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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Fri, 14 Jun 2024 00:04:21 GMT

USA: Supreme Court kassiert Beschränkungen für Abtreibungspille

Der Oberste Gerichtshof der USA hat Einschränkungen zum Einsatz einer häufig genutzten Abtreibungspille kassiert. In ihrer einstimmigen Entscheidung urteilten die neun Richter am mehrheitlich konservativ besetzten Supreme Court am Donnerstag, Abtreibungsgegner und Ärzte dürften Einschränkungen für den Zugang zum Präparat Mifepriston nicht vor Gericht erwirken. Damit hoben sie von einem Gericht im Bundesstaat Texas beschlossene Beschränkungen zur Nutzung der Abtreibungspille auf. 

Abtreibungsgegner versuchen in den USA seit langem, den landesweiten Zugang zu dem in Deutschland unter dem Namen Mifegyne verbreiteten Präparat einzuschränken. Mifepriston wird in den USA bei den meisten Schwangerschaftsabbrüchen eingesetzt. Die Pille war in den Vereinigten Staaten erstmals im Jahr 2000 von der Arzneimittelbehörde FDA zugelassen worden, im Jahr 2016 hatte die FDA ihre mögliche Nutzung bis zur zehnten Schwangerschaftswoche ausgedehnt. 

Der von Ex-Präsident Donald Trump ernannte Richter Brett Kavanaugh erklärte in der Urteilsbegründung, zwar würden die Richter anerkennen, dass "zahlreiche Bürger, einschließlich der klagenden Ärzte, ernstzunehmende Bedenken zur Nutzung von Mifepriston zur Ausführung von Schwangerschaftsabbrüchen und Einwände dagegen" hätten. Den Klägern fehle jedoch die Befugnis, vor Gericht dagegen vorzugehen, dass es "anderen Menschen schlicht erlaubt ist, bestimmten Tätigkeiten nachzugehen". Daher sei die Klage gegen das Vorgehen der FDA nicht zulässig.

Weiter hieß es in der Urteilsbegründung, die Kläger müssten sich mit ihren Bedenken zum Einsatz von Mifepriston an die FDA , den Präsidenten oder den Kongress wenden. Sie dürften zudem ihre Meinung dazu öffentlich zum Ausdruck bringen, auch im Zusammenhang mit Wahlen. Bundesgerichte seien hierfür jedoch nicht der geeignete Ort.  

Ein unter Trump ernannter konservativer Bezirksrichter in Texas hatte im vergangenen Jahr ein Urteil gefällt, das Mifepriston verboten hätte. Ein Berufungsgericht hob das vollständige Verbot später auf, weil die Frist für die Anfechtung der Zulassung der Arzneimittelbehörde FDA abgelaufen war. Es schränkte jedoch den Zugang zu dem Medikament ein.

Unter anderem reduzierte das Berufungsgericht den Zeitraum, in dem Mifepriston verwendet werden kann, von zehn auf sieben Schwangerschaftswochen und untersagte die Lieferung per Post. Diese Einschränkungen wurden mit dem Urteil des Obersten Gerichts nun wieder aufgehoben. 

Der Supreme Court hatte im Juni 2022 mit seiner höchst umstrittenen Entscheidung ein politisches Erdbeben ausgelöst, das Grundsatzurteil Roe v. Wade aus dem Jahr 1973 aufzuheben, das ein landesweites Grundrecht auf Abtreibungen verankert hatte. Etwa 20 Bundesstaaten haben seitdem Abtreibungen verboten oder stark eingeschränkt. 

Umfragen zufolge ist eine Mehrheit der US-Bürgerinnen und US-Bürger für den weiteren Zugang zu sicheren Abtreibungen. Konservative dringen jedoch darauf, dies einzuschränken oder ganz zu verbieten. Bei der US-Präsidentschaftswahl im November könnte das Thema Abtreibung zu einem wichtigen Thema werden: US-Präsident Joe Biden hat den Schutz des Rechts auf Abtreibung zu einem der Hauptthemen seines Wahlkampfs gemacht.

Biden erklärte nach dem Urteil des Obersten Gerichts am Donnerstag, der "Kampf für reproduktive Freiheit" gehe weiter. Weiterhin sei für Frauen das Recht auf die von ihnen benötigte Behandlung "in vielen Bundesstaaten bedroht oder es wird ihnen vollständig verweigert". Die Angriffe auf medikamentöse Schwangerschaftsabbrüche seien Teil des "extremen und gefährlichen Vorhabens" der Republikaner, Abtreibungen landesweit zu verbieten.

Im Senat blockierten die Republikaner am Donnerstag auch einen Gesetzentwurf, der ein bundesweites Recht auf künstliche Befruchtung festschreiben soll. Das Recht auf sogenannte In-Vitro-Befruchtungen (IVF) soll nicht nur für Familien gelten, sondern auch für die Anbieter solcher Behandlungen. Ein erweiterter Versicherungsschutz soll zudem die Kosten senken.

In einer Vorabstimmung votierten aber nur 48 Senatoren für den Gesetzentwurf, darunter lediglich zwei Republikaner. Nötig wäre eine Mehrheit von mindestens 60 Stimmen gewesen.

Das Gesetz solle lediglich "ein landesweites Recht auf künstliche Befruchtung schaffen und Hindernisse für Millionen von Amerikanern beseitigen, die eine künstliche Befruchtung wünschen, um Kinder zu bekommen", kritisierte der demokratische Mehrheitsführer im Senat, Chuck Schumer. Das Thema betreffe auch ihn persönlich. "Dank des Wunders der künstlichen Befruchtung habe ich einen wunderschönen einjährigen Enkel."

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Thu, 13 Jun 2024 23:37:38 GMT

Fernsehen: "Germany's Next Topmodel": Lea und Jermaine gewinnen

Zum 19. Mal triezt Heidi Klum Nachwuchsmodels - doch erstmals gibt es in diesem Jahr zwei Gewinner bei "Germany's Next Topmodel". Eine Düsseldorferin und ein Männermodel aus Kassel dürfen sich freuen.

Die Sieger der 19. Ausgabe von " Germany's Next Topmodel " stehen fest - und zum ersten Mal ist auch ein Mann dabei: Die Düsseldorferin Lea (24) und Jermaine (20) aus dem hessischen Kassel haben die diesjährige Staffel der Castingshow mit Heidi Klum gewonnen. Im Finale setzten sich die beiden Nachwuchsmodels in Köln gegen fünf weitere Kandidatinnen und Kandidaten durch.

Siegerin Lea: "Hätte niemals damit gerechnet"

Dem Influencer Jermaine stiegen Tränen in die Augen, als Show-Chefin Klum seinen Arm in die Höhe streckte. Auch die Siegerin Lea zeigte sich überwältigt. "Ich hätte niemals damit gerechnet", sagte die Unternehmensentwicklerin nach der Verkündung. Bei ihren Fans bedankte sie sich für die Unterstützung und "die ganzen lieben Nachrichten", die sie jeden Tag bekommen habe.

Ihre verbliebenen Konkurrentinnen und Konkurrenten hatten die beiden in der rund dreistündigen Sendung hinter sich gelassen. Bei den Frauen belegte Xenia (24) aus Hof in Bayern den zweiten Platz, Fabienne (21) aus Solingen (NRW) wurde Dritte. Zweitplatzierter bei den Männern wurde der Berliner Linus (25). Die Zwillinge Julian und Luka (24, Frankfurt am Main) traten als Team an und landeten auf dem dritten Platz.

Catwalks und ein Fotoshooting im Fußballtor

Wie üblich mussten die Models im Live-Finale noch einige Aufgaben bewältigen. Unterstützt wurden sie dabei von prominenten Gästen. So liefen die Kandidatinnen und Kandidaten zu Auftritten der Sängerinnen Robin S. (62) und Sabrina Carpenter (25) über den Laufsteg. Das mit Klum befreundete Musiker-Duo Sofi Tukker präsentierte unter anderem seine neue Single "Spiral". 

