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Beschreibung: Tagesaktuelle Nachrichten und News sowie faszinierende Bilder und Reportagen aus Politik, Wirtschaft, Gesellschaft, Unterhaltung, Gesundheit, Reise, Kultur, Wissenschaft, Technik.

Mon, 25 Oct 2021 04:06:08 GMT

VfB Stuttgart rettet spätes Remis gegen Union Berlin

Der VfB Stuttgart hat gegen den 1. FC Union dank eines Treffers von Wahid Faghir in der Nachspielzeit noch ein Remis gerettet. Der eingewechselte 18-Jährige glich beim 1:1 (0:1) am Sonntag spät (90.+3 Minute) das Führungstor der Berliner durch Torjäger Taiwo Awoniyi (31. Minute) aus. Union verpasste damit den Sprung auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga und bleibt Fünfter. Bei den dezimierten Gastgebern sah Mittelfeldspieler Atakan Karazor innerhalb weniger Sekunden zweimal Gelb und wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner in der 57. Minute vom Platz geschickt. Die personalgeplagten Stuttgarter stecken trotz des späten Remis weiterhin in der unteren Tabellenhälfte fest.

Der VfB Stuttgart hat gegen den 1. FC Union dank eines Treffers von Wahid Faghir in der Nachspielzeit noch ein Remis gerettet. Der eingewechselte 18-Jährige glich beim 1:1 (0:1) am Sonntag spät (90.+3 Minute) das Führungstor der Berliner durch Torjäger Taiwo Awoniyi (31. Minute) aus. Union verpasste damit den Sprung auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga und bleibt Fünfter. Bei den dezimierten Gastgebern sah Mittelfeldspieler Atakan Karazor innerhalb weniger Sekunden zweimal Gelb und wurde von Schiedsrichter Florian Badstübner in der 57. Minute vom Platz geschickt. Die personalgeplagten Stuttgarter stecken trotz des späten Remis weiterhin in der unteren Tabellenhälfte fest.

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Mon, 25 Oct 2021 04:03:14 GMT

Vereinte Nationen: USA unterstützen «bedeutsame» Mitarbeit Taiwans in UN

Vor 50 Jahren beschlossen die UN, die Regierung Chinas als einzige rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes anzuerkennen. Welche Rolle wird Taiwan künftig bei den Vereinten Nationen spielen?

Kurz vor dem 50. Jahrestag des Ausschlusses Taiwans aus den Vereinten Nationen am heutigen Montag hat es Gespräche der USA mit Regierungsvertretern aus Taipeh gegeben, wie die demokratische Inselrepublik wieder richtig in den UN mitarbeiten kann.

«Die Diskussionen konzentrierten sich darauf, die Fähigkeit Taiwans zu unterstützen, sich bedeutsam in den UN zu beteiligen», teilte das Außenministerium in Washington mit. Nach den online abgehaltenen Gesprächen am Freitag bedankte sich die Regierung in Taipeh für die «starke Unterstützung» der USA.

Nach US-Angaben ging es um «globale Herausforderungen» wie Gesundheit, Entwicklungshilfe, Klimawandel und Umweltverschmutzung, technische Standards und Wirtschaftskooperation. Die US-Vertreter hätten auch die Unterstützung der USA für eine «bedeutungsvolle Teilnahme» Taiwans in der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Pariser Klimaabkommen bekräftigt, hieß es.

Taiwan aus UN ausgeschlossen

Vor 50 Jahren beschloss die UN-Generalversammlung am 25. Oktober 1971, die Regierung der kommunistischen Volksrepublik China als einzige rechtmäßige Vertretung des chinesischen Volkes anzuerkennen. Als Konsequenz wurden die Vertreter der in Taiwan ansässigen nationalchinesischen Republik China aus den UN ausgeschlossen.

Nach der Niederlage im Bürgerkrieg gegen die Kommunisten war die nationalchinesische Regierung nach Taiwan geflüchtet, während 1949 in Peking die kommunistische Volksrepublik gegründet wurde. Die kommunistische Führung betrachtet Taiwan als Teil der Volksrepublik und droht mit einer Eroberung. Es lehnt offizielle Kontakte der USA zu Taiwan wie die Gespräche am Freitag entschieden ab.

Die damalige UN-Resolution 2758 behandelte aus Sicht der Regierung in Taipeh nur die Frage der Vertretung Chinas im UN-System. «Sie sagt weder, dass Taiwan ein Teil der Volksrepublik ist, noch autorisiert sie die Volksrepublik, das Volk Taiwans zu repräsentieren», sagte Außenamtssprecherin Joanne Ou in Taipeh.

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Mon, 25 Oct 2021 03:58:18 GMT

Weniger Buden auf Weihnachtsmärkten: Personal fehlt

In Sachsen laufen die Planungen für Weihnachtsmärkte auf Hochtouren. Es gibt klare Regeln wegen der Corona-Pandemie - mancherorts aber ganz andere Probleme.

Personalmangel erschwert vielerorts die nach der Zwangspause 2020 mit viel Energie betriebene Vorbereitung von Weihnachtsmärkten in Sachsen. «Das ist ein massives Problem», sagte der Dresdner Veranstalter Holger Zastrow. Die ganze Gastronomie- und Eventbranche leide darunter, die Corona-Pandemie habe das Defizit vergrößert. Es fehle zudem auch an Saisonkräften, geringfügig Beschäftigten und Studenten. Auch Zastrow, der den Augustusmarkt in der Elbestadt verantwortet, haben schon Händler abgesagt, darunter eigentlich unentbehrliche Pulsnitzer Pfefferküchler.

«Das größte Problem in diesem Jahr sind der Personalmangel und die Unsicherheit wegen Corona», berichtete Geschäftsführer Frederic Günther vom Verband Erzgebirgischer Kunsthandwerker und Spielzeughersteller. Er schätzt, dass rund 20 Prozent der Händler passen müssen, weil Leute für die Stände fehlen. Die Mitarbeiter in der Produktion stünden diesmal nicht in dem Maße wie sonst zur Verfügung, weil die Nachfrage nach den Produkten gestiegen ist, vor allem auch online. Dafür sei der Umsatz durch Touristen, die Erzgebirgisches als Souvenir mitnähmen, weggebrochen.

