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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Fri, 01 Jul 2022 11:27:00 GMT

Hohes Passagieraufkommen: Hamburg Airport: Wegen des Chaos fordern Flughafen und Polizei die Reisenden zur Mithilfe auf

Mit Beginn der Sommerferien in zwei norddeutschen Bundesländern müssen sich Passagiere am Hamburger Flughafen in Geduld üben. Ausgerechnet am Freitag sind ein Teil der Beschäftigten in einen 24-stündigen Warnstreik getreten.

Am Hamburger Airport ist es schon am frühen Freitagmorgen zu längeren Wartezeiten vor den Sicherheitskontrollen gekommen. Es sei ein starker Reisetag mit 45.000 An- und Abreisenden, sagte eine Pressesprecherin des  Hamburger Flughafens . Aufgrund des hohen Aufkommens habe der Flughafen bereits um 3.15 Uhr die Terminals geöffnet und um 3.30 Uhr die Check-In-Schalter aufgemacht.

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Am Morgen seien bereits viele Familien in den Urlaub geflogen - dabei kam es laut Bundespolizei bereits um 4.30 Uhr zu Wartezeiten von bis zu 60 Minuten vor den Sicherheitskontrollen. Angesichts der Personalprobleme im Luftverkehr haben der Flughafen Hamburg und die Bundespolizei die Reisenden auf lange Wartezeiten eingeschworen und zur Mithilfe aufgefordert. "Die Lage ist sehr angespannt", es gebe dabei auch "nichts schönzureden", sagte Flughafenchef Michael Eggenschwiler bei einem Pressegespräch am Donnerstag. Der Luftverkehr komme derzeit in ganz Europa fast täglich an seine Grenzen.

In Hamburg und Schleswig-Holstein beginnen am Montag die Sommerferien. Passagiere müssten sich "auf gewisse Wartezeiten" einstellen, sagte Eggenschwiler, forderte die Reisenden aber auch zu einer guten Vorbereitung auf. Er empfehle, zweieinhalb Stunden vor Abflug auf dem Flughafen zu sein, oder auch "einen Tick früher", besonders für Flüge zu den Spitzenzeiten um die Mittagszeit sowie zwischen 16.00 und 18.00 Uhr. Gepäck sollte frühzeitig aufgegeben werden. Außerdem verwies der Flughafenchef auf den Online-Check-in. 

Zu Beginn des betriebsstärksten Tages am Hamburger Flughafen seit Beginn der Corona-Pandemie sind auch noch die Beschäftigten einer Instandhaltungsfirma in den Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 180 Mitarbeiter der Real Estate Maintenance Hamburg (RMH), einer Tochter der Flughafengesellschaft, zu einer eintägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Die RMH-Mitarbeiter sind unter anderem für die Instandhaltung der Technik in der Gepäckbeförderung zuständig.

Streikende Hamburg Airport
Warnstreik am 1. Juli: Die Gewerkschaft Verdi hat die rund 180 Mitarbeiter der Real Estate Maintenance Hamburg (RMH), einer Tochter der Flughafengesellschaft, zu einer eintägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen.
© Christian Charisius

Keine Entspannung in Sicht

Der Vizepräsident Bundespolizeidirektion Hannover, Michael Schuol, sagte, viele Menschen hätten "verlernt zu fliegen" und appellierte an die Reisenden, vor allem ihr Handgepäck schon vorher auf verbotene Gegenstände und die vorgegebenen Mengen für Flüssigkeit zu prüfen. Es sei zudem "nicht hilfreich", wegen hoher Gepäckgebühren mehrere Handgepäckstücke mitzunehmen, dann dauere alles noch länger.

Schuol dämpfte Erwartungen an eine kurzfristige Entspannung der Lage durch ausländische Kräfte - das gehe "nicht ganz so schnell, wie man das aus den Medien entnehmen kann". Am Mittwoch hatte die Regierung zugesagt, ausländischen Hilfskräften die Einreise erleichtern und "gegebenenfalls" auch mehr Bundespolizei einsetzen zu wollen.

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Fluggesellschaften und Flughäfen macht vor allem Personalmangel zu schaffen. Flüge werden gestrichen, auf den Flughäfen kommt es zu langen Warteschlangen. In der Corona-Pandemie waren viele Stellen gestrichen worden, dazu kommen aktuell viele Corona-Erkrankungen. Einer Studie zufolge fehlen derzeit an deutschen Flughäfen rund 7200 Fachkräfte.

Der Hauptgeschäftsführer Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft (BDL), Matthias von Randow, verwies auch auf die Umstände der Corona-Pandemie. Die Planungen für Flugangebot und Personal für diesen Sommer seien im September erfolgt - geprägt von guten Erfahrungen mit dem Reiseverkehr im vergangenen Sommer. Dann seien die Inzidenzen im November und Dezember wegen der Omikron-Variante und Reisewarnungen "massiv in die Höhe gerauscht" und die Unternehmen mussten "massiv auf die Bremse treten".

Im April und Mai dieses Jahres stieg die Nachfrage dann wieder sprunghaft an - die Personalanpassung könne aber nicht so schnell erfolgen, sagte von Randow. Zudem gebe es auf dem deutschen Arbeitsmarkt nahezu Vollbeschäftigung. Hinzu kämen Engpässe im Luftraum, unter anderem wegen des Ukraine-Kriegs. Daher mussten zunächst geplante Kapazitäten wieder reduziert werden.

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Fri, 01 Jul 2022 11:25:11 GMT

Kunst: Ausstellung des malenden Schweins «Pigcasso» in Hann. Münden

Die erste Ausstellung mit Bildern des malenden Schweins «Pigcasso» in Deutschland ist in der niedersächsischen Stadt Hann. Münden eröffnet worden. Zur Vernissage am Freitag kam auch die südafrikanische Halterin des Tieres, Joanne Lefson. Vom 2. Juli bis 23. September werden die Bilder unter dem Motto «OINK! - less meat, more wonder» der Öffentlichkeit im Museum «Dr. Wolfs Wunderkammer» präsentiert.

Die erste Ausstellung mit Bildern des malenden Schweins «Pigcasso» in Deutschland ist in der niedersächsischen Stadt Hann. Münden eröffnet worden. Zur Vernissage am Freitag kam auch die südafrikanische Halterin des Tieres, Joanne Lefson. Vom 2. Juli bis 23. September werden die Bilder unter dem Motto «OINK! - less meat, more wonder» der Öffentlichkeit im Museum «Dr. Wolfs Wunderkammer» präsentiert.