Zum finalen Fotoshooting der Staffel war zudem Ex-Fußballprofi Bastian Schweinsteiger (39) geladen, der Fußbälle auf ein Tor schoss. Die Nachwuchsmodels mussten die Schüsse abwehren und dabei vor der Kamera von GNTM-Urgestein Rankin eine möglichst gute Figur abgeben. 

Weitere bekannte Gäste waren unter anderem die Schauspielerin Elizabeth Hurley (59) und ihr Sohn Damian (22) sowie Designer Wolfgang Joop (79), der mehrere Jahre zur Jury der Sendung gehört hatte. Die diesjährige Staffel habe er allerdings nicht gesehen, gab Joop freimütig zu - nur ins Halbfinale am Dienstag habe er hineingeschaut. 

Auch Schweinsteiger zeigte sich nicht gerade als enthusiastischer Fan der Show. "Warum ich hier bin, weiß ich auch nicht", sagte er gleich zu Beginn. Dennoch versprach er Klum später per Handschlag einen Besuch in der kommenden Jubiläumsstaffel. Unterschrieben habe er eine Vereinbarung dazu aber noch nicht, fügte der ehemalige Nationalspieler gleich an.

Einig waren sich die Promi-Gäste in ihrer Beurteilung der Kandidaten: Immer wieder wurden Lea und Jermaine als Favoriten genannt.

Erstes Männermodel auf der deutschen "Harper's Bazaar"

"Nur eine kann Germany's Next Topmodel werden" - diesen oft zitierten Satz konnte Klum diesmal nicht verwenden. Es war das erste Mal in der Geschichte der ProSieben-Produktion, dass die 51-Jährige neben einer Frau auch einen Mann zum "Topmodel" kürte. Die beiden Sieger erhalten jeweils 100.000 Euro Preisgeld und werden auf dem Cover der deutschen Juli-Ausgabe von "Harper's Bazaar" zu sehen sein. Auch das ist eine Premiere: Wie Chefredakteurin Kerstin Schneider beim Cover-Shooting im Mai erklärt hatte, gab es bisher noch nie ein männliches Model auf dem Titel der deutschen Ausgabe.

Wie sich in der Finalshow außerdem herausstellte, waren in der Staffel auch einige romantische Funken geflogen. Die Kandidaten Armin und Grace erzählten, sie seien mittlerweile ein Paar. "Ich hab's schon ein bisschen vermutet", kommentierte Klum. "Aber ich wusste es ja nicht."

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Thu, 13 Jun 2024 22:20:23 GMT

Südafrikas ANC einigt sich mit mehreren Parteien auf Regierungskoalition

In Südafrika hat sich der Afrikanische Nationalkongress (ANC) mit mehreren Parteien auf die Bildung einer Regierungskoalition geeinigt. Die Koalition schließe die zentristisch-liberale Demokratische Allianz (DA), die nationalistische Zulu-Partei Inkatha Freedom Party (IFP) sowie mehrere kleine Gruppierungen ein, gab ANC-Generalsekretär Fikile Mbalula am Donnerstag bekannt. Der seit 30 Jahren regierende ANC hatte bei der Parlamentswahl Ende Mai erstmals nicht die absolute Mehrheit erreicht.

"Wir haben einen Durchbruch erzielt und stimmen überein, dass wir zusammenarbeiten müssen", sagte ANC -Generalsekretär Mbalula bei einer Pressekonferenz in Kapstadt. Es handle sich um ein Kabinett der nationalen Einheit.

Infolge der Einigung dürfte der amtierende Staatschef Cyril Ramaphosa bei der konstituierenden Sitzung des neu gewählten Parlaments am Freitag im Amt bestätigt werden. In Südafrika wird der Präsident von den Abgeordneten der Nationalversammlung in geheimer Abstimmung gewählt.

Neben ANC, DA und IFP gehören dem Bündnis Mbalula zufolge die kleine Mitte-Links-Partei United Democratic Movement und die rechtsgerichtete Afrikaner Freedom Front Plus (FF+) an. Ihre eingeschränkte Unterstützung hätten mehrere kleinere Parteien erklärt, darunter die muslimische Partei Al Jamaah, die Mitte-Links-Formation Rise Mzansi und der National Coloured Congress.

Die linksradikale Partei Economic Freedom Fighters (EFF) wurde hingegen ebensowenig in die Koalition aufgenommen wie die neue Partei uMkhonto weSizwe (MK) des früheren Staatschefs Jacob Zuma . Sowohl Zuma als auch der Chef der EFF, Julius Malema, sind frühere ANC-Mitglieder.

Zumas MK, die bei der Parlamentswahl am 29. Mai aus dem Stand auf dem dritten Platz gelandet war, hatte das Wahlergebnis angezweifelt und angekündigt, mit ihren 58 Abgeordneten die konstituierende Sitzung des Parlaments zu boykottieren. Mbalula sagte aber am Donnerstag, die Gespräche mit der MK würden fortgesetzt. Mit der EFF wurde keine Einigung erzielt.

Der ANC hatte bei der Wahl mit 40 Prozent die meisten Stimmen erhalten und war auf 159 der 400 Parlamentsabgeordneten gekommen - bisher stellte die Partei 230 Abgeordnete. Unter anderem führten eine Reihe von Korruptionsskandalen in der Führungsebene des ANC, eine hohe Arbeitslosigkeit, die schwache Wirtschaft, hohe Kriminalität sowie ständige Stromausfälle dazu, dass sich viele Südafrikanerinnen und Südafrikaner von der Regierungspartei abwandten. 

Der ANC habe nach der Wahl alle Parteien "eingeladen, sich an der Regierung zu beteiligen", sagte Mbalula. Die Verhandlungen gestalteten sich aber schwierig. Insbesondere die Positionen der wirtschaftsliberalen und lange von Weißen dominierten DA und der EFF liegen sehr weit auseinander: Die EFF fordert unter anderem eine radikale Bodenreform zugunsten der schwarzen Bevölkerung und die Verstaatlichung wirtschaftlicher Kernbereiche.

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Thu, 13 Jun 2024 22:04:19 GMT

Auto: Tesla-Aktionäre sprechen Musk erneut Riesen-Aktienpaket zu

Elon Musk kann sich weiter Hoffnungen auf ein milliardenschweres Tesla-Aktienpaket machen, das ihm bereits 2018 zugesagt wurde. Doch am Ziel ist er noch nicht

Tesla-Aktionäre haben erneut einem Riesen-Aktienpaket im Wert von mehreren Dutzend Milliarden Dollar für Firmenchef Elon Musk zugestimmt. Der ursprünglich bereits 2018 genehmigte Vergütungsplan war im Januar von einem US-Gericht gekippt worden. Das neue Votum bedeutet nicht, dass Musk das Aktienpaket nun automatisch bekommt. Aber es verbessert seine Chancen darauf.

Die Aktionäre stimmten auch dafür, den eingetragenen Firmensitz von Tesla aus dem US-Bundesstaat Delaware nach Texas zu verlegen, wie das Unternehmen auf der Hauptversammlung mitteilte. Bei der ersten Abstimmung 2018 bekam das Aktienpaket eine Mehrheit von 73 Prozent. Doch dann klagte ein Aktionär dagegen – und am Ende torpedierte eine Richterin in Delaware den Plan. 

Sie kam zu dem Schluss, dass Musk bei den Verhandlungen über die großzügige Vergütung im Tesla-Verwaltungsrat zu viel Einfluss im Hintergrund gehabt habe, als dass man von einem fairen Verfahren sprechen könne. Da die Aktionäre über die Verstrickungen im Dunkeln gelassen worden seien, hätten sie keine Möglichkeit gehabt, eine gut überlegte Entscheidung zu treffen, argumentierte die Richterin.