«Es ist schwieriger als in den Jahren zuvor, Personal für die Stände zu bekommen», berichtete Henri Bibow, Veranstalter des Mittelalter-Weihnachtsmarkts in Dresden. Viele Mitarbeiter seien abgewandert in andere Wirtschaftszweige. Er ist dennoch optimistisch. «Im Stallhof lassen sich Corona-Beschränkungen wie 2G oder 3G relativ gut kontrollieren.» Damit gebe es eine gewisse Sicherheit für die Händler, dass die Weihnachtsmärkte auch mit Auflagen stattfinden könnten. Das sehe in Chemnitz schon anders aus.

Die Corona-Krise hat den Fachkräftemangel verschärft, bestätigte Patrik-Ludwig Hantzsch vom Verband der Vereine Creditreform. Bundesweit verfügten elf Prozent der befragten mittelständischen Unternehmen über weniger Personal als vor der Krise, vor allem Handel und Gastronomie seien betroffen. Zahlreiche Bewerber seien abgewandert in andere Branchen, was sich etwa in verkürzten Öffungs- und Küchenzeiten zeige.

In der Herbst-Konjunkturumfrage von Sachsens Industrie- und Handelskammern (IHK) ging die Lageeinschätzung in Gastgewerbe und Tourismus nach oben. Der Blick auf die nächsten Wochen war von der Hoffnung beflügelt, dass es nicht mehr zu verstärkten Corona-Einschränkungen kommt. Durch den Fachkräftemangel werde der Aufholprozess aber gebremst, hieß es. Auch dem Dresdner Striezelmarkt sagen vereinzelt Händler ab, weil das Personal für die Buden fehlt, wie Robert Franke, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung, berichtete. Es entspanne die Lage aber eher. «In der Vergangenheit war die Nachfrage immer deutlich höher als das Angebot.»

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Mon, 25 Oct 2021 03:58:00 GMT

Vorschau: TV-Tipps am Montag

20:15 Uhr, ZDF, Bring mich nach Hause, Drama

Martina (Hedi Kriegeskotte), die Mutter von Ulrike (Silke Bodenbender) und Sandra (Anneke Kim Sarnau), fällt nach einem Sturz unerwartet ins Koma. Der Zustand der Mutter verbessert sich nicht; die Hirnschäden sind irreparabel. Eine Patientenverfügung ist nicht zur Hand. Die Schwestern müssen nun für ihre Mutter entscheiden. Doch die tiefgläubige Ulrike denkt vollkommen anders als die Wissenschaftlerin Sandra.

20:15 Uhr, kabel eins, Wolverine: Weg des Kriegers, Superheldenaction

Wolverine ( Hugh Jackman ) geht nach Japan, um sich dort von dem todkranken Industriellen Yashida (Haruhiko Yamanouchi) zu verabschieden, dem er einst das Leben gerettet hat. Dort begegnet er Yashidas Enkelin Mariko (Tao Okamoto), die von der japanischen Mafia gejagt wird. Wolverine macht es sich zur Aufgabe, sie zu beschützen. Doch plötzlich verliert er aus unbekannten Gründen die Fähigkeit, sich selbst zu heilen, und muss trotzdem seinem Erzfeind, dem Silver Samurai, entgegentreten.

20:15 Uhr, VOX, Die Höhle der Löwen, Gründershow

Zum Staffelfinale feiert "Die Höhle der Löwen " ein ganz besonderes Jubiläum: die 100. Folge der Sendung! Passend dazu hat das Gründer-Trio Christoph Trimborn, Katia Filippenko und Philip Weyer kompostierbares Konfetti dabei. Feiern die Löwen das Saatgut-Konfetti? Oder sprießen anstelle von Blumen eher die Zweifel? Mit dem Produkt Talking Hands werden die Fingerfertigkeiten der Löwen getestet.

20:15 Uhr, Tele 5, Salyut-7, Raumfahrtdrama

Mitten im Kalten Krieg: Die UDSSR-Bodenstation verliert den Kontakt zur unbemannten Raumstation "Saljut 7". Das Militär schickt den Ingenieur Viktor (Pawel Derewjanko) und den Kosmonauten Wladimir (Vladimir Vdovitchenkov) ins All. Die beiden haben fünf Tage!

20:15 Uhr, One, Das Milan Protokoll, Drama

Wie stehen die Überlebenschancen als politische Geisel inmitten des syrischen Bürgerkriegs? Die deutsche Ärztin Martina Abramski (Catrin Striebeck) wird wegen des Verdachts einer geheimen Waffenlieferung an der Grenze zu Syrien von einer radikal-sunnitischen Gruppe verschleppt. Die Geiselnahme der Deutschen bleibt nicht lange unbemerkt und schnell positionieren sich diverse Akteure, darunter auch der BND, um politischen Nutzen aus der Situation zu ziehen. Inmitten des hochbrisanten Konflikts scheint Martina in den undurchsichtigen Verstrickungen aus Intrigen und politischen Interessen schon bald niemandem mehr trauen zu können.

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Mon, 25 Oct 2021 03:53:55 GMT

«Der Gruselfaktor ist da»: Ehepaar baut Horror-Irrgarten

In Kerstin Becks Horror-Irrgarten vereinen sich alle möglichen Halloween-Figuren auf einem Fleck. Die Bottroperin und ihr Mann haben in einem alten Friseursalon aufwendig einen schaurigen Rundgang aufgebaut. Viele Requisiten sind selbst gemacht

Ein unheimlicher Clown mit Lolli. Eine Puppe mit einem aufgeschnittenen Schädel, Grabsteine und Schwarzlicht: Kerstin Beck aus Bottrop ist ein Vollblut-Halloween-Fan und hat mit ihrem Mann David in einem ehemaligen Friseursalon einen Horror-Irrgarten aufgebaut. «Fünf Wochen haben wir gebraucht, damit das so steht, wie es im Grunde genommen jetzt ist», erzählt die 43-Jährige. Da der Laden im Besitz ihrer Eltern seit zwei Jahren leer steht, haben die Becks ihn umfunktioniert.