Die Ausstellung soll auch auf Probleme der Massentierhaltung und zu viel Fleischkonsum aufmerksam machen. Im Mittelpunkt stehen aber die Kunstwerke der malenden Sau. «Die kann man wohl am ehesten dem abstrakten Expressionismus zuordnen», sagte Museumsbesitzer Daniel Wolf .

Die Besitzerin von «Pigcasso» hatte das Tier als einen Monat altes Ferkel vor dem Schlachthof gerettet. Seitdem lebt die rund 500 Kilo schwere Sau auf Lefsons Gnadenhof in Südafrika. Die Erlöse aus dem Verkauf von Bildern und Eintrittspreisen teilen sich der Gnadenhof sowie der Trägerverein «Zeitsprünge» des Museums.

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Fri, 01 Jul 2022 11:24:53 GMT

Wettbewerbe: Ab sofort Bewerbungen für «ThEx»-Award 2022 möglich

Gründer und junge Startups sowie Nachfolger in Unternehmen können sich ab sofort um den «ThEx»-Award 2022 bewerben. Das Thüringer Wirtschaftsministerium lobt in vier Kategorien insgesamt 71.000 Euro aus, wie das Ministerium am Freitag in Erfurt mitteilte. Der Bewerbungszeitraum endet am 9. September.

Gründer und junge Startups sowie Nachfolger in Unternehmen können sich ab sofort um den «ThEx»-Award 2022 bewerben. Das Thüringer Wirtschaftsministerium lobt in vier Kategorien insgesamt 71.000 Euro aus, wie das Ministerium am Freitag in Erfurt mitteilte. Der Bewerbungszeitraum endet am 9. September.

In der Kategorie «Gründen» werden laut Ministerium die besten Gründungsideen gesucht. Teilnehmen könne jeder, der nach dem 1. Januar 2021 ein Unternehmen gegründet habe oder sich derzeit in der Gründungsvorbereitung befinde.

An erfolgreiche Startups und Jungunternehmen richtet sich den Angaben zufolge die Kategorie «Durchstarten». Diese sollen nach dem 1. Januar 2017 gegründet worden sein und sich wirtschaftlich gut entwickelt haben. «Auch die Übernahme besonderer Verantwortung im Unternehmenskonzept oder mutige neue Wege in der Unternehmensentwicklung spielen in dieser Kategorie eine Rolle», teilte das Ministerium mit.

In der Kategorie «Nachfolgen» geht es um die erfolgreiche Übernahme eines bestehenden Unternehmens. Bewerben können sich Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach dem 1. Januar 2012 in Thüringen eine Firma übernommen «und diese Herausforderung erfolgreich bewältigt haben».

In der vierten Kategorie «Impulsgeberin» wird aus allen eingesandten Bewerbungen der ersten drei Kategorien eine Gründerin oer eine Unternehmerin ausgezeichnet, die aufgrund ihrer Geschichte, Tätigkeit oder Vision einen besonderen Impuls in und für Thüringen gesetzt hat.

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Fri, 01 Jul 2022 11:24:20 GMT

Celle: Verwirrter Hotelgast meldet Leiche im Bett

Ein verwirrter Hotelgast hat die Polizei in Celle (Niedersachsen) angerufen - und eine leblose Frau in seinem Bett gemeldet. Die Beamten rückten in der Nacht zum Freitag sofort zu dem Hotel in Winsen (Aller) aus, teilte die Polizei mit. Vor dem Gebäude wartete der betrunkene 57-Jährige, der von einer Betriebsfeier kam. Er habe schlafen gehen wollen, und plötzlich habe diese ihm völlig unbekannte Frau regungslos dagelegen. Weil er keinen Zimmerschlüssel dabei hatte, traten die Polizisten angesichts der mutmaßlichen Notlage die Zimmertür ein. Sie fanden allerdings weder verstorbene, schlafende noch sonstige Personen vor. Die Beamten beendeten den Einsatz - der 57-Jährige legte sich schlafen.

Ein verwirrter Hotelgast hat die Polizei in Celle (Niedersachsen) angerufen - und eine leblose Frau in seinem Bett gemeldet. Die Beamten rückten in der Nacht zum Freitag sofort zu dem Hotel in Winsen (Aller) aus, teilte die Polizei mit. Vor dem Gebäude wartete der betrunkene 57-Jährige, der von einer Betriebsfeier kam. Er habe schlafen gehen wollen, und plötzlich habe diese ihm völlig unbekannte Frau regungslos dagelegen. Weil er keinen Zimmerschlüssel dabei hatte, traten die Polizisten angesichts der mutmaßlichen Notlage die Zimmertür ein. Sie fanden allerdings weder verstorbene, schlafende noch sonstige Personen vor. Die Beamten beendeten den Einsatz - der 57-Jährige legte sich schlafen.

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Fri, 01 Jul 2022 11:23:54 GMT

Ministerpräsident: Kretschmann gegen Entlastung hoch verschuldeter Kommunen

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann wehrt sich gegen die von der Ampel geplante Entlastung für hoch verschuldete Kommunen in ganz Deutschland. «Das werde ich nicht einfach durchwinken», sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei einem Treffen des baden-württembergischen Bürgermeisterverbands in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg). Es könne nicht angehen, dass der Bund ein Land wie Baden-Württemberg in die Solidarität zwingen wolle. Es gehe um 30 Milliarden Euro. «Meine Aufgabe ist es jedenfalls nicht, die Schulden der Kommunen in anderen Ländern zu bezahlen.»

Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann wehrt sich gegen die von der Ampel geplante Entlastung für hoch verschuldete Kommunen in ganz Deutschland. «Das werde ich nicht einfach durchwinken», sagte der Grünen-Politiker am Freitag bei einem Treffen des baden-württembergischen Bürgermeisterverbands in Gerlingen (Kreis Ludwigsburg). Es könne nicht angehen, dass der Bund ein Land wie Baden-Württemberg in die Solidarität zwingen wolle. Es gehe um 30 Milliarden Euro. «Meine Aufgabe ist es jedenfalls nicht, die Schulden der Kommunen in anderen Ländern zu bezahlen.»

Es dürfe nicht sein, dass diejenigen bestraft werden, die sparsam gewirtschaftet hätten. Dagegen hätten andere Länder Sozialprogramme wie gebührenfreie Kindergärten aufgelegt. Diese könnten jetzt nicht von anderen Ländern verlangen, dass sie deren finanziellen Lasten mittragen. «Das werde ich nicht mitmachen», sagte Kretschmann.