Nachfrage merklich abgekühlt

Musk wurde seinerzeit das Recht gewährt, häppchenweise gut 300 Millionen Tesla-Aktien zum Preis von 2018 zu bekommen, wenn die Firma über einen Zeitraum von bis zu zehn Jahren einige hochgesteckte Ziele erfüllt. Unter anderem sollte der Börsenwert von gut 50 Milliarden Dollar auf 650 Milliarden Dollar steigen. Ausgehend aus dieser Zielmarke wurde der Wert des Pakets einst auf rund 56 Milliarden Dollar beziffert. Doch Aktienpreise schwanken. 

Nach dem rasanten Wachstum und dank der damaligen Elektroauto-Euphorie erreichte Tesla die Marke schnell und war zeitweise sogar mehr als eine Billion Dollar wert – und Musks Vergütungspaket damit rund 100 Milliarden Dollar. Inzwischen ist die Nachfrage merklich abgekühlt und Tesla bringt noch rund 580 Milliarden Dollar auf die Börsenwaage. Musk hatte in den vergangenen Monaten in Aussicht gestellt, er könne die Entwicklung von Anwendungen mit Künstlicher Intelligenz auch anderswo vorantreiben, wenn er nicht mehr Kontrolle über Tesla bekommt. Das löste nun eine neue Anlegerklage in Delaware aus.

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Thu, 13 Jun 2024 21:57:00 GMT

ProSieben-Show: Lea und Jermaine gewinnen "Germany's Next Topmodel" 2024

In der 19. Staffel von "Germany's Next Topmodel" hat Heidi Klum zum ersten Mal auch einen Mann zum Sieger gekürt. 

Die Düsseldorferin Lea, 24, und Jermaine, 20, aus dem hessischen Kassel haben die 19. Staffel der Castingshow " Germany's Next Topmodel " gewonnen. Die beiden Nachwuchsmodels konnten Show-Chefin Heidi Klum, 51, im Live-Finale am Donnerstagabend mit ihren Catwalks und in einem Fotoshooting überzeugen.

Zwei Models gewinnen "Germany's next Topmodel"

Lea und Jermaine setzten sich in Köln gegen fünf weitere Kandidatinnen und Kandidaten durch, die es ebenfalls in die letzte Sendung geschafft hatten. Bei den Frauen belegte Xenia, 24, aus Hof in Bayern den zweiten Platz, Fabienne, 21, aus Solingen (NRW) wurde Dritte. Zweitplatzierter bei den Männern wurde der Berliner Linus, 25. Die Zwillinge Julian und Luka, 24, aus Frankfurt am Main traten als Team an und landeten auf dem dritten Platz. GNTM: Das sind die Gewinnerinnen der früheren Staffeln 11.22

Es ist das erste Mal in der Geschichte der ProSieben-Produktion, dass Klum neben einer Frau auch einen Mann zum "Topmodel" kürte. Die beiden Sieger werden unter anderem auf dem Cover der deutschen "Harper's Bazaar" zu sehen sein und erhalten jeweils 100.000 Euro Preisgeld. 

Für das kommende Jahr wurde am Donnerstag bereits eine Jubiläumsstaffel angekündigt. Klum macht sich dann zum 20. Mal auf die Suche nach Deutschlands besten Nachwuchsmodels.

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Thu, 13 Jun 2024 21:56:41 GMT

Tesla-Aktionäre segnen Gehaltspaket in Milliardenhöhe für Elon Musk ab

Die Aktionäre des Elektroautobauers Tesla haben ein Gehaltspaket im gigantischen Volumen von mehr als 50 Milliarden Dollar für Unternehmenschef Elon Musk bestätigt. Die Anteilseigner stimmten am Donnerstag bei der Tesla-Hauptversammlung im texanischen Austin zudem für die Verlegung des Unternehmenshauptsitzes vom US-Ostküstenstaat Delaware nach Texas.

Eine Richterin in Delaware, wo Tesla bisher registriert ist, hatte das Gehaltspaket für Musk Ende Januar für ungültig erklärt. Sie kritisierte unter anderem, dass die Anteilseigner "falsche" Informationen vom Verwaltungsrat über das Paket erhalten hätten. Im April entschied der Verwaltungsrat, die Hauptversammlung erneut darüber abstimmen zu lassen.

Das Gehaltspaket für Musk war bereits 2018 vom Verwaltungsrat verabschiedet und damals auch von der Aktionärsversammlung gebilligt worden. Es sieht die Vergütung des Konzernchefs in Form von Aktien vor, wenn bestimmte Unternehmensziele in einem Zeitraum von zehn Jahren erreicht werden. Nach damaliger Kalkulation hat es einen Wert von 56 Milliarden Dollar (nach heutigem Wert rund 52 Milliarden Euro).

Die Hauptversammlung in Austin galt daher als entscheidend für die Zukunft des Unternehmens. Im Vorfeld war spekuliert worden, dass der Multimilliardär Musk im Fall der Ablehnung seines Gehaltsplans die Führung von Tesla abgeben oder sein Engagement in dem Unternehmen zurückfahren könnte. 

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Thu, 13 Jun 2024 21:33:00 GMT

"Germany's next Topmodel" 2024: Lea und Jermaine holen den Sieg

Das "Germany's next Topmodel"-Finale der 19. Staffel hatte so einiges in petto. Am Ende bekamen Lea und Jermaine den Titel von Heidi Klum.

Am Donnerstagabend (13. Juni) war es so weit: Heidi Klum (51) kürte die Sieger der 19. Staffel ihrer Show "Germany's next Topmodel". Mit einer Besonderheit, denn zum ersten Mal gewann nicht nur ein weibliches Model die Show, sondern auch ein männliches. Lea (24), Xenia (24) und Fabienne (21) kämpften ebenso wie Jermaine (20), Linus (25) und die Zwillinge Luca und Julian (24), die als ein Team zählten, um den Sieg. Am Ende konnten Lea und Jermaine den Titel als "Germany's next Topmodel 2024" holen.

Doppelt musikalischer Einstieg

Die Show ging gleich mit viel Musik los - aber dieses Jahr nicht von der Modelmama persönlich, die in einem riesigen Herz sitzend versprach, am heutigen Abend nicht zu singen. Stattdessen trällerte Robin S. (62) live ihren Hit "Show Me Love", wozu die Top 20 in glitzernden Outfits von Marina Hoermanseder zum Thema Liebe über den Laufsteg spazierten. Besonderes Highlight hierbei: die Zwillinge, die jeweils eine Hälfte eines gebrochenen Herzens vor der Brust trugen.

Danach ging es auch schon weiter mit Popstar Sabrina Carpenter (25) und ihrem Song "Espresso" - diesmal walkten nur die Finalisten und Finalistinnen in Looks von Wolfgang Joop (79). Der Designer saß im Publikum und lobte die Models überschwänglich - obwohl er zugab, nur eine Folge der Staffel gesehen zu haben. "Wenigstens ist er ehrlich", resümierte Heidi Klum.

Bastian Schweinsteiger fordert die Models im Tor heraus

Es folgte die erste - und einzige - Foto-Challenge des Abends. Mit niemand Geringerem als Bastian Schweinsteiger (39): Der Fußballweltmeister von 2014 nahm zunächst im Anzug auf Heidi Klums Couch Platz und gab charmant zu, auch nicht zu wissen, was er in der Show mache. Dafür gab er aber die Hand drauf, im nächsten Jahr als erstes männliches Best-Ager-Model auch am Wettbewerb teilzunehmen.

Schließlich kam Schweinsteiger doch noch zu seiner Aufgabe und ließ sich von Klum ins Fußballerdress kleiden. So schoss er auf ein Tor, in dem Lea, Xenia, Fabien, Jermaine, Linus und die Zwillinge nacheinander als Torhüter posierten. Die Chef-Jurorin begutachtete die Fotos von Starfotograf Rankin (58) ausführlich - und schickte schließlich wenig überraschend Fabienne und die Zwillinge als erstes nach Hause.