Durch einen roten Vorhang können Besucher den großen Saal betreten, wo der Rundgang startet. Mit Zeltstangen und -planen wurden die Wege abgesteckt. Viel Liebe und Mühe stecke in den Figuren, sagt die Bottroperin: Aus Wasserrohren, Verbindungsstücken und einem alten Fellmantel hat sie etwa einen Werwolf entworfen - mit einer Höhe von rund 2,10 Meter lebensgroß, ergänzt Beck: «Wenn wir was bauen, dann auch lebensecht. Desto toller ist auch der Effekt». Alte Puppen ihrer zwei Töchter hat sie mit Schminke und Kostümen bearbeitet und so zu Horror-Gestalten umgestaltet. Andere Figuren sind über die Jahre hinweg gesammelt oder gekauft worden.

Versteckte Trittbretter auf dem Boden bringen einige der Requisiten dazu, sich zu bewegen. Dazu hat das Ehepaar verschiedene Sound- und Animationseffekte - zum Beispiel Neonfarben oder gesammelte Herbst-Blätter für den «Knack-Effekt» - installiert. Einige der Figuren sind auch aus Horrorfilmen bekannt, wie zum Beispiel die Stoffpuppe «Annabelle» aus dem gleichnamigen US-Thriller oder «Frankenstein».

Besucher können sich telefonisch bei der 43-Jährigen melden und noch bis Halloween am 31. Oktober einen Termin für den Irrgarten ausmachen. Beim Rundgang sollten sie eine Maske tragen. Seit Anfang Oktober sei dieser schon geöffnet. Meist wollen Becks Gäste sich gleich zwei- oder dreimal ihre schaurige Sammlung anschauen: «Beim ersten Mal sieht man nicht alles, dann ist erst mal der Gruselfaktor da».

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Mon, 25 Oct 2021 03:50:34 GMT

«Emma»: Papst ist «Sexist Man Alive»

Alice Schwarzers «Emma»-Redaktion hat Papst Franziskus zum «Sexist Man Alive 2021» ausgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist für das feministische Magazin der frauenfeindlichste Mann des Jahres. Obwohl er auch manch positiven Zug habe, sei der 84 Jahre alte Argentinier nach wie vor der «Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse» seien, kritisiert «Emma» in der diese Woche (Donnerstag/28.10.) erscheinenden Ausgabe.

Alice Schwarzers «Emma»-Redaktion hat Papst Franziskus zum «Sexist Man Alive 2021» ausgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist für das feministische Magazin der frauenfeindlichste Mann des Jahres. Obwohl er auch manch positiven Zug habe, sei der 84 Jahre alte Argentinier nach wie vor der «Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse» seien, kritisiert «Emma» in der diese Woche (Donnerstag/28.10.) erscheinenden Ausgabe.

«Allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts sind sie Dienerinnen der frommen Herren und schrubben die Kirchenböden. (...) Auch im 21. Jahrhundert steht der Vatikan an der Spitze des ältesten hermetischsten Männerbundes dieser Welt.» Mit seiner Untätigkeit brüskiere der Papst zahllose engagierte Katholikinnen, die seit Jahrzehnten für das Recht kämpften, Priesterinnen oder wenigstens Diakoninnen werden zu können.

Das US-Magazin «People» kürt jedes Jahr den «sexiest man alive», den Mann mit dem größten Sex-Appeal. In Anspielung darauf bestimmt «Emma» seit zwei Jahren den sexistischsten Mann des Jahres (sexist ohne zweites E). Vor dem Papst ging der Negativ-Preis an FDP-Chef Christian Lindner (2020) wegen Anzüglichkeiten in einer Rede und den Rapper Kollegah (2019) wegen frauenfeindlicher Texte.

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Mon, 25 Oct 2021 03:46:24 GMT

Nico Santos hatte früher keinen Erfolg in Castingshow

Popsänger Nico Santos («Play With Fire», «Better») ist als Nachwuchsmusiker selbst in einer Castingshow aufgetreten - aber recht erfolglos. «Als 19-Jähriger hatte ich mich einmal bei einer solchen Show beworben, bin aber leider nicht weit gekommen», sagte der 28-Jährige, der als Coach in der Fernsehshow «The Voice of Germany» zu sehen ist, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits als Zehnjähriger hatte er gemeinsam mit seinem Vater seinen ersten Song geschrieben. «Das war irgendwas mit «New Generation» und zumindest in meinen damaligen Augen ein ernstzunehmendes Lied.» Einen Plan B, wenn er es in der Musikbranche beruflich nicht geschafft hätte, habe er nie gehabt.

Popsänger Nico Santos («Play With Fire», «Better») ist als Nachwuchsmusiker selbst in einer Castingshow aufgetreten - aber recht erfolglos. «Als 19-Jähriger hatte ich mich einmal bei einer solchen Show beworben, bin aber leider nicht weit gekommen», sagte der 28-Jährige, der als Coach in der Fernsehshow «The Voice of Germany» zu sehen ist, der Deutschen Presse-Agentur. Bereits als Zehnjähriger hatte er gemeinsam mit seinem Vater seinen ersten Song geschrieben. «Das war irgendwas mit «New Generation» und zumindest in meinen damaligen Augen ein ernstzunehmendes Lied.» Einen Plan B, wenn er es in der Musikbranche beruflich nicht geschafft hätte, habe er nie gehabt.

Mittlerweile ist er froh, wieder auf die Bühne zu dürfen, war vor dem Tourauftakt in der Frankfurter Jahrhunderthalle am Sonntag jedoch nervös. «Vor so viel Publikum habe ich noch nie gespielt.» Wegen Corona war der Tourauftakt drei Mal verschoben worden und hatte bei dem Sänger für reichlich Frust gesorgt. Am Anfang habe er noch gedacht, es sei zwar schrecklich, aber man müsse es eben in Kauf nehmen. Doch je länger die Pandemie gedauert habe, desto schwieriger sei die Lage geworden. «Die Kulturbranche wurde lange alleine gelassen, umso mehr freue ich mich auf meine jetzigen Konzerte, die ich spielen darf.»

