind die Infektionszahlen in Großbritannien mit einer landesweiten Sieben-Tage-Inzidenz von rund 23 sehr niedrig. Regional kam es aber in den vergangenen Wochen wieder zu einem Anstieg, der teilweise auf die indische Variante zurückgeführt wird.

Reisen nach Helgoland ab Montag wieder möglich

Urlauber und Tagestouristen können ab Montag wieder nach Helgoland reisen. Wer ein negatives Testergebnis vorlege, könne wieder auf die einzige Hochseeinsel Deutschlands kommen - unabhängig davon, ob für einen oder mehrere Tage, teilte der zuständige Kreis Pinneberg mit. Übernachtungsgäste müssen den Angaben zufolge bei der Anreise ein negatives Testergebnis besitzen, das nicht älter als 24 Stunden beim Antigen-Schnelltest oder 48 Stunden beim PCR-Test sein darf. Außerdem ist spätestens alle 72 Stunden eine erneute Testung notwendig. Testangebote gibt es demnach auf der Insel. Für einen Tagesausflug nach Helgoland reicht ein negatives Testergebnis aus, das nicht älter als 48 Stunden ist. Die Testpflicht entfällt für Geimpfte, Genesene sowie für Kinder, die das 6. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

Jens Spahn (l. ,CDU), Bundesminister für Gesundheit wird gegen das Coronavirus geimpft
Nordrhein-Westfalen, Legden: Jens Spahn (l. ,CDU), Bundesminister für Gesundheit, wird in der Hausarztpraxis von Volker Schrage (r) mit dem Impfstoff AstraZeneca geimpft
© Guido Kirchner

Großbritannien wird wieder als Corona-Risikogebiet eingestuft

Die Bundesregierung stuft Großbritannien trotz niedriger Infektionszahlen ab Sonntag wieder als Corona-Risikogebiet ein. Grund ist das "zumindestens eingeschränkte Vorkommen" der zuerst in Indien festgestellten Virusvariante, wie das Robert Koch-Institut bekanntgab. Die Variante B.1.617.2 hat in Indien zu dramatischen Infektionszahlen beigetragen. Die Nachbarländer Sri Lanka und Nepal werden von der Bundesregierung am Sonntag ebenfalls hochgestuft: Sri Lanka zum Risikogebiet und Nepal zum Virusvariantengebiet, der höchsten Risikostufe, für die weitgehende Reisebeschränkungen gelten.

Gesundheitsminister Spahn gegen Corona geimpft – mit Astrazeneca

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat sich von seinem Hausarzt im münsterländischen Legden gegen Corona impfen lassen. Der 40-Jährige erhielt den Impfstoff der Firma Astrazeneca. Er habe sich nach einem Gespräch mit dem Arzt bewusst dafür entschieden, erklärte er nach Angaben eines Sprechers. Für den kompletten Schutz brauche Spahn nur eine Impfung, da er bereits eine Corona-Erkrankung durchgemacht habe, sagte der Sprecher weiter.

"Nach diesen langen Monaten der Pandemie fühlt es sich gut an, geimpft und damit geschützt zu sein. Alle bei uns zugelassenen Impfstoffe wirken sehr gut und sind sicher", betonte Spahn. "Ich kann nur jedem empfehlen, der ein Impfangebot bekommt, sich auch impfen zu lassen." Der Weg raus aus der Pandemie führe nur über mehr Impfungen und geringere Inzidenzen. Nach Angaben seines Ministeriums hätte Spahn auch in Berlin die Möglichkeit gehabt, sich als Mitglied der Bundesregierung in der Prioritätsgruppe 3 mit anderen Impfstoffen impfen zu lassen. Der Astrazeneca-Impfstoff kann seit dem 6. Mai unabhängig von Prioritätsgruppen verimpft werden.

Hamburg will schärfere Strafen für falsche Impfpässe

Hamburg setzt sich im Bund dafür ein, die Fälschung von Impf- und PCR-Testbescheinigungen einer Urkundenfälschung gleichzustellen und damit auch härter bestrafen zu können. Bisher werde die Fälschung von Gesundheitszeugnissen im Strafrecht anders behandelt als die Fälschung von Urkunden, sagte Justizsenatorin Anna Gallina (Grüne) der Deutschen Presse-Agentur. "Der Strafrahmen ist bei entsprechenden Fällen weitaus niedriger und der Straftatbestand enthält noch weitere Unstimmigkeiten." Hier bestehe Reformbedarf.

Sachsen hebt Impfpriorisierung in Arztpraxen ab 24. Mai auf

Sachsen hat angekündigt, die Impfpriorisierung mit allen zugelassenen Impfstoffen in Arztpraxen ab dem 24. Mai aufzuheben. Damit können Ärzte ohne Bindung an die Impfverordnung frei entscheiden, welche Patienten sie zuerst impfen, teilte das sächsische Gesundheitsministerium mit. Die Impfpriorisierung werde in den Impfzentren und bei den mobilen Teams jedoch beibehalten. 

Heil kündigt Verlängerung der Kurzarbeiter-Regeln bis Jahresende an

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) hat die Verlängerung der aktuellen Kurzarbeiterregeln bis Jahresende angekündigt. "Dazu habe ich einen Verordnungsentwurf erarbeitet, den wir gerade in der Regierung abstimmen", sagte Heil dem Düsseldorfer "Handelsblatt". Arbeitgeber können dann weiterhin die Sozialversicherungsbeiträge für Kurzarbeiter in voller Höhe erstattet bekommen. Bislang gilt diese Regelung bis Ende Juni. Für Betriebe, die bis zur Jahresmitte Kurzarbeit eingeführt haben, sah die ursprüngliche Regelung nur noch eine hälftige Erstattung bis Jahresende vor.

WHO-Chef fordert Impfstoff für ärmere Länder statt für Kinder

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat an reiche Nationen appelliert, Corona-Impfstoff an ärmere Länder zu spenden statt jetzt damit Kinder zu impfen. Derzeit stünden nur 0,3 Prozent des globalen Angebots an Impfstoffen Ländern mit niedrigem Einkommen zur Verfügung, sagte WHO-Generaldirektor Tedros Adhanom Ghebreyesus in Genf. In vielen Ländern seien noch nicht einmal medizinisches Personal und Pflegerinnen gegen Covid-19 geschützt.

"Ich verstehe, warum manche Länder ihre Kinder und Jugendlichen impfen wollen. Aber zu diesen Zeitpunkt bitte ich sie dringend, dies zu überdenken," sagte Tedros. Die Dosen sollten besser der Initiative Covax zur Verfügung gestellt werden. Das Projekt, an dem die WHO führend beteiligt ist, hat eine gerechte globale Verteilung von Impfstoffen zum Ziel.

Quarantäne-Pflicht bei Einreise fällt in Italien weg

Für Italien-Urlauber aus Deutschland und anderen europäischen Ländern entfällt am Sonntag die bisher notwendige Corona-Quarantäne nach der Ankunft. Das teilte das Gesundheitsministerium in Rom mit. Künftig sei für Einreisen aus den Ländern der Europäischen Union, dem Schengenraum sowie Großbritannien und Israel nur noch ein negativer Test erforderlich. Bisher musste man fünf Tage in Quarantäne und am Ende einen zweiten Test machen. Das 60-Millionen-Einwohner-Land zählte zuletzt in 24 Stunden rund 8000 Corona-Neuinfektionen und etwa 200 Todesfälle. Von Montag an werden voraussichtlich fast alle Regionen Italiens zur Gelben Zone mit moderatem Corona-Risiko gehören.

PAID Nepal Corona-Lage 20.16h

Rund 13.000 Corona-Infektionen bei vollständig Geimpften

In Deutschland wurden bisher rund 13.000 vollständig Geimpfte noch positiv auf das Coronavirus getestet. Das entspricht bei insgesamt mehr als acht Millionen Zweitimpfungen etwa 0,16 Prozent. Es sei aber nicht klar, ob die Erkrankung bei vollem Impfschutz, also mehr als 14 Tage nach der zweiten Impfung, auftrat oder in den Tagen davor, erklärte das Gesundheitsministerium. Impfungen können Corona-Infektionen zwar in den meisten Fällen verhindern, allerdings nicht zu hundert Prozent. Man geht außerdem davon aus, dass der Körper nach der zweiten Impfung rund zwei Wochen braucht, um den vollen Impfschutz aufzubauen.

Widerstand in Japan gegen Olympia wächst – mehr als 350.000 Unterschriften

In Japan werden die Rufe nach einer Absage der Olympischen Spiele in Tokio immer lauter. Der japanische Anwalt und Politiker Kenji Utsunomiya forderte eine Absage der Spiele und überreichte der Gouverneurin von Tokio, Yuriko Koike, eine entsprechende Petition mit mehr als 350.000 Unterschriften. Der Schutz des Lebens der Menschen vor dem Coronavirus müsse oberste Priorität haben und nicht die Olympischen Spiele, heißt es darin. Solche Spiele sollten von allen Menschen begrüßt werden, "aber das ist unter den gegenwärtigen Umständen nicht möglich." Daher fordere man die Verantwortlichen auf, sie abzusagen, sagte Utsunomiya nach Überreichung seiner Petition. Auch Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung für eine Absage oder erneute Verschiebung ist. Japans Olympia-Macher und das IOC wollen sie jedoch durchziehen.

Neuer Impfrekord in Deutschland: 1,35 Millionen Menschen an einem Tag geimpft

In Deutschland sind am Mittwoch so viele Menschen gegen das Coronavirus geimpft worden wie noch nie. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Freitag (Stand: 09.35 Uhr) wurden an dem Tag 1.353.453 Impfspritzen gesetzt, an Christi Himmelfahrt waren es 408.260. Wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) auf Twitter mitteilte, wurden damit an beiden Tagen zusammen fast 2 Prozent der deutschen Bevölkerung geimpft.

Damit seien 35,9 Prozent (29,8 Millionen) der Menschen in Deutschland mindestens einmal geimpft und 10,6 Prozent (8,8 Millionen) voll geschützt. Laut RKI hatte es vor dem neuen Tagesrekord in den vergangenen Wochen bereits drei Tage gegeben, an denen über eine Million Impfspritzen gesetzt wurden. Insgesamt wurden demnach bis einschließlich Donnerstag etwa 38,6 Millionen Impfdosen verabreicht.

RKI: Sieben-Tage-Inzidenz erstmals seit 20. März unter 100

Die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz hat nach Daten des Robert-Koch-Instituts erstmals seit dem 20. März wieder die Schwelle von 100 unterschritten. Nach Stand des RKI-Dashboards von 04.56 Uhr lag der Wert bei 96,5 (20. März: 99,9). Gestern hatte das RKI die Zahl der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche mit 103,6 angegeben, am Freitag vor einer Woche mit 125,7. Einen Höchststand hatte die bundesweite Inzidenz während der dritten Welle am 26. April mit 169,3 erreicht. Der bisher höchste Inzidenz-Wert hatte bei 197,6 am 22. Dezember vergangenen Jahres gelegen.

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI binnen eines Tages 11.336 Corona-Neuinfektionen. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.485 Neuansteckungen gelegen. Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 190 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 284 Tote gewesen.

Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert lag laut RKI-Lagebericht vom Donnerstagabend bei 0,87 (Vortag: 0,82). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 87 weitere Menschen anstecken. Der R-Wert bildet jeweils das Infektionsgeschehen vor 8 bis 16 Tagen ab.

Die Meldungen von Donnerstag, 13 Mai 2021:

Schottische Regierung genehmigt 600 Zuschauer bei Fußball-Pokalfinale

Das Finale im schottischen Fußball-Pokal steigt vor 600 Zuschauern. Die Endspielgegner Hibernian aus Edinburgh und FC St. Johnstone aus Perth dürften je 300 Karten für das Spiel im Glasgower EM-Stadion Hampden Park am 22. Mai an ihre Fans verteilen, teilte der schottische Verband mit. Die schottische Regierung habe verfügt, dass ein Abstand von zwei Metern eingehalten werden müsse bei der Sitzplatzverteilung. Der Verband hatte beantragt, 2000 Zuschauer zuzulassen, bei je eineinhalb Metern Distanz. "Obwohl die Anzahl geringer ist als erwartet, freuen wir uns auf eine begrenzte Menge von Fans, die am Pokalfinale teilnehmen", so der Verband.

Impfkampagne für Zwölf- bis 15-Jährige in den USA gestartet

Die USA haben damit begonnen, im großen Stil Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren gegen das Coronavirus zu impfen. Landesweit können sich seit heute Zwölf- bis 15-Jährige mit dem Vakzin von Biontech und Pfizer impfen lassen. Die US-Gesundheitsbehörde CDC hatte die Impfungen für die rund 17 Millionen Kinder und Jugendlichen dieser Altersgruppe am Vorabend empfohlen.