Bundesfinanzminister Christian Lindner (FDP) hatte Anfang Mai eine Grundgesetzänderung vorgeschlagen, um hoch verschuldete Städte und Gemeinden zu entlasten. Für eine solche Änderung wäre nicht nur eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag nötig, sondern auch im Bundesrat. Hoch verschuldete Kommunen gibt es vor allem in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag der Ampel festgehalten: «Im Rahmen der Bund-Länder-Finanzbeziehungen wollen wir den Kommunen bei der Lösung der Altschuldenproblematik helfen», heißt es dort.

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Fri, 01 Jul 2022 11:22:06 GMT

Finanzen: Sachsen-Anhalts Rechnungshof fordert Maßhalten bei Ausgaben

Die steigenden Ausgaben beim Landeshaushalt müssen aus Sicht des Rechnungshofs ein Ende haben. Die Schulden hätten sich zu einem gigantischen Berg von 23,4 Milliarden Euro aufgetürmt. Und: Die Zinsentwicklung wird als großes Risiko betrachtet.

Sachsen-Anhalts Landesrechnungshof hat vor den Folgen des steigenden Schuldenbergs gewarnt und eine Beschränkung der Ausgabenzuwächse gefordert. Allein im vergangenen Jahr seien mehr Schulden gemacht worden als in den vorangegangenen 14 Jahren zusammen, sagte Rechnungshof-Präsident Kay Barthel am Freitag in Magdeburg. Nach 779 Millionen Euro Neuverschuldung im Jahr 2020 sei der Wert 2021 auf rund 2,3 Milliarden Euro angestiegen - das sei eine gigantische Summe, sagte Barthel. «Das sehen wir auch ein Stück weit als Beleg dafür, dass der Landeshaushalt auf Probleme zusteuert.»

Laut Rechnungshof hat Sachsen-Anhalt im Jahr 2020 mit 9420 Euro je Einwohner die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller ostdeutschen Flächenländer gehabt. Für 2021 dürft der Wert deutlich höher liegen.

Das Risiko steigender Zinsen und damit wachsender Ausgaben sei nicht mehr nur abstrakt, sondern sichtbar, betonte der Rechnungshof-Präsident. Wichtig sei zwar, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Allerdings ließen sich die Krisenfolgen nicht allein durch neue Schulden in den Griff kriegen.

Das Haushaltsvolumen könne nicht stetig weiter steigen, betonte Barthel. Für 2022 hat es mehr als 13 Milliarden Euro erreicht, mehr als je zuvor. Hinzu kommt ein kreditfinanziertes Sondervermögen von rund zwei Milliarden Euro, um die Folgen der Pandemie abzufedern.

Wichtig ist aus Barthels Sicht, künftig Prioritäten zu setzen und Einnahmen und Ausgaben so auszubalancieren, dass der Staat handlungsfähig bleibt. Es werde immer wieder Krisen geben und die könnten nicht immer mit neuen Schulden bewältigt werden. Nötig sei im Grunde sogar eine Reserve für kommende Krisen.

Barthel sieht Einsparmöglichkeiten etwa mit Blick auf die Verwaltung. Die könne digitaler werden - mit weniger Personal und schlanker in der Struktur. «Solche grundsätzlichen strukturellen Dinge müssen angepackt werden, damit wir hier aus der Kurve kommen.»

Deutlich schneller müsse das Land bei der Umsetzung von Bauvorhaben werden, betonte der Rechnungshofpräsident. Kritisch sieht der Rechnungshof die seit Jahresbeginn 2022 bestehende neue landeseigene Immobilien- und Projektmanagementgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IPS), die öffentliche Bauherrenaufgaben wahrnehmen und bei großen Neubauvorhaben des Landes schneller sein soll als der Landesbetrieb für Bau- und Liegenschaftsmanagement (BLSA) mit seien über 500 Bediensteten.

«Eine zweite Gesellschaft mit ähnlichen Aufgaben, das werden wir uns kritisch anschauen», sagte Barthel. Der BLSA müsste aus seiner Sicht so entlastet werden, dass er seinen Job richtig machen könne. Die IPS habe zudem die Möglichkeit, neben der Schuldenbremse eigene Kredite aufzunehmen. Die Frage sei auch, ob kurzfristig Personal gefunden werden könne angesichts des Fachkräftemangels. Dem Rechnungshof fehlt zudem ein Wirtschaftlichkeitsvergleich.

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Fri, 01 Jul 2022 11:21:52 GMT

Covid-19: Kliniken fürchten Chaos: Test-Bescheinigungen für Besucher

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) befürchtet ein Chaos mit Besuchen von Patienten wegen der neuen Corona-Testverordnung. Nach den neuen Vorgaben können Besucher in Krankenhäusern und Pflegeheimen zwar in den Teststationen weiterhin einen kostenlosen Bürgertest erhalten, sie müssen die Berechtigung aber mit einer Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung nachweisen. Solche Dokumente könnten die Krankenhäuser aber gar nicht im großen Stil ausstellen. «Es ist weder Personal noch Logistik dafür vorhanden», sagte BKG-Sprecher Eduard Fuchshuber am Freitag. «Das wird am Wochenende zum Chaos führen, glaube ich.»

Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) befürchtet ein Chaos mit Besuchen von Patienten wegen der neuen Corona -Testverordnung. Nach den neuen Vorgaben können Besucher in Krankenhäusern und Pflegeheimen zwar in den Teststationen weiterhin einen kostenlosen Bürgertest erhalten, sie müssen die Berechtigung aber mit einer Bescheinigung der jeweiligen Einrichtung nachweisen. Solche Dokumente könnten die Krankenhäuser aber gar nicht im großen Stil ausstellen. «Es ist weder Personal noch Logistik dafür vorhanden», sagte BKG-Sprecher Eduard Fuchshuber am Freitag. «Das wird am Wochenende zum Chaos führen, glaube ich.»

Die neue Testverordnung war am Mittwoch verkündet worden und am Donnerstag in Kraft getreten. Nur noch bestimmte Gruppen bekommen nun kostenlose Tests. Andere Gruppen, wie beispielsweise Besucher von Veranstaltungen in Hallen oder Menschen mit roter Corona-Warn-App, können für drei Euro Zuzahlung Tests erhalten. Der Nachweis für die Berechtigung muss dann beispielsweise mittels der gekauften Konzert-Karte erbracht werden. Von den Nicht-Berechtigten verlangen die Betreiber der Test-Zentren den vollen Preis - dies sind je nach Anbieter etwa zwischen 10 und 15 Euro.