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Mon, 25 Oct 2021 03:40:22 GMT

Aiwanger: Hunderte Windräder in Bayerns Wäldern bauen

Auch in Bayern weht Wind, den man für die Energiegewinnung nutzen kann. Doch der Ausbau der Windräder ist ein Dauerstreitthema. Nun starten die Freien Wähler einen neuen Versuch.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger will in den kommenden Jahren mehrere Hundert Windkraftanlagen in Bayerns Wäldern bauen lassen. «37 Prozent der Landesfläche sind Wald, und wir müssen jetzt mehr Windkraft in Bayern realisieren», sagte der Freie-Wähler-Chef der Deutschen Presse-Agentur in München. Unabhängig von der Frage, ob die umstrittene 10h-Abstandsregel von der neuen Bundesregierung gekippt werde oder nicht, gehe es darum, Potenziale in den heimischen Wäldern zu beleuchten und zu realisieren.

«Es kommt auf jeden Fall neue Bewegung in die Debatte», sagte Aiwanger, der am Montagnachmittag (13.00 Uhr) zusammen mit Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) im oberfränkischen Creußen (Landkreis Bayreuth) Details zu seinen Wünschen und Plänen vorstellen will. Mit dem Koalitionspartner CSU abgesprochen sind diese Pläne bisher noch nicht - doch das muss es, denn für die Staatsforsten ist Agrarministerin Michaela Kaniber (CSU) zuständig.

Laut Aiwanger liegt eine Karte vor, wo in Bayerns Wäldern ohne große Probleme Windkraftanlagen gebaut werden könnten. «Tendenziell lägen ein Drittel der Flächen in den Staatswäldern, zwei Drittel in Privatwäldern», sagte Aiwanger. Für die Waldbesitzer seien Stellplätze für die Anlagen eine gute Einnahmemöglichkeit. In anderen Bundesländern seien mehrere 10 000 Euro Pacht pro Jahr möglich, betonte er. Mit dem Geld könnten Verluste durch schlechte Holzpreise kompensiert werden.

Auch für Tiere und Pflanzen seien die Anlagen eine gute Nachricht, da die Gebiete ökologisch aufgewertet würden, sagte Aiwanger. Anstelle von Baum-Monokulturen würden auf den etwa 50 mal 50 Meter großen Bauflächen Blumen und Disteln wachsen, die vielen Tieren wie Schmetterlingen als Lebensraum dienten. Die für die Windräder gefällten Bäume könnten zudem andernorts wieder aufgeforstet werden.

Und noch einen Vorteil haben die Pläne aus Aiwangers Sicht: Die Akzeptanz der Menschen für die Rotoren sei im Wald höher, da diese hier nicht so auffielen, sagte er.

Derzeit gilt in Bayern die sogenannte 10H-Regel für den Bau von Windrädern. Das heißt, die nächste Siedlung muss zehn Mal so weit entfernt sein, wie das Rad hoch ist. In der Folge ist der Ausbau im Land weitgehend zum Erliegen gekommen. Ministerpräsident Markus Söder (CSU) hatte seinerseits vor Monaten bereits Lockerungen angekündigt.

Die Koalition von CSU und Freien Wählern ringt aber seit Monaten um die Novelle ihres eigenen Klimaschutzgesetzes. Angesichts der laufenden Koalitionsverhandlungen von SPD, Grünen und FDP im Bund dürfte die Staatsregierung ihre Pläne für den Ausbau der erneuerbaren Energien daher noch in der Schublade lassen, bis die neue Koalition ihre Entscheidungen getroffen hat.

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Mon, 25 Oct 2021 03:36:45 GMT

Mertens zu Kimmichs Bedenken: Nur wenig Nebenwirkungen

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich wegen fehlender Langzeitstudien bei Impfstoffen zurückgewiesen. «Joshua Kimmich ist sicher ein ausgewiesener Fachmann in Fragen des Fußballs, aber kein Fachmann in Fragen der Impfung und der Impfstoffe. Dennoch hat er mit seinen Bedenken einem Problem Ausdruck verliehen, das sicher bei manchen Menschen in unserer Gesellschaft so gesehen wird», sagte Mertens im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Der Vorsitzende der Ständigen Impfkommission (Stiko), Thomas Mertens, hat die Bedenken von Fußball-Nationalspieler Joshua Kimmich wegen fehlender Langzeitstudien bei Impfstoffen zurückgewiesen. «Joshua Kimmich ist sicher ein ausgewiesener Fachmann in Fragen des Fußballs, aber kein Fachmann in Fragen der Impfung und der Impfstoffe. Dennoch hat er mit seinen Bedenken einem Problem Ausdruck verliehen, das sicher bei manchen Menschen in unserer Gesellschaft so gesehen wird», sagte Mertens im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

Bayern-Profi Kimmich hatte am Samstag eingeräumt, dass er sich bislang nicht gegen Corona impfen ließ. Er habe «persönlich noch ein paar Bedenken, gerade, was fehlende Langzeitstudien angeht».

Wenn ein Impfstoff zur Verwendung an Menschen freigegeben wird, gebe es begleitende Studien, die genau untersuchten, ob es bei der Anwendung zu schwerwiegenden Nebenwirkungen kommen könne, erwiderte Mertens. «Man muss bedenken, dass mittlerweile sieben Milliarden Dosen an Menschen mit Covid-19-Impfstoff verimpft worden sind», sagte er. «Dass es bei der Anwendung eines Impfstoffes über knapp ein Jahr keine Zehnjahres-Beobachtungsstudien geben kann, ist klar.» Das gelte aber nicht nur für jeden anderen Impfstoff auch, der neu angewendet werde, sondern auch für jedes neue Medikament.