"Obwohl die meisten Kinder mit Covid-19 nur milde oder gar keine Symptome haben, können einige Kinder schwer erkranken", erklärte CDC-Chefin Rochelle Walensky. Es habe auch einige wenige Todesfälle in der Altersgruppe gegeben. Eine Impfung von Kindern und Jugendlichen werde den USA helfen, die Pandemie hinter sich zu lassen.

Ohio: Mit Impfung Lottogewinn 17.18h

Kolumbien: Krankenhäusern droht inmitten von Protesten Corona-Kollaps

Nach tagelangen Protesten steht das Gesundheitssystem in Kolumbien angesichts der Corona-Pandemie vor dem Zusammenbruch. "Es muss mit aller Realität gesagt werden: die Ansteckungssituation in Bogota ist kritisch: fast einhundertprozentige Belegung der Intensivstation", schrieb der kolumbianische Gesundheitsminister Fernando Ruiz auf Twitter. 500 Patienten müssten aus der Hauptstadt in andere Teile des Landes verlegt werden.

Seit zwei Wochen kommt es in Kolumbien zu zahlreichen, teilweise von Gewalt überschatteten Protesten. Mindestens 42 Menschen sind nach den jüngsten Angaben der nationalen Ombudsstelle während der Protesttage ums Leben gekommen, 168 Personen werden vermisst.

Große Nachfrage nach elektronischem Corona-Impfnachweis in Thüringen

In Thüringen gibt es einen regelrechten Ansturm auf den elektronischen Nachweis für Corona-Impfungen. Seit dem Start der Abrufmöglichkeit habe es rund 60.000 Anfragen danach gegeben, sagte Jörg Mertz, Leiter des Pandemiestabs bei der Kassenärztlichen Vereinigung (KV), der Deutschen Presse-Agentur. Der Nachweis in Gestalt eines PDF-Dokuments mit QR-Code kann seit Mittwochvormittag auf dem Terminvergabeportal "www.impfen-thueringen.de" auf das Smartphone oder den PC heruntergeladen werden. Er enthält den Namen des Geimpften, den verabreichten Impfstoff und das Datum der beiden Einzelimpfungen. Auch der Papierausdruck ist möglich.

Lambrecht erwartet vollständige Rückkehr zu Grundrechten in wenigen Wochen

Bundesjustizministerin Christine Lambrecht (SPD) rechnet damit, dass schon in wenigen Wochen wesentliche Freiheitsbeschränkungen bundesweit wieder aufgehoben werden können. "Ich möchte, dass es nun Veränderungen für uns alle gibt, nicht nur für Geimpfte und Genesene", sagte die SPD-Politikerin dem "Handelsblatt". "Wir alle müssen Schritt für Schritt wieder die Möglichkeit bekommen, unsere Grundrechte wieder vollständig auszuüben." Wenn sie sich die Lockerungsentscheidungen aus den Bundesländern anschaue, dann sei dies "eine Frage von wenigen Wochen, teilweise auch nur von Tagen, aber ganz bestimmt nicht mehr von einem halben Jahr", sagte sie.

Dänemark beginnen mit Exhumierung von Nerz-Kadavern

In Dänemark hat die Exhumierung von mehreren Millionen getöteten Nerzen begonnen. Sie waren im vergangenen Jahr gekeult worden, nachdem in den Nutztieren mutierte Coronavirus-Varianten aufgetreten waren, die sich auch auf Menschen übertrugen. Die Kadaver waren zunächst an mehreren Standorten vergraben worden, wurden aber durch Fäulnisgase teilweise wieder an die Oberfläche gebracht. Wie die dänische Nachrichtenagentur Ritzau berichtete, sollen sie nun in mehreren Etappen verbrannt werden. Insgesamt handelt es sich um vier Millionen Tiere, die wegen ihres Pelzes gezüchtet wurden.

PAID Blame-Game um Nerzskandal in Dänemark 18.57

Berlin hebt Priorisierung für Corona-Impfstoffe bei Ärzten auf

Berlin hebt ab Montag die Priorisierung für alle verfügbaren Corona-Impfstoffe bei Haus- und Betriebsärzten auf. Das kündigte ein Sprecher der Senatsverwaltung für Gesundheit auf dpa-Anfrage an. Zuvor hatte das Magazin "Business Insider" darüber berichtet. Bisher war die Vergabe an Kriterien wie Alter, Vorerkrankung und die Zugehörigkeit zu bestimmten Berufsgruppen geknüpft. Zuvor hatten bereits Bayern und Baden-Württemberg ähnliche Schritte angekündigt.

Das Vorgehen bedeutet allerdings nicht, dass jeder sofort nächste Woche geimpft werden kann. Die verfügbaren Impfstoffmengen sind laut Gesundheitsverwaltung zunächst weiter relativ knapp, erst ab Juni werde mit größeren Mengen gerechnet. Patienten, die zu einer der drei Prioritätengruppen zählen und noch nicht geimpft sind, hätten zudem weiter Vorrang, erläuterte der Sprecher. Für die Impfzentren der Hauptstadt ändere sich am bisherigen Vorgehen zunächst nichts.

Rund zwei Prozent Corona-Variante aus Indien – Tendenz steigend

Auf sehr niedrigem Niveau beobachtet das Robert Koch-Institut (RKI) in Deutschland einen wachsenden Anteil der in Indien entdeckten Corona-Variante. Die neu als besorgniserregend eingestufte Mutante B.1.617 sei bisher nur in wenigen Proben nachgewiesen, "aber ihr Anteil stieg in den letzten Wochen stetig an", heißt es in einem RKI-Bericht. Ihr Anteil an den untersuchten Proben beträgt demnach weniger als zwei Prozent (Untervariante B.1617.1: 0,6 Prozent; B.1617.2: 0,9 Prozent). Das RKI betont, dass die absoluten Zahlen der Nachweise in der Woche vom 26. April bis 2. Mai lediglich im zweistelligen Bereich lägen: bei gut 30.

STERN PAID Indien Interview Arzt 20.26h

RKI registriert 17.419 Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 17.419 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Donnerstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.08 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 21.953 Neuansteckungen gelegen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Donnerstagmorgen bundesweit bei 103,6 (Vortag: 107,8; Vorwoche: 129,1).

Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 278 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 250 Tote gewesen.

Medienbericht: Berlin will Impfpriorisierung ab Montag aufheben

Auch Berlin will einem Medienbericht zufolge die Impfreihenfolge aufheben. Priorisierungen nach Alter, Vorerkrankung oder Zugehörigkeit zu einer bestimmten Berufsgruppe sollen ab Montag wegfallen, wie das Wirtschaftsmagazin "Business Insider" berichtete. Zuvor hatten bereits Bayern, Brandenburg und Baden-Württemberg diesen Schritt angekündigt.

Die Meldungen von Mittwoch, 12. Mai 2021:

Norwegen stellt Corona-Impfungen mit Astrazeneca dauerhaft ein

Auch Norwegen stellt die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von Astrazeneca dauerhaft ein. Zudem werde das Vakzin von Johnson & Johnson Menschen nur noch auf deren ausdrücklichen Wunsch verabreicht, teilte Regierungschefin Erna Solberg in Oslo mit. Zur Begründung nannte sie das Auftreten von seltenen, aber schwerwiegenden Nebenwirkungen bei den beiden Vektorviren-Impfstoffen. Oslo hatte die Impfungen mit Astrazeneca am 11. März ausgesetzt.

Mehr als ein Drittel der Deutschen gegen Corona geimpft

Mehr als jeder Dritte in Deutschland ist mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft – zehn Prozent der Bevölkerung haben inzwischen den vollen Schutz mit einer zweiten Spritze. Nach Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) haben nun 28,5 Millionen Menschen mindestens eine erste Impfung bekommen und damit 34,3 Prozent aller Einwohner. Mehr als 8,3 Millionen Menschen haben demnach mittlerweile auch eine Zweitimpfung erhalten.

Am Dienstag wurden den Angaben zufolge 1.047.865 Impfungen gemacht. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) erläuterte, damit habe es zum dritten Mal mehr als eine Million Impfungen an einem Tag gegeben. Je nach Bundesland variiert die Impfquote. Die höchste Quote an mindestens Erstgeimpften hat das Saarland mit 38,7 Prozent. Sachsen liegt mit 29,8 Prozent leicht hinter den anderen Bundesländern zurück.

EU-Parlament plant im Juni erste Plenarsitzung in Straßburg seit Pandemie-Beginn

Das EU-Parlament plant für Juni seine Rückkehr nach Straßburg. "Wenn die Umstände es erlauben", werde die Plenarsitzung vom 7. bis 10. Juni im Parlamentssitz in der Stadt im Elsass abgehalten, erklärte ein Sprecher der Volksvertretung. Die erwartete Rückkehr werde "durch die positive Entwicklung der Gesundheitssituation ermöglicht". Seit Beginn der Corona-Pandemie im Februar 2020 hat das Parlament nicht mehr in Straßburg getagt. Alle Sitzungen fanden – teils in deutlich reduziertem Umfang – in Brüssel statt. Auch das Mai-Plenum nächste Woche wird in Belgien abgehalten.

EMA zuversichtlich: Impfstoffe schützen vor indischer Virus-Variante

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) ist zuversichtlich, dass die bisher zugelassenen Impfstoffe auch vor der neuen indischen Virus-Variante schützen. Die bisher vorliegenden Daten seien "beruhigend" und deuteten auf einen "ausreichenden Schutz" hin, sagte der Direktor für Impfstrategie bei der EMA, Marco Cavaleri, in Amsterdam. Die EMA-Experten würden weiterhin die Entwicklung sehr genau verfolgen und prüfen.STERN PAID 19 21 Impfstoffproduktion 6.30 

NRW erlaubt eingeschränkte Gastronomie-Öffnung bei Inzidenz unter 100

In Nordrhein-Westfalen sollen eingeschränkte Öffnungen der Außengastronomie wieder erlaubt werden, wenn die Sieben-Tage-Inzidenz an fünf Werktagen unter 100 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner liegt. Voraussetzungen seien eine verminderte Gästezahl und ein negativer Corona-Test der Besucher, kündigte NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) in Düsseldorf an. Innenbereiche dürften entsprechend ab einer Inzidenz unter 50 wieder geöffnet werden. Die Regelung greife ab dem 15. Mai. Derzeit liegt die landesweite Inzidenz in NRW nach aktuellen Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) bei 116,2 und geht weiter zurück. 15 von 53 Kommunen waren am Mittwoch unter der 100er-Marke und einige weitere knapp darüber. Am besten sah die Lage in Münster mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von 51,7 aus.

Bayern und Baden-Württemberg beenden Impfstoffpriorisierung für Hausärzte

Bayern und Baden-Württemberg beenden für alle zugelassenen Corona-Impfstoffe die staatliche Priorisierung für Hausarztpraxen. Ab der kommenden Woche können die niedergelassenen Ärzte ohne staatliche Vorgaben über die Vergabe der Impfstoffe entscheiden, wie Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne) in München und Stuttgart ankündigten.

Söder sagte, in Bayern solle es in den staatlichen Impfzentren vorerst bei der Priorisierung nach Impfgruppen bleiben. Bei den Hausärzten gebe es dagegen mehr Flexibilität. Lucha erklärte, mit der Entscheidung für die Priorisierung werde den Ärzten mehr Flexibilität bei der Organisation der Impfungen und der Terminvergabe gegeben.

Digitaler Impfpass "CovPass" wird um Testergebnisse erweitert

Der geplante digitale Impfnachweis in Deutschland soll nicht nur als Bescheinigung eines vollständigen Impfschutzes dienen, sondern auch offizielle negative Corona-Testergebnisse anzeigen können. Das verlautete am Mittwoch aus Regierungskreisen. Außerdem soll die Smartphone-App, die unter dem Namen "CovPass" veröffentlicht werden soll, auch für Genesene zum Nachweis einer überstandenen Corona-Erkrankung dienen. Das Projekt unter der Führung des amerikanischen Technologiekonzerns IBM liegt dem Vernehmen nach zeitlich im Plan. "CovPass" soll demnach noch vor den Sommerferien der Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Oberlandesgericht: Corona-Folgen sind kein Versicherungsfall

Die Corona-Pandemie und die in ihrer Folge erlassenen Verordnungen sind kein Versicherungsfall – das entschied das Oberlandesgericht in Schleswig in einem ersten Urteil aus dem Versicherungsrecht im Zusammenhang mit dem Virus. Demnach hat ein Gaststättenbetreiber keinen Anspruch auf Ersatz des Ertragsausfallschadens aus einer Betriebsschließungsversicherung. Dies teilte das Gericht am Mittwoch mit (Az.: 16 U 25/21).