Viele Stellen hatten kritisiert, dass das Bundesgesundheitsministerium erst zur Wochenmitte die neuen Regeln im Detail bekanntgegeben hat - und diese dann binnen kürzester Zeit umzusetzen waren. Dies bemängeln auch die Kliniken. «Das ist den Krankenhäusern über Nacht aufoktroyiert worden», sagte Fuchshuber. «Es ist ein großes Ärgernis, wie das gemacht wurde.» Die Kliniken hätten andere Dinge zu tun, als Besucher-Zettel auszustellen. Fuchshuber glaubt, dass es eine große Herausforderung wird, wenn am Wochenende viele Freunde und Verwandte von Patientinnen und Patienten an die Klinikpforten kommen und nach Bescheinigungen fragen.

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Fri, 01 Jul 2022 11:21:33 GMT

Arneburg: Brand in Zellstoffwerk: Millionenschaden geschätzt

In Arneburg im Landkreis Stendal ist in einem Zellstoffwerk ein Feuer ausgebrochen. Teilabschnitte der Förderbänder stünden seit dem Morgen in Brand, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Der Schaden werde auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt. Bislang habe das Feuer auf keine weiteren Gebäudeteile übergegriffen, wohl aber auf ein Hackschnitzellager unter den Bändern. Es kam zu starken Rauchentwicklungen. Es seien 150 Feuerwehrleute im Einsatz, sagte Landrat Patrick Puhlmann (SPD) in Arneburg der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Einsatzkräfte waren demnach auf dem Weg.

In Arneburg im Landkreis Stendal ist in einem Zellstoffwerk ein Feuer ausgebrochen. Teilabschnitte der Förderbänder stünden seit dem Morgen in Brand, sagte ein Sprecher der Polizei am Freitag. Der Schaden werde auf zwei bis drei Millionen Euro geschätzt. Bislang habe das Feuer auf keine weiteren Gebäudeteile übergegriffen, wohl aber auf ein Hackschnitzellager unter den Bändern. Es kam zu starken Rauchentwicklungen. Es seien 150 Feuerwehrleute im Einsatz, sagte Landrat Patrick Puhlmann (SPD) in Arneburg der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Einsatzkräfte waren demnach auf dem Weg.

Nach erstem Erkenntnisstand sollen keine Menschen verletzt worden sein. Angaben zur Brandursache oder zum Brandverlauf machte die Polizei zunächst nicht. Die Kreisstraße in der Nähe des Werks wurde vorübergehend gesperrt. Nach Angaben des Unternehmens wurde die Produktion vorsorglich unterbrochen. Die Löscharbeiten sollten laut Polizei noch bis in die Abendstunden andauern.

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Fri, 01 Jul 2022 11:19:00 GMT

Vergleich mit Bundeswehr: Was bringen Schweden und Finnland ein? Militärexperte bewertet Nato-Erweiterung

Was bringen Schweden und Finnland in die Nato ein? Und wie gut ausgestattet sind ihre Armeen im Vergleich zur Bundeswehr? Militärexperte Thomas Wiegold ordnet die Nato-Erweiterung durch die beiden Staaten ein.

Was bringen Schweden und Finnland in die Nato ein? Und wie gut ausgestattet sind ihre Armeen im Vergleich zur Bundeswehr? Militärexperte Thomas Wiegold ordnet die Nato-Erweiterung durch die beiden Staaten ein.

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Fri, 01 Jul 2022 11:18:47 GMT

Immobilien: Höhere Zinsen - Experten erwarten mehr Zwangsversteigerungen

Die niedrigen Zinsen haben Immobilienfinanzierungen jahrelang immer billiger gemacht. Nun haben sich Kredite rasant verteuert. Experten fürchten, dass das einige Schuldner finanziell überfordert.

Wegen der steigenden Zinsen erwarten Experten, dass mehr Menschen Wohnungen oder Häuser zwangsversteigern müssen.

Zinserhöhungen, die hohe Inflation und das gesunkene Verbrauchervertrauen träfen gerade die Schicht der mittleren Haushaltseinkommen, erklärte Walter Ruesch, Geschäftsführer beim Fachverlag Argetra, am Freitag. Es werde kaum Verhandlungsspielraum mit Banken geben, die Immobilien in den vergangenen Jahren «bis an den Anschlag finanziert haben». «Die Folge wird unwillkürlich sein, dass die Zahl der Zwangsversteigerungen steigen wird.»

Wegen der Verfahrensdauer von ein bis zwei Jahren werde sich das jedoch erst in den Jahren 2023 und 2024 deutlich bemerkbar machen, sagte Ruesch. «Aktuell haben wir lediglich eine leichte Steigerung.» Der Fachverlag Argetra veröffentlicht regelmäßig Berichte zu Immobilien -Zwangsversteigerungen und wertet dazu die entsprechenden Termine an allen knapp 500 Amtsgerichten hierzulande aus.

Zuletzt hatten schon Forscher des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) vor mehr Zwangsversteigerungen gewarnt. Höhere Zinsen könnten all jene hart treffen, deren Zinsbindung in der kommenden Zeit auslaufe, sagte DIW-Forscher Markus Grabka jüngst dem «Business Insider». «Noch zahlen viele Menschen mit Hypothek niedrige Zinsen, weil ihre Zinsbindung von oft 10 bis 15 Jahren nicht die aktuellen und kommenden Zinserhöhungen der EZB widerspiegelt», erklärte er. Sobald die Zinsbindung jedoch endeten, würden die Rückzahlungen spürbar nach oben getrieben werden.

Notenbanken unter Druck

Die Bauzinsen sind in den vergangenen Monaten hochgeschossen. Der effektive Zins für zehnjährige Finanzierungen stieg zuletzt im Schnitt erstmals seit mehr als zehn Jahren wieder über die Marke von 3 Prozent, wie die Frankfurter FMH-Finanzberatung berichtete. Wegen der hohen Inflation steigt das Zinsniveau an den Kapitalmärkten. Notenbanken stehen unter Druck, die Leitzinsen anzuheben.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen in Deutschland war in den vergangenen Jahren stetig gesunken. Als Gründe galten die lange Zeit gute Konjunktur und die Niedrigzinsen, die die Last von Krediten für Schuldner niedrig hielten und die Immobiliennachfrage antrieben. Im vergangenen Jahr waren laut Recherchen von Argetra im Bundesschnitt 32 von 100 000 Haushalten von Zwangsversteigerungen betroffen. Den Bericht für das erste Halbjahr will der Verlag im Juli vorlegen.

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Fri, 01 Jul 2022 11:16:46 GMT

Fehrbellin: Drei Verletzte bei Unfall mit Laster: Staus auf A24

Ein Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Pkw hat am Freitag größere Behinderungen bei Fehrbellin auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg verursacht. Wie eine Polizeisprecherin sagte, gab es bei dem Unfall nahe Linum (Ostprignitz-Ruppin) drei Verletzte. Laut Polizei kam der Lkw in einem Baustellenbereich nach links ab und stieß seitlich gegen ein Auto, das ihn gerade überholen wollte und an einer Betontrennwand eingeklemmt wurde. Danach wurde der Wagen seitlich vor den Laster und in den Graben geschleudert.