«Neben den Zulassungsstudien wissen wir aus den begleitenden Studien, dass es nur zu einigen Nebenwirkungen gekommen ist, die alle recht kurze Zeit nach der Impfung aufgetreten sind», sagte der Stiko-Chef. In der Wissenschaft sei man sich einig, dass spät auftretende Nebenwirkungen nach einer Impfung «nicht vorkommen, beziehungsweise eine extrem seltene Rarität bei einzelnen Impfstoffen» gewesen seien.

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Mon, 25 Oct 2021 03:34:56 GMT

Frau bei Unfall lebensgefährlich verletzt

Eine Fußgängerin ist beim Zusammenstoß mit einem Auto im Kreis Lichtenfels lebensgefährlich verletzt worden. Die 40-Jährige hatte am Sonntagabend in Burgkunstadt (Kreis Lichtenfels) laut Zeugenaussagen die Fahrbahn trotz roter Ampel überquert, wie die Polizei mitteilte. An der Kreuzung wurde sie dann vom Auto eines 34-Jährigen erfasst. Die Frau musste wegen ihrer schweren Verletzungen mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

Eine Fußgängerin ist beim Zusammenstoß mit einem Auto im Kreis Lichtenfels lebensgefährlich verletzt worden. Die 40-Jährige hatte am Sonntagabend in Burgkunstadt (Kreis Lichtenfels) laut Zeugenaussagen die Fahrbahn trotz roter Ampel überquert, wie die Polizei mitteilte. An der Kreuzung wurde sie dann vom Auto eines 34-Jährigen erfasst. Die Frau musste wegen ihrer schweren Verletzungen mit einem Hubschrauber in eine Klinik geflogen werden.

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Mon, 25 Oct 2021 03:29:31 GMT

Premiere unter neuer Intendanz: Oper «Die Nase» in München

Seit wenigen Wochen sind Staatsintendant Serge Dorny und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski das neue Duo an der Spitze der Bayerischen Staatsoper in München. Nun haben sie am Sonntagabend die erste Premiere gefeiert. Jurowski dirigierte die Oper «Die Nase» von Dmitri Schostakowitsch, neu inszeniert von Kirill Serebrennikov. Der russische Regisseur bot ein düsteres, groteskes Stück, in dem die Nase aus dem Gesicht eines Majors verschwindet und ein Eigenleben beginnt. Der Major sucht panisch nach ihr, denn in seiner Welt steht ein Mensch umso höher, je mehr Nasen er trägt. Die Vorstellung am Mittwoch (27. Oktober) wird ab 19.30 Uhr im Internet live übertragen.

Seit wenigen Wochen sind Staatsintendant Serge Dorny und Generalmusikdirektor Vladimir Jurowski das neue Duo an der Spitze der Bayerischen Staatsoper in München . Nun haben sie am Sonntagabend die erste Premiere gefeiert. Jurowski dirigierte die Oper «Die Nase» von Dmitri Schostakowitsch, neu inszeniert von Kirill Serebrennikov. Der russische Regisseur bot ein düsteres, groteskes Stück, in dem die Nase aus dem Gesicht eines Majors verschwindet und ein Eigenleben beginnt. Der Major sucht panisch nach ihr, denn in seiner Welt steht ein Mensch umso höher, je mehr Nasen er trägt. Die Vorstellung am Mittwoch (27. Oktober) wird ab 19.30 Uhr im Internet live übertragen.

Gesungen wurde der Part des Kovaljov von Boris Pinkhasovich, der damit sein Rollendebüt gab. Mit dabei waren auch Sergei Leiferkus und Laura Aikin. Serebrennikov dagegen war nicht in München. Er darf Russland nicht verlassen, wurde er doch 2020 nach einem umstrittenen Gerichtsverfahren wegen Veruntreuung öffentlicher Gelder zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Wie schon bei anderen Produktionen führte er während der Vorbereitung Regie per Videokonferenz. Auch beim Schlussapplaus nach der Premiere war er auf einer Leinwand auf der Bühne zu sehen und warf Kusshände ins Publikum.

«Die Nase steht für ein Hauptmerkmal, mithilfe dessen die Gesellschaft Menschen identifiziert. Eine Person, der ein solches Merkmal fehlt, verliert ihre Identität, ihr Charisma, ihre Aura», sagte Serebrennikov in einem von der Staatsoper veröffentlichten Interview. Wer sein Erscheinungsbild oder sein Image ändere, setze sich der Gefahr aus, blamiert zu werden. «Wer fremdartig oder anders ist, wird von der Gesellschaft zur Scham gezwungen.» In seinem Stück nutzt der Staat diese Angst gnadenlos aus - die Polizei prügelt und schneidet zur Strafe Nasen ab.

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Mon, 25 Oct 2021 03:26:06 GMT

Auf der Flucht vor der Polizei im Waldweg festgefahren

Betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit ist ein 22-Jähriger mit seiem Auto vor der Polizei geflohen, bis er in einem Waldweg nicht mehr weiterkam. Zunächst fiel den Beamten des Polizeireviers Titisee-Neustadt am Sonntagabend im Rahmen einer Streifenfahrt ein Pkw auf, der mit etwa 100 Kilometern je Stunde die L 156 in Schluchsee befuhr, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer sollte kontrolliert werden, entzog sich aber «durch weiterhin zügige Fahrt», wie es hieß. Dabei habe er das Fahrzeug nicht immer unter Kontrolle gehabt und sei auch in den Gegenverkehr geraten.

Betrunken und mit überhöhter Geschwindigkeit ist ein 22-Jähriger mit seiem Auto vor der Polizei geflohen, bis er in einem Waldweg nicht mehr weiterkam. Zunächst fiel den Beamten des Polizeireviers Titisee-Neustadt am Sonntagabend im Rahmen einer Streifenfahrt ein Pkw auf, der mit etwa 100 Kilometern je Stunde die L 156 in Schluchsee befuhr, wie die Polizei mitteilte. Der Fahrer sollte kontrolliert werden, entzog sich aber «durch weiterhin zügige Fahrt», wie es hieß. Dabei habe er das Fahrzeug nicht immer unter Kontrolle gehabt und sei auch in den Gegenverkehr geraten.