STERN PAID 19_21 Magensäure und Corona? 13.44

Unabhängige Experten: Corona-Pandemie "hätte verhindert werden können"

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat im vergangenen Jahr zu langsam auf erste Alarmzeichen einer möglichen Gesundheitsbedrohung reagiert. Zu diesem Schluss kommt eine von der WHO bestellte unabhängige Expertenkommission. Auch Regierungen kommen in ihrem in Genf veröffentlichten Bericht nicht gut weg: Viele Länder hätten den Monat Februar 2020 vertrödelt, statt Vorkehrungen gegen die Ausbreitung des Virus Sars-CoV-2 zu treffen, die global die Corona-Gesundheits- und Wirtschaftskatastrophe mit weitreichenden sozialen Folgen ausgelöst hat. "Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass das System, wie es zurzeit besteht, nicht dazu geeignet ist zu verhindern, dass sich mit einem neuen und hochansteckenden Erreger, der jeden Augenblick auftauchen könnte, eine Pandemie entwickelt", heißt es in dem Bericht.

China hatte Ende Dezember 2019 über die Häufung einer unbekannten Lungenkrankheit in Wuhan berichtet. Die WHO erklärte erst am 30. Januar eine "Notlage von internationaler Tragweite", die höchstmögliche Alarmstufe. Das verpflichtet Länder, Vorkehrungen zu treffen. Die WHO sprach aber erst am 11. März von einer Pandemie. Das hat nach den WHO-Gesundheitsvorschriften anders als die Erklärung der "Notlage" zwar eigentlich keine Konsequenzen. Im Rückblick war das aber erst der psychologisch notwendige Schub, um Regierungen richtig in Alarmbereitschaft zu versetzen.

Pandemie: RKI warnt vor Ungeduld und zu frühen Öffnungen

Trotz bundesweit sinkender Inzidenz-Zahlen in der Pandemie hat das Robert Koch-Institut zur Geduld gemahnt und vor zu frühen Öffnungen gewarnt. "Bei aller Zuversicht dürfen wir bitte eines nicht vergessen: Diese Pandemie ist ja nicht vorbei", sagt RKI-Präsident Lothar Wieler. Es erkrankten nun vor allem die Jüngeren, darunter viele Schülerinnen und Schüler sowie junge Erwachsene. Und es gebe noch immer rund 1000 Todesfälle pro Woche. "Die Situation ist weiter ernst." Doch auch erfreuliche Fortschritte seien zu erkennen. "Die Inzidenzen sinken in allen Altersgruppen und in allen Bundesländern", sagte Wieler. Sie nähern sich der Schwelle von 100.

Ein Drittel der Bundesbürger habe inzwischen mindestens eine Impfdosis erhalten. Einer von zehn sei bereits vollständig geimpft – darunter vor allem die Älteren. "Die Impfquote allein reicht aber noch nicht aus", betonte Wieler. Um die Pandemie zu beenden, müssten 80 Prozent der Bevölkerung die Infektion entweder durchgemacht haben oder geimpft sein. "Wenn wir zu früh öffnen, würde sich das Virus wieder verbreiten". Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte dazu: "Jeder Mensch wird das Virus erleben, ich würde empfehlen durch Impfung und nicht durch Krankheit".

RKI registriert 14.909 Corona-Neuinfektionen – Inzidenzwert sinkt weiter

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert-Koch-Institut binnen eines Tages 14.909 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Vor einer Woche hatte der Wert bei 18.034 Neuansteckungen gelegen. Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Morgen bundesweit bei 107,8 (Vortag: 115,4; Vorwoche: 132,8). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 268 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 285 Tote gewesen.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie insgesamt 3.548.285 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte aber deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden. Die Zahl der Genesenen liegt bei etwa 3.220.300 an. Die Zahl der Menschen, die an oder unter Beteiligung einer nachgewiesenen Infektion mit Sars-CoV-2 gestorben sind, stieg auf 85.380. Der bundesweite Sieben-Tage-R-Wert betrug laut RKI-Lagebericht vom Dienstagabend 0,83 (Vortag: 0,88). Das bedeutet, dass 100 Infizierte rechnerisch 83 weitere Menschen anstecken.

Nauru vermeldet "Weltrekord": Alle Erwachsenen gegen Corona geimpft

Die kleine Pazifik-Insel Nauru hat nach eigenen Angaben als erstes Land der Welt allen Erwachsenen eine Impfdosis gegen das Coronavirus verabreicht. "Die Corona-Taskforce freut sich über diesen Weltrekord und dankt allen Einwohnern für ihren Beitrag, Nauru frei von Corona zu halten", erklärte die Regierung. Im Laufe eines Monats erhielten den Angaben zufolge 7392 Menschen eine erste Astrazeneca-Impfung. Das entspricht sogar 108 Prozent der eigenen Staatsbürger – auch Ausländer vor Ort wurden mitgeimpft. Mitte Juli sollen alle Bewohner ihre zweite Impfdosis erhalten.

Indische Corona-Variante laut WHO in mehr als 40 Ländern erfasst

Die zunächst in Indien entdeckte Corona-Variante B.1.617 ist nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) inzwischen in mehr als 40 Ländern nachgewiesen worden. Mehr als 4500 analysierte Gensequenzen aus 44 Ländern seien B.1.617 zugeordnet worden, zudem lägen Meldungen über Nachweise aus fünf weiteren Ländern vor, teilte die Behörde in Genf mit. Gestern hatte die UN-Behörde die Variante als "besorgniserregend" eingestuft. Zuvor hatte die WHO nur zunächst in Großbritannien, Südafrika und Brasilien erfasste Varianten so bezeichnet.

Paid Mutanten 14.15

Es gebe Hinweise auf höhere Übertragungsraten bei B.1.617, eine rasche Verbreitung in mehreren Ländern sei beobachtet worden, hieß es von der WHO. Ob die Wirksamkeit von Impfstoffen oder Medikamenten bei der Mutante eingeschränkt sei, sei noch unklar. 

Drosten: "Wer sich nicht impfen lässt wird sich infizieren"

Der Virologe Christian Drosten schätzt, dass die Bevölkerung in Deutschland ungefähr in den kommenden eineinhalb Jahren immun gegen das Coronavirus wird. Dies werde durch die Impfung oder durch natürliche Infektion geschehen, sagte der Wissenschaftler der Charité Berlin im Podcast "Coronavirus-Update" (NDR-Info). "Dieses Virus wird endemisch werden, das wird nicht weggehen. Und wer sich jetzt beispielsweise aktiv dagegen entscheidet, sich impfen zu lassen, der wird sich unweigerlich infizieren." Dagegen könne man nichts tun, da die Maßnahmen mit der Zeit immer weiter zurückgefahren würden.

Danach zirkuliere das Virus in der Bevölkerung, zum Beispiel unbemerkt im Rachen von Geimpften und bei kleineren Kindern, die noch nicht geimpft werden können. Auch im kommenden Winter wird es daher nach Einschätzung des Virologen noch Covid-19-Fälle auf Intensivstationen geben. 

Indien überschreitet Schwelle von 250.000 Corona-Toten

Indien hat die Schwelle von 250.000 Corona-Toten überschritten. Nach Angaben des indischen Gesundheitsministeriums wurde binnen 24 Stunden ein neuer Höchstwert von 4205 Todesfällen registriert. Die Gesamtzahl der Todesopfer stieg damit auf 254.197. Mit fast 350.000 Neuinfektionen stiegt die Zahl der insgesamt registrierten Infektionen am Mittwoch auf 23,3 Millionen. Indien verzeichnet damit die zweithöchste Fallzahl hinter den USA.

Die Meldungen von Dienstag, 11. Mai 2021:

Corona-Lockerungen in Schleswig-Holstein ab Montag – auch für Touristen

In Schleswig-Holstein gelten vom kommenden Montag an gelockerte Corona-Regeln vor allem im Tourismus und der Gastronomie, bei Kontakten im Freien und in der Freizeit. Das sieht eine neue Verordnung der Landesregierung vor, mit der die in der vorigen Woche angekündigten Öffnungsschritte in Kraft treten. "Schleswig-Holstein hat seit Januar eine 7-Tage-Inzidenz, die deutlich unter 100 liegt", sagte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) laut Mitteilung der Staatskanzlei. "Aktuell ist der Wert bei 50. In der Tendenz sinkt diese Marke weiter." 

Gaststätten dürfen unter strengen Auflagen vom 17. Mai auch ihre Innenbereiche öffnen. Voraussetzung ist ein negativer Testnachweis oder eine Bescheinigung, dass eine vollständige Impfung mindestens zwei Wochen alt ist. Wer als Tourist im Norden übernachten will, muss mit frischem negativen Coronatest anreisen und diesen alle drei Tage erneuern. Ein Antigen-Schnelltest darf maximal 24 Stunden, ein PCR-Test höchstens 48 Stunden alt sein. Modellversuch 12.15

EU-Behörde will schnell über Impfstoff für Kinder entscheiden

Die EU-Arzneimittelbehörde (EMA) will noch im Mai über die Zulassung des Corona-Impfstoffs der Hersteller Biontech und Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. Das teilte die EMA in Amsterdam auf DPA-Anfrage mit. Das Verfahren könne angesichts von Fortschritten bei der Bewertung beschleunigt werden und Ende des Monats abgeschlossen sein. EMA-Chefin Emer Cooke hatte im "Handelsblatt" gesagt, dass die Behörde Daten zur Wirkung des Impfstoffs für 12- bis 15-Jährige erhalte. "Wir haben am 30. April mit der Prüfung begonnen." Sie nannte Juni als Ziel für die Zulassung. "Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen können."

Studie: Covid-19-Patienten weisen nach acht Monaten immer noch Antikörper auf

Covid-19-Patienten haben auch mindestens acht Monate nach ihrer Infektion noch Antikörper gegen das Coronavirus im Blut. Zu diesem Ergebnis kommt eine in der Fachzeitschrift "Nature Communications" veröffentlichte Studie der Mailänder Forschungsklinik San Raffaele und des obersten italienischen Gesundheitsinstitut ISS. Demnach waren unabhängig von der Schwere der Erkrankung, dem Alter der Patienten oder Vorerkrankungen Antikörper im Blut nachweisbar.

Die Antikörper hielten sich "hartnäckig im Blut der Patienten", wie es in einer gemeinsamen Erklärung der Klinik und des ISS heißt. Für die Studie wurden 162 Patienten untersucht, die während der ersten Corona-Welle im vergangenen Jahr mit Symptomen einer Covid-19-Erkrankung die Notaufnahme aufgesucht hatten. Von den 133 Patienten, die ihrer Erkrankung überlebten, wurde im März und April vergangenen Jahres und dann erneut im November Blutproben entnommen und mit Hilfe einer speziell entwickelten Methode auf Antikörper gegen das Coronavirus getestet. Nach acht Monaten gab es demnach nur drei Patienten, die keine Antikörper mehr aufwiesen.

Ein Drittel der Bevölkerung Deutschlands mindestens einmal geimpft

Ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist zumindest einmal gegen das Coronavirus geimpft. Wie das Robert-Koch-Institut mitteilte, betrug die Quote unter Berücksichtigung der bis einschließlich Montag erfolgten Impfungen 33,3 Prozent. Für die vollständigen Impfungen wurde eine Quote von 9,6 Prozent angegeben.

Laut RKI erhielten 27.7 Millionen Menschen zumindest eine Impfdosis, 8,0 Millionen Menschen sind vollständig geimpft. In der zweiten Zahl sind auch die Impfungen mit dem Impfstoff von Johnson & Johnson enthalten, bei dem eine Impfdosis ausreicht. Bei den übrigen Impfstoffen werden zwei Dosen für einen vollständigen Impfschutz benötigt. Allein für Montag wurde die Zahl der Erstimpfungen mit 557.612 angegeben, die der neuen, vollständigen Impfungen mit 178.512. 

Rheinland-Pfalz erlaubt Öffnung von Einzelhandel ab Mittwoch ohne Testpflicht

Rheinland-Pfalz erlaubt ab Mittwoch die Öffnung des Einzelhandels ohne Testpflicht. Voraussetzung dafür ist, dass die Inzidenz im betreffenden Kreis über fünf Tage unter 100 liegt, wie Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) nach einer Kabinettssitzung in Mainz ankündigte. "Es gelten die gleichen Bedingungen wie aktuell in Lebensmittelgeschäften", sagte sie. Dabei dürfe ein Kunde pro zehn Quadratmeter Verkaufsfläche eingelassen werden.

Zudem ermöglicht die erste Stufe des vorgestellten Perspektivplans Übernachtungen in Ferienwohnungen und Wohnmobilen mit eigenen sanitären Anlagen. Kontaktarme Urlaube in Hotels mit Frühstück auf dem Zimmer sind ab Mittwoch ebenfalls wieder erlaubt. Bei Anreise und alle 48 Stunden ist ein Coronatest verpflichtend. Auch die Beschränkungen für den Sport werden gelockert: Maximal 20 Kinder dürfen auch ohne Abstand Sport treiben.