Ein Zusammenstoß eines Lastwagens mit einem Pkw hat am Freitag größere Behinderungen bei Fehrbellin auf der Autobahn 24 Berlin-Hamburg verursacht. Wie eine Polizeisprecherin sagte, gab es bei dem Unfall nahe Linum (Ostprignitz-Ruppin) drei Verletzte. Laut Polizei kam der Lkw in einem Baustellenbereich nach links ab und stieß seitlich gegen ein Auto, das ihn gerade überholen wollte und an einer Betontrennwand eingeklemmt wurde. Danach wurde der Wagen seitlich vor den Laster und in den Graben geschleudert.

Beide Fahrer kamen verletzt ins Krankenhaus, ein Zeuge erlitt einen Schock. Der Schaden wurde auf 54.000 Euro geschätzt. Die Autobahn, die auch nach Rostock führt, war wegen des Ferienbeginns in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein stark befahren. Die A24 musste in Richtung Berlin mehrere Stunden gesperrt werden. Für die Landung des Rettungshubschraubers waren zeitweise beide Fahrtrichtungen gesperrt.

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Fri, 01 Jul 2022 11:16:07 GMT

Pandemiekosten: Grüne: Bayern muss Gebühr für Corona-Bürgertests erstatten

Nach dem Roten Kreuz fordern auch die Grünen die Übernahme der Drei-Euro-Eigenbeteiligung für Corona-Bürgertests durch die bayerische Staatsregierung. «Die kostenlosen Bürgertests sind für mich ein ganz entscheidendes Werkzeug, um die Pandemie zu kontrollieren», sagte Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen am Freitag in München. Sie sei davon überzeugt, dass flächendeckende Tests überall kostenlos zur Verfügung stehen müssten. Daher müsse die Staatsregierung für kostenlose Bürgertests in Bayern sorgen und die Nachweispflichten beenden.

Nach dem Roten Kreuz fordern auch die Grünen die Übernahme der Drei-Euro-Eigenbeteiligung für Corona -Bürgertests durch die bayerische Staatsregierung. «Die kostenlosen Bürgertests sind für mich ein ganz entscheidendes Werkzeug, um die Pandemie zu kontrollieren», sagte Christina Haubrich, gesundheitspolitische Sprecherin der Landtags-Grünen am Freitag in München. Sie sei davon überzeugt, dass flächendeckende Tests überall kostenlos zur Verfügung stehen müssten. Daher müsse die Staatsregierung für kostenlose Bürgertests in Bayern sorgen und die Nachweispflichten beenden.

«Der Freistaat hat die Möglichkeit, sich an den Kosten für die Tests zu beteiligen und sollte die drei Euro pro Test für die Bürgerinnen und Bürger auch übernehmen», sagte Haubrich. Die Söder-Regierung müsse nun Verantwortung übernehmen und dürfe nicht immer nur mit dem Finger nach Berlin zeigen. «Vor allem in Schulen und Kitas brauchen wir für den Herbst kluge Testkonzepte, mit ausreichend zu Verfügung stehenden Pool- und Reihentests.» Aber auch die PCR-Test-Kapazitäten müssten spätestens im Herbst wieder ausgebaut werden.

Seit Donnerstag wird bei einem Corona-Bürgertest in Deutschland in den meisten Fällen ein Eigenanteil von drei Euro fällig. Grundlage dafür ist die von der Bundesregierung beschlossene neue Corona-Testverordnung. Der Bund erstattet den Zentren einen Großteil der Kosten. Nachdem jedoch alle Bundesländer die Co-Finanzierung ablehnten, sind die Tests nun nicht mehr generell kostenlos.

«Der Bund hat entschieden, diese Gebühr einzuführen und muss dazu auch stehen. Diese Kosten an die Länder abzuwälzen, wird der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung durch die Pandemie nicht gerecht», hatte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die Position Bayerns noch am Donnerstag erläutert. Zeitgleich hatte das Rote Kreuz bereits eine Kostenübernahme durch den Freistaat gefordert und vor weiter rückläufigen Testzahlen gewarnt.

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Fri, 01 Jul 2022 11:15:08 GMT

Unfall: Mann wird von Zug erfasst und tödlich verletzt

Ein 31 Jahre alter Mann ist am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Zug getötet worden. Nach Angaben der Polizei überquerte er in der Nacht zum Freitag die Gleise, als er von dem Triebwagen erfasst wurde. Warum der Mann an dieser Stelle unterwegs war, ist den Beamten zufolge unklar. Sie gehen aber erst einmal von einem Unfall aus. Es gebe bislang keine Hinweise für eine Suizidabsicht, hieß es.

Ein 31 Jahre alter Mann ist am Frankfurter Hauptbahnhof von einem Zug getötet worden. Nach Angaben der Polizei überquerte er in der Nacht zum Freitag die Gleise, als er von dem Triebwagen erfasst wurde. Warum der Mann an dieser Stelle unterwegs war, ist den Beamten zufolge unklar. Sie gehen aber erst einmal von einem Unfall aus. Es gebe bislang keine Hinweise für eine Suizidabsicht, hieß es.

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Fri, 01 Jul 2022 11:14:32 GMT

Staatsanwaltschaft: Tötungsversuch in Psychiatrie: 22-Jähriger festgenommen

Nach einem Tötungsversuch in einer Psychiatrie in Neuss bei Düsseldorf hat die Mordkommission einen 22-jährigen Patienten festgenommen. Er wird verdächtigt, einen 56-jährigen Mitpatienten lebensgefährlich verletzt zu haben, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag. Der Mann sei in der Nacht zum Freitag leblos in seinem Zimmer gefunden worden. Ein Notarzt habe ihn wiederbeleben können. Er wurde in ein normales Krankenhaus verlegt. Verdächtiger und Opfer befanden sich in der Fachklinik in stationärer Behandlung.

Nach einem Tötungsversuch in einer Psychiatrie in Neuss bei Düsseldorf hat die Mordkommission einen 22-jährigen Patienten festgenommen. Er wird verdächtigt, einen 56-jährigen Mitpatienten lebensgefährlich verletzt zu haben, berichteten Polizei und Staatsanwaltschaft am Freitag. Der Mann sei in der Nacht zum Freitag leblos in seinem Zimmer gefunden worden. Ein Notarzt habe ihn wiederbeleben können. Er wurde in ein normales Krankenhaus verlegt. Verdächtiger und Opfer befanden sich in der Fachklinik in stationärer Behandlung.