Schließlich habe er seine rasante Fahrt über unbefestigte Waldwege fortgesetzt. «Erst nach vier Kilometern Flucht über Waldwege musste er sein Fahrzeug an einer Stelle stoppen, an welcher für normale Pkw kein Durchkommen mehr war», hieß es im Polizeibericht. Bei einer anschließenden Kontrolle habe ein Atemalkoholtest 2,36 Promille ergeben. Der 22-Jährige wurde festgenommen, eine Blutentnahme wurde angeordnet.

Auf den beschlagnahmten Führerschein wird er laut Polizei «vermutlich noch eine ganze Weile verzichten müssen».

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Mon, 25 Oct 2021 03:24:48 GMT

Betrunkener Radfahrer prallt im Gegenverkehr auf Auto

Ein betrunkener 72 Jahre alter Radfahrer ist am Sonntagnachmittag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) mit seinem Gefährt auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Auto eines 76-Jährigen zusammengestoßen. Der Radfahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich am Kopf verletzt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Er kam umgehend in eine Heidelberger Klinik. Im Verlauf der Unfallaufnahme wurde bei dem 72-Jährigen eine Blutalkoholkonzentration von 2,33 Promille festgestellt, wie die Polizei weiter mitteilte.

Ein betrunkener 72 Jahre alter Radfahrer ist am Sonntagnachmittag in Zuzenhausen (Rhein-Neckar-Kreis) mit seinem Gefährt auf die Gegenfahrbahn geraten und mit dem Auto eines 76-Jährigen zusammengestoßen. Der Radfahrer wurde schwer, aber nicht lebensgefährlich am Kopf verletzt, wie die Polizei am Abend mitteilte. Er kam umgehend in eine Heidelberger Klinik. Im Verlauf der Unfallaufnahme wurde bei dem 72-Jährigen eine Blutalkoholkonzentration von 2,33 Promille festgestellt, wie die Polizei weiter mitteilte.

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Mon, 25 Oct 2021 02:47:50 GMT

Altkanzler: BGH verhandelt über Millionen-Entschädigung für Kohl-Witwe

Seit Jahren zieht sich der Streit um ein Buch über Helmut Kohl von dessen Ex-Memoirenschreiber. Entscheidende Fragen zu Entschädigungen und verbotenen Passagen will nun der Bundesgerichtshof klären.

Der Bundesgerichtshof verhandelt heute über eine Millionen-Entschädigung für die Witwe von Altkanzler Helmut Kohl nach einer umstrittenen Buchveröffentlichung.

Als Alleinerbin fordert Maike Kohl-Richter wie ihr 2017 gestorbener Mann mindestens fünf Millionen Euro nebst Zinsen unter anderem von Kohls Ghostwriter und früherem Vertrauten Heribert Schwan. Darüber hinaus geht es in der Verhandlung in Karlsruhe um die Verbreitung von mehr als 100 Passagen aus dem Bestseller «Vermächtnis: Die Kohl-Protokolle». Dass am Montag schon ein Urteil fällt, ist eher unwahrscheinlich.

Journalist und Historiker Schwan sollte Kohls Memoiren schreiben und setzte sich dafür 2001 und 2002 an mehr als 100 Tagen im Haus des früheren Kanzlers in Ludwigshafen mit ihm zusammen. Kohl erzählte aus seinem Leben und seiner Amtszeit, etwa 630 Stunden Gespräch zeichnete Schwan auf. Aber nach drei von vier geplanten Bänden kam es zum Bruch. Eigenmächtig veröffentlichte der Autor dann im Jahr 2014 «Die Kohl-Protokolle», in denen er den früheren CDU-Chef mit abwertenden Urteilen über Politiker und gesellschaftliche Größen zitierte.

Entschädigung in Millionenhöhe

Kohl erstritt kurz vor seinem Tod vor dem Kölner Landgericht die höchste Entschädigung der deutschen Rechtsgeschichte - eine Million Euro wegen Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts. Nachdem der 87-Jährige gestorben war, entschied das Oberlandesgericht (OLG) Köln, der Anspruch auf diese Geldentschädigung sei nicht vererblich. Dagegen geht Kohl-Richter nun vor dem Bundesgerichtshof vor.

Zudem hatte das Landgericht Kohls Recht auf Unterlassung bezüglich der beanstandeten Textpassagen gestärkt. Im Falle Schwans hat das OLG die Berufung zurückgewiesen, weil er anlässlich der «Memoirengespräche» mit Kohl Verschwiegenheit vereinbart hatte. Eine Beschwerde Schwans dagegen, dass das OLG keine Revision zuließ, hatte beim BGH keinen Erfolg. Das Verfahren ist abgeschlossen.

Co-Autor verstorben

Anders sieht es im Fall von Co-Autor Tilman Jens und dem mitbeklagten Verlag aus. Beide trifft die Unterlassungsverpflichtung laut OLG-Urteil nur in Bezug auf die wörtliche Wiedergabe und Verbreitung (angeblich) wörtlicher Zitate Kohls. Seine Witwe will vor dem BGH erstreiten, dass das weiter reichende Urteil des Landgerichts wieder hergestellt wird. Der Verlag möchte die Klage abgewiesen wissen. Weil Jens vergangenes Jahr gestorben ist, sind die Rechtsstreitigkeiten mit seinen Erben den Angaben zufolge in beiden Punkten unterbrochen.

Es ist nicht das erste Mal, dass der BGH sich mit der Thematik befasst. Vor gut einem Jahr erzielte Kohl-Richter einen Teilerfolg gegen Schwan: Er muss ihr Auskunft geben, was von den Gesprächen mit dem Altkanzler noch auf Band oder abgetippt existiert. An Unterlagen aus dem Kanzleramt, die Schwan möglicherweise in seinem Besitz hat, kommt die Kohl-Seite aber nicht mehr heran.