Britische Regierung verweigert Auskunft über Impfstoffexporte

Großbritannien verweigert die Auskunft über die Exporte von Corona-Impfstoff in andere Länder – unter anderem mit Verweis auf kommerzielle Interessen der beteiligten Pharmaunternehmen. In einer Antwort der konservativen Regierung von Premierminister Boris Johnson auf eine Anfrage der Deutschen Presse-Agentur heißt es, die Daten über solche Ausfuhren lägen vor. Aus Rücksicht auf kommerzielle Interessen und Fragen der nationalen Sicherheit könne jedoch keine Auskunft erteilt werden. Die EU hatte Großbritannien vorgeworfen, Impfstoffexporte zu blockieren, und führte unter anderem deswegen einen Exportkontrollmechanismus ein. Auslöser war eine drastische Reduzierung der versprochenen Liefermenge an die EU durch den britisch-schwedischen Hersteller Astrazeneca. 

Nächtliche Ausgangsbeschränkung in Hamburg fällt ab Mittwoch weg

Nach gut fünf Wochen hat der Hamburger Senat die nächtliche Ausgangsbeschränkung zur Eindämmung der Corona-Pandemie wieder aufgehoben. Ab Mittwoch um Mitternacht könnten sich die Bürger der Millionenstadt wieder frei auf der Straße bewegen, sagte Innensenator Andy Grote (SPD. Er sprach von "einer kleinen Zeitenwende", die sich die Hamburgerinnen und Hamburger hart erarbeitet hätten. Die Ausgangsbeschränkung galt seit Karfreitag zwischen 21 und 5 Uhr. Voraussetzung für ihre Aufhebung waren fünf Werktage mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von unter 100. Am Dienstag lag der Wert, der die Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen sieben Tagen abbildet, bei 78,2 – und damit den siebten Tag in Folge unter 100.

Die Hamburger hätten die starke Einschränkung zum größten Teil mitgetragen und sich daran gehalten. Dies habe sich auch bei Kontrollen gezeigt, sagte Grote. Durchschnittlich rund 20 Bußgelder pro Tag seien für eine Großstadt wie Hamburg "sehr wenig".

In Berlin sollen zu Pfingsten Restaurants die Terrassen öffnen dürfen

In Berlin sollen Cafés und Restaurants zu Pfingsten die Außenbereiche wieder öffnen dürfen. Voraussetzung ist, dass die Sieben-Tage-Inzidenz dann stabil unter 100 liegt. Darauf hat sich der Senat bei seiner Sitzung verständigt, wie Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller anschließend mitteilte. Gäste müssen einen negativen Corona-Test vorweisen. Ihnen gleichgestellt sind Menschen mit vollständigem Impfschutz und Genesene. Müller wies darauf hin, dass die Öffnungsschritte zu Pfingsten mit Brandenburg abgestimmt werden sollen.

Schon kurz vor Pfingsten könnte die Freibadsaison in Berlin starten, wie Müller weiter sagte. Bei stabiler Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 sei die Öffnung der Strand- und Freibäder mit Hygieniekonzept für den 21. Mai vorgesehen, den Freitag vor Pfingsten. Auch Stadtrundfahrten und Schiffsausflüge zu touristischen Zwecken mit Terminbuchung und Negativtest sollen dann in der Hauptstadt wieder möglich sein.

Impfstoff-Streit: Zweites EU-Verfahren gegen Astrazeneca

Im Rechtsstreit um Lieferrückstände von Astrazeneca bei Corona-Impfstoff führt die EU-Kommission nun offiziell ein zweites Gerichtsverfahren gegen den britisch-schwedischen Hersteller. Nach dem bereits laufenden Eilverfahren gehe es in einem Hauptsacheverfahren ab 24. September um die genaue rechtliche Prüfung von Vertragspflichten und möglicher Verstöße, teilte ein Kommissionssprecher mit.

Zweck beider Verfahren sei jedoch derselbe: Die EU wolle bei Astrazeneca die Lieferung der vertraglich zugesagten Impfstoffdosen durchsetzen. Konkret gehe es zunächst um 90 Millionen Dosen Corona-Impfstoff: Das Unternehmen habe im ersten Quartal an die EU 30 Millionen Impfdosen geliefert statt der zugesicherten 120 Millionen. Im Eilverfahren will die Kommission aber zunächst eine einstweilige Anordnung erwirken, die ihre vertraglichen Ansprüche festhält. Insgesamt hat die EU 300 Millionen Dosen von Astrazeneca bis Ende Juni bestellt. Nach jüngsten Prognosen dürften es bis dahin aber nur 100 Millionen Dosen werden. Astrazeneca hält den Rechtsstreit für unbegründet, weil die Firma die Vertragspflichten anders auslegt als die Kommission.

Mann in Österreich nach Corona-Ansteckung seiner Ex-Frau verurteilt

Weil er seine Ex-Frau angehustet und mit dem Coronavirus angesteckt hat, ist ein Mann in Österreich verurteilt worden. Das Landgericht in Linz wertete die absichtliche Ansteckung mit dem Coronavirus als versuchte schwere Körperverletzung, erklärte Gerichtssprecher Walter Eichinger. Der 63-Jährige hatte die Frau demnach zudem körperlich attackiert und bekam eine neunmonatige Bewährungsstrafe. Das Urteil, das am Montag erteilt wurde, ist rechtskräftig.

Die Vorfälle trugen sich laut dem Sprecher im November im Zuge des Scheidungsverfahrens zu. Der Mann habe zu Hause keine Maske getragen und immer wieder in Richtung seiner Ex-Frau gehustet, mit der er damals noch zusammenlebte, sagte Eichinger der Deutschen Presse-Agentur. Das Gericht sah es zudem als erwiesen an, dass der Angeklagte die Frau einmal aus dem Haus drängen wollte und sie dabei gegen einen Türstock drückte. Laut dem Urteil handelte es sich bei der Ansteckung nur um den Versuch einer schweren Körperverletzung, weil die Ex-Frau nur leicht an Covid-19 erkrankte. Der Angeklagte bestritt die Vorwürfe. 

Spahn: Rund ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland ist geimpft

In Deutschland ist rund ein Drittel der Bevölkerung gegen das Coronavirus geimpft. Dieser Anteil wird am Dienstag wahrscheinlich erreicht, wie Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Deutschlandfunk ankündigte. Bei den Menschen über 60 seien es bereits zwei Drittel. Damit blieben noch etwa fünf bis sechs Millionen Menschen in dieser Altersgruppe, die in den kommenden Wochen geimpft werden könnten.

Am Montag hatte der Anteil aller Erstgeimpften bereits bei 32,8 Prozent gelegen. Die Bevölkerungsgruppen, für die eine Priorität gilt, könnten bis Ende Mai oder Anfang Juni geimpft sein. Spahn bekräftigte die Absicht, die Priorisierung für die Impfstoffe im Juni aufzuheben. 

RKI registriert 6125 Corona-Neuinfektionen – Inzidenz sinkt weiter

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6125 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Dienstagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.20 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 7534 Neuansteckungen gelegen.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Dienstagmorgen bundesweit bei 115,4 (Vortag: 119,1; Vorwoche: 141,4). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 283 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 315 Tote gewesen.

Lindner: Bei Öffnungsschritten nicht nur auf die Inzidenz schauen

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner hat gefordert, die Entscheidung über Lockerungen in der Corona-Pandemie nicht nur von den Infektionszahlen abhängig zu machen. "Bei Öffnungsschritten darf nicht nur die Inzidenz eine Rolle spielen", sagte er der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. "Wir müssen auch andere Kennziffern einbeziehen – zum Beispiel die Auslastung der Krankenhäuser, die Quote der positiven Tests oder die Impfquote."

Lindner verwies auf Berlin, wo gerade die Hoffnung auf Öffnungen zunichte gemacht wurde, weil die Sieben-Tage-Inzidenz nach drei Tagen unter 100 wieder auf einen Wert knapp über 100 gestiegen ist. "Das Beispiel Berlin zeigt: Die Bundesnotbremse ist zu unflexibel", sagte der Partei- und Fraktionsvorsitzende der Freien Demokraten. "Schon kleine statistische Schwankungen entscheiden darüber, ob geöffnet werden kann oder nicht – ganz unabhängig von der Art und Weise des regionalen Infektionsgeschehens."

Corona-Impfstoff für Kinder könnte noch im Mai in Europa zugelassen werden

In Europa könnte ein Corona-Impfstoff für Kinder und Jugendliche womöglich noch im Mai zugelassen werden. Die Chefin der europäischen Arzneimittelbehörde (EMA), Emer Cooke, sagte dem "Handelsblatt", derzeit werde der Biontech/Pfizer-Impfstoff für Zwölf- bis 15-Jährige geprüft. "Im Moment ist Juni das Ziel, das wir für die Zulassung angeben. Wir versuchen, ob wir dies bis Ende Mai beschleunigen können." Die USA erteilten dem Impfstoff am Montag (Ortszeit) bereits die Zulassung für Kinder. Hausärzte in Deutschland forderten rasch einen Impfstoff für Kinder auch hierzulande.

Die US-Arzneimittelbehörde FDA erklärte, der Corona-Impfstoff von Biontech-Pfizer könne fortan auch in der Altersgruppe der Zwölf- bis 15-Jährigen verabreicht werden. Die im Dezember erteilte Notfallzulassung für das Vakzin, die ab einem Alter von 16 Jahren galt, wurde entsprechend ausgeweitet.STERN PAID 19 21 Generationsschutz_11Uhr

Karliczek rechnet mit Corona-Tests an Grundschulen auch nach Ferien

Bundesbildungsministerin Anja Karliczek (CDU) rechnet damit, dass auch nach den Sommerferien in den Grundschulen noch Corona-Tests nötig sein werden. "Das neue Schuljahr wird wohl relativ normal starten, wenn sich das Infektionsgeschehen weiter so positiv entwickelt und die Impfbereitschaft weiterhin so gut bleibt. Ich rechne aber damit, dass auch im nächsten Schuljahr überall in den Schulen weiter auf die Einhaltung der grundlegenden Hygieneregelungen geachtet werden muss", sagte sie der "Rheinischen Post" (Dienstag). "Auch wird weiter getestet werden müssen. Das gilt vor allem für die Grundschulen."

Denn im Verlauf des Sommers werde zwar allen Kindern ab zwölf Jahren ein Impfangebot gemacht werden können, wenn der Impfstoff für diese Altersgruppe in den nächsten Wochen wie erwartet zugelassen werde. Bei den jüngeren seien die Studien noch nicht so weit. "Hier wird es aber vermutlich noch etwas dauern."

WHO Europa: Corona-Pandemie mit Folgen für Fettleibigkeit bei Kindern

Das Europa-Büro der Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet, dass die Coronavirus-Pandemie auch zu mehr Fettleibigkeit unter Kindern führen wird. Das in Kopenhagen ansässige Regionalbüro geht davon aus, dass die Schließung von Schulen und Lockdowns negative Folgen für Ernährung und Bewegung von Kindern haben könnten, etwa durch den fehlenden Zugang zu Schulmahlzeiten und mangelnde körperliche Aktivität. Vorbeugemaßnahmen müssten deshalb während der Pandemie eine Priorität erhalten, forderte das Büro.

"Covid-19 könnte unter Umständen einen der beunruhigendsten Trends in der WHO-Region Europa verstärken – zunehmende Fettleibigkeit bei Kindern", erklärte WHO-Regionaldirektor Hans Kluge. Übergewicht und Fettleibigkeit stünden in direkter Verbindung mit lebensbedrohlichen Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs. Um den kommenden Generationen eine bessere Zukunft zu ermöglichen, müssten auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und Daten basierende Maßnahmen umgesetzt werden, die eine gesündere Ernährung und körperliche Betätigung förderten und dabei helfen könnten, Fettleibigkeit bei Kindern zu verringern.

Die Meldungen von Montag, 10. Mai 2021:

USA lassen Biontech-Pfizer-Impfstoff für 12- bis 15-Jährige zu

Die US-Arzneimittelbehörde FDA hat den Corona-Impfstoff des deutschen Impfstoffherstellers  Biontech und seines US-Partners Pfizer auch für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 15 Jahren zugelassen. Die bereits bestehende Notfallzulassung für Menschen ab 16 Jahren sei entsprechend angepasst und erweitert worden, teilte die FDA mit. Zuvor hatte bereits unter anderem Kanada als eines der ersten Länder der Welt den Impfstoff auch für 12- bis 15-Jährige freigegeben. Auch bei der europäischen Zulassungsbehörde EMA liegt ein entsprechendes Gesuch, die Prüfung könnte noch bis Anfang oder Mitte Juni dauern, heißt es.