Liebesbekundungen und verrückte Outfits

Die nächsten prominenten Gäste auf dem mittlerweile gut gefühlten Sofa waren Elizabeth Hurley (59) und ihr Sohn Damian Hurley (22). Sie begutachteten einen erneuten Walk der Top 20. In Glitzeroutfits ging es durch den Glitzerregen über den Catwalk. Dazu gab es gleich noch ein Liebesgeständnis, das einem typischen " GNTM "-Finale würdig ist: Die Halbfinalisten Armin und Grace sind jetzt ein Paar.

Zurück beim Wesentlichen mussten die verbliebenen Finalisten und Finalistinnen zum Live-Auftritt der Band Sofi Tukker wieder auf den Laufsteg. Diesmal in besonders herausfordernden Outfits des Modeschöpfers Jack Irving, wie beispielsweise riesigen, sich bewegenden Krakenarmen. Die Looks sind jeweils mit einem Motor versehen, wiegen rund 25 Kilo und kosten alle etwa 15.000 Euro, wie die Backstage-Moderatoren Lydwine und Marvin - ebenfalls aus der aktuellen Staffel - erklärten.

Lea siegt bei den Frauen

Noch mal musste dann Sofi Tukker ran: Die letzten vier Kandidaten und Kandidatinnen liefen zu ihrem neuen Song "Spiral" und führten dazu noch eine Tanzchoreografie auf. Die prominenten Gäste waren besonders von Lea und Jermaine begeistert. "Lea hat es einfach", stellte Rankin klar. Das sah auch Heidi Klum so und fällte zuerst bei den Frauen das alles entscheidende Urteil: Business Developerin Lea aus Düsseldorf ist "Germany's next Topmodel" 2024.

Sie kommt auf das Cover der deutschen "Harper's Bazaar" und gewinnt das Preisgeld von 100.000 Euro. "Verrückt, ich hätte niemals damit gerechnet", beschreibt sie ihre Gefühle. Vom Gewinn gibt es eine Reise nach Südafrika für ihre Mama - und für sie hoffentlich die große Karriere.

Jermaine wird erster männlicher "GNTM"-Sieger

Danach die Premiere: Heidi Klum kürte nach 19 Jahren "Germany's next Topmodel" den ersten männlichen Sieger. Auch er darf sich über das Cover der deutschen "Harper's Bazaar" - das erste männliche überhaupt - sowie das Preisgeld freuen. "Es ist ein großer Moment. Einer von euch beiden wird heute Geschichte schreiben", verkündete Klum bedeutungsschwanger. Am Ende traf es den Content Creator Jermaine, der sich besonders tränenreich über den Titel freute.

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Thu, 13 Jun 2024 21:02:38 GMT

Unfälle: 19-Jähriger fährt mit Transporter gegen Baum: Vier Verletzte

Vier junge Menschen sind bei einem Verkehrsunfall in Tönisvorst (Kreis Viersen) schwer verletzt worden. Der 19-jährige Fahrer und seine drei Insassen im Alter von 18, 18 und 19 Jahren sind ins Krankenhaus gebracht worden, wie die Polizei am Donnerstagabend mitteilte. Demnach kam der Transporter aus zunächst unbekannter Ursache von der Straße ab und prallte gegen einen Baum.

Drei der Insassen konnten sich selbst aus dem Fahrzeug befreien, einer musste befreit werden, wie die Feuerwehr ebenfalls mitteilte. Im Wagen befand sich auch ein Hund, der das Unglück unversehrt überstand.

Mitteilung der Feuerwehr Mitteilung der Polizei

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Thu, 13 Jun 2024 20:52:00 GMT

"Euphoria"-Star Hunter Schafer: Sie heuert bei "Blade Runner"-Serie an

Hunter Schafer hat die nächste prestigeträchtige Rolle an Land gezogen. Nach diversen Ausflügen ins Kino nun wieder in einer Serie.

Mit der Serie "Euphoria" ist der Stern von Schauspielerin Hunter Schafer (25) rasant in den Himmel emporgestiegen - auch auf die große Leinwand schaffte es der Star seither. Nun hat Schafer laut der US-amerikanischen Branchenseite "Variety" eine weitere prestigeträchtige Rolle an Land ziehen können: Sie wird in der Sci-Fi-Serie "Blade Runner 2099", die im selben Universum wie die gleichnamige Film-Reihe spielt, eine der Hauptrollen übernehmen.

Die von Amazon produzierte Serie wird chronologisch nach Ridley Scotts (86) Original von 1982 und dem Sequel " Blade Runner 2049" von Denis Villeneuve (56) spielen - genauer gesagt 50 Jahre später als Teil zwei, wie die Jahreszahl im Titel verrät.

Seit geraumer Zeit in Planung

Zu der Handlung der Serie drang noch nichts an die Öffentlichkeit und auch über die Rolle, die Schafer darstellen wird, ist noch nichts bekannt. Eine weitere namhafte Personalie soll laut des Berichts jedoch schon feststehen: Oscarpreisträgerin Michelle Yeoh (61) wird demnach eine weitere Hauptrolle innehaben.

Silka Luisa wird als Showrunnerin sowie neben Ridley Scott und weiteren Personen als ausführende Produzentin des ambitionierten Projekts fungieren. Das befindet sich schon seit einer ganzen Weile in der Planung - schon 2021 hatte "Blade Runner"-Erfinder Scott erstmals darüber gesprochen. Rund ein Jahr später wurde dann vermeldet, dass sich Amazon die Reche geschnappt hat.

Das Debüt in einem Kinofilm hatte Schafer erst im vergangenen Jahr im "Tribute von Panem"-Prequel "The Ballad of Songbirds and Snakes" gefeiert. 2024 wirkte sie im deutschen Horrorfilm "Cuckoo" mit und wird schon bald wieder im Kino zu sehen sein: Am 4. Juli startet Giorgos Lanthimos' (50) neuer Streifen "Kinds of Kindness" in Deutschland, in dem Schafer neben Emma Stone (35) und Willem Dafoe (68) mitwirkt. Wann die "Blade Runner"-Serie starten soll, steht indes noch in den Sternen - nahe des Tannhäuser Tors.

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Thu, 13 Jun 2024 20:41:54 GMT

Verbraucher: Hersteller ruft Würzmittel "Basilikum gerebelt" zurück

Wegen einer möglichen Verunreinigung durch Salmonellen ruft der Hersteller Fuchs Gewürze das Produkt "Basilikum gerebelt" der Rewe-Eigenmarke Ja! zurück. Der Rückruf betrifft die Chargennummer 4033AB, wie das Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Dissen am Donnerstag mitteilte. Es werde davon abgeraten, die Produkte aus dieser Charge zu verzehren. Die mögliche Verunreinigung sei im Zuge regelmäßiger Routinekontrollen nachgewiesen worden.

Andere Produkte der Marke und des Herstellers seien nicht betroffen. Es sei bereits veranlasst, dass das Produkt aus dem Handel zurückgeholt werde. Verbraucher können das Produkt den Angaben nach in der Einkaufsstätte oder bei Fuchs Gewürze zurückgeben. Der Kaufpreis werde auch ohne Kassenbon erstattet.

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Thu, 13 Jun 2024 20:39:00 GMT

Reisenews: Am liebsten mit dem Partner – und leider häufig krank: Studie zeigt, wie wir im Sommer reisen

Die Deutschen fahren lieber mit dem Partner in den Urlaub und werden pünktlich zum Urlaubsbeginn öfter mal krank. Das zeigen gleich zwei Studien zu diesem Reisesommer. Diese und weitere Meldungen in den Reisenews.