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Fri, 01 Jul 2022 11:14:26 GMT

Stepan Bandera: Kiew geht auf Distanz zu Äußerungen von Botschafter Melnyk

Ein Interview des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyks hat die Regierung in Kiew auf den Plan gerufen. Hintergrund ist die Haltung Melnyks zum früheren Nationalistenführer Stepan Bandera.

Das ukrainische Außenministerium hat sich von Äußerungen des Botschafters in Berlin, Andrij Melnyk, über den früheren Nationalistenführer Stepan Bandera (1909-1959) distanziert. «Die Meinung des ukrainischen Botschafters in Deutschland, Andrij Melnyk, die er in einem Interview mit einem deutschen Journalisten ausgedrückt hat, ist seine persönliche und gibt nicht die Position des ukrainischen Außenministeriums wieder»,teilte die Behörde in der Nacht zum Freitag auf ihrer offiziellen Webseite mit. Melnyk wurde in Deutschland auch durch Kritik an der Ukraine-Politik der Bundesregierung bekannt.

Das Außenministerium dankte in dem Statement, das in englischer Sprache verfasst wurde, zudem Warschau für die derzeitige «beispiellose Hilfe» im Krieg gegen Russland. Wörtlich heißt es darin: «Wir sind überzeugt, dass die Beziehungen zwischen der Ukraine und Polen derzeit auf ihrem Höhepunkt sind.» In Polen waren Melnyks Äußerungen auf Kritik gestoßen. Der Botschafter hatte Bandera im Interview mit dem Journalisten Tilo Jung in Schutz genommen und gesagt: «Bandera war kein Massenmörder von Juden und Polen.» Dafür gebe es keine Belege. Als Botschafter ist Melnyk dem Außenministerium unterstellt.

Bandera war ideologischer Führer des radikalen Flügels der Organisation Ukrainischer Nationalisten (OUN). Nationalistische Partisanen aus dem Westen der Ukraine waren 1943 für ethnisch motivierte Vertreibungen verantwortlich, bei denen Zehntausende polnische Zivilisten ermordet wurden. Bandera floh nach dem Zweiten Weltkrieg nach Deutschland , wo er 1959 von einem Agenten des sowjetischen Geheimdienstes KGB ermordet wurde.

Melnyk selbst wollte die Stellungnahme des Außenministeriums in Kiew zu seinen Äußerungen über Bandera nicht kommentieren. Das teilte eine Sprecherin der Botschaft in Berlin am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Zur Begründung hieß es, ein Botschafter könne nicht die Erklärungen des eigenen Außenministeriums kommentieren.

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Fri, 01 Jul 2022 11:13:29 GMT

Landgericht Lübeck: Zwölfjährige Stieftochter missbraucht: Gut fünf Jahre Haft

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner damals zwölf Jahre alte Stieftochter hat das Landgericht Lübeck einen Mann zu einer Haftstraße von fünf Jahren und einem Monat verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 53 Jahre alte Angeklagte mit dem Mädchen in Scharbeutz im Kreis Ostholstein ein Kind zeugte, das jedoch kurz nach der Geburt starb.

Wegen schweren sexuellen Missbrauchs seiner damals zwölf Jahre alte Stieftochter hat das Landgericht Lübeck einen Mann zu einer Haftstraße von fünf Jahren und einem Monat verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der 53 Jahre alte Angeklagte mit dem Mädchen in Scharbeutz im Kreis Ostholstein ein Kind zeugte, das jedoch kurz nach der Geburt starb.

Der Missbrauch sei bekannt geworden, als die Schwangerschaft des Mädchens sichtbar wurde und sie den Namen des Vaters preisgab, sagte ein Gerichtssprecher am Freitag. Zuvor hatten die «Lübecker Nachrichten» über den Prozess berichtet. Das Kind - ein kleiner Junge - kam dem Bericht zufolge zu früh zur Welt und starb wenige Stunden nach der Geburt.

Der Angeklagte hatte die Tat zwar gestanden. In seiner Aussage hatte er jedoch versucht, dem Mädchen eine Mitschuld zuzuweisen. Sie habe ihn als erste unsittlich berührt und ihm eindeutige sexuelle Avancen gemacht, zitierten die « Lübecker Nachrichten » den 53-Jährigen. Diese Darstellung nahm das Gericht dem Angeklagten nicht ab. Der 53-Jährige ist laut Gerichts mehrfach vorbestraft - Sexualstraftaten seien jedoch nicht darunter, sagte der Gerichtssprecher. Das aktuelle Urteil ist nach den Angaben noch nicht rechtskräftig.

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Fri, 01 Jul 2022 11:11:04 GMT

Berlin-Zehlendorf: E-Scooter-Fahrer nach Zusammenstoß mit Auto schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Zehlendorf ist ein 39-jähriger E-Scooter-Fahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei mit einem Auto zusammengestoßen und habe sich schwere Beinverletzungen zugezogen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die 35-Jährige Autofahrerin wollte demnach am Donnerstag in eine Parkbucht einparken und kollidierte dabei mit dem E-Scooter-Fahrer. Der 39-Jährige stürzte auf der Onkel-Tom-Straße und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine Atemalkoholkontrolle bei ihm ergab nach Angaben der Polizei einen Wert von 1,1 Promille.

Bei einem Verkehrsunfall in Berlin-Zehlendorf ist ein 39-jähriger E-Scooter -Fahrer schwer verletzt worden. Der Mann sei mit einem Auto zusammengestoßen und habe sich schwere Beinverletzungen zugezogen, teilte die Polizei am Freitag mit. Die 35-Jährige Autofahrerin wollte demnach am Donnerstag in eine Parkbucht einparken und kollidierte dabei mit dem E-Scooter-Fahrer. Der 39-Jährige stürzte auf der Onkel-Tom-Straße und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Eine Atemalkoholkontrolle bei ihm ergab nach Angaben der Polizei einen Wert von 1,1 Promille.

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Fri, 01 Jul 2022 11:10:11 GMT

Russische Invasion: Krieg gegen die Ukraine: So ist die Lage

Bei einem Raketenangriff nahe Odessa sterben zehn Menschen. Selenskyj sieht die Ukraine nach dem Rückzug der Russen von der Schlangeninsel in einer strategisch besseren Position. Entwicklungen im Überblick.

Während Russland in der Ostukraine weiter seine militärische Überlegenheit ausspielt, kann Kiew über die Rückeroberung der symbolträchtigen Schlangeninsel im Schwarzen Meer jubeln.