WHO stuft indische Virusvariante als "besorgniserregend" ein

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat die in Indien aufgetretene Mutante des Coronavirus als "besorgniserregende Variante" eingestuft. Das gab die leitende WHO-Wissenschaftlerin Maria Van Kerkhove bekannt. Bislang hatte die UN-Behörde in Genf nur die sogenannten britischen, südafrikanischen und brasilianischen Varianten so bezeichnet. In Indien stecken sich täglich Hunderttausende mit dem Virus an. Seit Beginn der Pandemie sind in dem Land gut 22,6 Millionen Infektionen gezählt worden. "Vorliegende Informationen weisen auf eine erhöhte Übertragbarkeit" der indischen Variante mit der Bezeichnung B.1.617 hin, sagte Van Kerkhove. Nach vorläufigen Studienergebnissen könnte zudem das menschliche Immunsystem weniger stark auf diese Variante reagieren, sagte sie.

Covid-Varianten werden von der WHO in zwei Kategorien einteilt: Varianten unter Beobachtung ("variants of interest"), die weit verbreitet sind, sowie besorgniserregende Varianten ("variants of concern"). Letztere sind ansteckender oder schwerer bekämpfbar, oder führen zu schwereren Krankheitsverläufen. Es gebe aber noch keine Hinweise, dass Virustests, Medikamente oder Impfstoffe weniger wirksam gegen die indische Variante seien, sagte Van Kerkhove. Paid Mutanten 14.15

100 Milliarden Euro Corona-Wirtschaftshilfen geflossen

Der Bund hat seit Anfang der Pandemie etwa 100 Milliarden Euro an Corona-Wirtschaftshilfen bereitgestellt. Das seien "100 Milliarden Euro, die unsere Wirtschaft in schwerer Zeit stabilisiert, Arbeitsplätze gesichert und die Substanz unserer Wirtschaft erhalten haben", sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier laut Mitteilung. Den Einbruch werde man in diesem Jahr nicht nur stoppen, sondern umkehren. Der CDU-Politiker bekräftigte zudem die Prognose eines Wirtschaftswachstums von 3,5 Prozent im laufenden Jahr. "Spätestens 2022 haben wir wieder alte Stärke erreicht."

Horst Seehofer positiv auf Corona getestet

Bundesinnenminister Horst Seehofer hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Der Minister sei positiv auf das Virus getestet worden und befinde sich aktuell in häuslicher Isolation, teilte sein Sprecher Steve Alter mit. Der Minister habe derzeit keine Krankheitssymptome. Seehofer hatte in der vergangenen Woche unter anderem an einer Sitzung des Bundeskabinetts teilgenommen.

Der CSU-Politiker war am 14. April erstmalig gegen Covid-19 geimpft worden. Er sei aufgrund seines Alters und seiner Vorerkrankungen berechtigt gewesen, sagte der 71-Jährige am Tag darauf. Ihm wurde das Präparat von Biontech/Pfizer verabreicht. Anfang April hatte die "Bild"-Zeitung berichtet, Seehofer habe einen Appell von Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) an die älteren Kabinettskollegen, sich mit dem Vakzin von Astrazeneca impfen zu lassen, zurückgewiesen. "Ich lasse mich nicht bevormunden", sagte er demnach zu "Bild".

Biontech: Keine Impfstoff-Anpassung gegen Varianten nötig

Der Coronavirus-Impfstoff von Biontech muss nach Herstellerangaben für eine Wirkung gegen die bislang bekannten Virusvarianten nicht angepasst werden. Das meldete die Nachrichtenagentur AFP unter Berufung auf das Unternehmen. Es gebe "keine Hinweise" darauf, dass dies für einen Schutz vor den Mutationen des Erregers erforderlich ist, hieß es demnach.

Der volle Impfschutz beim Präparat von Biontech und Pfizer besteht nach zwei verabreichten Impfdosen. Gelichwohl bereite sich Biontech sich nach eigenen Angaben darauf vor, seinen Impfstoff notfalls zu modifizieren. So werde in Studien unter anderem eine dritte Impfdosis für eine anhaltende Immunität gegen Covid-19 und für den Schutz vor neu aufkommenden Virusvarianten geprüft.

Studie: Wie lässt sich die Impfbereitschaft steigern?

Jüngere Menschen können besonders gut durch mehr Freiheiten für Geimpfte von einer Corona-Immunisierung überzeugt werden. Bei älteren Menschen, die noch unentschlossen sind, kann die Möglichkeit der Impfung beim Hausarzt die Bereitschaft erhöhen. Das ist das Ergebnis einer Studie der Berliner Humboldt Universität (HU), in deren Rahmen im März rund 20 000 Menschen in Deutschland befragt wurden. Seit dem Wochenende gelten hierzulande bereits Lockerungen für vollständig Geimpfte als auch für Genesene. Zudem impfen die Hausärzte auch schon eine Weile mit.

PAID Interview Therapeutin Corona Mütter 19.22

Mann stiehlt bei eigener Impfung in Soest vorbereitete Impfspritzen

Bei seinem eigenen Impftermin hat ein Mann in Soest offenbar noch einen Vorrat mitgehen lassen: Gesucht wird ein Dieb, der am Samstag sechs vorgefertigte Impfspritzen des Pharmaherstellers Moderna sowie zwölf zugehörige Aufkleber in einem Impfzentrum stahl, wie die Kreispolizei am Montag mitteilte. Demnach befand sich der Mann zunächst für seine eigene Impfung mit einer Mitarbeiterin in einer der dafür vorgesehenen Kabinen.

Mehr als 366 000 Corona-Neuinfektionen binnen 24 Stunden in Indien

Die Zahl der täglichen Corona-Neuinfizierten ist im derzeit besonders von der Pandemie heimgesuchten Indien erstmals seit mehreren Tagen wieder unter die Marke von 400 000 gefallen. Für Sonntag meldete das Gesundheitsministerium am Montag 366 161 neue Fälle – allerdings wurde nach Angaben von Experten am Wochenende auch weniger getestet. Auch die Zahl der Todesfälle blieb im selben Zeitraum von 24 Stunden mit 3754 unter den mehr als 4000, die an den beiden Vortagen gemeldet worden waren.

Schleswig-Holstein übernimmt von Dänemark 55 000 Astrazeneca-Dosen

Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther hat von Dänemark 55 000 Dosen des Corona-Impfstoffes Astrazeneca entgegengenommen, die das Königreich derzeit nicht in Anspruch nimmt. "Das ist ein Tag der großen Freude, sagte der CDU-Politiker am Grenzübergang Ellund. Schleswig-Holstein wird den Impfstoff des schwedisch-britischen Herstellers später zurückerstatten. Bis spätestens 7. Juli werde dies geschehen, sagte Günther. Dänemark hat den Einsatz dieses Präparates momentan ausgesetzt.

Spahn: Zehn Millionen Dosen Johnson & Johnson bis Ende Juli

Nach den ersten Lieferungen des Corona-Impfstoffs des US-Konzerns Johnson & Johnson in Deutschland erwartet Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) zehn Millionen Impfdosen davon bis Ende Juli. Der Impfstoff wird in Deutschland künftig in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt, wie Spahn bestätigte. Nach ärztlicher Aufklärung können sich aber auch Jüngere dafür entscheiden. Das hatten die Gesundheitsminister von Bund und Ländern am Morgen beschlossen.

Senatorin kündigt Aufhebung der Corona-Notbremse in Hamburg an

Hamburgs Sozial- und Gesundheitssenatorin Melanie Leonhard (SPD) hat die Aufhebung der Corona-Notbremse in der Hansestadt ab Mittwoch angekündigt. Nach Angaben der Gesundheitsbehörde lag die Sieben-Tage-Inzidenz der Neuinfektionen am Montag den fünften Werktag in Folge unter 100. "Ich freue mich sehr, dass es gelungen ist, dass wir in so einem stabilen Abwärtstrend sind", sagte Leonhard bei der Vorstellung eines neuen Impfzentrums in der Asklepios-Klinik Harburg.

Gemäß dem Infektionsschutzgesetz würden die besonders scharfen Corona-Regeln am Mittwoch um Mitternacht außer Kraft treten. Damit können sich die Menschen in Hamburg nachts wieder auf der Straße frei bewegen. Treffen sind nicht mehr auf einen Haushalt plus eine Person beschränkt. Auch im Einzelhandel sind Erleichterungen vorgesehen. Den genauen Inzidenzwert nannte ein Behördensprecher noch nicht. Am Sonntag war er auf 83,8 gefallen.

STERN PAID 19 21 Risikokompetenz

Norwegische Experten für Verzicht auf Impfstoff von Johnson & Johnson

Ein Expertenausschuss der norwegischen Regierung sowie die führende Gesundheitsbehörde des Landes empfehlen, die Corona-Impfstoffe von Astrazeneca und Johnson & Johnson nicht zu nutzen. Der Ausschuss kam in einem am Montag vorgelegten Bericht nach näheren Untersuchungen zu dem Schluss, dass die beiden Mittel bei der laufenden Impfkampagne nicht berücksichtigt werden sollten. Er empfahl jedoch, die Impfstoffe außerhalb der Kampagne zur Verfügung zu stellen. Über die Bedingungen dafür war sich der Ausschuss uneins.

Gesundheitsminister Bent Høie erklärte, den Bericht nun gründlich zu prüfen und ebenso wie eine Empfehlung des Gesundheitsinstituts FHI als Grundlage für einen Beschluss zum Gebrauch der beiden Impfstoffe zu benutzen. Seine Regierung unterstrich, dass der Ausschuss die Mittel insgesamt als effektive Impfstoffe gegen Covid-19 betrachte. Die Empfehlung, sie nicht in der laufenden Kampagne zu nutzen, basiere unter anderem auf der derzeitigen Infektionslage in Norwegen – die ist, verglichen mit anderen Ländern, momentan recht gut.

Intensivmediziner sehen Ende der dritten Corona-Welle

Führende Intensivmediziner haben sich angesichts sinkender Infektionszahlen und weniger Intensivpatienten zuversichtlich geäußert. "Wir befinden uns auf einer abschüssigen Zielgeraden", sagte der wissenschaftliche Leiter des Divi-Intensivregisters, Christian Karagiannidis, der "Rheinischen Post" aus Düsseldorf vom Montag. Die dritte Welle sei gebrochen, die Lage auf den Intensivstationen werde sich voraussichtlich bis Ende Juni entspannt haben. Karagiannidis forderte jedoch besondere Vorsichtsmaßnahmen für Flugreisende aus weiter entfernten Ländern.

Gastgewerbe dringt auf Impf-Prioritätengruppe drei für Beschäftigte

Nach dem drastischen Einbruch bei den Übernachtungszahlen zu Jahresbeginn sieht das Gastgewerbe Licht am Ende des Tunnels – und dringt auf eine möglichst raschen Impfschutz der Beschäftigten in der Branche. Diese müssten "in die Prioritätengruppe drei vorgezogen werden", forderten der Deutscher Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Montag. In Gruppe drei sind derzeit etwa Verkäuferinnen und Verkäufer im Lebensmitteleinzelhandel.

In den ersten drei Monaten des Jahres verbuchten Hotels und Pensionen in Deutschland wegen der Corona-Einschränkungen nur rund 22,6 Millionen Übernachtungen – das waren knapp 69 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Gäste aus dem Inland buchten demnach im ersten Quartal 20,2 Millionen Übernachtungen; Gäste aus dem Ausland 2,4 Millionen Nächte, ein Rückgang um mehr als 80 Prozent. 

EU-Ethikratsvorsitzende kritisiert neue Corona-Erleichterungen

Die Vorsitzende des Europäischen Ethikrates hat die seit Sonntag geltenden Erleichterungen für Genesene und Geimpfte in der Corona-Pandemie kritisiert. "Ich halte (diesen Schritt) tatsächlich für ein Problem, weil es eine Ungerechtigkeit bedingt", sagte Christiane Woopen am Montag im "ARD"-Morgenmagazin. Nach Ansicht Woopens sollten etwa auch Menschen mit einem negativen PCR-Test Erleichterungen genießen und nicht anders behandelt werden als Geimpfte oder Genesene.

"Wenn jetzt die Debatte unter dem Stichwort Neid geführt wird, dann ist das irreführend", sagte sie. Weil dabei der Einzelne aufgefordert würde, nicht neidisch zu sein. "Es geht aber um die politische Verantwortung, diese Möglichkeiten, die Grundrechte wieder auszuüben, allen Menschen zu ermöglichen – und dafür gibt es eben die technischen Möglichkeiten", betonte Woopen. Auch im Umgang mit Genesenen, deren Erkrankung länger her sei als sechs Monate, bedürfe es dringend einer Nachjustierung.