Die Inflation macht sich auch im Tourismus -Betrieb bemerkbar, Klimakrise und Krieg bewegen die ganze Welt. Vom Reisen hält das viele Menschen nicht ab, aber die Unsicherheit bei vielen Reisenden ist groß. Welche Bahnstrecke ist gesperrt? Wie sicher ist mein Reiseziel? Und was gibt es sonst so Neues aus der Tourismus-Welt? In unserer Bildergalerie finden Sie die wichtigsten Nachrichten rund ums Reisen, damit Sie immer auf dem Laufenden bleiben.

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Thu, 13 Jun 2024 20:30:23 GMT

G7-Gipfel: G7 wollen Ukraine mit Russland-Geld langfristig stärken

Den G7-Staaten gelingt ein Durchbruch: Sie wollen Zinserträge aus eingefrorenem russischen Vermögen für die Ukraine nutzen. Moskau spricht von Diebstahl.

Mit gewaltigen Finanzzusagen, einem Sicherheitsabkommen und Sanktionen wollen die USA mit ihren G7-Verbündeten der Ukraine neue Stärke verleihen. Ziel ist es, das von Russland angegriffene Land langfristig abzusichern. Die sieben großen Industriestaaten einigten sich bei ihrem Gipfel auf einen milliardenschweren Kredit, der mit Zinserträgen aus eingefrorenem russischen Staatsvermögen abgezahlt werden soll.

Mit einem Sicherheitsabkommen will die US-Regierung die Ukraine in die Lage versetzen, sich weiterhin selbst zu verteidigen. US-Präsident Joe Biden sagte im Beisein seines ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj, die Maßnahmen seien eine Erinnerung an Kremlchef Wladimir Putin, "dass wir nicht nachgeben". "Er kann uns nicht spalten und wir werden an der Seite der Ukraine stehen, bis sie diesen Krieg gewonnen hat."

Der Ukraine-Krieg bestimmte den ersten Gipfeltag der G7-Gruppe, zu der Italien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Japan, Kanada und die USA gehören. Das Treffen der Staats- und Regierungschefs dauert bis Samstag und findet im Luxusresort "Borgo Egnazia" unweit von Bari in Apulien statt. 

USA: Hauptakteur bei Realisierung von Milliarden- Kredit

In westlichen Ländern wurden seit Beginn des russischen Angriffs nach Angaben der US-Regierung rund 280 Milliarden US-Dollar (rund 260 Milliarden Euro) an russischen Zentralbankgeldern eingefroren. Seit Langem wird darüber beraten, wie die Zinserträge, die diese Gelder erbringen, der Ukraine zugutekommen können. Die G7-Staaten wollen damit nun einen Kredit in Höhe von 50 Milliarden US-Dollar finanzieren. 

Bundeskanzler Olaf Scholz sagte am Donnerstag, das Geld werde es der Ukraine ermöglichen, alles zu finanzieren, was militärisch und beim Wiederaufbau nötig sei. "Der russische Präsident hat einen ganz offensichtlichen Plan: Er will so lange seinen Krieg vorantreiben, bis alle anderen aufgeben, die Ukraine zu unterstützen. Und dieser Plan ist heute gescheitert", sagte der Kanzler. 

Ein hochrangiger US-Regierungsvertreter sagte zuvor, die Vereinigten Staaten seien willens, bis zu 50 Milliarden US-Dollar (rund 46 Milliarden Euro) dafür zur Verfügung zu stellen. Er betonte jedoch: "Wir werden nicht die einzigen Kreditgeber sein." Auch andere würden sich beteiligen. Konkrete Angaben machte er nicht. Er signalisierte aber, dass der Betrag am Ende höher ausfallen könnte. Der US-Regierungsvertreter betonte, der Kredit werde in jedem Fall aus russischen Mitteln finanziert. In welchem Umfang sich Berlin beteiligt, soll noch geklärt werden.

Laut der Weltbank übersteigen die Kriegsschäden mittlerweile 486 Milliarden US-Dollar. Im Entwurf für die Abschlusserklärung des Gipfels hieß es zur Ukraine: "Es ist nicht richtig, dass Russland entscheidet, ob oder wann es für die verursachten Schäden in der Ukraine zahlt." Deshalb prüfe die G7 weiter alle rechtmäßigen Wege, Russland zur Erfüllung dieser Verpflichtungen zu zwingen. 

Moskau tobt

Der Plan der G7-Staaten werde fatale Konsequenzen haben, warnte die russische Außenamtssprecherin. "Die Russland faktisch gestohlenen Mittel für kriegerische Abenteuer des Kiewer Regimes zu nutzen, ist verbrecherisch und zynisch", sagte Maria Sacharowa am Donnerstag. Sie drohte insbesondere den Europäern mit scharfen Gegenmaßnahmen und deutete Enteignungen europäischer Unternehmen in Russland an. 

Der Kreml äußerte sich zunächst zurückhaltender. Russland werde den G7-Gipfel äußerst aufmerksam verfolgen, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow, ohne die vorab kolportierten möglichen Entscheidungen zu kommentieren.

Sicherheitsabkommen ohne Sicherheitsgarantien

Gegen den Angriffskrieg Russlands sichern die Vereinigten Staaten der Ukraine zudem mit einem bilateralen Abkommen weitere Hilfe zu - und auch gegen potenzielle künftige Attacken.

US-Präsident Joe Biden und sein ukrainischer Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj wollten die Vereinbarung noch am Donnerstagabend am Rande des Gipfels unterzeichnen. Sie soll über eine Dauer von zehn Jahren laufen und sieht etwa militärische Unterstützung, Kooperation mit Blick auf die Rüstungsindustrie und den Austausch von Geheimdienstinformationen vor. Das Abkommen soll der Ukraine helfen, fit zu werden für eine Nato-Mitgliedschaft. Zugleich ruft es die Ukraine zu Reformen auf. 

Sicherheitsgarantien geben die USA nicht. Die Vereinbarung macht auch keine Zusagen zur Lieferung bestimmter Waffensysteme. Biden betonte am Abend, dass die USA der Ukraine nicht durch die Entsendung von US-Soldaten helfen werde. Selenskyj hob hervor, das Abkommen sei eine Brücke für eine Aufnahme seines Landes in die Nato. 

Mahnung an China 

Noch vor Gipfelbeginn hatten die USA neue Sanktionen gegen Russland und Unterstützer des Krieges verhängt - darunter chinesische Firmen. Neue EU-Sanktionen könnten folgen. Biden machte China für den anhaltenden russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine mitverantwortlich: "Übrigens liefert China keine Waffen, sondern die Fähigkeit, diese Waffen zu produzieren, und die dafür erforderliche Technologie. Es hilft also tatsächlich Russland", sagte Biden im Beisein von Selenskyj. 

In einer ausgehandelten Erklärung der G7, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, heißt es, man fordere China auf, die Lieferung von Gütern an Russland einzustellen, die auch für militärische Zwecke genutzt werden können. Die Unterstützung der russischen Verteidigungsindustrie ermögliche es Moskau, seinen illegalen Krieg in der Ukraine fortzusetzen, und habe damit auch erhebliche und weitreichende sicherheitspolitische Folgen. 

Drohung an China wegen Handelspraktiken

China dürfte auch am zweiten Gipfeltag auf die Tagesordnung kommen, wenn die G7 über wirtschaftliche Sicherheit beraten. In der ausgehandelten Erklärung werfen die G7 der Volksrepublik vor, mit nicht-marktwirtschaftlichen Praktiken wie Subventionen schädliche Überkapazitäten zu erzeugen und den globalen Wettbewerb zu verzerren. Indirekt werden China in diesem Zusammenhang auch mögliche weitere Strafzölle angedroht: Man werde notfalls weitere Maßnahmen ergreifen, um Arbeiter und Unternehmen vor unlauteren Praktiken zu schützen, warnt die G7-Gruppe. 