Gegen das Urteil legte Schwan Verfassungsbeschwerde ein, wie sein Anwalt mitteilte. Darüber sei noch nicht entschieden. Dennoch habe Kohl-Richter schon Auskünfte verlangt, die Schwan auch erteilt habe.

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Mon, 25 Oct 2021 02:01:31 GMT

Feminismus: «Emma»: Papst ist «Sexist Man Alive»

In Anspielung auf die Auszeichnung zum «sexiest man alive» kürt das feministische Magazin «Emma» jedes Jahr den frauenfeindlichsten Mann des Jahres. Der Negativ-Preis geht dieses Mal an den Papst.

Alice Schwarzers «Emma»-Redaktion hat Papst Franziskus zum «Sexist Man Alive 2021» ausgerufen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche ist für das feministische Magazin der frauenfeindlichste Mann des Jahres.

Obwohl er auch manch positiven Zug habe, sei der 84 Jahre alte Argentinier nach wie vor der «Chef eines Apartheidssystems, in dem Frauen Menschen zweiter Klasse» seien, kritisiert «Emma» in der diese Woche erscheinenden Ausgabe.

«Allein aufgrund ihres biologischen Geschlechts sind sie Dienerinnen der frommen Herren und schrubben die Kirchenböden. (...) Auch im 21. Jahrhundert steht der Vatikan an der Spitze des ältesten hermetischsten Männerbundes dieser Welt.» Mit seiner Untätigkeit brüskiere der Papst zahllose engagierte Katholikinnen, die seit Jahrzehnten für das Recht kämpften, Priesterinnen oder wenigstens Diakoninnen werden zu können.

Das US-Magazin «People» kürt jedes Jahr den «sexiest man alive», den Mann mit dem größten Sex-Appeal. In Anspielung darauf bestimmt «Emma» seit zwei Jahren den sexistischsten Mann des Jahres (sexist ohne zweites E). Vor dem Papst ging der Negativ-Preis an FDP-Chef Christian Lindner (2020) wegen Anzüglichkeiten in einer Rede und den Rapper Kollegah (2019) wegen frauenfeindlicher Texte.

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Mon, 25 Oct 2021 00:56:30 GMT

Nach Bundestagswahl: Geschrumpfte Linksfraktion im Bundestag wählt Spitze

Die neue Linksfraktion zählt nur noch 39 Abgeordnete, in der abgelaufenen Legislaturperiode waren es 69. Heute wird die Fraktionsspitze gewählt.

Die Linke kämpft nach Ansicht ihrer Co-Fraktionschefin Amira Mohamed Ali in den kommenden vier Jahren ums Überleben. «Ja, da gibt es kein Vertun», sagte sie der «Rheinischen Post» und dem Bonner «General-Anzeiger» auf eine entsprechende Frage.

Mohamed Ali und ihr Co-Fraktionsvorsitzender Dietmar Bartsch stellen sich am heutigen Montag, einen Tag vor der konstituierenden Sitzung des neuen Parlaments, in der Fraktion aller Voraussicht nach zur Wiederwahl. Sie stehen seit November 2019 gemeinsam an der Spitze der Linken im Bundestag . Andere Kandidaturen wurden nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur nicht erwartet.

Die Linke war vor vier Wochen bei der Bundestagswahl von 9,2 auf 4,9 Prozent abgerutscht. Nur dank Gregor Gysi ( Berlin ), Gesine Lötzsch (Berlin) und Sören Pellmann (Leipzig), die ihre Wahlkreise direkt gewannen, ist die Partei auch weiterhin in Fraktionsstärke im Parlament vertreten. Bei mindestens drei Direktmandaten wird die Fünf-Prozent-Hürde umgangen und eine Partei bekommt nach ihrem Zweitstimmenergebnis Sitze im Bundestag. Die neue Fraktion zählt noch 39 Abgeordnete - 69 waren es in der abgelaufenen Legislaturperiode.

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Sun, 24 Oct 2021 23:32:59 GMT

Verkehr: Weihnachten: Bahn will Zehntausende mehr Sitzplätze anbieten

Mit der Ausweitung des Bahnverkehrs rund um die Feiertage werden im Dezember 2021 über 60.000 Sitzplätze pro Tag mehr angeboten als noch im Dezember 2019.

Rund um die Feiertage sollen in Deutschland viel mehr Züge fahren als bislang. Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer kündigte eine deutliche Ausweitung des Bahnverkehrs an.

«Im Weihnachtsfernverkehr 2021 bietet die Bahn 510.000 Sitzplätze pro Tag und damit 50.000 Plätze mehr als im Vorjahr», sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Darüber hinaus plant die Bahn für die Tage des Weihnachtsverkehrs sogenannte Verstärkerzüge einzusetzen. Dies führe nochmal zu «mehreren tausend Sitzplätzen pro Tag», kündigte Scheuer an.

Ab dem Fahrplanwechsel am 12. Dezember steige das Angebot der Bahn um elf Prozent, heißt es. Die Bahn richtet etwa neue Verbindungen mit dem ICE-Sprinter (Schnellzug, der kaum hält) zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin sowie zwischen München und Nordrhein-Westfalen ein. Außerdem soll eine neue IC-Linie zwischen Frankfurt und Münster beziehungsweise Dortmund entstehen.

Das Bahn-Angebot wächst nicht nur im Vergleich zum ersten Corona-Winter, sondern auch zur Vor-Corona-Zeit. Laut Verkehrsministerium werden im Dezember 2021 rund 63.000 Sitzplätze pro Tag mehr angeboten als im Dezember 2019.

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Sun, 24 Oct 2021 22:36:57 GMT

Gesellschaft: Obama und Springsteen besorgt um Spaltung in USA und Europa

Ex-US-Präsident Barack Obama und Musiker Bruce Springsteen besprechen in ihrem gemeinsamen Podcast sowohl Politik als auch Privates. In den «Tagesthemen» äußern sie sich besorgt über die Spaltung der Gesellschaft.