Wohnungslosenverbände besorgt wegen Johnson & Johnson-Empfehlung

Wohnungslosenverbände zeigen sich hinsichtlich der Empfehlung, das Vakzin von Johnson & Johnson nur an über 60-Jährige zu impfen, besorgt. "Das ist bitter und wird die Sache ins Stocken bringen", sagte Werena Rosenke von der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Der Vorteil des Impfstoffs von Johnson & Johnson ist, dass – anders als bei den bisher zugelassenen Impfstoffen – eine Impfung für den vollen Schutz ausreicht.

Wohnungslose gehörten der Priorisierungsgruppe zwei an und müssten schon längst geimpft sein, so Rosenke. "Die nicht sehr hohe Impfquote bei Wohnungslosen ist auch darauf zurückzuführen, dass in vielen Kommunen auf den Impfstoff von Johnson & Johnson gewartet wurde", sagte Rosenke. Gerade Wohnungslose hätten oft Vorerkrankungen. Daher sei es sinnvoll, sie so schnell wie möglich zu impfen. Wichtig sei nun unter anderem, mobile Impfteams und Angebote in mehreren Sprachen und mit Piktogrammen anzubieten.

STERN PAID 19 21 Interview Corona-Impfung Schwangerschaft 10.35

Irland lockert Corona-Maßnahmen

Irland hat nach mehreren Monaten im Lockdown mit weitreichenden Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen einige Corona-Maßnahmen gelockert. Nicht lebensnotwendige Geschäfte dürfen nun Terminkunden empfangen sowie Click & Collect anbieten. Friseure und Schönheitssalons dürfen ebenfalls Kunden mit einer Reservierung empfangen. Auch Museen, Büchereien und andere kulturelle Einrichtungen öffnen wieder.

Einen Bonus gibt es für vollständig Geimpfte. Sie dürfen sich in geschlossenen Räumen mit bis zu zwei anderen Haushalten treffen, wenn auch diese geimpft sind, oder mit einem anderen nicht geimpften Haushalt. Offiziellen Zahlen zufolge haben in Irland mit etwa 4,9 Millionen Einwohnern bisher etwa 500 000 Erwachsene beide Impfdosen erhalten.

Priorisierung für Impfstoff von Johnson & Johnson in Deutschland aufgehoben

Die Priorisierung für den Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson ist in Deutschland aufgehoben. Der Impfstoff könne nach ärztlicher Aufklärung und individueller Risikoentscheidung auch an jüngere Menschen verimpft werden, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Montag nach einer Konferenz mit den Gesundheitsministern der Länder in Berlin.

Ähnlich wie bei Astrazeneca wurden auch beim Impfstoff von Johnson&Johnson in einzelnen Fällen Blutgerinnsel nach einer Impfung beobachtet. Die USA hatten die Impfungen damit deshalb vorübergehend ausgesetzt. In der EU ist der Impfstoff bereits seit März zugelassen, wurde aber bislang kaum eingesetzt. Auch in Deutschland wurden laut Spahn von den bisher 450.000 ausgelieferten Dosen Johnson & Johnson erst wenige verimpft. Spahn zufolge wird im Juni und Juli eine große Menge diese Impfstoffs erwartet – mehr als zehn Millionen Dosen. Dann seien die meisten über 60-Jährigen bereits geimpft oder hätten einen Termin, so dass Johnson & Johnson dann vor allem für Jüngere eine Option sei.

Impfstoff von Johnson & Johnson künftig vor allem für Menschen ab 60

Der Corona-Impfstoff von Johnson & Johnson soll in Deutschland in der Regel bei Menschen ab 60 eingesetzt werden. Nach ärztlicher Aufklärung können sich auch Jüngere dafür entscheiden, beschlossen die Gesundheitsminister von Bund und Ländern weiter, wie die Deutsche Presse-Agentur am Montag erfuhr. Die Priorisierung für diesen Impfstoff wird in Arztpraxen und bei Betriebsärzten aufgehoben.

Tourismus im Corona-Tief: Gut zwei Drittel weniger Gäste im Quartal

Die Corona-Einschränkungen haben den Inlandstourismus in Deutschland im ersten Quartal drastisch ausgebremst. Die Zahl der Gästeübernachtungen lag in den ersten drei Monaten das laufenden Jahres mit 22,6 Millionen um mehr als zwei Drittel (68,8 Prozent) unter dem Wert des Vorjahreszeitraums, wie das Statistische Bundesamt errechnet hat.

Dabei blieben vor allem ausländische Gäste fern, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Bei Besuchern aus dem Ausland verzeichneten Hotels und Pensionen im ersten Vierteljahr gerade einmal 2,4 Millionen Übernachtungen und damit ein Minus von 81,1 Prozent binnen Jahresfrist. Bei den inländischen Reisenden lag die Zahl mit 20,2 Millionen Übernachtungen um 66,2 Prozent unter Vorjahr.

Drosten: "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland"

Angesichts der sinkenden Corona-Zahlen hat Top-Virologe Christian Drosten den Bundesbürgern für den Sommer Mut gemacht: "Der Sommer kann ganz gut werden in Deutschland", sagte Drosten am Sonntagabend im ZDF-"heute journal". Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) warnte allerdings davor, sich jetzt täuschen zu lassen, auch wenn die dritte Corona-Welle unter Kontrolle scheine. Die Kommunen forderten einen klaren Öffnungsfahrplan von Bund und Ländern.

Drosten zeigte sich ungewöhnlich zuversichtlich angesichts der Entwicklungen. "Ich denke, dass wir zum Juni hin erstmalig Effekte sehen, die der Impfung zuzuschreiben sind." Die aktuelle Entspannung sei indes "wahrscheinlich" noch auf verantwortungsbewusstes Verhalten der Bevölkerung zurückzuführen.

RKI registriert 6922 Corona-Neuinfektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland haben dem Robert Koch-Institut (RKI) binnen eines Tages 6922 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Das geht aus Zahlen vom Montagmorgen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.15 Uhr wiedergeben. Zum Vergleich: Vor einer Woche hatte der Wert bei 9160 Neuansteckungen gelegen. An Montagen sind die vom RKI gemeldeten Fallzahlen meist niedriger, unter anderem weil am Wochenende weniger getestet wird.

Die Zahl der binnen sieben Tagen gemeldeten Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner lag laut RKI am Montagmorgen bundesweit bei 119,1 (Vortag: 118,6; Vorwoche: 146,9). Deutschlandweit wurden den Angaben zufolge binnen 24 Stunden 54 neue Todesfälle verzeichnet. Vor einer Woche waren es 84 Tote gewesen.STERN PAID 19 21 Kontrolle_15.30Uhr

Amtsärzte warnen vor Druck auf Impfsystem ab dem Sommer

Wegen der vielen nötigen Auffrischungsimpfungen befürchten die Amtsärzte, dass das Impfsystem in Deutschland im Sommer mächtig unter Druck geraten könnte. Die Chefin des Bundesverbands der Amtsärzte, Ute Teichert, sagte der "Rheinischen Post" (Montagausgabe), ab Ende Juni oder Anfang Juli müsse in Deutschland nachgeimpft werden – zusätzlich zu den laufenden Erst- und Zweitimpfungen. "Von Seiten der Politik höre ich diesbezüglich aber keinerlei Vorschläge, wie das organisiert werden sollte. Es scheint vielmehr, als liefe sie planlos in eine solche Situation hinein."

Teichert verwies darauf, dass Studien davon ausgehen, dass Nachimpfungen nach sechs Monaten fällig werden. Andere Länder wie England seien schon dabei, sich darauf vorzubereiten. Die Situation in Deutschland sei auch deshalb so besorgniserregend, weil es parallel die Kinderimpfungen als eine weitere Herausforderung geben werde. "Die sollen im Sommer kommen. Zwar erst einmal nur mit einer Impfstoffzulassung für die Zwölf- bis  Fünfzehnjährigen. Wenn es danach möglicherweise ab dem Herbst auch noch Impfungen von noch deutlich Jüngeren geben sollte, wird der Druck aus der Bevölkerung deutlich zunehmen, dass wir mit den Kindern und Jugendlichen endlich beginnen", warnte Teichert.

Lolli-Tests beginnen Montag in allen Grund- und Förderschulen in NRW

Nordrhein-Westfalen führt an diesem Montag als erstes Bundesland sogenannte Lolli-Tests flächendeckend an allen Grund- und Förderschulen ein. Mit dem Test sollen alle mehr als 730.00 Schülerinnen und Schüler der knapp 3800 Grund- und Förderschulen zwei Mal pro Woche in ihrer jeweiligen Lerngruppe auf das Coronavirus getestet werden. Die Testung geschieht zunächst gruppenweise. Erst wenn eine Gruppe positiv getestet wurde, werden Einzeltests der Gruppenmitglieder vorgenommen.

"Die Lolli-Tests werden uns dabei helfen, Infektionen frühzeitiger als mit Selbsttests zu entdecken und Infektionsketten von vornherein in Schulen zu unterbrechen", hatte NRW-Schulministerin Yvonne Gebauer (FDP) gesagt. Die Tests werden Lolli-Tests genannt, weil die Schülerinnen und Schüler auf dem Teststäbchen wie auf einem Lolli 30 Sekunden lang herumlutschen müssen. Die Proben werden in PCR-Testverfahren von Laboren untersucht. Täglich soll es NRW-weit rund 35.000 Pooltestungen geben. Zwölf Labore sollen sich darum kümmern.

Kommunen fordern weitere Lockerungen von Bund und Ländern

Die Kommunen fordern weitere Corona-Lockerungen von Bund und Ländern. "Im Hinblick auf die rasante Zunahme der Impfungen und den bevorstehenden Sommer mit vielen möglichen Aktivitäten im Freien, sollten sich Bund und Länder bereits jetzt auf einen klaren Öffnungskatalog verständigen", sagte der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd Landsberg, den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montagsausgaben). "Darauf warten nicht nur die Menschen, sondern auch die Hotels, Gaststätten und die Tourismuswirtschaft."

Ein Flickenteppich unterschiedlichster Regelungen sollte Landsberg zufolge vermieden werden: "Dies schadet der Akzeptanz der Menschen und ist eine schwere Hypothek für die Wirtschaft."

Briten können sich über weitere Corona-Lockerungen freuen

In Großbritannien dürfen sich die Menschen bald wieder in Innenräumen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen für die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ankündigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschränkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Großbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.

Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen Räumen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen dürfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenräumen wieder geöffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien dürften aber verboten bleiben.

In Großbritannien dürfen sich die Menschen bald wieder in Innenräumen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen für die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ankündigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschränkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Großbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.

Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen Räumen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen dürfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenräumen wieder geöffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien dürften aber verboten bleiben.

In Großbritannien dürfen sich die Menschen bald wieder in Innenräumen mit einer Gruppe von Freunden oder der Familie treffen und sich in Restaurants oder Pubs bedienen lassen. Premierminister Boris Johnson will am Montag die dritte Stufe der Corona-Lockerungen für die Briten bekannt geben, wie die Regierung am Sonntag ankündigte. Auch bei Auslandsreisen sollen bestimmte Beschränkungen aufgehoben werden. Die Lockerungen infolge der erfolgreichen Impfkampagne in Großbritannien sollen ab dem 17. Mai gelten.

Johnson will die Lockerungen den Angaben zufolge nach einem Treffen mit seinen Ministern am Montagnachmittag bekannt geben. Ab dem 17. Mai sollen die Briten sich in geschlossenen Räumen wieder in Gruppen von bis zu sechs Menschen oder zwei Haushalten treffen dürfen. Restaurants und Pubs sollen dann auch in Innenräumen wieder geöffnet werden. Hochzeiten mit bis zu 30 Teilnehmern sollen erlaubt werden. Treffen von mehr als 30 Menschen im Freien dürften aber verboten bleiben.

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Sat, 15 May 2021 09:21:00 GMT

Ohne Bohren: Insektenschutz für Fenster: So schützen Sie Ihre Räume vor fliegenden Plagegeistern

Ob Fruchtfliegen oder Mücken, Wespen oder Motten: In den warmen Sommermonaten haben Insekten Hochkonjunktur. Auf der Suche nach Nahrung zieht es die Plagegeister in Millionen Haushalte – es sei denn, Sie rüsten Ihre Fenster mit passenden Fliegengittern aus. Welche Modelle es gibt, erfahren Sie hier.