Erst an diesem Mittwoch hatte die EU Pläne für Strafzölle auf Importe von Elektroautos aus China angekündigt. Zuvor waren die USA vorangegangen. Das Handelsministerium in Peking kritisierte die Androhung der EU-Kommission scharf und deutete Gegenmaßnahmen an.

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Thu, 13 Jun 2024 20:23:24 GMT

Urteile: Plattformen haften für Beleidigungen in bestimmten Fällen

Der Kurznachrichtendienst X muss laut dem OLG Frankfurt für falsche oder ehrverletzende Tweets nur in bestimmten Fällen haften. Eine entsprechende Unterlassungsklage wiesen die Richter zurück.

Betreiber von Social-Media- Plattformen müssen für rechtsverletzende Inhalte ihrer Nutzer nur unter bestimmten Bedingungen haften. Das entschied das Oberlandesgericht (OLG) Frankfurt am Donnerstag. Demnach können sie nur belangt werden, wenn diese so konkret gefasst sind, dass der Rechtsverstoß offensichtlich ist.

Geklagt hatte der baden-württembergische Antisemitismusbeauftragte Michael Blume. Laut OLG meldete er dem damals noch Twitter genannten Kurznachrichtendienst X mit Anwaltsschreiben eine Vielzahl von Tweets mit aus seiner Sicht rechtsverletzenden Inhalten und forderte zur Entfernung und Unterlassung auf.

X löschte daraufhin den Account eines Nutzers, der sechs der beanstandeten Tweets veröffentlicht hatte. In erster Instanz hatte das Landgericht Frankfurt am Main die Plattform auf den Eilantrag Blumes hin verpflichtet, die Verbreitung von fünf näher benannten Äußerungen des Nutzers über den Kläger zu unterlassen. Dagegen hatte X Berufung eingelegt.

Das OLG wies den Unterlassungsantrag nun ab. Die Beklagte stelle lediglich eine Plattform für Äußerungen Dritter zur Verfügung. Damit hafte sie als Provider für etwaige rechtsverletzende Inhalte erst nach Kenntniserlangung, hieß es zur Begründung. Ein Betroffener müsse die Plattform zunächst mit Beanstandungen konfrontieren, die so konkret gefasst sein müssten, dass der Rechtsverstoß unschwer bejaht werden könne.

Erst dann treffe den Anbieter die Verpflichtung zur weiteren Ermittlung und Bewertung des angezeigten Sachverhalts, entschied der Pressesenat des Gerichts. Blumes Anwaltsschreiben habe keine hinreichende Kenntnis von den Tatsachen vermittelt, aus denen der Plattform eine Rechtsverletzung ohne eingehende rechtliche oder tatsächliche Prüfung erkennbar gewesen sei, erklärte das Gericht. Es sei ohne jegliche Begründung oder Sachverhaltsdarstellung allein von "rechtswidrigen Inhalten" die Rede gewesen.

Ohne Erfolg blieb laut OLG auch Blumes Berufung darauf, dass das von X bereitgestellte Meldeformular kein Textfeld für weitere konkretisierende individuelle Angaben bereitstelle. Das Meldeformular entspreche den Vorgaben des Gesetzes zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (NetzDG) und bezwecke damit in erster Linie eine Kontrolle nach strafbaren Inhalten, stellte das Gericht fest. Zudem wären nähere Angaben sowohl in der Spalte "Inhalt" als auch im Rahmen eines Anhangs möglich gewesen.

Die im Eilverfahren ergangene Entscheidung ist nach Angaben des OLG nicht anfechtbar.

Pressemitteilung OLG Frankfurt

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Thu, 13 Jun 2024 20:19:29 GMT

Evan Gershkovich: Russland stellt US-Reporter wegen Spionage vor Gericht

Seit mehr als 14 Monaten ist der Moskau-Korrespondent des "Wall Street Journal" in Haft. Russland nennt ihn einen Spion. Vor allem aber dient er als Faustpfand, um die USA unter Druck zu setzen.

Die russische Justiz hat den US-Reporter Evan Gershkovich mehr als ein Jahr nach seiner Verhaftung wegen angeblicher Spionage angeklagt. Der Prozess gegen den Korrespondenten der Zeitung "Wall Street Journal" solle in Jekaterinburg am Ural stattfinden, teilte die russische Generalstaatsanwaltschaft in Moskau mit. Der 32 Jahre alte Reporter hat den Vorwurf bei Vernehmungen zurückgewiesen. 

Der Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft sprach davon, dass Gershkovich den Ermittlungen zufolge im Auftrag des US- Geheimdienstes CIA geheime Informationen gesammelt habe. Es sei um die Produktion und Reparatur von Rüstungsgütern in der Fabrik Uralvagonzavod in Nischni Tagil im Ural gegangen. Gershkovich sei bei seinem illegalen Tun nach allen Regeln der Konspiration vorgegangen, sagte Behördensprecher Andrej Iwanow der Nachrichtenagentur Interfax zufolge.

Deutliche Worte von der US-Regierung

Die US-Regierung reagierte mit deutlichen Worten. "Die Anklage entbehrt jeglicher Grundlage", sagte der Sprecher des US-Außenministeriums, Matthew Miller, auf Nachfrage in Washington. "Journalismus ist kein Verbrechen. Die Vorwürfe gegen ihn sind falsch und die russische Regierung weiß, dass sie falsch sind. Er sollte sofort freigelassen werden."

Gershkovich war Ende März 2023 auf einer Recherchereise in Jekaterinburg festgenommen worden. Viele Medien haben seine Freilassung gefordert. US-Präsident Joe Biden versprach, sich für ihn einzusetzen. 

Gershkovich gilt als Faustpfand, mit dem Moskau die USA unter Druck setzen kann. Die Festsetzung des Reporters wurde auch als Warnung an ausländische Korrespondenten verstanden, die trotz des Kriegs gegen die Ukraine noch in Russland arbeiten. 

Ein Termin für den Prozess wurde nicht genannt. Die Verhandlung in Jekaterinburg zweieinhalb Flugstunden östlich von Moskau dürfte es aber schwieriger machen, den Prozess zu beobachten.

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Thu, 13 Jun 2024 20:07:00 GMT

Geldanlage: Lindners Altersvorsorgedepot – endlich mal ein guter Vorschlag zur Rente

Die Misere der privaten Altersvorsorge in Deutschland gehört zu den großen sozialpolitischen Tabus. Lindners Idee, dass jeder bis zu einer bestimmten Grenze steuerfrei für den Ruhestand sparen kann, ist überzeugend – könnte aber leider scheitern.

Disclaimer Capital

Seit einigen Wochen schon geistert ein Plan durch die Hauptstadt, den es zumindest einmal kurz festzuhalten gilt – gleichsam als Zeugnis, dass es durchaus noch gute und sinnvolle Reformideen gibt, sogar in dieser oft und zurecht kritisierten Ampelkoalition. Das gilt umso mehr für den nicht unwahrscheinlichen Fall, dass es der Plan am Ende doch nicht durch Kabinett und Bundestag schafft. Die Rede ist vom Altersvorsorgedepot.

Seit vielen Jahren schon gehört die Misere der privaten Altersvorsorge in Deutschland zu den großen sozialpolitischen Tabus im Land. Alle wissen darum, aber niemand tut etwas. Allen voran die SPD, die offenbar nicht noch einmal – nach Einführung der Riester-Rente vor bald 25 Jahren – in den Ruf geraten möchte, sich zur Handlangerin der Finanzindustrie gemacht zu haben. Das Ergebnis sind Milliarden an staatlichen Subventionen, die jedes Jahr weiter in überteuerte Versicherungsprodukte fließen und rund 15 Millionen Riester-Verträge, von denen ein Großteil gar nicht mehr bespart wird – sie lohnen sich für viele Menschen einfach nicht. 