Präsident Wolodymyr Selenskyj bietet Europäern derweil an, russische Erdgas-Lieferungen durch Strom aus seinem Land zu ersetzen. Im Gebiet Odessa wurden nach ukrainischen Angaben zehn Menschen beim Einschlag einer russischen Rakete in ein Mehrfamilienhaus getötet.

Selenskyj: Schlangeninsel strategisch wichtig

Der russische Rückzug von der Schlangeninsel bringt die Ukraine nach Worten von Selenskyj in eine bessere Position. «Die Schlangeninsel ist ein strategischer Punkt und das verändert erheblich die Situation im Schwarzen Meer», sagte er in seiner täglichen Videoansprache. Die Handlungsfreiheit des russischen Militärs werde dadurch deutlich eingeschränkt - auch wenn dies noch keine Sicherheit garantiere.

Russland hatte die Schlangeninsel kurz nach dem Angriff auf die Ukraine am 24. Februar besetzt. Dass davor die wenigen ukrainischen Soldaten dem später gesunkenen russischen Kreuzer «Moskwa» in obszönen Worten empfahlen, sich zum Teufel zu scheren, machte das kleine Eiland berühmt und stärkte die Moral der Ukrainer. Damit ist die Rückeroberung der Insel für sie auch ein symbolischer Erfolg.

Nach ukrainischen Militärangaben erlaubt die Schlangeninsel die Kontrolle über Teile der ukrainischen Küste und Schifffahrtswege. Mit dem Rückzug der Russen von der Insel müsse das Gebiet um die Hafenstadt Odessa keine Landung russischer Einheiten vom Meer her befürchten.

Das Verteidigungsministerium in Moskau hatte den Abzug selbst als Geste guten Willens bezeichnet. Er solle zeigen, dass Russland den Export von Getreide und landwirtschaftlichen Produkten aus der Ukraine nicht behindere. Vor dem Krieg liefen die ukrainischen Getreideexporte vor allem über See, speziell über den Großhafen in Odessa.

Ukraine: Mindestens 18 Tote bei Angriffen nahe Odessa

Die Zahl der Toten infolge russischer Raketenangriffe nahe Bilhorod-Dnistrowskyj im Süden der Ukraine nahe der Großstadt Odessa ist nach ukrainischen Angaben auf mindestens 18 gestiegen. Dies teilte der Militärgouverneur des Gebiets Odessa, Maxym Martschenko, am Freitag auf seinem Telegram-Kanal mit. Zunächst war von zehn Todesopfern diee Red gewesen. Mindestens 39 Menschen wurden diesen Angaben zufolge verletzt.

Der Militärverwaltung zufolge schlugen insgesamt drei russische Raketen ein. Dabei seien ein Mehrfamilienhaus und ein Erholungszentrum getroffen worden. Die Raketen des Typs X-22 seien von russischen Tu-22-Bombern über dem Schwarzen Meer abgefeuert worden. Angaben aus den Kampfgebieten lassen sich von unabhängiger Seite kaum überprüfen.

Russlands Militär: Kontrolle über Ölraffinerie in Lyssytschansk

Russlands Militär rückt in der schwer umkämpften ostukrainischen Stadt Lyssytschansk eigenen Angaben zufolge immer weiter vor. Mittlerweile sei die Ölraffinerie der Großstadt im Luhansker Gebiet unter russischer und prorussischer Kontrolle, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums in Moskau, Igor Konaschenkow, am Freitag. Die ukrainische Seite hingegen bezeichnete das Raffineriegelände am Morgen weiter als umkämpft.

Die Ukrainer erlitten in und um Lyssytschansk hohe Verluste, sagte Konaschenkow. Zuletzt seien pro Tag rund 200 gegnerische Soldaten getötet worden. «Es ist ein unorganisierter Abzug einzelner Einheiten der ukrainischen Streitkräfte aus Lyssytschansk zu beobachten.» Unabhängig überprüfen ließen sich diese Angaben nicht.

Selenskyj: Strom aus Ukraine kann russisches Erdgas ersetzen

Der ukrainische Präsident warb bei europäischen Ländern dafür, Strom aus der Ukraine zu beziehen. Damit könne ein erheblicher Teil der Erdgaslieferungen aus Russland ersetzt werden, sagte er. Seit Donnerstag liefert die Ukraine Strom nach Rumänien. «Wir sind bereit, das Angebot auszubauen», sagte Selenskyj.

Die Ukraine hatte sich Ende Februar vom ehemals sowjetischen Stromnetz abgekoppelt und zusammen mit Moldau im März mit dem europäischen Stromnetz synchronisiert. Bereits vergangene Woche bot Kiew Deutschland den Export von ukrainischen Atomstrom an. Über die Hälfte der Stromproduktion der Ukraine stellen vier Atomkraftwerke sowjetischer Bauart sicher.

Steinmeier telefoniert wieder mit Selenskyj

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier telefonierte erneut mit Selenskyj. Das Gespräch habe rund eine Stunde gedauert, hieß es aus dem Bundespräsidialamt. Steinmeier habe dabei unter anderem die Ukraine zum EU-Beitrittskandidatenstatus beglückwünscht. Selenskyj sagte, er habe sich für die bereits gewährte Unterstützung bedankt. Zugleich habe er «noch einmal unsere Prioritäten beschrieben - die Arten von Waffen, die wir brauchen».

Selenskyj und Steinmeier hatten Anfang Mai ein erstes Mal telefoniert und vorherige Irritationen ausgeräumt. Diese waren entstanden, nachdem die ukrainische Seite Mitte April Steinmeier unter Verweis auf seine frühere Russland-Politik als Außenminister ausgeladen hatte.

Russische Zugverbindung zwischen Krim und besetzten Gebieten später

Russland verschob den für Freitag angekündigten Start einer Zugverbindung zwischen der 2014 annektierten Halbinsel Krim und den im Krieg besetzten ukrainischen Städten Cherson und Melitopol.

Die prorussischen Krim-Behörden verwiesen auf Sicherheitsbedenken. Busverbindungen sollen aber wie angekündigt verfügbar sein. Russland versucht, unter anderem mit der Ausgabe russischer Pässe und der Einführung des Rubel als Währung seine Kontrolle über die im Krieg besetzten Gebiete zu zementieren.

Das wird heute wichtig

Die militärische Lage im umkämpften Lyssytschansk dürfte weiter im Mittelpunkt stehen. Selenskyj kündigte zudem - ohne nähere Details zu nennen - Neuigkeiten zu den EU-Beitrittsbemühungen seines Landes an. Die Ukraine hatte jüngst den Kandidatenstatus bekommen. Heute übernimmt für ein halbes Jahr Tschechien die EU-Ratspräsidentschaft.