Fliegengitter haben den Vorteil, dass sie ganz leicht – ohne zu bohren – an den Fenstern angebracht (und wieder entfernt) werden können. Die feinmaschigen Netze sind für Insekten undurchdringlich, trotzdem kann die Luft weiterhin zirkulieren. Es gibt Modelle zum Zuschneiden, Spannrahmen oder auch Rollo-Systeme, die mithilfe von selbstklebenden Klett- oder Magnetstreifen befestigt werden. Bevor Sie sich jedoch einen individuellen Insektenschutz für Ihre Fenster oder Türen bestellen, sollten Sie sich gut überlegen, welches Modell Sie wirklich brauchen. In diesem Ratgeber über Fliegengitter werden Ihnen unterschiedliche Varianten vorgestellt, zwischen denen Sie sich entscheiden können.  

Fliegengitter im Vergleich: Diese Modelle gibt es

Wenn Sie noch einen passenden Insektenschutz für Ihre Fenster suchen, können Sie zwischen folgenden Modellen wählen:

API Tesa

Fliegengitter: Die günstigste Variante sind klassische Fliegengitter für Fenster. Sie werden ganz einfach mit selbstklebenden Klettstreifen an den Rahmen befestigt und können rückstandslos (für Mietwohnungen ein wichtiger Faktor) wieder entfernt werden. Es gibt den Insektenschutz in verschiedenen Größen – Sie können die Modelle ansonsten aber auch individuell zuschneiden. Die Farben variieren zwischen Weiß und Schwarz, wobei letztere weniger ins Auge sticht.

API Dachfenster

Insektenschutz mit Reißverschluss: Besonders praktischist auch dieses Fliegengitter, das speziell für Dachfenster entwickelt wurde. Es besitzt einen Reißverschluss, sodass Sie problemlos durch den Insektenschutz greifen können, um das Fenster zu öffnen oder wieder zu verschließen. Das UV-beständige Gewebe ist in Weiß und Schwarz erhältlich, kann individuell zugeschnitten werden und zudem ist es auf 30 Grad waschbar.

API Türen

Magnetische Fliegengitter: Wie der Name schon vermuten lässt, ist dieser Insektenschutz für Fenster magnetisch. Möglich wird das durch witterungsbeständiges und reißfestes Fiberglas. Die selbstklebenden Magnetstreifen können ganz einfach montiert und wieder abgenommen werden. Was aber noch praktischer ist: Diese Variante gibt es auch für Türen, sodass sich die Fliegengitter wieder verschließen, nachdem Sie hindurchgegangen sind.

API Rahmen

Spannrahmen: Bei dieser Variante ist der Insektenschutz bereits in einen festen Rahmen gespannt, der mithilfe von einem speziellen Befestigungssystem (Einhängefedern) am Fenster angebracht wird – ebenfalls ohne Bohren. Im Gegensatz zum klassischen Fliegengitter weist der Spannrahmen eine deutlich höhere Stabilität, Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit auf. Die meisten Modelle können sogar individuell gekürzt werden, sollten die Maße nicht passen.

API Insektenschutz Rollo

Insektenschutzrollos: Anders als die ersten vier Modelle können Insektenschutzrollos – falls gewünscht – jederzeit uneingeschränkt geöffnet und geschlossen werden. Zum Beispiel, wenn Sie ein Fenster komplett öffnen oder reinigen möchten. Das Rollo-System kann (je nach Hersteller) meist über ein Klemmsystem, einen Montagekleber oder auch direkt am Mauerwerk befestigt werden. Es gibt aber auch hier eine smarte Lösung mit Klettstreifen.

Und noch ein Tipp zum Schluss: Es gibt auch Fliegengitter mit Blendschutz, die weniger Sonnenstrahlen durchlassen und somit die Raumtemperatur reduzieren.

Insektenschutz für Fenster: Tipps zur Ausmessen

Das Fliegengitter sollte genau in den Fensterrahmen passen: Steht es leicht über, können Sie das Material einfach mit der Schere kürzen. Ist es jedoch zu kurz bemessen worden, passt es nicht mehr auf die dafür vorgesehenen Klett- oder Klebestreifen. Bevor Sie den Insektenschutz für Ihr Fenster bestellen, ist es also – im wahrsten Sinne des Wortes – maßgebend, die Rahmen auf den Millimeter genau auszumessen. Verwenden Sie hierfür am besten einen Zollstock oder ein Maßband.

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Sat, 15 May 2021 09:19:52 GMT

Einschaltquoten: «Der Alte» siegt wieder

Der Krimi im ZDF setzte sich beim Publikum durch. Die Komödie im Ersten und der Tanzwettbewerb bei RTL hatten das Nachsehen.

Die ZDF-Krimiserie «Der Alte» mit Jan-Gregor Kremp stand am Freitagabend einmal mehr am höchsten in der Zuschauergunst. 5,93 Millionen sahen Folge 442 mit dem Titel «Toxische Verbindung», was einer Quote von 19,5 Prozent entsprach.

Etwa 4,65 Millionen Menschen (15,3 Prozent) entschieden sich zur besten Sendezeit für die ARD-Komödie «Die Drei von der Müllabfuhr: Operation Miethai» mit Uwe Ochsenknecht.

Das abendfüllende Viertelfinale der RTL-Show «Let's Dance» zog 4,29 Millionen vor die Fernseher (15,6 Prozent). Sie verfolgten das Ausscheiden der 61 Jahre alten Journalistin und Soziologin Auma Obama. Die Sat.1-Show «111 knattergeile Kollegen!» hatte 1,44 Millionen Zuschauer (4,8 Prozent).

Auf ProSieben lief der US-Action-Film «Batman v Superman: Dawn of Justice» mit 1,02 Millionen Zuschauern (3,7 Prozent). Kabel eins setzte auf die US-Krimiserie «Criminal Minds», die 660.000 Menschen (2,2 Prozent) einschalteten. Im Schnitt 960.000 Menschen (3,3 Prozent) sahen auf RTLzwei den US-Thriller «72 Stunden - The Next Three Days». Für die US-Detektivserie «Magnum P.I.» auf Vox interessierten sich 910.000 Zuschauer, was einem Marktanteil von 3,0 Prozent entsprach.

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Sat, 15 May 2021 09:19:00 GMT

Angesagte Farben: Das sind die Haarfarben-Trends für diesen Sommer

Lust auf einen neuen Look? Im Video zeigen wir Ihnen, welche drei Haarfarben in diesem Sommer im Trend sind. 

Lust auf einen neuen Look? Im Video zeigen wir Ihnen, welche drei Haarfarben in diesem Sommer im Trend sind. 

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Sat, 15 May 2021 09:17:00 GMT

"Zhurong": Meilenstein in Chinas Raumfahrt: Rover landet erfolgreich auf dem Mars

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des Raumschiffes "Tianwen-1" setzte mit dem Rover "Zhurong" an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die staatliche Raumfahrtbehörde mitteilte.

China ist erstmals eine Landung auf dem Mars gelungen. Das Landemodul des Raumschiffes "Tianwen-1" setzte mit dem Rover "Zhurong" an Bord auf der Oberfläche des Roten Planeten auf, wie die staatliche Raumfahrtbehörde mitteilte.

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Sat, 15 May 2021 09:10:00 GMT

Offroad-Camper: Offtrax – robuster Anhänger für das ganz große Abenteuer

Übernachten weitab vom Campingplatz: Der Anhänger von Offtrax bietet ein unzerstörbares Fahrgestell und viel Technik für ein Abenteuer in der Wildnis.

Übernachten weitab vom Campingplatz: Der Anhänger von Offtrax bietet ein unzerstörbares Fahrgestell und viel Technik für ein Abenteuer in der Wildnis.

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Sat, 15 May 2021 08:59:39 GMT

Coronavirus: Mehr als 30 Millionen Menschen haben erste Impfung erhalten

Die Impfkampagne in Deutschland schreitet weiter voran: Inzwischen sind mehr als 30 Millionen Menschen einmal gegen Corona geimpft. Nun wird zunächst auf Zweitimpfungen fokussiert.

In Deutschland haben nun mehr als 30 Millionen Menschen eine erste Impfung gegen das Coronavirus bekommen. Damit sind 36,5 Prozent der Bevölkerung mindestens einmal geimpft, wie Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) via Twitter mitteilte.

Mehr als neun Millionen Menschen, und damit 10,9 Prozent der Bevölkerung, haben bereits den vollen Impfschutz. Bis Ende Mai soll ein starker Fokus auf die Zweitimpfungen gelegt werden. Laut Spahn wird bis Anfang Juni der relative Anteil der Zweitimpfungen an den täglichen Impfungen hoch sein. Danach steige der Anteil der Erstimpfungen wieder.

Die Impfkampagne in Deutschland hatte Ende vergangenen Jahres begonnen. Zunächst waren Menschen über 80, Bewohner von Alten- und Pflegeheimen und medizinisches Personal an der Reihe. Unter anderem werden auch chronisch Kranke mit erhöhtem Risiko für einen schweren und tödlichen Verlauf bevorzugt geimpft. Mehrere Bundesländer haben für die kommende Woche eine Aufhebung der Impfpriorisierung in Arztpraxen angekündigt.

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Sat, 15 May 2021 08:59:00 GMT

Satire-Sendung: "heute-show" zerlegt Boris Palmer: "Twitter-Tourette-König aus Tübingen"

Der Agent Provocateur aus dem Schwabenländle kann's nicht lassen. Nach dem neuesten Verbal-Skandal Boris Palmers rechnet die Satire-Sendung "heute-show" mit dem "Problem-Boris" ab. 

Ein "Perpetuum mobile des geistigen Dünnschiss". Na, vom wem ist wohl die Rede? So wird Boris Palmer von der "heute-show" (ZDF) beschrieben. Denn der "fucking Bürgermeister von Tübingen", wie Oliver Welke ihn nannte, hat als Agent Provocateur mal wieder mit einem neuerlichen Verbalausfall zugeschlagen. Stichwort: "Schwanzgate". Ein gefundenes Fressen für die Satire-Sendung.

Tja. Die Grünen erleben gerade ein Umfragehoch. Der Partei geht's gut. Zu gut wahrscheinlich, habe wohl der Herr gedacht. So zitierte Oliver Welke aus dem "Buch Baerbock" in bester Predigermanier: "So will ich ihnen eine Plage schicken, um sie zu prüfen." Welche könnte das wohl sein? Richtig: "Und er nannte sie: Palmer." Der hatte pünktlich einen Tag vor dem Grünen Parteitag im eigenen Bundesland einen neuen "Idiotenpost" rausgehauen, der sich gewaschen hatte und sich in die Causa Lehmann-Aogo ("Quotenschwarzer") eingemischt, mit einem, wie Welke es formulierte, "noch viel blöderen Post" und sich damit mal wieder ordentlich Publicity verschafft, ein Parteiausschlussverfahren und den Titel "Twitter-Tourette-König aus Tübingen" abgegriffen.PAID STERN 2021_09 Interview Mohamed Amjahid 10.39

"Der lauteste Mundtote aller Zeiten"

"Ist Boris Palmer ein Rassist?", fragte Welke, "keine Ahnung. Wahrscheinlich nicht."  Doch ganz sicher sei er ein Egomane, ein Besserwisser und Aufmerksamkeitsjunkie. Palmer provoziert halt gern. Palmer ärgert sich auch gern, fühlt sich oft missverstanden. So auch im Fall des N-Skandals. Widerrufen, das könne und wolle er nicht, hatte Palmer gesagt. Mundtot wolle man ihn machen, so dessen Auffassung. Er spricht von Cancel Culture. Dabei, so Welke, sei Palmer doch der lebende Gegenbeweis für Cancel Culture – "öfter im Fernsehen als Joe Biden". In der Talkshow von Markus Lanz hocke Palmer so oft, "er müsste längst Miete zahlen". Palmer, das sei ja wohl "der lauteste Mundtote aller Zeiten".

Rassismus? Nö. Ironie, das ist Palmers Argumentation. Eine satirische Überspitzung. "Und das ohne rot zu werden. Satire?!", Welke platzt bei diesen Ausführungen fast die Hutschnur. "Es gibt keinen satirischen Kontext, in dem sich das Wort N****schwanz sinnvoll verwenden lässt. Merk dir das, du Pimmelges ...", führt die Show den "Deuschen Satirschutzbund" an. Es müsse jetzt endlich mal Schluss damit sein, dass sich alle mit Satire herausreden.

Was tun mit "Problem-Boris"?

Was also tun mit dem Enfant Terrible aus dem Schwabenländle? Einfach mal ignorieren, so der Tipp von Welke, "auch wenn das bei so viel Arroganz" schwerfalle. Der Parteiausschluss des Problem-Boris, der zumindest sei ein Fehler. Oder müsse die "glattgebügelte Manufactum-Partei" gar froh sein um jeden Querulanten, den sie noch hat? So zumindest die Einschätzung von "Gernot Hassknecht". Der beschreibt die Grünen als nichts anderes als eine Kreuzung aus "Streichelzoo und Scientology", die Partei solle doch froh sein über die "Nervensäge Palmer".Palmer Parteiausschluss 11.40

Palmer war im Übrigen nicht der einzige Politiker, der in der Show mal wieder sein Fett abbekam. Welke knöpfte sich auch Vizekanzler und Bundesfinanzminister Olaf Scholz vor. Der will nun nach der offiziellen Benennung zum SPD-Kanzlerkandidaten mitmischen im Kampf um den Posten ganz oben. Er hat nur ein Problem: wunderlichen Gedächtnisverlust.