Dieser Missstand ist seit vielen Jahren bekannt – aber geändert hat sich nichts. Seit einigen Wochen aber trägt insbesondere der FDP-Vorsitzende, der praktischerweise zugleich der zuständige Finanzminister ist, Christian Lindner, eine Idee zur Reform der privaten Altersvorsorge vor sich her, die so einfach und überzeugend ist, dass man sie in diesem überregulierten Land kaum glauben mag: Der Staat erlaubt ein Altersvorsorgedepot, in dem jede und jeder bis zu einer bestimmten Grenze steuerfrei für den späteren Ruhestand sparen kann. Wie genau, wäre jedem und jeder weitgehend selbst überlassen – ob mit einer Fondspolice, mit einer Versicherung, mit Einzelaktien oder ganz simpel mit einem passiven Indexfonds.

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Altersvorsorge: K401-Konto in den USA macht Aktiensparen leicht

Die USA haben so eine Lösung schon seit vielen Jahren mit dem berühmten K401-Konto. Dort beteiligt sich häufig auch der Arbeitgeber an den Einzahlungen. Man kann die sozialen Sicherungssysteme der USA mit guten Gründen kritisieren – das K401 gehört nicht dazu. Dass US-Amerikaner im Schnitt (!) über ein vielfach höheres Geldvermögen verfügen als wir Deutsche, liegt einerseits an einer Verzerrung durch den atemberaubenden Reichtum einiger weniger in den USA, zum anderen aber auch an der weit verbreiteten Altersvorsorge über die Börse – dank diesem Modell.

Nur in Deutschland erklären Politiker (vor allem aus der SPD) zu gern, sie legten ihr Geld am ehesten auf dem Sparbuch an, schließlich seien ihnen Spekulationen an der Börse zu riskant. Börse = Spekulation, so verläuft seit Jahren in Deutschland die Debatte über eine sinnvolle private Altersvorsorge – allen Erfahrungen in zig Ländern um uns herum zum Trotz. Eine solche Ignoranz muss man sich leisten können – kann man aber eigentlich nur, wenn die eigene Rente vom Steuerzahler kommt.

Die Pläne, die Lindner gerade ausarbeiten lässt und die er in diesen Wochen gerne hier und da erwähnt (es stehen schließlich Wahlen an), sind jedoch sinnvoll und überfällig: Rund 2100 Euro pro Jahr könnten Vorsorgesparer künftig in dem neuen steuerbefreiten Depot anlegen, Menschen mit geringeren Einkommen sollen wie bei Riester-Policen einen staatlichen Zuschuss beantragen können. Im Alter müssen dann die Auszahlungen versteuert werden.

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Für den kommenden September hat Lindner einen Gesetzentwurf angekündigt, und er tut zumindest so, als habe er dafür auch seine Koalitionspartner SPD und Grüne hinter sich. Das aber mag man kaum glauben: Denn neben der Ideologie sprechen aus Sicht mindestens der SPD wohl die zu erwartenden Steuerausfälle gegen den Plan – und sie wären auch kaum vereinbar mit Lindners eigenen Vorgaben in der Haushaltspolitik. Wohlweißlich vermeidet es Lindner, die Kosten seines Vorhabens zu beziffern.

Dabei wäre der Moment für einen breiteren Einstieg in die Aktienanlage nicht nur lange überfällig, er käme zu einem durchaus sinnvollen Zeitpunkt. Erstmals seit Jahren kündigte die Europäische Zentralbank in dieser Woche an, die Zinsen zu senken. Banken werden daher ihre zuletzt sehr attraktiven Zinskonditionen auf dem Girokonto wieder reduzieren. Der Neobroker Trade Republic hat dies schon angekündigt. Auch wenn die weitere Entwicklung unsicher ist und die Zinsen noch länger höher bleiben können, so werden Aktienanlagen doch wieder an Attraktivität gewinnen. 

In diesem Umfeld wäre das steuerfreie Altersvorsorgedepot ein echter Durchbruch in der ansonsten so vermurksten Rentenpolitik der Regierung. Dass Lindner für sein Vorhaben eine Mehrheit in dieser Koalition bekommt, ist ungewiss – aber man soll die Hoffnung ja nicht aufgeben.

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Thu, 13 Jun 2024 20:06:39 GMT

USA: Supreme Court hält Zugang zu Abtreibungspille aufrecht

In den USA ist die Abtreibungspille Mifepristone seit mehr als 20 Jahren auf dem Markt. Abtreibungsgegnern ist sie ein Dorn im Auge. Nun sind sie mit einer Klage vor dem Obersten Gericht gescheitert.

Das Oberste Gericht der USA hält den Zugang zu einer weit verbreiteten Abtreibungspille aufrecht. Die Entscheidung des Supreme Courts am Donnerstag kam rund zwei Jahre, nachdem das Gericht das landesweite Recht auf Schwangerschaftsabbruch gekippt hatte. Die Richter erklärten nun einstimmig, dass Abtreibungsgegner nicht das Recht hätten, gegen die Zulassung der Pille Mifepristone und die von der Arzneimittelbehörde erlassenen Zugangserleichterungen zu klagen. 

Die Kläger hätten nicht nachweisen können, dass sie einen tatsächlichen oder unmittelbar bevorstehenden Schaden erlitten hätten oder erleiden würden, hieß es. Klägern, die möglicherweise nur "allgemeine rechtliche, moralische, ideologische oder politische Einwände" gegen die Verwendung von Mifepristone hätten, stehe keine Klagebefugnis zu. 

Mifepristone kommt bei mehr als 60 Prozent der in den USA durchgeführten Abtreibungen zum Einsatz. Das Medikament wurde im Jahr 2000 in den USA zugelassen und wird von der US-Arzneimittelbehörde FDA als zuverlässig eingestuft. Üblicherweise wird Mifepristone zusammen mit der Arznei Misoprostol für den Schwangerschaftsabbruch eingesetzt - Misoprostol kann aber auch allein verwendet werden. Der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge ist die Kombination aus beiden Medikamenten etwas wirksamer. In den vergangenen Jahren hatte die FDA mehrere Zugangserleichterungen für Mifepristone erlassen. Dazu zählen unter anderem die Einnahme bis zur zehnten Schwangerschaftswoche und die Versendung per Post innerhalb der USA.

Das Oberste Gericht hatte sich bereits bei einer Anhörung vor einigen Monaten skeptisch mit Blick auf die Argumente der Kläger gezeigt, die vor dem Supreme Court weitreichende Beschränkungen beim Zugang zu der Pille erreichen wollten. Der Supreme Court ist unter Ex-Präsident Donald Trump weit nach rechts gerückt. Nur drei der neun Richterinnen und Richter gelten als liberal. Das Gericht löste vor knapp zwei Jahren ein politisches Erdbeben aus, als es das bis dahin seit rund 50 Jahren geltende landesweite Recht auf Abtreibung kippte. In der Folge können die Parlamente der Bundesstaaten per Gesetz regeln, ob und unter welchen Bedingungen Abtreibungen erlaubt sind. 

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Thu, 13 Jun 2024 20:03:37 GMT

Migration: Rhein für Gespräche mit Taliban wegen Abschiebungen

Nach der Mannheimer Messerattacke werden die Rufe nach Abschiebungen nach Afghanistan lauter. Hessens Ministerpräsident sagt, man müsse dafür mit den Taliban reden und auch Geld in die Hand nehmen.

Auch Hessens Ministerpräsident Boris Rhein fordert Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, für Abschiebungen von Schwerstkriminellen Verhandlungen mit den in Afghanistan herrschenden Taliban aufzunehmen. "Ich will es mal ganz generell sagen, wer in dieses Land kommt, weil dieses Land Werte hat, weil dieses Land Frieden hat, weil dieses Land Freiheit hat, weil es ein Rechtsstaat ist und am Ende all das beschädigt, all das gefährdet durch eine solche Tat, der muss dieses Land auch wieder verlassen, egal wohin, ob das Syrien ist oder ob das Afghanistan ist. Und ganz ehrlich, ja, natürlich muss man dann mit denen, die vor Ort das Sagen haben, reden, dass sie ihre Leute zurücknehmen", sagte der CDU-Politiker am Donnerstag dem Portal "The Pioneer".