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Fri, 01 Jul 2022 11:10:01 GMT

Kommunen: Corona und Hochwasser: DRK für moderneren Bevölkerungsschutz

Nach dem Jahrhunderthochwasser 2021 in Nordrhein-Westfalen und der Corona-Pandemie fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Modernisierung des Bevölkerungsschutzes. «Wir benötigen eine größere Wertschätzung des Ehrenamts und zugleich eine Entlastung von Bürokratie», sagte der DRK-Landesvorsitzende Uwe Krischer am Freitag in Münster. «Unsere Ehrenamtlichen wollen in der Krise da sein und helfen. Sie erleben jedoch, dass der Bürokratieaufwand rund um unsere Einsätze eher gestiegen ist als sinkt. Das führt zu großem Frust», sagte Krischer.

Nach dem Jahrhunderthochwasser 2021 in Nordrhein-Westfalen und der Corona-Pandemie fordert das Deutsche Rote Kreuz (DRK) eine Modernisierung des Bevölkerungsschutzes. «Wir benötigen eine größere Wertschätzung des Ehrenamts und zugleich eine Entlastung von Bürokratie», sagte der DRK-Landesvorsitzende Uwe Krischer am Freitag in Münster. «Unsere Ehrenamtlichen wollen in der Krise da sein und helfen. Sie erleben jedoch, dass der Bürokratieaufwand rund um unsere Einsätze eher gestiegen ist als sinkt. Das führt zu großem Frust», sagte Krischer.

«Darüber hinaus wurden die vom Land gewährten Zuwendungen seit mehr als einem Jahrzehnt nicht mehr angepasst. Das bedeutet, dass wir die Kostensteigerungen der letzten Jahre und auch die aktuellen selbst tragen müssen», sagte Rolf Lüder. Er leitet das Rotkreuz-Büro NRW.

Die Bevölkerung müsse sich in der Krise wieder besser selbst helfen können und entsprechend darauf vorbereitet werden. «Als sinnvolle Maßnahmen sehen wir hier unter anderem lokale Aufklärungsprogramme, die Berücksichtigung der persönlichen Notfallvorsorge in den Lehrplänen an Schulen und die Ausbildung in Erster Hilfe. Hierbei kann das DRK mit seinen flächendeckenden Strukturen unmittelbar mitwirken», sagte Krischer.

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Fri, 01 Jul 2022 11:27:11 GMT

Bundesliga: Intensität und Gerüchte: Hertha sucht nach Gewissheiten

Hertha BSC sucht nach der Krisensaison noch nach Gewissheiten. Trainer Sandro Schwarz will auf dem Trainingsplatz mit einer offensiveren Spielidee die Grundlage für bessere Zeiten legen. Im Trainingslager in Kienbaum funktionierte viel, aber noch nicht alles.

Verteidiger Jordan Torunarigha radelte vor dem großen Regen gerade noch rechtzeitig hinunter zum Liebenberger See. Vladimir Darida schlenderte verschwitzt, aber zufrieden Richtung Spieler-Bungalows. Die Hertha-Idylle im Olympia-Zentrum in Kienbaum östlich der Hauptstadt veranlasste auch Sandro Schwarz zu einem positiven Fazit des ersten Trainingslagers. Doch der neue Chefcoach sieht beim Berliner Fußball-Bundesligisten noch ganz viel Arbeit.

Die ersten Einheiten: «Intensität» ist Schwarz' Zauberwort. Zehn Einheiten in sechs Tagen, standen in Kienbaum auf dem Programm. Aktives Arbeiten gegen den Ball, war ganz oben auf dem Trainingsplan. Die Hertha soll sich nicht mehr wie in der abgelaufenen Krisensaison mit Passiv-Fußball in ihr Schicksal fügen. «Es wird im Laufe der Vorbereitung wieder darum gehen, komplex zu trainieren und intensiv dranzubleiben», sagte Schwarz.

Der große Kader: Wenn am Montag auch die Nationalspieler um Kapitän Dedryck Boyata und Stürmer Krzysztof Piatek die Saisonvorbereitung aufnehmen, hat Schwarz mehr als 40 Spieler in seinem Kader - das sind natürlich zu viele. Der 43-Jährige wird aussieben müssen, um ein vernünftiges Training anbieten zu können. Von einem künftigen A- und B-Kader, will Schwarz aber noch nicht sprechen. «Das sind alles Hertha -Spieler, so werden sie erstmal behandelt. Aber wir sind mit dem einen oder anderen Spieler im offenen, ehrlichen Austausch. Dass sich die Gruppe verändern wird, dass sie zu groß ist, ist logisch.

Verkaufs- und Leihkandidaten wie der Niederländer Deyovaisio Zeefuik oder Stürmer Dodi Lukebakio könnten sich schnell in einer separaten Übungsgruppe wieder finden. Zum zweiten Trainingslager in England (12. bis 23. Juli) will Schwarz einen Kader mitnehmen, der perspektivisch Richtung Saisonauftakt im Derby gegen Union Berlin am 6. August ausgerichtet ist.

Die vielen Gerüchte : Täglich werden in den Berliner Medien neue mögliche Spieler gehandelt. Auf den offensiven Außenbahnen sucht die Hertha schon lange nach einer Verstärkung. Schwarz belustigen die Gerüchte eher. «Wenn alles stimmen würde, hätten wir längst 47 Spieler im Kader», sagte er mit einem Lachen. Aber: Natürlich läuft die Suche nach qualitativem Zugewinn. Im ständigen Austausch sei er mit Chefeinkäufer Fredi Bobic.

Die Torwart-Frage: Rune Jarstein steht im Test am Samstag (16.00 Uhr) beim SV Babelsberg 03 erstmals seit März 2021 wieder in einem Spiel zwischen den Pfosten. Der Norweger und Oliver Christensen (23) als Nummer eins sollen je eine Halbzeit spielen, kündigte Schwarz an. Jarstein (37) fehlte nach einer schweren Corona-Infektion und einer Knieverletzung lange - soll jetzt der erfahrene Backup sein. Läuft alles glatt, muss Bobic den Torwartmarkt nicht mehr sondieren.

Die Club-Führung: Kay Bernstein schaute in Kienbaum vorbei. Der neue Präsident kam am Donnerstagabend mit seinem Vize Fabian Drescher zu einem Grillabend mit der Mannschaft ins Trainingslager. Schwarz kommt offenbar gut aus mit dem neuen Club-Boss, der sogar noch zwei Jahre jünger ist, als er selbst. «Es war gut und wichtig, ihn zu Beginn in anderer Atmosphäre kennenzulernen, bevor man in inhaltliche Gespräche einsteigt. Es war rundum sehr, sehr gut», sagte der Trainer.

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