Auffällig wurde das beim Aufarbeitungsversuch der Affäre um die Warburg-Bank. Scholz weiß einfach nicht mehr so genau, wie das damals alles war, als er als Erster Bürgermeister der Stadt Steuerforderungen verjähren ließ. Zur Erinnerung: Es geht um die dubiosen Cum-Ex-Geschäfte. Nun, so der Schluss in der "heute-show", da sei es doch gut, "dass der Banker Tagebuch geführt hat". Nur ein Bundeskanzler mit Amnesie, ob das wohl gut geht?

Eine andere Politikerin dürfte gerade ebenso Probleme mit dem Köpfchen haben: Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU). "AKK" hat's mit dem KSK zu tun. Beim Kommando Spezialkräfte hatte es einen sonderbaren Schwund an Munition und Sprengstoff gegeben, die dann auf wundersameweise über Nacht stapelweise wieder auftauchten. Wohlgemerkt, wie die Satire-Show ausführt, nachdem ein Kommandeur die Anweisung gegeben hatte, dass doch bitte das Zeug zurückgebracht werden sollte. Fehlt nur leider noch immer ordentlich was: 13.000 Schuss Munition sind verloren gegangen. Ups. Eine Erklärung lieferte Martin Klempnow, das vermeintliche KSK-Mitglied: "Na, fürs Homeoffice nimmt man sich halt Arbeitsmaterial mit nach Hause." Mhm, interessant. Zumal doch zuletzt 50 rechtsextreme Fälle beim KSK bekannt wurden. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.


Quelle:heute-show (ZDF)

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Sat, 15 May 2021 08:59:00 GMT

Leute von heute: Mirja Du Mont schockt auf Instagram mit Hautkrebs-Diagnose

Mirja Du Mont hat auf Instagram ihre Hautkrebs-Diagnose mitgeteilt. Die zweifache Mutter richtet zudem einen dringenden Appell an ihre Fans. Diese und weitere Vip-News im Überblick.

Mirja Du Mont hat auf Instagram ihre Hautkrebs-Diagnose mitgeteilt. Die zweifache Mutter richtet zudem einen dringenden Appell an ihre Fans. Diese und weitere Vip-News im Überblick.

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Sat, 15 May 2021 08:59:00 GMT

Jetzt mitdiskutieren: Deutschland spricht – sprechen Sie mit: Leben wir in einem rassistischen Land?

Menschen, die politisch völlig unterschiedlich denken, treffen sich bei "Deutschland spricht" zu virtuellen Vier-Augen-Gesprächen, um über die Situation in unserem Land zu debattieren. Haben auch Sie Lust auf eine Unterhaltung? 

Spontane Unterhaltungen sind selten geworden in der Pandemie. Das Feierabendbier mit den Kolleg:innen, (zu) wilde Diskussionen auf Familienfeiern, der gemütliche Nachmittag mit Freund:innen – all das muss seit mehr als einem Jahr (beinahe komplett) entfallen. Und mit Fremden spricht man so gut wie gar nicht mehr. Maske auf, rein in den Laden, schnellstmöglich raus, ab nach Hause. Wir haben in der Öffentlichkeit noch nie so wenig kommuniziert. Weshalb neben all den Dingen, die man seit Monaten vermisst, auch etwas fehlt, was eigentlich ganz natürlich sein sollte in einer modernen Gesellschaft: der Austausch mit Menschen, die anderer Ansicht sind oder sich in einer anderen Lebensrealität bewegen als man selbst. 

Logo "Deutschland spricht"
Der stern nimmt 2021 an "Deutschland spricht" Teil – einer von der "Zeit" initiierten Aktion

Schon klar, Meinungen findet man online, vor allem in sozialen Netzwerken, zur Genüge. Doch in den Kommentarspalten kommen oft keine Debatten zustande, weil viele Nutzer:innen gar kein Interesse daran haben, das Gegenüber zu verstehen. Und genau hier setzt "Deutschland spricht" an. Die Aktion hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen zusammenzubringen. Sie zu "matchen", wie man das auch von Dating-Apps kennt. Mit einem entscheidenden Unterschied: Treffen sollen sich nicht Menschen mit vielen Gemeinsamkeiten, sondern Personen mit unterschiedlichen (politischen) Meinungen – die ein Interesse daran haben, sich mit dem Gegenüber auszutauschen.

Erfunden haben "Deutschland spricht" die Kolleg:innen der "Zeit". Schon lange vor der Pandemie. Sie haben das Programm für weitere Medien geöffnet, um einen möglichst breitgefächerten Austausch von Leser:innen unterschiedlicher Marken zu schaffen. Der stern hat sich entschieden, 2021 daran teilzunehmen. Weil wir der Überzeugung sind, dass es sich in Zeiten einer Pandemie, im Jahr einer Bundestagswahl und in Zeiten von großen gesellschaftlichen Herausforderungen mehr denn je lohnt, mit anderen Menschen zu debattieren. Wir hoffen, Sie sehen das auch so, liebe Leser:innen – machen Sie mit!

"Deutschland spricht": So können Sie mitwirken

Es ist unkompliziert, an "Deutschland spricht" teilzunehmen. Zuerst beantworten Sie mehrere kontroverse Ja/Nein-Fragen – beispielsweise zu den Themen Corona, Rassismus in Deutschland oder Klimaschutz. Die Frage-Boxen finden Sie ab sofort regelmäßig in unseren Artikeln – und auch hier: 

Technischer Hinweis: Wenn Sie auf einem Android-Smartphone unterwegs sind, kann es bei der Darstellung der Fragenbox zu Problemen kommen. Wenn Sie die Fragen nicht sehen, klicken Sie bitte hier.

Und dann gibt's ein Vieraugengespräch

Wenn Sie die Fragen beantworten und sich anschließend anmelden, wird Sie ein Matching-Algorithmus so schnell wie möglich mit einer Person zusammenbringen, die ganz anders über diese Fragen denkt. Sobald Sie beide dem Gespräch zugestimmt haben, können Sie sich auf einer von Ihnen präferierten Videoplattform zu einem virtuellen Vieraugengespräch verabreden. PAID Coronaopfer 8 von 80.000 Sophy_Text 10.45

Übrigens: Die Fragen werden je nach politischer Lage aktualisiert. Das bedeutet: Sie können sehr gerne mehrfach teilnehmen und auch mehrere Gespräche führen. Dort können Sie nicht nur stern-Leser:innen treffen, sondern auch Menschen, die andere Medien konsumieren: Neben der gastgebenden "Zeit" nehmen die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die "Freie Presse", das "Handelsblatt" und der "Norddeutsche Rundfunk" bei "Deutschland spricht" teil. Seit 2017 haben sich bereits mehr als 66.000 Menschen für "Deutschland spricht" registriert.

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Sat, 15 May 2021 08:52:50 GMT

Wegen Mobbing im Netz: 17-Jährige nahe Paris von Jugendlichem getötet

Aus einem Streit in sozialen Netzwerken wird ein blutiges Verbrechen: Eine 17-Jährige ist nahe Paris erstochen worden - womöglich weil sie ihre Schwester schützen wollte.

Erneut erschüttert ein brutales Verbrechen in einer Pariser Vorstadt Frankreich: Eine 17-Jährige ist mutmaßlich von einem Jugendlichen mit einem Messer getötet worden. Hintergrund ist ersten Erkenntnissen nach eine Auseinandersetzung in sozialen Netzwerken.

Die Jugendliche habe ihre Schwester vor Angriffen im Netz verteidigen wollen, berichteten französische Medien. Der mutmaßliche Tatverdächtige ist nach einer kurzen Flucht von der Polizei festgenommen worden. In den vergangenen Monaten hatte es rund um Paris immer wieder tödliche Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen gegeben.

Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag in einer Hochhaussiedlung in Ivry-sur-Seine - nur wenige Kilometer von Paris entfernt. «Nach den Erkenntnissen, die wir haben, gibt es keine Rivalität oder einen Bandenkrieg in dieser Geschichte», zitierte die Zeitung «Le Parisien» eine Ermittlerquelle. Ähnlich schildert es auch die sichtlich erschütterte Mutter der 17-jährigen Marjorie. Es habe sich nicht um einen Streit um Drogen gehandelt, sagte sie vor Fernsehkameras. «Sie wollte nur ihre Schwester verteidigen - mit Worten».

Ersten Erkenntnissen nach gab es in sozialen Netzwerken Streit und Mobbing im Zusammenhang mit der Schwester des Opfers. Diese sei dort angegriffen worden. Die 17-Jährige habe dann zwischen der Schwester und dem mutmaßlichen Täter vermitteln wollen. Der nach unterschiedlichen Angaben 14- oder 15-Jährige habe dann zum Messer gegriffen und Marjorie getötet, heißt es. «Meine Tochter war keine Kriminelle, sie war eine fleißige Schülerin, sie wollte bald ihr Abitur machen», sagte die Mutter. Sie habe ihre Tochter noch auf dem Boden liegen sehen, überall sei Blut gewesen.

Das Verbrechen ereignete sich in der Hochhaussiedlung Pierre et Marie Curie in Ivry-sur-Seine. Sie wurde wie so viele dieser Siedlungen rund um Paris in den 1960er Jahren gebaut, um Wohnraum zu schaffen. Etliche dieser Viertel haben sich mittlerweile zu Brennpunkten entwickelt.

In den vergangenen Monaten war es in den Pariser Vorstädten immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Jugendlichen gekommen - dabei gab es auch Todesopfer. Es handelte sich aber nicht immer um Konflikte zwischen Banden. Im März war eine 14-Jährige möglicherweise aus Eifersucht von zwei Jugendlichen in einen Hinterhalt gelockt worden. Das Mädchen wurde geschlagen und in die Seine geworfen - Ermittler konnten nur noch seine Leiche bergen.

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Sat, 15 May 2021 08:46:17 GMT

Popstar: Janet Jackson versteigert Kostüme und mehr

Die US-Sängerin hat offenbar aufgeräumt und trennt sich von Bühnen-Outfits, Accessoires und Schmuck. Die ersten Stücke sind bereits verkauft.

Die US-Popsängerin Janet Jackson («When I Think Of You») trennt sich an ihrem Geburtstagswochenende von über tausend persönlichen Stücken.

Im Rahmen der Auktion «Ikonische Schätze» aus dem Leben und Schaffen des Popstars wollte das Auktionshaus Julien's Auctions in Beverly Hills von Freitag bis Sonntag eine Sammlung von Kostümen, Schmuck, Trophäen und anderen Gegenständen aus dem Besitz der Sängerin anbieten. Die Schwester von Sänger Michael Jackson (1958-2009) wird am Sonntag 55 Jahre alt.

Ein schwarzes Outfit im Militärstil, das Jackson 1990 auf ihrer Rhythm Nation Tour trug, kam am Freitag für mehr als 81.000 Dollar (knapp 67.000 Euro) unter den Hammer, das Zwanzigfache des Schätzpreises. Der Käufer wollte anonym bleiben, teilte eine Sprecherin des Auktionshauses der Deutschen Presse-Agentur mit.

Ihr ikonischer Ohrring von 1990 - ein Schlüssel, der an einem Ring baumelt -  wurde für knapp 44.000 Dollar versteigert. Jackson zufolge stammte der Schlüssel von einer Scheune der elterlichen Farm im US-Staat Indiana. Ein Paar schwarze Latexhandschuhe, mit denen sie 2008 für das Cover ihres Albums «Disciple» posierte, wechselten für über 19.000 Dollar den Besitzer. Ein Teil des Erlöses der dreitägigen Auktion soll einem Kinderhilfswerk zufließen.

Jackson, die mit Alben wie «Control» (1986) oder «Janet» (1993) zu einer der erfolgreichsten Pop- und Soulsängerinnen der Welt aufgestiegen war, hatte zuletzt 2015 die Platte «Unbreakable» veröffentlicht. 2017 brachte die mehrfache Grammy-Preisträgerin ihr erstes Kind, ihren Sohn Eissa Al Mana, zur Welt.

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Sat, 15 May 2021 08:45:24 GMT

Video: Nahostkonflikt: Kein Anzeichen für Ende der Gewalt

Israel und Hamas setzen die Angriffe fort.

Israel und Hamas setzen die Angriffe fort.

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