Zuvor hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) den Kanzler aufgefordert, Kontakt mit den Taliban aufzunehmen. Er teile Wüsts Einstellung "eins zu eins", sagte Rhein . Man führe bereits in anderen Fragen Gespräche mit den Taliban. "Deswegen leuchtet mir nicht ein, dass man daraus eine solche Debatte macht, wir würden damit die Taliban stärken", sagte der Ministerpräsident.

Nach der tödlichen Messerattacke auf einen Polizisten in Mannheim hatte Scholz angekündigt, die Abschiebung von Schwerstkriminellen nach Afghanistan und Syrien wieder ermöglichen zu wollen. Innenministerin Nancy Faeser (SPD) prüft das derzeit.

Auf die Frage, ob ein mögliches Rückführungsabkommen an die Taliban mit Zahlungen einhergehen könnte, antwortete Rhein: "Natürlich müssen wir dann auch Geld in die Hand nehmen, um das umzusetzen, was wir hier wollen. Ich finde, dass das durchaus vertretbar ist."

Kritiker warnen vor Verhandlungen mit den islamistischen Taliban, da diese nicht anerkannt werden dürften und auch kein Geld fließen dürfe, das dann in den Aufbau von Terrornetzwerke auch in Deutschland fließen könnte. Die Taliban hatten sich zuletzt angesichts der Abschiebungsdebatte offen für eine Zusammenarbeit gezeigt.

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Thu, 13 Jun 2024 20:01:32 GMT

Fußball: Rechner: "Deutschland muss sich keine Sorgen machen"

Der Torwarttrainer des FC Bayern kennt den Nationalkeeper genau. Er sagt: Neuer ist fit - körperlich wie mental.

Michael Rechner, Torwarttrainer von Manuel Neuer beim Fußball-Rekordmeister FC Bayern München, sieht die deutsche Nummer 1 trotz der jüngsten Kritik für die Heim-EM gerüstet. "Manu ist topfit und top in Form, und seine mentale Stärke ist extrem. Mit Druck können nur wenige so gut umgehen wie er", sagte Rechner im Interview der "Süddeutschen Zeitung" (Freitag): "Manuel Neuer ist und bleibt Manuel Neuer. Da muss Deutschland sich keine Sorgen machen."

Auch Jens Lehmann , der bei der Heim-WM 2006 Stammkeeper der Nationalmannschaft war, glaubt an einen Manuel Neuer in bester Verfassung beim Turnier. "Manuel Neuer ist noch immer einer der besten Torhüter auf der Welt", sagte der 54-Jährige im Sky-Interview: "Es ist gar nicht schlecht, dass er jetzt mal Fehler gemacht hat. Die Wahrscheinlichkeit, dass er bei der EM noch mal einen Fehler macht, ist sehr, sehr gering."

Beim 2:1-Sieg der DFB-Auswahl gegen Griechenland am vergangenen Freitag hatte Neuer mit einem Patzer das Gegentor verschuldet. Im torlosen Test gegen die Ukraine vier Tage zuvor hätte eine riskante Aktion des 38 Jahre alten Torhüters beinahe zur Niederlage geführt. Danach waren Zweifel laut geworden, ob Neuer bei der an diesem Freitag (21.00 Uhr/ZDF/MagentaTV) mit dem Eröffnungsspiel in München gegen Schottland beginnenden EM das deutsche Tor hüten soll. 

"Diese Szene aus dem Ukraine-Spiel zeigt ja eine seiner großen Stärken: dass er eben nicht hinten stehen bleibt, sondern den Pass antizipiert und dem Ball rechtzeitig entgegenkommt", erklärte Rechner (44). Dieses Torwartspiel werde der 38-jährige Neuer "nicht mehr ändern, und das ist auch richtig so. Und die Daten zeigen, dass Manu genauso viele knifflige Situationen hinter der Abwehrkette bereinigt wie früher."

Es sei für Neuer "schon anstrengend" gewesen, sich nach der schweren Beinverletzung im Dezember 2022 zurückzukämpfen und praktisch ohne Winter- und Sommerpause durchzuarbeiten, meinte Bayerns Torwart-Trainer. Man dürfe "nicht vergessen, wo Manu herkommt, mit welcher Leidenschaft und Motivation er sich wieder herangekämpft" habe. 

Termine der Nationalmannschaft DFB-Kader EM-Spielplan UEFA-Informationen zum Spiel Schottland-Kader

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Thu, 13 Jun 2024 20:00:00 GMT

Grace Van Patten: Hauptdarstellerin in Serie über Amanda Knox

In der geplanten Serie über Amanda Knox sollte Margaret Qualley das Justizopfer spielen. Nach ihrem Ausstieg wurde die Rolle nun umbesetzt.

Die noch unbenannte Serie über Amanda Knox (36) hat eine neue Hauptdarstellerin. Im kommenden Oktober sollen die Dreharbeiten zu dem Hulu-Projekt beginnen. Ursprünglich war Margaret Qualley (29) für die Rolle des bekannten Justizopfers vorgesehen, im April wurde allerdings ihr Ausstieg bekannt gegeben. Wie "Variety" nun berichtet , wird Grace Van Patten (27) jetzt die Hauptrolle übernehmen.

Van Patten ist bereits ein bekanntes Gesicht beim Fernsehsender Hulu . Sie ist vor allem durch deren Dramaserie "Tell Me Lies" bekannt. Außerdem spielte sie die Hauptrolle in David E. Kelleys Hulu-Serie "Nine Perfect Strangers". Zum weiteren Schaffen der US-Amerikanerin gehören die Filme "A Violent Heart" und "Good Posture".

Amanda Knox selbst ist Produzentin

Amanda Knox selbst wird mit ihrer Firma als Produzent der Mini-Serie fungieren. Sie erlangte traurige Berühmtheit, als sie 2009 in Italien für den Mord an ihrer Mitbewohnerin Meredith Kercher zu 26 Jahren Haft verurteilt wurde. Nach vier Jahren wurde die damalige Studentin jedoch wieder entlassen - und nach einem langen Rechtsstreit 2015 schließlich für unschuldig erklärt.

Auf eben dieser "wahren Geschichte, wie Knox zu Unrecht für den Mord an ihrer Mitbewohnerin Meredith Kercher verurteilt wurde, und auf ihrer 16-jährigen Odyssee, um wirklich frei zu werden", basiert die Serie laut Beschreibung. Insgesamt acht Episoden soll das Projekt von Autorin KJ Steinberg (50, "This is Us") umfassen.

Margaret Qualley, die eigentlich für die Rolle der Amanda Knox vorgesehen war, sagte ihre Teilnahme vor zwei Monaten ab. Grund seien terminliche Schwierigkeiten.

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Thu, 13 Jun 2024 19:42:39 GMT

Notfälle: Zweijähriger bleibt mit Bein in Abwasserrohr stecken

Ein zweijähriger Junge aus Zeven (Landkreis Rotenburg) ist beim Spielen mit einem Bein in ein Regenabwasserrohr gerutscht und steckengeblieben. Das Kind konnte sich auch mithilfe seiner Eltern am frühen Donnerstagabend nicht mehr selbst befreien, wie die Polizei mitteilte. Mit einer handgeführten Elektrosäge sei das Kind schließlich von der Freiwilligen Feuerwehr befreit worden. Das Abflussrohr sei hierzu in Teilen gelöst worden, um den Rohrbogen, der den Fuß des Zweijährigen umschloss, zu entfernen. Der Junge wurde vorsorglich dem Rettungsdienst und anschließend seinen Eltern übergeben.

PM

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