Der frühere US-Präsident Barack Obama (60) und der Musiker Bruce Springsteen (72) machen sich Sorgen um die Spaltung in den USA und Europa.

Darüber sprachen die beiden, die seit mehreren Monaten einen gemeinsamen Podcast machen, in einem Interview mit den ARD-«Tagesthemen». «Leider ist es in den USA inzwischen so weit gekommen, dass wir unglaublich bizarren Verschwörungstheorien und Lügen ausgeliefert sind. Diese gesellschaftliche Spaltung des Landes ist unheimlich erschreckend», sagte Springsteen. «Das gibt es ja nicht nur in den USA, sondern in ganz Europa», fügte Obama hinzu.

«Es zeigte sich am Brexit oder auch bei den jüngsten Wahlen in Deutschland. Die weiße Bevölkerung, und hier speziell die weiße Arbeiterklasse, hat das Gefühl, Boden zu verlieren», sagte der frühere US-Präsident. «Einige ihrer Sorgen und Nöte sind berechtigt. Es hat mit der Globalisierung zu tun, mit dem Schrumpfen der verarbeitenden Industrie und der schwindenden Kraft von Gewerkschaften in den USA . Aber was ich in meiner Politik immer zu vermitteln versuche und Bruce genauso in seiner Musik, ist zu verstehen, dass wir eben alle diese Wut und diesen Groll in uns tragen.»

Obama war zwischen 2009 und 2017 Präsident der USA und gründete danach gemeinsam mit seiner Ehefrau Michelle eine Produktionsgesellschaft. Springsteen feiert als Musiker seit Jahrzehnten Welterfolge. Im Februar starteten die langjährigen Freunde den Podcast «Renegades: Born in the USA» beim Audio-Anbieter Spotify, in dem sie über Politik ebenso wie Privates reden. Ein gleichnamiges Buch soll am Dienstag veröffentlicht werden.

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Sun, 24 Oct 2021 22:16:11 GMT

Corona-Pandemie: Spahn bleibt dabei: «Epidemische Lage» kann auslaufen

Der Bundestag hatte die «epidemische Lage von nationaler Tragweite» Ende August für weitere drei Monate verlängert. Gesundheitsminister Jens Spahn will sie nun trotz Kritik auslaufen lassen.

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält ein Auslaufen der sogenannten epidemischen Lage nationaler Tragweite in der Corona-Pandemie weiter für angebracht - trotz großer Kritik an dieser Haltung.

Im ZDF «heute-journal» sagte er: «Der Ausnahmezustand, vom Bundestag festgestellt, der kann aus meiner Sicht beendet werden, weil vier von fünf Erwachsenen geimpft sind.»

Seit Tagen wird über dieses Thema kontrovers diskutiert, auch angesichts der derzeit steigenden Infektionszahlen in Deutschland. Kritiker befürchten einen «Flickenteppich» an Maßnahmen und Regelungen, wenn die «epidemische Lage nationaler Tragweite » ausläuft.

Spahn sagte, damit werde nicht die Pandemie für beendet erklärt. «Auch ich sage beständig, wie viele andere auch, wir brauchen in Herbst und Winter weiterhin Vorsichtsmaßnahmen, vor allem 3G - geimpft, genesen, getestet - im Innenraum, vor allem medizinische Schutzmasken, AHA-Regeln, in Bus und Bahnen, im Einzelhandel.»

Ausnahmezustand läuft automatisch aus

Durch eine Rechtsänderung sei es möglich, dass die Länder und die Behörden vor Ort diese Maßnahmen losgelöst von dem Ausnahmezustand ergreifen könnten. «Das unterstütze ich auch ausdrücklich.» Er werbe auch sehr dafür, dass es etwa in den Schulen und in den Pflegeeinrichtungen besondere Schutzmaßnahmen gebe. Es sei noch nicht alles so wie vor Corona . «Wir jetzt in einem Zustand besonderer Vorsicht, wo auch bestimmte Schutzmaßnahmen weiterhin gelten.»

Der Bundestag hatte die «epidemische Lage von nationaler Tragweite» Ende August für weitere drei Monate verlängert. Sie läuft automatisch aus, wenn sie vom Parlament nicht erneut verlängert wird. Die «epidemische Lage» gibt Bundes- und Landesregierungen Befugnisse, um Verordnungen zu Corona-Maßnahmen wie Maskenpflicht, Abstands- und Kontaktbeschränkungen oder zur Impfstoffbeschaffung zu erlassen.

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Sun, 24 Oct 2021 21:20:00 GMT

Unzufriedene Barca-Fans gehen Ronald Koeman nach Clasico-Pleite an

Nach der Niederlage im Clasico gegen Real spielten sich vor dem Camp Nou chaotische Szenen ab, als sich der Barca-Trainer auf den Heimweg machte.

Unzufriedene Fans des FC Barcelona sind nach der 1:2-Niederlage im Clasico gegen Real Madrid ihren Trainer Ronald Koeman angegangen. Bei der Abfahrt des Niederländers aus dem Camp Nou spielten sich chaotische Szenen ab.

Aufgrund fehlender Sicherheitsmaßnahmen musste sich Koeman am Steuer seines Autos einen Weg durch die Fans bahnen. Manche riefen "Raus", andere schlugen auf die Motorhaube des Wagens, ein Fan legte sich sogar auf das Auto, um ein Selfie zu machen.

Barca verurteilt das Verhalten der Fans

Am Abend äußerte sich Barca zu den wilden Szenen via Twitter : "Der FC Barcelona verurteilt das gewalttätige und verächtliche Verhalten, das unser Trainer bei der Abfahrt aus dem Camp Nou erleben musste. Der Verein wird Sicherheitsmaßnahmen und disziplinarische Maßnahmen ergreifen, sodass sich solche unschönen Szenen nicht wiederholen."

Koeman steht nach dem mäßigen Saisonstart seit Wochen unter großem Druck. Im Clasico war sein Team zwar bemüht, doch Real Madrid sicherte sich beim 2:1 am Sonntagnachmittag die drei wichtigen Punkte im Duell der Erzrivalen.

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